urkunde,
f. ,
früher auch n., aus *urkund,
g. uskunþs '
erkannt, bekannt, offenbar'
gebildet (Wilmanns
d. gramm. 2, 559; Franck-van Wijk 477
a)
zu g. *uskunnan '
herauskennen'
; vgl. erkennen.
eine ableitung von kunde (
s. d. 3 c),
wie sie im mnl. wb. 5, 1973
vertreten wird, kommt wohl i. a. nicht in frage. nur deutsches wort, mit bed. B 4
ins nl. und schwed. übernommen. ahd. urchundi,
n., -chunda,
f.; mhd. urkünde, -kunde;
mnd. nd. orkunde;
mnl. orconde,
nl. oorkonde.
es gehört zu den wenigen wörtern, die unter einflusz starker präfixbetonung und infolge frühzeitiger isolierung innerhalb ihrer wortgruppe das ursprüngliche ur-
präfix bewahrt haben (ur- A 1).
irrig ist seit Kilian (
testimonium amplissimum et magni ponderis) und Martin van der Beeck (Haltaus 2004;
vgl. Weigand syn. 3, 913) ur- C 4 c
in das präfix hineingetragen, woraus sich dann auch der vergebliche versuch ergab, u.
für original
zu setzen; z. b. (
ein schlechter übersetzer kann) seine übersetzung so sehr verstellen, dasz ihr die u. schwerlich darinnen finden werdet Breitinger
crit. dichtkunst (1740) 2, 11;
fortsetzung der crit. dichtk. 157; 158
u. ö.; in den übrigen (
übersetzungen) ist er
ein sklave seiner u.
M. Mendelssohn 4, 1, 241; 272; 273;
schon von Adelung
und Campe
in dieser bed. abgelehnt. formen und schreibung: orkunde, urkunn Lexer 2, 2006; orkunn Haltaus 2006; oirkund, urkuinde Scherz-Oberlin 1905; urkuende
weisth. 6, 27;
latinisiert orekundium Haltaus 2005;
das 17.
jh. liebt uhrkunde,
das noch bei S. Fr. Hahn
einleitung zu d. t. staatshistorie (1723) 3, 27
erscheint. der umlaut schwindet schriftsprachlich im 17.
jh., erhält sich aber in der mundart. die verkürzte zweisilbige form ist in ä. spr. und in mundarten sehr häufig, noch im 18.
jh. von wörterbüchern vertreten: uhr(ur)-kund Schottel
haubtspr. 96; Wiederhold (1669) 403
a; Kramer (1702) 2, 1220
b; Dentzler (1716) 339
a; Apinus (1728) 113; Frisch (1730) 650; (1741) 2, 409
c;
vgl. Lexer 2, 2006; Staub-Tobler 3, 351; Fischer
schwäb. wb. 6, 298; Steinhöwel
Äsop 187
Ö.; Schwarzenberg
Cicero (1535) 133
b; J. Ayrer
dramen 5, 3292
lit. ver.; Birken
verm. Donaustrand 10; Schiller 2, 177
G.; nach der
urkund Pocci
komödienb. 2, 117 (
vgl. die zusammensetzungen).
plur.: die urkunde Binhardus
thüring. chron. 15; urkund
M. Quad
teutscher nation herligkeit 62; urkund (1769) Staub-Tobler 3, 351;
sonst die regel urkunden.
neutrales geschlecht, im ahd. und mhd. vorherschend, dauert mundartlich bis ins 18.
jh. (Fischer 6, 298;
v. j. 1736);
das f. schon ahd. (Graff 4, 427),
mhd. (1280 Lexer 2, 2006; 1308 Lori
bergrecht 6; Schiltberger
reiseb. 17
lit. ver.), Luther
gebraucht n. und f. nebeneinander: des zu warem urkund 18, 342
W.; kein andere urkund 18, 459
W. vereinzelt als m.: einen urkund Grimmelshausen
Simplic. 3, 213
Keller; aber Genglers
angabe (
Schwabenspiegel 279),
dasz u.
m. sei, ist irrig, es liegt n. vor (
ebenso österr. weist. 1, 425
b).
vgl. urkund,
m. von der überaus reichen entwicklung in der ahd. und mhd. periode ist im nhd. wenig übrig geblieben; dagegen ist nhd. bed. B 4
zu fast unbeschränkter geltung gekommen. AA.
im allgemeinen, nicht-rechtssprachlichen gebrauch; allerdings fehlt es nicht an einwirkung der rechtsspr. (
vgl. 3).
