Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemerke n.
gemerke , gemerk , n. coll. subst. zu marke, mark und subst. verb. zu merken, welche beide sich nicht trennen lassen, so weit die bedeutungen zum theil aus einander liegen. 1 1) zu marke, mark als grenzzeichen, grenze, ahd. gimerchi confinium, fines Graff 2, 849 , alts. gimerki nach altnl. gemerki termini Heyne kl. altnd. denkm. 143 a , mhd. gemerke. auch gemärke geschrieben ( s. a ), nebenformen s. u. e. 1@a a) auch im 16. jahrh. noch von den grenzsteinen oder zeichen als ganzes, ahd. mhd. nicht bezeugt, und musz doch die älteste bed. sein: achte ich, wir können besser bei unsern guten Deutsc…