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sterben

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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29 in 17 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
202
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202

Eintrag · Pfälzisches Wb.

sterben schw.

Bd. 6, Sp. 537
sterben schw. : 'aufhören zu leben', steʳwe (sdeʳwə, šdęʳwə, šdEʳwə) [verbr., Bertram § Castleman Zwbr. 27 Christmann Kaulb 64, 77, 91 Höh 83, 160 Hussong Kirkel 145 Karch Gimmdg/ Muttstdt 42 Müller Dietschw 62 Otterstetter 225/26 Schneckenburger 41 Krämer Gal 207 Lambert Penns 141], staʳwe (šdaʳwə) [KU-Adb PS-Bundth Busbg BZ-Dierb SOPf (Heeger Nachl.) Schmitt Billh. 37], schtarrewe [Buffington-Barba Penns 158, Beam Penns 88]; Part. Perf. gestoʳb (gəšdǫʳb) [verbr. WPf, Schneckenburger 26 Krämer Gal 207], gestaʳb (gəšdaʳb) [RO-Finkb], gestḁʳb (gəšdḁʳb) [Christmann Kaulb 18], geschdḁrw [Mang 104], gestuʳb (gəšduʳb) [HB-Mimb], g'stoʳwe (gšdǫʳwə) [VPf, Karch Jockgr/ Nd'horb 76, 82, 202], gestaʳwe (gəšdaʳwə) [BZ-Dernb], gschtarwe [Lambert Penns 141], gschtarrewe [Buffington-Barba Penns 158]; subst. Part. Perf. der Gestoʳwene [NW-Frankeck]; zum Sachzusammenhang vgl. tot, töten, Toter, Leichenimbiß, Selbstmord, umbringen; Zs.: ab-, aus-, versterben; Weibersterben; zum Gebrauch der Syn. s. Otterstetter 226; Syn.: abdrücken II, abfahren I 2 c, abflackern, abflatchern, abflattern, abgehen I 1 a γ, abhauen 3, abkratzen 2 b, ableben, abmachen II 1 b, abschieben 2, abschnappen 3, absegeln, abserbeln, abserben, abstehen 2, abtreten 2 b, abwecheln 2, amseln 3, aufamseln 1, aufgeben 5, aufschnappen 2 b β, ausgehen 7, aushauchen, ausleben, ausleiden, ausprosten, ausschnaufen 2, ausserben, begern, brechen1 CII2, dabeibleiben 2, daraufamseln, daraufgehen 2 f, daraufrutschen 2, daraufschnappen, daraufschnärren, davonmachen, totfallen, totgehen, totkränken, eingehen, einschlafen 2, ersaufen, fallen I 3 a, verbessern 2 b, verbluten 1, verdursten, verdürstern, verfahren 3 c, verfallen 4, verfrieren, vergeben 3, vergehen 4 a, verhungern, vermachen 1 b, verrecken, versaufen, verscheiden, versterben, versticken, verstricken, verstrummen, verwurgen, verziehen 3 c β, flattchern 3 b, flötengehen 2, fortduckeln 2, fortgehen I 1 d, fortmachen, fortschaffen 2 b α, heimgehen 2, himmeln 1 a, hingehen, hinserbeln, hinstrecken 2, hinübergehen 2, kaporesgehen 2 a, kaputtgehen 2 a, krepieren, losschaffen, mitreißen 2, schiebesgehen, schnärren 13, serben, umkommen 1, zugrundegehen; Umschreibungen: mit ihm geht's hinten abere; für jemanden wird es bald abpfeifen (s. Nachtrag); der Welt ade sagen; zur großen Armee gehen; einen kalten Arsch 1 a kriegen; die Augen zumachen (s. Auge 1 e β); den Dalles 3 b haben; das Testament 2 machen; im Todeshörchel liegen; die Totenlade 1 gemacht kriegen; elf geläutet haben (s. Nachtrag); zu Ende 2 d gehen; Verreckelchens, Verrecklings spielen; alle viere von I 1 b sich strecken; die Verreckhalfter anhaben; Gäuleverrecken; den Gnaster 3 haben (kriegen); ins Gras 1 a beißen; zum großen Haufen 3 gehen; die Eisen herunterreißen 1 a; Himmelfahrt; hinüber 2 sein; das Äckerchen von Vetter Hennes hinuntergehen; hopps 2 gehen; der Hörchel will einem kommen; kantum machen (s. Nachtrag); an den Kragen 2 a gehen; die Kränke 1 haben; nicht mehr kreischen1 1 a; die Krepierhalfter anhaben; den Kuckuck nicht mehr rufen hören; das Lebenslicht geht jemandem aus; Leiche 1 a stehen; auf den letzten Füßen gehen (s. letzt 1); das Licht 2 d geht jemandem aus; auf dem letzten Loch 3 b pfeifen; den