nhd. ist u.
in dieser bed. undeutlich geworden. A@11)
kenntnis, erkennung, cognitio, manchmal von 2
kaum zu unterscheiden: wann ich wol waisz, dasz ich noch hüt reychlich würd gesettet nach myner urkund Steinhöwel
Äsop 215
Ö.; hab ich urkundt von disen dingen (
wer den bachen gestohlen) H. Sachs 14, 226, 23
K.-G.; ob ich etwann ein feyhel fund, den ich möcht bringen zu urkund der edlen, zarten herzogin 17, 199, 27
K.-G.; ich will hinein gon, das ich der urkundt ein wissens habe (
de cognitione ut certum sciam) Boltz
Terenz (1539) 54
a; besunder ausz dem vogelgesang und ihrem fliegen namen sie urkund zuokünftiger ding S. Münster
cosmogr. 855; hab aber diese urkündt genumen, das man weysz, wo er (
der junge) gwesen sey J. Ayrer
dramen 5, 3292
K. ohn urkund der weg in wäldern umbher ziehen Grimmelshausen
Simplic. (1669) 1, 23 (1, 5); ich glaube, dasz, wenns je ein mensch(!) auf der erde giebt, der dich ganz kennt ..., so bin ich es — und das nicht aus neigung, nicht durch phantasie, nicht durch clubtrinken, nicht durch gewohnheit, sondern durch eigentlichste urkunde, durch gänzliche überzeugung wiederholter erfahrung K. Fr. Cramer
Neseggab (1791) 1, 65. zu urkund '
um sich kenntlich zu machen, ein lebenszeichen von sich zu geben': darnach er zu urkund erschallt sein horen
Teuerdank 34, 41
G.; mundartlich und in volksthümlicher rede: eine
oder keine u. von sich geben; er gibt kein urkündlein mehr Fischer
schwäb. wb. 6, 298; Georg! Conrad! Bastian! Martin! so gebt doch nur eine urkund von euch! Schiller 2, 177
G.; ohne einen laut von sich zu geben noch irgend eine urkunde seines lebens Spindler
der jude (1834) 1, 230.
im übrigen veraltet. A@22)
aufklärung, belehrung, vorschrift, bericht, nachricht, anzeige u. dgl.; '
verklaring, uitspraak, mededeeling, beschrijving, bericht'
mnl. wb. 5, 1975 orconde 4;
mhd. wb. 1, 814
b; Lexer 2, 2006 (
aber in den mhd. wbb. nicht klar erkannt): nach dem gotis urkúnde R. v. Ems
weltchron. 12767
E.; die (
brüder) lieplich enpfiengen in unde vragete(n) in der mere, welh die meinunge were, des sandes urkunde (
was der sand zu bedeuten hätte)
väterb. 19645
R.; uf ein urkunt, ob ...
um nachricht einzuholen, sich zu vergewissern, ob ... Daniel 5684
H.; urkundebuoch
buch mit sammlung von berichten über vorgänge des mystischen lebens C. Schmidt
gottesfreunde (1854) 55; 189; 176; item man vindt ware urchundt (
vgl.B), das die herren von Wirtemberg ob 500 jarn in deutschen landen gewesen sein Suntheim
württ. vierteljahrsh. 1884, 128; herr schweher, wenn wir ein urkunth ausz Cecilia haben kündten, wie die sach umb mein vatter stündten, ob er wer ledig oder gfangen H. Sachs 16, 133, 30
G.; als nun herzog G. und der selig L. solichs gnugsam urkund und wissen hetten, da zoch L. in Preuszen Haug
der Hungern chron. (1534) 25
b; Wickram 2, 322
B.; Betuleius (1550) 18
a; des man den vil urkundt auf dem erdtrich spürt S. Münster
cosmogr. 11; welcher die merer zal der thieren umbracht ... hatt, der selbigen ware urkundt den herren bringt und der oberkeit zeigt, der empfacht groszes lob Herold-Forer
Geszners tierb. (1563) 128; ein wenig elende nachgelassene urkunde indianischer völker Scherdiger
novae novi orbis historiae (1591) 186; dessen nimb ein urkund an den fleischfressenden thieren Guarinonius
greuel (1610) f 48; u. geben: wie das alt sprichwort urkund geyt H. Sachs 9, 403, 12
K.; 3, 369, 39
K.; die allgemeine urkund der christlichen kirchen ... (
hat) hievon den geringsten zweifel niemal gehabt Dannhauer
catechismusmilch (1657) 1, 32; o du unweiser zimmerman, warumb wilt ausz mir bawen ein schiff? da ich doch selbst nit kan des winds gwalt mich vertrawen, zu gehen auf dem wilden meer; fürchstu da nit die urkunde, dasz mich der wind verfolget sehr noch auf der erden grunde!
