Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
muten verb.
muten , verb. in mehreren bedeutungen. 1 1) ahd. muotôn und muoten ( Graff 2, 699 ), mhd. muoten, einmal aus Augsburg vom j. 1397 auch mten ( d. städtechron. 4, 162, 16, vergl. dazu unten 1, b, c ) schlieszt sich als häufige durativbildung dem subst. muot in der bedeutung begehren, verlangen ( vergl. mut 4, a, sp. 2789) an, ist aber im nhd. als einfaches verbum nur noch der ältern zeit, oder sonst der rechts- und gewerbssprache geläufig. 1@a a) muten, begehren, mit acc. der sache: ( wiewol er ) sich nicht versechen, dasz sie sölchs begeren, sonders etwas anders muten wurdind, wolt er doch sin…