Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnappen verb.
schnappen , verb. mit dem munde oder sonst klappende bewegung machen; mhd. mnd. mnl. snappen, intensivbildung neben mhd. snaben, mnd. snaven, sneven, welches, zu schnabel und den dort ( sp. 1142) genannten wortreihen gehörig, wie schnappen auf dem grunde einer hastigen und klappenden bewegung verschiedene bedeutungen entfaltet, so die des schwatzens, prahlens: das sag ich dir on alles schnaben. fastn. sp. 907, 13 ; des schnaubens, schwer oder gierig athemholens: sô er iʒʒet, als ein swîn, und gar unsûberlîche snabet. Tanhausers hofzucht, Haupts zeitschr. 6, 489, 43 ; wer sich über die schüssel…