er. weiszheit lustg. 618.
veraltet. A@33)
kennzeichen, zeichen, beweis, zeugnis, unterpfand, beglaubigung u. dgl., sich früh mit B
mischend. A@3@aa)
hauptbed. der ä. spr.; Edw. Schröder
einl. zur kaiserchron. 41;
für die weite des begriffs zeugen glossierungen wie enigma, similitudo (
symbolisches zeichen) Schröers
vocab. 14
b;
vgl. enkentenis
enigma Diefenbach 202
c.
verbunden mit zeichen: H. Seuse
d. schr. 16
B.; zuo einem urkunt des zeichens
heiligenleben summerteil (1472) 30
a; zum zeichen und urkund Luther 6, 230
W.; wortzeychen und urkund 8, 309
W.; ein gewisses sacrament oder heiligs warzeichen, urkundt, losung ..., pfand und sigel Fischart
bienenkorb (1588) 87
b; dar für so waisz ich ain guoten rigel, das wir das grab haimlich versigel, so mügend wir ain guote urkund hon des, ob der stain von dannen sij taun Mone
schausp. d. ma. (1846) 2, 149; 1, 116; was urkund der liebe sey Hartlieb
b. Ovidii v. d. liebe (1482) 5
a;
vgl.u. '
krankheitssymptom' Höfler 342
a (1530); Steinhöwel
ber. frauen 106
Dr.; ist das ich urkund (
vulg. testimonium) gib von mir selb, so ist mein urkund nit war. es ist ein ander, der urkund gibt von mir. ir sandtent in Johanne(m), und er gab auch urkund der warheit. ich nem aber nit urkund von den menschen, sunder ich sprich dise wort, dasz ir behalten werden (
Joh. 5, 31)
spiegel menschl. behaltnusse (1492) 58
b; Keisersberg
granatapfel (1510) g 6
b; wir wissen und fülen, das ... unser glaub gewisse urkund und festen grund habe Luther 28, 417
W.; das heiszt ... urkund gegeben der hoffnung, so in uns ist 30, 3, 561
W.; 18, 459
W.; und zu uorkund des sines fürnemens hat er (
Christus) uns dasselb testament ... ggeben Zwingli
d. schr. 1, 249; nun ist jhe der spittalherr ... der furnemest prelat in ewer stadt, zu urkundt alter herligkeit Eberlin v. Günzburg 3, 5
ndr.; Boltz
Terenz (1539) 125
a (
indicium); desz zu urkund hat die natur alle wirkliche glider ... herfürgesetzt S. Franck
sprichw. (1545) 1, 94
a; die Römer ... verwandleten inen (
unterworfenen völkern) die namen, zuo urkundt, das sie bezwungen waren S. Münster
cosmographie 266; ich besorge, mir diese urkundt (
Florio hat einen wunderlichen rosenstrauch gesehen) nicht vergebens sey zu gesicht kommen
b. d. liebe (1587) 139
c; ist disz nit urkund gnug? Fischart
bienenkorb 133
a; ich thät ... glaubwürdigen schein und urkund meines herkommens ... zuwege bringen Grimmelshausen
Simpl. 401
Kögel; prone (
s.brane th. 2, 302): heiszet man die äuszerste grentze eines waldes, forstes oder holtzes, so an das feld stöszet oder mit andern höltzern grentzet. und wird in den forstordnungen verboten, solche weg zu hauen und abzutreiben, weil man dadurch theils urkunden der grentzen hat, theils auch das wild sich stecken kan
allg. haushaltungslex. 2, 589
a; es sind noch so viele genähete, gesponnene und gestickte urkunden von ihr in unsrer familie Möser 5, 5.
in neueren beispielen kann ebenso ein fortwirken der alten bed. wie übertragung aus B 4
vorliegen: und ehe diese hand, die du dem Romeo versiegelt, dient zur urkund eines andern bundes, oder mein treues herz von ihm zu einem andern verräthrisch abfällt, soll diesz beyde tödten
Shakespeare 1, 127 (
Romeo u. Julia 4, 1); der mann, der sich zu etwas besonders bestimmt fühlt, musz sich nicht und durch nichts daran hindern lassen. opfer seiner leidenschaft ist die u. seiner selbstständigkeit Iffland 5, 111; was wunder also, dasz man ... der ... geschulten arbeit von vornherein mehr vertrauen schenkt als der vereinsamten, wenn diese auch noch so sehr u. geben sollte von der kraft des talentes und willens H. W. Riehl
d. d. arbeit 41. A@3@bb)
blosze übersetzung von testamentum ist u.