Löffel 1 wegschmeißen; nicht mehr lange mitmachen 1; den nämlichen Weg gehen (s. nämlich 1); die letzte Ölung kriegen; an die Reihe1 1 b kommen; an der Reihe1 1 b sein; die große Reise 1 antreten; die Reise 1 in die Ewigkeit antreten; die arme Seele hat Ruhe1 1; in seiner Ruhe1 1 sein; auf dem Schaub 2 liegen; einem hat die letzte Stunde geschlagen (s. schlagen 4 a); von seinen Schmerzen erlöst sein (s. Schmerz 1); seinen letzten Schnapper 7 tun; aufhören zu schnaufen 1 a; das letzte Mal schnaufen 1 a; das Schnaufen vergessen (s. schnaufen 1 a); s. Schnaufer; noch einen Schnipser machen; die Seele 2 aushauchen; der Sensenmann 2 hat ihm den Krapfen1 1 a in den Arsch gehackt; Verreckels spielen 2 b; abkommen ohne Spielmann 1; auf den letzten Füßen stehen 1; die Uhr hat für jemanden geschlagen; seine Uhr ist abgelaufen; der Welt ade sagen; Wiwerach gehen; die Zeit ist gekommen; keinen Zentner Salz mehr lecken; in den letzten Zügen liegen (s. Zug); schwer st. 'vor dem Tod leiden müssen' [ZW-Battw, vereinzelt]; nit st. kenne 'lange todkrank sein oder mit dem Tode ringen' [verbr.]; am St. leie [WD-Niedkch, mancherorts], im (em) St. leie [KU-Brück, mancherorts]. Er kann st. 'liegt im Sterben' [LA-Rhodt]. 's geht ans St. [KU-Wolfst]. Er isch am St. [IB-Erfw/Ehling]. Er geht (gett) st. [HB-Nd'bexb, verbr. SWPf]. Er kann nit ruhich st. [BZ-Albw]. Du werscht noch veel erfohre, eh de vor Alter sterbscht [KU-Schmittw/O]. Ich hab der doch kärzlich verzählt, daß mei Dante Malche g'schtorwe is [Sommer Humor 10]. Kumbeer, wann du emol schterbscht, dann kummen bessere Zeite [Kühn Kumödi 23]. Awwer 's hott um's Schderwe net ritsche welle mit seiner Beförderung [Kunnrädel 111]. Sie schderbt, ehr Gsicht werd leichefahl [Räder Bitzler 59]. Un ich hun ... geflucht, weil'ner mich Hungers sterwe losse [Müller Lottche 16]. Karel, saht die alt Fraa, kenntschde mer nit, eh ich sterwe, noch eemol Ribselsupp koche losse? [Feierowend 15/1966]. Ich han oft Angscht, daß ich am End / Uf eemol pletzlich sterwe kennt [Münch Werke I 149]. Doo muß ma souford schdäärwe [Hussong Kirkel 109]. Mei Mudder isch frieh g'stoʳwe [LA-Gommh]. Mei Vadder is gstorwe! - der hots an de Lung ghatte [Karl Räder Verlowung im Pälzerwald. Neustadt/Haardt 1913 16]. Domols war's Sterwe noch än menschenwürdiche Aangeleechehäät [Schneider Singersepp 18]. Grad wie er gestoʳb is, is die Uhr stehn blieb [KL-Reichb]. E mancher leht sich hin, for hejt se sterbe [Kraus Arwed 60]. An Plattfieß is noch kenner g'stoʳwe [LU-Dannstdt]. Die Lieb drickt em fascht es Herz ab, awwer mer sterbt net dran [Krieger 30]. Nodär 'Notar' im November: Herbscht. Sterbscht. Erbscht. [Kraus Arwed 44]. RA.: net lewe un net st. kenne 'zwischen Leben und Tod schweben' [KU-Schmittw/O]; vor Herzeleed g'stoʳwe [NW-Deidh, LU-Opp]. Eijo, 's ganz Lääwe lang g'schdoorwe unn am Nejnzichschde danse!, von einem, der sein Leben lang vom Tod jammert [Braun Lääsebuuch II 103/04]. Er stiʳbt schun acht Dach (Tage) 'liegt seit einer Woche im Sterben' [KB-Kriegsf]. Sie kann net st., weil se Zähn meh hat um ins Gras ze beiße 'Der Tod hat sie vergessen' [Krieger 19 Feierowend 32/1935]. Die sterbt nit, die hot e rund's Loch un e viereckich Seel [Land]. Saufsche schdärbsche, saufsche nät, schdärbschde aa. Also, saufsche! [PS-Rodalb (Bernhard 211), KU-Reiffb]. Der kann im Stehe st., wenn einer große und breite Füße hat [Hebel 20]. Zum St. hot er sich emol Zeit genumm, von einem, der immer in Zeitnot war [PS-Geisbg]. Er hot keen Zeit zum St., dass. [GH-Kand]. Der stellt sich dran, wie wann er st. wollt, von einem umständlichen, unwilligen