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Absterben

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Campe
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14 in 11 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Absterben v., ntr.

Bd. 1, Sp. 62a
Absterben, v. ntr. unregelm. (s. Sterben). 1) Von Menschen gebraucht, so viel als Sterben. Nach meinem Absterben mögen sie nach Gefallen handeln. Von Dingen gebraucht, welchen Leben zugeschrieben wird, bedeutet es, der zum Leben und Bestehen nöthigen Säfte  beraubt werden und also nach und nach die Lebensäußerungen verlieren, oder vertrocknen, verdorren. Seit der letzten Krankheit sind ihm die Füße ganz abgestorben, so daß er sie nicht mehr gebrauchen kann. Die Pflanzen sterben im Winter ab. Der Baum ist abgestorben. Ein abgestorbener Wald. Uneigentlich, die Empfindung des Gefühls, den Sinn für etwas verlieren. »Alles Bessere, Geistige, Menschliche stirbt in ihm ab.« Ewald. Jeder geselligen Freude des Lebens absterben.« Meißner. Den Lüsten und Begierden der Welt absterben. Uneigentlich sagt man auch, Handel und Wandel sind abgestorben, sie haben ihre Lebhaftigkeit verloren. Alle Freude ist abgestorben, d. h. hat aufgehört. I Bergbaue sterben die Erze ab, wenn sie an Menge oder Gehalt abnehmen. 2) ≠ Nach einander sterben, aussterben. Die ganze Familie ist beinahe abgestorben. Die Mönche eines Klosters, oder auch, ein Kloster absterben lassen, d. h. die Mönche so lange sie leben in dem Kloster, dieses aber mit ihnen eingehen lassen. I diesen Fällen ist aussterben gewöhnlicher und besser. 3) ≠ Durch den Tod getrennt, durch ihn einer Person beraubt werden. Seine Ältern sind ihm sehr zeitig abgestorben. Das Absterben.
1439 Zeichen · 32 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Abstêrben

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Abstêrben , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Sterben ,) welches das Hülfswort seyn erfordert. Es bedeutet, 1) So viel als…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    absterben

    Goethe-Wörterbuch

    absterben 1 organisch a sterben jdm alle Freunde und Bekannte sind mir nach und nach, besonders zuletzt in Angelica und …

  3. modern
    Dialekt
    absterbenst.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    ab-sterben st. : 1. persönl. a. 'dem Tode sich nähern'. Er esch im Absterwe [ BZ-Dernb ], starbt ab 'siecht hin' [Rußl-N…

  4. Sprichwörter
    Absterben

    Wander (Sprichwörter)

    Absterben Man hat jhm weiss abgestrelet. (S. Ast 15.) – Lehmann, 780, 96.

  5. Spezial
    Absterben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Ab|ster|ben n. (-s) (Tod) mort f. , dezes (-esc) m. , möria f.

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Wortbildung

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2 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

absterben‑ als Erstglied (2 von 2)

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Cotta, M. (2026). „absterben". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/absterben/campe
MLA
Cotta, Marcel. „absterben". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/absterben/campe. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „absterben". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/absterben/campe.
BibTeX
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