bei Notker
ps. 101, 19
P.: so daz niuuua urchunde chome; des alten und niwen urchundes; Lexer 2, 2006, tabernakel des urkundes
quelle bei Frisch (1741) 2, 409
c.
andere übersetzungen derart mnl. wb. 5, 1976.
wo aber in n. spr. die bibel als u.
bezeichnet wird, ist von B 4
ausgegangen; z. b. der (
verführer) war offenbarlich, wenn man der heiligen u. nicht gewalt anthun will, eine hauptperson dabey Lavater
verm. schr. 2, 270; Herder
älteste urkunde des menschengeschlechts 1774; die urkunden des christenthums 19, 144
S.; 5, 132
S.; Schiller 9, 139
G.; Matthisson 2, 122; die urkunden des glaubens Ranke
sämtl. w. 4, 4; G. Keller 6, 366; D. Fr. Strausz 6, 37.
vgl. nl. wb. 11, 114, 2. A@3@cc)
die kennzeichen des geschlechts (Höfler 342
a),
die geschlechtstheile heiszen u.
wie kundschaft;
s. d. II 1 e. BB.
der rechtssprachliche gebrauch nimmt schon seit ältester zeit den weitesten raum ein, so dasz vielfache beeinflussung der unter A
entwickelten bedd. erfolgen muszte. Kleineberg
die bed. des wortes u.
im deutschen recht (1933,
noch ungedruckt). B@11)
im nhd. verschollen ist die bed. '
zeuge',
ahd. urchundeo, -chundo,
as. urkundeo,
afries. orkunda,
mhd. urkünde, -kunde,
mnl. orconde,
ahd. urchunda '
zeugin'.
das v. urkunden (
s. d.)
und die folg. bed. gehen z. th. noch hiervon aus. vgl. urkunder, -kündler, urkundssuite. B@22)
bekundung, bekräftigung durch zeugnis oder beweis, rechtsgültige erklärung. B@2@aa) urchunde
attestatio, testimonium Graff 4, 427;
vgl. urchundituom
adtestatio 428; unter dero urchundo eides
sub testificatione jurandi 428;
mhd. falsches urkunde
wb. 1, 814
b;
mnl. wb. 5, 1974;
ein freier mann kann sein erbtheil einem gotteshause, dem er sich als unterthan '
gegeben',
vermachen: daz git er doch got wol; daz sol er tun mit einem urkunde (
mit einer rechtsgültigen erklärung)
Schwabenspiegel cap. 273
G.; man pflegt diese stelle als ältesten beweis für bed. B 4
zu betrachten, aber von herstellung einer '
urkunde'
über dies vermächtnis ist erst in dem gleich folgenden satze die rede: und swer des goteshuses herre ist, der sol im heizen einen brief machen
mit siegeln und zeugen; vgl. urkundbrief
u. prieff und urkund
städtechron. 4, 100, 5 (
Augsburg)
unter 4;
ein falscher zeuge sagt: sehet, das ist min orkunde, gwisz logen und sunde
Alsfelder passionsspiel 3462
Grein. das alte recht unterschied die bekräftigung durch zeugen (lebende, lebendige urkunden)
von der toten beweisung (liegende urkunden); Haltaus 2006; Fischer 6, 299; Lübben-Walther 256
b;
mnl. wb. 5, 1974;
nl. wb. 11, 112. Graf-Dietherr
rechtssprichw. (1864) 458
haben versucht, diese sonst veraltete bed. in der übersetzung festzuhalten: treue u. hält der brief von geschlecht zu geschlechte. B@2@bb) zu, mit, in u.
bes. in siegelformeln von urkunden und gesetzen: alte biscofa des ze urchunde zoh
in testimonium invocabat Graff 4, 427; zurchunde ziuho
contestabor ebda; in bekräftigungsformeln (
in testimonium, in t. veritatis u. dgl.) zuo einem urkunde, ze einer urkunde Lexer 2, 2006;
mnl. wb. 5, 1975; ze ainem staten urkunde, ze aime urkunde und ze ainer festenunge
quellen des 13.