Menschen [KL-Reichb]. De Bauchappel (s. Bauchapfel, Bed. ?) es gestoʳb 'Ich bin hungrig' [KL-Olsbr]. Denne kammer um de Dod schicke wammer noch net st. will, von einem unzuverlässigen, langsamen Menschen gesagt [Gal-Dornf]. Die Zeit vergeht, 's Licht verbrennt, un die Großmodder (de Hannickel, de Hans, de Vadder, 's Kind) schtärbt doch (als noch) net! [NPfGV 8/1934, WD-Niedkch Don-Gert Tscherwk]. Alleweil werd nimmeh gesoffe, alleweil werd gestorb! [Feierowend 32/1953]. Dere muschde 's Maul nochemol äxtra dod schlahn losse, wann se emol schtärbt, von einer schwatzhaften Frau [NPfGV 8/1934, KU-Kaulb Obw/Tiefb RO-Alsbr vereinzelt Don Gal Buch]. Es Sterwe wär net so schlimm, wann nur des schebbe 'schiefe' Maul schun gemacht wär [Feierowend 11/1955 2]. Wann ich gestoʳb bin, kennen se mer e Gellerieb hinne nin stecke, dann kennen mich die Gäns fortschläfe, sagt einer, der für seinen Tod, seine Beerdigung nicht vorgesorgt hat [Kaislt]. St.! Das heb ich uf bis s'letscht, sagen lebensfrohe, ältere Leute [LA-Nd'hochstdt, mancherorts VPf vereinzelt übrige Pf]. Das is for se lewe se wennich, for se st. se veel, von ärmlichen Verhältnissen [WD-Niedkch vereinzelt Gal]. Beteuerung: Mei Vadder un mei Mudder solle morje st., wanns wohr is [Krieger 33]. Var.: Ich will uf em Platz st., wann's net wohr is [KU-Schmittw/O]. Wammer steʳbt, muß mer debei seiⁿ 'Beim Sterben kann einen keiner vertreten' [KU-Schmittw/O]. Er is verdorb un gestoʳb 'verarmt und gestorben' [KU-Schmittw/O]. Var.: gestoʳb un verdorb 'gestorben und bereits verwest' [KU-Schmittw/O]. Er weeß net, an wellem Dod er st. sell, sagt man von einem, der viele Pläne hat, manches anfängt, aber ohne Ausdauer und Ziel darangeht [KL-Hirschhn]. Dem Possefranz werd's aach noch annerscht, eh er vor Alder steʳbt [KU-Schmittw/O]. Der is schwer gestoʳb, der muß ebbes uffem Gewisse han! [KL-Reichb]. Er hot ebbes, das loßt ihn nit st. 'Er hat vor seinem Tod noch etwas gut zu machen' [PS-Erfw]. Er hat e uffe Bääⁿ, wann's zuhält, muß er st. [PS-Erfw]. Der steʳbt emol noch im Wertshaus [LU-Opp]. Der hot sei Kinner am Hals hängke, bis er steʳbt [NW-Hardbg]. De Schenker (Schenker) es gestoʳb 'Mit der Freigiebigkeit ist es vorbei' [WD-Niedkch]; auch mit dem Zusatz: awwer de Henker lebt noch [KU-Trahw, Fogel Prov. Penns 1512 Krämer Gal 183]. Emol gelebt un fer immer g'starb [Steinmetz]. Wemmer heirat, werd mer gescholde; wemmer steʳbt, werd mer gelobt [PS-Erfw]. SprW.: Zum St. muß mer sich Zeit nemme [LU-Opp, vereinzelt]. 's Schdeerwe mußmer sich bis seledschd uffhewwe; de Doud esch zwoor umsunsch, awwer ää koschd 's Lääwe [Braun Lääsebuuch II 148, KU-Schmittw/O RO-Odh Rockhs]. 's St. is die schwerst Arwet, die koscht em 's Lewe [PS-Geisbg]. Mer steʳbt, wie mer lebt [RO-Dielkch, vereinzelt]. Wie gelebt, so g'stoʳwe [PS-Erfw, vereinzelt]. Mer stiʳbt nor eemol [LU-Opp, vereinzelt]. Besser schnell g'stoʳwe wie langsam verdorwe 'Lieber ein früher Tod als ein Leben in Armut, Elend, Krankheit' [NW-Kallstdt, KU-Schmittw/O KL-Reichb PS-Geisbg LU-Opp LA-Mörzh]. Var.: Besser ehrlich gestoʳb als in Schann gelebt 'Lieber ehrlich und arm bleiben als auf unredliche Art zu Vermögen kommen' [KU-Schmittw/O BZ-Dernb]. Die Junge kenne st., die Alde misse st. [BZ-Dernb]. Die erschte Dummhet is verlobe, die zwett is st., die gröscht is heirade gehn [HB-Kirrbg]. Luschdich (Fröhlich) gelebt un selich (gut) g'stoʳwe, isch em Deifel d'Rechnung verdorwe [GH-Kand, LU-Oggh Opp Brandstätter in: PfMHk. 