Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zwist m.
zwist , m. , gewebe aus gedoppelten fäden; etymologisch mit dem erst in jüngerer zeit aus dem englischen entlehnten twist ' zwiefach gedrehter faden, doppelfaden ' identisch, jedoch der bedeutung nach von ihm verschieden und wortgeographisch mit ihm in keinem zusammenhang. wie sich aus der vor allem in md. mundarten verwurzelten verbalform 1 zwisten ( s. d. ) und den zugehörigen fachausdrücken der weberei 3 zwist, 1 zwiste und 2 zwiste ( s. u. ) ergibt, alter besitz des hochdt. sprachraumes; nur vereinzelt bezeugt: schamloth, zwist und anderer zauberer und gemeiner zeug ( ist den bürgersfrauen…