jhs. bei Fischer 6, 297
f.; und des zu urkund geben wir disen briff versigelt mit unserm anhangenden ynsigel Ulmann Stromer (
städtechron. 1) 75; und des alles zu einem waren urkunde und gezeugnusz
weisth. 6, 67; datum und zuo urkund mit unser stadt ... insigel bewaret Zwingli
d. schr. 1, 116; da stiftend si ... gott ... zur danksagung ein ewige mess ... zu einem urkund der gnaden, so er inen ... erzeigt hat Tschudi
chron. 1, 366; ze urkund und kreftigen bestand habend wir ... 1, 11; zuo urkundt und warhaftem schein so henk ich hie mein sigel dran Wickram 6, 131
B.; dessen allen zuo gewiser urkundt hab ich ... Nas
eins und hundert 2, 4
b;
acta publ. 1, 7
Palm; der christ bewilliget aus noht in diese, wiewol schmertzliche condition, musz sich auch gar deszwegen zu mehrerer urkund schriftlich verbinden Abele
gerichtshändel 211; zu uhrkunt der warheit haben wir ... Fr. A. v. Brandis
ehrenkränzel (1678) 124; Herttwig
bergb. (1734) 227
a; diesem zu urkund haben wir uns eigenhändig unterschrieben Stranitzky
ollapatrida 118
Wiener ndr.; zur u. der wahrheit setzen wir folgendes rescript hierher Möser 1, 126; zu u. dessen Adelung; ir müszt ... zur urkund eurer vollmacht ein zättel lösen Hartmann
volksschausp. in Bayern (1880) 125.
seltener mit, in u.: gab darüber mine hantvesti mit guotem urchünde (
c. 1264)
quelle bei Fischer 6, 297; mit urkund diess briefs
städtechron. 2, 164 (
Nürnberg 1449);
österr. weist. 10, 74, 30; mit urkund disz brieffs besigelt mit unserm ... insigel
Königsberger dichterkreis 262
ndr.; in urkunde diser dinge geben wir disen brief (1338)
hess. urkb. 1, 2, 472
W. B@2@cc)
mit ersparung der präposition (Behaghel
synt. 2, 31)
wie im nl. und französischen (
mnl. wb. 5, 1976 orconde 5;
nl. wb. 11, 113;
franz. témoin, nl. getuige): nun hab ich seit der zeit mein messer keinmal eingesteckt, urkund aller andern meiner tischgesellen Kirchhof
wendunmuth (1563) 188
a; uber etliche zeit darnach ist obgemelte confirmation keiser O. ... zuogestellet, urkhunt irer selbs decreten Sleidanus
reden 181
Böhmer. B@33)
recognitionsgebühr, jus testimoniale; testimoniale, dictum orkunne Haltaus 2006;
testimoniale jus, dictum oirkunde
ebda; orkonde
seu bodewin (
vgl. mhd. bodemwîn)
ebda. dann abgabe überhaupt. bes. in mnd., nd., mnl. quellen (
vgl. mnl. wb. 5, 1977
f. und 1985 orcontscap 6): so sal he sin urkunde geben deme richtere, daz ist ein schillinc
urkb. d. st. Freiberg in S. 1, 23; 4 halbescota czu orkunde den schepfen
handelsrechnungen d. d. ordens 202
Sattler; wi es ouch ew. gn. mit der urkunde wil haben gehalden, ab man di ouch sal furderen und inmonen (1452)
acten der ständetage Preuszens 3, 506; '
gebühr an gelde, die ein beamter bekommt' Woeste
westf. 191
a; eine jährliche urkunde an wachs oder gelde Möser 1, 71; eine hergebrachte urkunde, sie bestehe nun in einem pfennig oder schilling
phantasien 3, 187
u. ö. geld, welches ein streitender z. b. wegen eines schimpfworts einem anwesenden gewissermaszen als wahrzeichen übergibt, damit dieser nachher sich des vorgefallenen um so besser erinnere und ihm vor gericht als zeuge diene Staub-Tobler 3, 351, 2;
wie es scheint auch die recognitio selbst Fischer
schwäb. wb. 6, 298;
vgl. ein orloffschilling tho einem ohrkunde des egendoms
quelle bei Haltaus 2007. B@44)
die heutige, auch ins neuere nl. und schwed. übernommene bed. einer rechtskräftigen schriftlichen aufzeichnung, wodurch etwas bekundet wird, gehört im wesentlichen erst dem nhd. an; vorangegangen scheint das mnl. (
wb. 5, 1976 Melis Stoke)
zu sein. der für den bedeutungsübergang entscheidende begriff ist der des beweises (B 2; A 3); urkunden ..., schriften, welche über gewisse begebenheiten des beweises halber verfertigt sind K.