7/8/1925 176]. Wemmer g'stoʳwe isch, sinn alle Spatze g'fange 'sind alle Mühen vorbei' [SP-Heiligst]. Ehe unter Verwandten: Erwe, frieh st. un Vederwe 'Verwandtenehen taugen nichts' [Krieger 28, GH-Lingf]. Die Neider steʳwen wohl, doch nie steʳbt der Neid [Gal-Obersdorf]. Dehäm sterwen die Leit [Bergz (Kamm 82)]. Die minschde Leit steʳwe im Bett [KU-Schmittw/O]. E gutes Roß steʳbt im Siele 'Pferdegeschirr' 'Ein arbeitsamer Mensch arbeitet bis zu seinem Tod' [Don (Steinmetz)]. Wer viel erspart, sterbt nit gern [Bergz (Kamm 87)]. Wammer steʳbt, kammer nix mitnemme [KU-Schmittw/O]. Wer steʳbt, hot lang anneme Pennich [Land]. Wer nix erheirat un nix ererbt, der bleibt arem (e armer Mann, en armer Deiwel, e Beddelmann, e armes Luder), bis er steʳbt [RO-Gaugrw, vereinzelt, Kamm 87 Krieger 53 vereinzelt Don Buch]. Wann unser Herrgott e Narr will, loßt er me alte Mann die Fraa sterwe [Bergz (Kamm 87), Hebel 46, mancherorts Don Gal Buch]. Volksgl.: Anzeichen für den baldigen Tod eines nahestehenden Menschen: wenn eine (unnatürlich) weiße Pflanze im Garten steht [KL-Wörsb]; wann ein Rummel 'Rübe' ganz weiße Blärrer hot [KU-Schmittw/O KL-Reichb]; wann e weiß Maus em Haus es [WD-Niedkch]; wann der Dorevool (Meise) ruft: Komm mit [WD-Niedkch Don-Neufutok]; wann die Eil owends ans Fenschder kemmt, muß der Krank st. [WD-Niedkch]; wann 's Kaizel (Käuzchen) uffem Dach ruft [LU-Dannstdt, Bergz (Kamm 94)]; wenn der Holzwurm nagt [KL-Wörsb]; wenn ein Hund heult [KL-Wörsb]; wenn der Maulwurf seine Haufen an die Hinterseite des Hauses stößt [KL-Wörsb]; wenn ein Baum verdorrt [KL-Wörsb]; wenn man Peterli ins Haus planzt [Fogel Beliefs Penns Nr. 969]; wammer in en nei Haus ziegt (statt Tod ist auch Geburt möglich) [Fogel Beliefs Penns Nr. 699]; wenn sich die Ofentür öffnet [KL-Wörsb]; wann e Bild vun de Wand fallt [LU-Dannstdt]; wenn man von ausfallenden Zähnen träumt (Tod eines Bekannten), wenn man dabei von Schmerzen träumt (Tod eines Verwandten) [GH-Schwegh]; wenn während eines Leichenzuges ein Mann (eine Frau) vorbeigeht, wird als nächstes eine Frau (ein Mann) sterben [KL-Wörsb]; wenn Sand dem Sarg im Grab nachrieselt [KL-Wörsb]; wann's zum Unservatterleide ausschlaat 'die volle Stunde schlägt' [KB-Kerzh]; wann die Glocke singe [KL-Wörsb]; wenn gleichzeitig die Glocke (Totenglocke) läutet und die Uhr schlägt [LA-Impfl, Journ. 7/1790 142-144]; wenn die Schulbuben mit dem Läuten nicht warten, bis die Uhr ausgeschlagen hat [Heimatblätter für Ludwigshafen 1914, 16]; wenn dem Verstorbenen ein Kleidungsstück vor den Mund kommt [Journ. 7/1790 142-144]; wenn 13 Personen an einer Tafel speisen [Journ. 7/1790 142-144]; wann in der Kerich gebet wert fer 'n Krankes un 's is alles still (Tod des Kranken) [Fogel Beliefs Penns Nr. 498]. Anzeichen für den frühen Tod eines Ehegatten: wenn zwei Geschwister am selben Tag heiraten [IB-Rohrb]; wem das erstgeborene Kind ähnlich sieht [PS-Geisbg]; wer in der Hochzeitsnacht zuerst ins Bett geht, stirbt zuerst [HB-Brenschb NW-Rödh, Fogel Beliefs Penns Nr. 230]. Wann zwey Leute ehelich zusammen gegeben werden, so sieht man auf die brennenden Lichter, jenes muß zuerst sterben, dessen Licht am schwächsten brennt [Journ. 8/1790 142/44]. Stirbt das erste Kind, so soll man den Tisch größer machen [BZ-Schweighf]. Wickel en Gleed, wu ens drin g'stärbe is, ums Deel, wu de Gramp hoscht, no vergeht er [Fogel Beliefs Penns Nr. 1539]. Vun Gummreschale kocht mer Tee; / Der macht der Gramp (Krampf) so g'schwind vergeh. / En Gleed (Kleid), wu eens drin g'schtaerwe iss, / Do wickelt mer sich ei demit, / Un sel helft immer, ganz gewiß! / Nau kannscht der waehle, was de witt [PennsDeitschEck 13. 8. 