Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geischel f.
geischel , f. die hohle hand, eine handvoll (hampfel), als ungefähres masz gebraucht, s. unter gäuschel und dazu gaufe II, 4; aber auch anders, und lehrreich für die entwickelung des uralten begriffes und wortes, als armvoll, in einem dinghofrecht von 1338 aus dem Unterelsasz: und wanne sü die tuont ( die frohndienste beim heumachen ), so sol man iegelichem gen ( geben ) ein closterbrot, und sol in den stadelhof gan und sol nemen also vil howis alse er under siner geischelen getragen mag. Scherz 745 , in späterer abschrift geiszelen weisth. 1, 728; es kann nur der gekrümmte arm sein, der da be…