F. Eichhorn
d. staats- u. rechtsgesch. (1821) 1
3, 7;
diploma, charta, pagina, literae, instrumentum, documentum; documentum literarium Stieler 951; Krünitz 202, 187
ff.; Kinderling (1795) 167; Voigt
geschäftsführung 2, 528.
bed. B 2
wurde durch bestimmte verbindungen (brief und u., u. und handfeste, instrument, briefliche u.
u. dgl.)
zu B 4,
der modernen bed., hinübergeleitet. über u.
im Schwabenspiegel s. B 2 a;
in der verb. brief und u. (
z. b. als ferr so der Pütrich vor dem Aunsorgen besigelt prieff und urkünd hett, so solt ...
städtechron. 4, 100, 5 (
Augsburg zum jahr 1395)
bezeichnet brief
das schriftstück, u.
den rechtlich beweisenden inhalt, den beweis (
auch städtechron. 4, 99, 5
bedeutet urkund
nichts anders: da hett der Püttrich wol urkund umb '
das konnte P. rechtsgültig beweisen'),
und so löst sich u.
schwer von dem zusatz briefliche, schriftliche u.;
vgl. noch urkundbrief.
dem neueren sprachgefühl ist dann schlieszlich auch der begriff des beweises abhanden gekommen. B@4@aa)
eigentlich: kund und offenbar sei mit disem gegenwertigen urkunde und instrument (1448)
weisth. 6, 60; es ist auch ... A.
Z. ... zu land kommen, damit er alle vorgehnde urkunden und gewarsame abschribe Pantaleon
mitnächtische völkern historie (1562) 2, 233; wir sind knechte, und wenn wir unsere freyheit durch 1000 urkunden bestätiget hätten Chr. Weise
polit. redner (1677) 518; fünftens solle der kaufer die notdürftige kaufbriefe ..., protocoll, urbarien ... und urkunden ... ihme einhändigen lassen Hohberg
georgica (1682) 1, 13; eine historische schrift, wo man zur beglaubigung der geschichte urkunden beigefüget hat J. J. Schwabe
belustigungen (1741
ff.) 2, 101; eben so unentbehrlich ist mir auch mein archiv, damit ich alle puncten mit urkunden belegen könne Petrasch
lustsp. (1765) 1, 135; wir wollen ihn (
d. traum) erzählen, wie wir ihn in unsrer urkunde (
handschrift) finden Wieland
Agathon (1766) 1, 243; eine pyramide nach einigen urkunden ... restaurirt Göthe IV 8, 260
W.; staatsrath S. die urkunde zum grundstein zur unterschrift bringend III 8, 263
W.; durch ... einsicht der urkunden Immermann 18, 35
B.; sie bringt beweis und zeugnis bei, sie schleppt ein bündel von urkunden H. Heine 2, 95
E.; an der ächtheit der u. scheint kein zweifel zu seyn Dahlmann
franz. revolution 228; Stifter 5, 1, 136; urkunden mit hängenden siegeln in holz- oder silberkapseln, auch ohne kapseln und halb zerbröckelt G. Keller 3, 173; kein chronist, keine u. weisz zu sagen, wann er (
d. ort) entstand G. Freytag 1, 46; Scherer
literaturgesch. 35; kisten voll urkunden Staub
drei sommer in Tirol 1, 34; die u. des Rheinbundes Treitschke
hist. u. polit. aufs. 1, 152; die urkunden über die bestellung des vorstandes in urschrift oder in öffentlich beglaubigter abschrift
handelsgesetzb. 33, 2; umtausch dieser urkunden
bankgesetz vom 14.