1938]. Wenn zwei gleichzeitig ein und denselben Gedanken haben, sterben sie fast zu gleicher Zeit [KU-Bechb]. 's stiʳbt selde ääns allää [LU-Dannstdt]. Wann ääns stiʳbt, nimmt's aus de selwe Gass noch ääns mit [LU-Dannstdt]. Wenn jemand im Haus gestorben ist, laufen die Katzen fort [KU-Diedk]. Wenn jemand stiʳbt, bleibt die Uhr stehe [LA-Maik]. »Wenn man träumt, daß jemand gestorben sey, dem bedeutet es ein langes Leben« [Journ. 7/1790 142-144, Fogel Beliefs Penns Nr. 611]. »Manche Leute sträuben sich bei schwerer Erkrankung gegen die Empfangnahme des Abendmahles, denn wer's nimmt, steht nimmer uf!« [Heimatblätter für Ludwigshafen 1914, 16]. Volksmed.: Kamille als Allheilmittel: Wie kann ener st., wann er Kamille im Haus hot? [LU-Opp]. Aron un Bibernell, so stirbst nit so schnell! [KU-Wolfst (Wilde 11)]. Volksbr.: Wḁnn jemḁnd geschdoorb iss, hḁnn die Glogge Zääsche geleid [Hussong Kirkel 19, KL-Reichb]. Am Karfreitag mittags um 15.00 Uhr singen die Ratscherbuben: Christus ist gestorben, / Er hat uns Heil erworben, / Die Glocken müssen schweigen / drum geben wir das Zeichen [GH-Hatzbühl]. Weiteres zum Brauchtum um Tod und Begräbnis s. Tod 1 c, Toter; Becker Vk. 235-241; W. Wagner ... damit die Seele in den Himmel fliegen kann. In: Die Rheinpfalz 21. 11. 1992. VR.: Das Stiwwele muß steʳwe, is noch so jung, so jung [BZ-Albw]. Wann das de Absatz wischt, daß de Stiwwel steʳwe mischt, werd er sich kränke bes in de Dod [KU-Schmittw/O]. Alle Mensche misse sterwe / un - vielleicht aach ich. / Hoffentlich net an de Kerwe, / do wär's schad for mich [Wilms Land und Lewe 90]. De Heiner un die Hanne, / wu wänn die zwää dann anne? / Zu de Dande, die will steʳwe, / do hänn se was se erwe [LU-Dannstdt]. Erbse, Bohne, Linsen, / Wir haben einen Prinzen, / Erbsen, Linsen, Bohnen, / Wir tuen ihn recht schonen, / Bohnen, Linsen, Erbsen, / Der Prinz derf uns nit sterbsen [Wilde 53 (IB-Seelb)]. Heio bobeio, / Was raschelt im Stroh? / 's Kätzche ist g'storwe / Un's Mais'che froh [Der Trifels 24. 12. 1933, Gal-Bagbg]. Hier ruht in Gott / Anna Maria Zwiwwelschlott, / geboren am Bodensee, / gestoʳwen am Leibweh (um 1813) [KU-Bedb]. Neckerei: Was gibt's Neues? A.: Der Ruppertsecker Müller kann net st. B.: Warum net? A.: 's is keener dort (RO-Ruppeck ist ein hochgelegenes Dorf) [Hebel 111]. Rätsel: War hat g'labt un is g'storwa un wor ne gebore? D'r Adam [Horne Penns 108]. a. 1294: ouch daz sache daz wir stuoruen [Corpus III, S. 200, Nr. 1935 (Zweibr)]. a. 1338: Und wer iz, daz er e sturbe vnd abeginge [OttbgUrkb. 402]. a. 1504: vnd sturben an libsßerben 'ohne Leibeserben' vnd guot hinder in ließen [PfWeist. 435 (IB-Erfw)]. a. 1582: Wann einer auß der gemein zeugt (zieht) oder stürbt, ist die almen (Allmende) der gemein verfallen [PfWeist. 524 (FR-Flomh)]. a. 1600 oder früher: Item so ein hubner styrbt vnd etlich hubig gutter hinder in verließ [PfWeist. 829 (FR-Grünstdt)]. ca. 1675: Durch währenden diesen Temporalbestand ist diese Wittib auch verdorben und gestorben [Eyselein 102]. — F.: Ind. Präs. Sg. 1. steʳwe [HB-Breitft], steʳb [Rockhs]; 2. steʳbst [Rockhs], steʳbscht [KU-Schmittw/O HB-Breitft], staʳbscht [ZW-Marthh], steʳbsche [PS-Rodalb]; 3. stiʳbt [KB-Kriegsf], steʳbt [PS-Nd'simt]. — Rhein. VIII 631 ff.; Lothr. 497 sterwen; Els. II 612; KDSA K. 33 'gestorben'.
17531 Zeichen · 251 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stërbenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    stërben stn. das sterben. ob aber eʒ verwerde und kêret von der erde, daʒ wirt geheiʒen sterben Albr. 35, 297. dô râchen…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêrben

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Stêrben , ein Zeitwort, welches in einer doppelten Gestalt üblich ist. I. * Als ein Activum, mit regulärer Conjugation: …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    sterben

    Goethe-Wörterbuch

    sterben [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sterben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Sterben , s. Tod .

  5. modern
    Dialekt
    stërben

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    stërbe n [tarpə S.; tarwə O. U.; tærwə Str. W.; Ind. Präs. tîrp, –, –t, tarwə S.; terp terp terpt, tarwə fast…

  6. Sprichwörter
    Sterben

    Wander (Sprichwörter)

    Sterben 1. Alles besser wie gestorben. ( Warschau. ) Trost der Unglücklichen, die bei grossem Verlust, z.B. einer Feuers…

  7. Spezial
    sterben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ster|ben (stirbt, starb, gestorben) vb.intr. 1 (sein Leben beschließen) morí (mör, mort), spiré (-ra) 2 (derb) cherpé (c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sterben

141 Bildungen · 99 Erstglied · 37 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von sterben 2 Komponenten

ster+ben

sterben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

sterben‑ als Erstglied (30 von 99)

sterbenachbar

DWB

sterbe·nachbar

sterbenachbar , m. ( landschaftl. ): 'sterbenachbarn, die in den dem sterbehause benachbarten häusern wohnenden nachbarn ' K. Bruns volkswör…

sterbenacht

DWB

sterbe·nacht

-nacht , f. , nacht, in der jemand stirbt: sterbnacht Kramer (1702) 2, 95 c ; Campe 4, 638 ; die sterbenacht seines vaters J. G. Jacobi s. w…

sterbend

FWB

1. ›als tödlich verlaufend erfahrene Seuche, Epidemie (oft auf die Pest bezogen); damit verbundener Tod, Massensterben (des Menschen, selten…

Sterbende

DRW

sterb·ende

Sterbende, m. Mensch, der dabei ist zu ¹sterben (I) ein sterbender, der sonst gar kain testament gemacht, mag dennoch in codicillen treugabe…

Sterbender

Wander

sterb·ender

Sterbender 1. Ein Sterbender besieht sich den Tod nicht, er fragt, ob sein Sarg aus Nussbaum gemacht werde. ( Türk. ) 2. Einem Sterbenden is…

stërbenlich

Lexer

sterb·enlich

stërben-lich adj. BMZ das sterben betreffend. sterbenlîchiu mære todesnachricht Wwh. 26,7. vgl. stërblich.

sterbenot

DWB

sterbe·not

-not , f. , todesqual: ein antlitz, über das die sterbenoth der verzweiflung gegangen C. F. Meyer d. heilige (1891) 98 .

sterbensangst

DWB

sterbens·angst

-angst , m. , todesangst: ultimus conflictus Stieler (1691) 380 ; Steinbach 1, 27 ; agony, a struggling against death Ludwig teutsch-engl. l…

sterbensart

DWB

sterben·sart

-art , f. 1) todesart: die ehre dieser bei den Chinesern hochgepriesenen todes- und sterbensart wolte man ihm lassen Er. Francisci traursaal…

sterbensbang(e

DWB

sterbens·bange

-bang(e) , adj. , zum sterben, sehr bang: Walpurga wurde sterbensbang vom ausdenken dessen, was alles möglich sei Auerbach schr. (1892 ff. )…

sterbensbedrohung

DWB

sterbens·bedrohung

-bedrohung , f. , drohung mit dem tode: der general ... muste bei st. ihren willen bewilligen Er. Francisci traursaal (1681) 4, 445 . —

sterbensbegierde

DWB

sterbens·begierde

-begierde , f. , begierde zu sterben: Harsdörfer gesprächsp. (1641 ff. ) 1, j 3 a ; H. v. Aszig ges. schr. (1719) 173 . —

Sterbensbericht

DRW

sterbens·bericht

Sterbensbericht, m. amtl. Bericht über den Verlauf einer Epidemie und die Zahl der Todesopfer vgl. Sterb (I) [hastu] deine wochentliche ster…

sterbensbleich

DWB

sterbens·bleich

-bleich , adj. , bleich wie ein sterbender: Pauline ward bei dieser ankündigung sterbensbleich Zschokke s. ausgew. schr. (1824 ff. ) 20, 88;…

sterbensbote

DWB

sterbens·bote

-bote , m. , todverkündender bote: nun kommt der sterbensbott, der mir den todt schon droht Kopp volks- u. studentenl. vorklass. zeit 175 . …

sterbensduft

DWB

sterbens·duft

-duft , m. , todesdämmerung, agonie: ein falber sterbensduft umnebelt dein gesichte Brockes bei Weichmann poesie d. Nieders. (1721) 1, 189 .…

sterbenselend

DWB

sterbens·elend

-elend , adj. , zum sterben, sehr elend: er fühlt sich sterbenselend W. Schäfer erzähl. schr. (1918) 4, 275 . —

sterbensfähig

DWB

sterbens·faehig

-fähig , adj. , fähig zu sterben, sterblich: der unsterbliche in sterbensfähiger natur ... konnte für die todeswürdigen sterben das kränzel …

sterbensfrei

DWB

sterbens·frei

-frei , adj. , unsterblich (17. und 18. jh. ): sie ... treten, was auf erden sterbensfrey und ewig, mit entweihtem fusz entzwey A. Gryphius …

sterbensfreudigkeit

DWB

sterbens·freudigkeit

-freudigkeit , f. , freudige gelassenheit im sterben Kohl bei Weichmann poesie d. Nieders. (1721 ff. ) 6, 259; aber liegen sie nur erst tage…

sterben als Zweitglied (30 von 37)

abegesterben

KöblerMhd

abe·gesterben

abegesterben , st. V. nhd. „absterben“, sterben Q.: Urk (1298) E.: s. abe, ge, sterben W.: nhd. DW2- L.: WMU (abegesterben, 3006 [1298] 1 Be…

abersterben

DRW

aber·sterben

abersterben sterben vgl. absterben wer ouch dz einer abersturbe der hůbguͤte hette das nit besetzet wer, derselbe sol auch einen fall geben …

absterben

DWB

absterben , demori, emori, dem tode sich langsam nähern, dahin sterben, nnl. afsterven: der zweig stirbt von dem baum ab; das glied stirbt v…

anbesterben

DRW

anbesterben nd. anbesterven durch Erbgang an jemanden fallen en juncvrouwe, ... der grunde weren anbestorven DithmLR. 1447 § 191 Textarchiv:…

ane erstërben

Lexer

ane·ersterben

ane erstërben BMZ einen, durch erbschaft ( tod des erblassers ) an ihn kommen Chr. 1. 209,8. Mz. 2,287. Stz. 189 mit dat. Mz. 1,553 ; trans.…

anersterben

DWB

aner·sterben

anersterben , morte obtingere, devolvi: wand wir im also si gigebin habin, als eʒ uns anerstorbin ist. Chmel fontes 1, 247 a. 1291; solch er…

ane stërben

Lexer

ane·sterben

ane stërben BMZ durch todesfall an jem. kommen eʒ stirbt mich etw. an Stb. 209, Mz. 3,43 ; angestorben voget auf den die pflicht der vormund…

ane verstërben

Lexer

ane·versterben

ane verstërben BMZ an verstorb. güeter durch den tod des besitzers frei gewordene, an einen andern gekommene güter Freiberg. r. ;

ansterben

DWB

anst·erben

ansterben , morte, hereditate contingere, nnl. aansterven: das gut stirbt mir an, ist mir angestorben, früher besser mich: erbe, das in ( eu…

anversterben

DRW

anversterben durch Todesfall an jemanden kommen 1433 MartitzFschr. 112 Lexer I 64 Faksimile

aufersterben

DWB

aufer·sterben

aufersterben , gleichviel mit anersterben, durch den tod zufallen. Frankf. reform. V. 8, 11. 12. VI. 1, 1. 2, 4.