märz 1875, 6;
bgb. 99, 2; 273, 1. eine u. (urkunden) abschreiben Pantaleon
s. o.; Hoffmann v. Fallersleben
ges. schr. 7, 54, aufnehmen Günther
recht u. spr. 85
f., aufsetzen Schiller 4, 143
G., ausfertigen Lohenstein
Arm. 2, 1384
a, aushändigen
wechselordnung 90, 1, bearbeiten, beschädigen, drucken lassen, einsehen, fälschen, verfälschen, unterzeichnen Bismarck
gedanken u. erinn. 2, 334
volksausg., vernichten, verschwinden lassen, beseitigen
u. dgl. unter den attributiven verbindungen nehmen, wie oben ausgeführt, briefliche, schriftliche urkunde
eine besondere stellung ein: alle brieveliche urkunde, stiftungsbrieve, wortzeichen und erbregister Luther 12, 21
W.; Fischer
schwäb. wb. 6, 298; die instrument und briefliche urkundt
statutenb. 23
a; Ayrer
processus juris (1600) 7; Corvinus
fons lat. (1646) 186; Harsdörfer
secret. 1, 7
b;
allgem. d. bibl. anhang 37-52, 1162; Krünitz 202, 262; schriftliche u. B. v. Chiemsee 46
R.; Brentano 5, 56; abschriftliche Krünitz 202, 260, alte, älteste S. v. Birken
lorbeerhayn 110; Stolberg 6, 205, archivalische Krünitz 261, archivarische A. v. Humboldt
kosmos 4, 226, authentische Immermann 1, 59
B., besiegelte Frisius 2
b, echte, unechte, ehrwürdige
F. Schlegel 3, 154, eigene Tschudi
chron. 1, 7; Arnold
ketzerhist. vorr. 6; Krünitz 202, 264, entscheidende Ranke
s. w. 9, 16, gemeinschaftliche Krünitz 264, gerichtliche Prätorius
Blockesberges verrichtung 228;
hwb. d. staatswiss. 4
2, 22, geschichtliche Mommsen
röm. gesch. 1, 89, glaubwürdige Grimmelshausen
Springinsfeld 2, 50
Keller, gute Herder 23, 467
S., gleichzeitige Brentano 5, 240, historische Herder 12, 312
S., merkwürdige
allg. d. bibl. 2, 2, 210, notarielle, offene
notariatb. passim, öffentliche Lueger 4, 799, private, richtige Chemnitz
schwed. krieg 1, 441, staubigte A. v. Droste-Hülshoff 2, 262, ungedruckte Gottsched
das neueste 1, 247, unläugbare 7, 481, unumstöszliche Hippel
lebensläufe 1, 3, unwiderlegbare
kreuz- u. querzüge 1, 10, unzuverlässige A. v. Haller
Alfred 155, vermodernde Rückert 2, 490, widerspruchsvolle Ranke
s. w. 25, 31
u. dgl. je nach zweck und inhalt treten specialisierungen auf: bescheinigung über verheiratung Grimmelshausen
Simplic. 3, 213
Keller; reisepasz G. Keller 3, 156;
bes. mundartlich: vollmacht zur zwangsvollstreckung Staub-Tobler 3, 351, 1;
bescheinigung, dasz die gemeinde seuchenfrei ist ebda 3; gantu.
u., laut welcher der gläubiger vermögensstücke des schuldners zur versteigerung ergreifen darf ebda 351
f.; doppelu.
besagt, dasz die beitreibung aufgehoben ist, angefertigt in 2
exemplaren; urteilu., urteilurkundschein
über einleitung des concurses 352;
der vom schultheiszen aufgesetzte vertrag über die mitgift Fischer 6, 298;
quittung ebda; politten oder urkund (1657), urkundszettel
quelle bei Schmeller-Fr. 1, 1264. B@4@bb)
uneigentlich (
vgl. oben A 3): eben solche quitantz und urkund ist der glaub Dannhauer
catechismusmilch 1, 230 (
zur bed. s. B a
a. e.); hauptkupfertafeln und vignetten werden ... hauptsache, fundament, urkunde seyn Lavater
physiogn. fragm. 1, 3; dasz die erzählung auch in ihrem ton und umrisz gleichsam ihre u. mit sich führt Herder 12, 15
S.; nie hat er (
Jones) ... andre gedichte solcher art für urkunden der völker ausgegeben 16, 90
S.; aber was sind sie (
citierte stellen) auszer dem zusammenhange der geschichte, die ihnen eigentlich u. und beleg ist! 17, 255
S.; wie zwei urkunden liegen sie (
skelettköpfe von stieren) nun beide vor mir Göthe II 8, 235
W.; dieser rumpf ..., eine unwidersprechliche u. des göttlichen Griechenlands Schiller 3, 581
G.; die biographie eine u. oder ein werk der lebenskunstlehre
F. Schlegel im
Athenäum 1, 2, 61; die sprache aber ist die treueste u. der völker Creuzer
symbolik 1, 10; die beglaubteste u. der neueren philosophie, die kritik der reinen vernunft Fichte 1, 4; meine u. lautet auf die roten lippen eurer frau Hauff (1890) 1, 297;
Lionardos zeichnungen, diese urkunden der unsterblichkeit Matthisson 4, 81; laszt einst nachfühlen mich in leeren stunden, wie ich vordem in weh und lust mich tauchte, ihr, süszer lust, ach, süszen wehs urkunden! Rückert 1, 355; so ist der arbeitername allerdings die u. einer groszen socialen revolution W. H. Riehl
d. d. arbeit 264;
die sieben von Gluck componierten Klopstockschen oden, die einzige musikalische u. des künstlerischen freundschaftsbundes
freie vorträge 1, 245; sie ahnten nicht, vergilbt papier werd in der hand des treuen urkunde deutscher ehre (
J. Grimms) A. Grün 1, 223; die wichtigste u. unserer volksthümlichen epik (
die sammlung Karls d. gr.) ist vernichtet Scherer
literaturgesch. 28.