aufsterben

DWB

auf·sterben

aufsterben , morte obtingere, was ansterben: der kaufte ein weib von Sponheim, der ( cui ) starb ein gut land auf, das im hernach ward von s…

ausersterben

DRW

auser·sterben

ausersterben aussterben were dass sache, dass die grad von ihren söhnen aussersterben, so sollen sie gefallen auff ihre töchtere 1343 Siegen…

aussterben

DWB

aus·sterben

aussterben , interire, nnl. uitsterven: das ganze haus, dorf, geschlecht stirbt aus; die stadt ist von der pest beinahe ausgestorben; leer u…

besterben

DWB

best·erben

besterben , emori, mori, absterben, dahinsterben, nnl. besterven. in einer niederrhein. urk. von 1392 bei Lacomblet 3, 846 : an dat slot to …

Brusterben

Wander

brust·erben

Brusterben Brusterben 1 gehen zu und Rückerben gehen weg. (S. Erbe 11.) – Graf, 193, 59. 1 ) Descendenten. »Brystarf gange til ock barkorf f…

durchsterben

DWB

durch·sterben

durchsterben , durch lange zeit hinsterben. das leben, durch rechtlosigkeit und ehrlosigkeit erniedrigt, durchsterben Pestalozzi 7, 26 .

entsterben

DWB

ent·sterben

entsterben , emori, dahinsterben, nnl. ontsterven: ein ermatten, wie das zum himmel entsterben der heiligen rieselt, flutet, flüstert durch …

ersterben

DWB

erst·erben

ersterben , occidere, delere, ahd. arsterpan, arstarpta, mhd. ersterben, erstarbte: du maht vil prises erben, ob du mich kanst ersterben. Pa…

gesterben

DWB

gest·erben

gesterben , verb. verstärktes sterben ( s. d. ). 1 1) intrans., sterben, mhd. gesterben: wan ein kind gestirbt. Keisersberg evang. 6 a b ; s…

hinsterben

DWB

hin·sterben

hinsterben , wegsterben, sterbend vergehen oder untergehen: da .. viel schon gar epicurisch worden, die nichts uberall gleuben, gleich wie d…

hungersterben

DWB

hunger·sterben

hungersterben , n. das sterben durch hunger: so hette er das hungersterben auch gewisz vor sich. anm. weiszh. lustg. 681.

irsterben

KöblerAhd

irsterben , sw. V. (1a) nhd. töten, morden, vernichten ne. kill (V.) ÜG.: lat. auferre N, dissolvere N, mortificare Gl, N, necare N, occider…

landsterben

DWB

land·sterben

landsterben , n. morbus contagiosus qui omnes incolas inficit et abripit. Frisch 1, 571 a : sollt wohl ein landsterben draus werden. Luther …

versterben

DWB

verst·erben

versterben , verb. intrans. in ähnlichem sinne wie sterben als hoch- und niederdeutsch bezeugt: Alberus 21 a ; Stieler 2171 ; Dentzler 313 b…

viehsterben

DWB

vieh·sterben

viehsterben , n. , eingehen des viehes, z. b. durch schwere futternoth, besonders aber durch eine verheerende krankheit, dann diese selbst; …

Ableitungen von sterben (5 von 5)

besterben

DWB

besterben , emori, mori, absterben, dahinsterben, nnl. besterven. in einer niederrhein. urk. von 1392 bei Lacomblet 3, 846 : an dat slot to …

entsterben

DWB

entsterben , emori, dahinsterben, nnl. ontsterven: ein ermatten, wie das zum himmel entsterben der heiligen rieselt, flutet, flüstert durch …

ersterben

DWB

ersterben , occidere, delere, ahd. arsterpan, arstarpta, mhd. ersterben, erstarbte: du maht vil prises erben, ob du mich kanst ersterben. Pa…

gesterben

DWB

gesterben , verb. verstärktes sterben ( s. d. ). 1 1) intrans., sterben, mhd. gesterben: wan ein kind gestirbt. Keisersberg evang. 6 a b ; s…

versterben

DWB

versterben , verb. intrans. in ähnlichem sinne wie sterben als hoch- und niederdeutsch bezeugt: Alberus 21 a ; Stieler 2171 ; Dentzler 313 b…