zusammensetzungen zahlreich; z. b. einerseits civil-, criminal- Krünitz 202, 264, gant- Staub-Tobler 3, 351, haupt- Krünitz 268, heirats- Sanders
erg. 325
a, kaiser-,
ebda, kirchen-, original-, privat- Krünitz 266; 261; 268, protest-
gesetz betr. die einführung der a. d. wechselordnung ... in Elsasz-Lothr. v. 19.
juni 1872 § 16, 4, staats-, stadt- Krünitz 261, 266, standes- Sanders
a. a. o., urteil- Staub-Tobler 3, 352, verfassungs- Krünitz 269, verleihungs- Sanders, anstellungs-, entlassungs-
u. s. w. urkunde.
anderseits mit urkund, urkunds, urkunden
an erster stelle (
ein mhd. urkundebuoch
s. oben A 2):
urkundaberglaube Herder 6, 472
S., -amt
hwb. d. staatswiss. 5
2, 1000, -befugnis 5
2, 99, -brief,
m., mhd. urkundebrief (
vgl. oben B 4); Prantl
gesch. der Maximiliansuniversität 2, 16 (1472); Fischer 6, 298; Tschudi
chron. 1, 97, -brieflin Staub-Tobler 5, 460 (1452), -gelt 2, 252 '
gebühr für aufsetzung einer urkunde, speciell eines gantrodels', -recht
hwb. d. staatswiss. 5
2, 1000, -papier 3
2, 1272, -thätigkeit 5
2, 1005, -verfassung 5
2, 1000, -wesen 5
2, 998.
urkundsbrief J. Ayrer
processus juris (1600) 25, -befugnis
hwb. d. staatswiss. 5
2, 455, -suite
tesmoins, testes Wiederhold (1669) 403
a, -leute '
leute, welche urkund
über etwas sagen' Rädlein (1711) 1020
b, -mann Rochholz
an W. Menzel briefe (1908) 229; Fr. W. Weber
Dreizehnlinden (1907) 128, -nottel J. v. Watt 1, 181, -person W. v. Chezy
erinnerungen 4, 62; Hegel 16, 334; G. Büchner
nachgel. schr. 254; G. Keller 7, 239;
hwb. d. staatswiss. 3
2, 91; 3, 676;
einführungsgesetz z. bgb. 149, 1, -saal Gottsched
d. neueste 3, 773, -schriftstück C. Happ
Renate 203, -zettel
s. o. B 4 a, -zeuge K. Stieler
natur- u. lebensbilder 136.
urkundenabschrift Lueger 7, 872, -ähnlich Niebuhr
röm. gesch. 1, 118, -apparat Gregorovius
wanderjahre in Italien (1904) 2, 28, -arbeit D. Fr. Strausz 1, 16, -archiv Rosegger II 4, 52, -auszug
allg. d. bibl. 30, 278, -band Savigny
gesch. d. röm. rechts 3, 151, -bewahrer
für archivar Campe; Fr. L. Jahn 2, 869
E., -beweis (
probatio per instrumenta, preuve littéral)
allg. d. bibl. 33, 23; Krünitz 202, 270, -briefsteller
allg. d. bibl. 37, 200, -buch (
chartularium, selten buch, in das urkunden eingetragen werden Adelung, Campe,
meist codex diplomaticus, urkundensammlung, urkundenwerk Campe)
allg. d. bibl. 39, 224; Krünitz 202, 186; Scherer
kl. schr. 1, 116, -datum
allg. d. bibl. 66, 328, -druck J. Fr. Böhmer
an Stälin bei Janssen 3, 2, -dürftigkeit B. Weber
Oswald v. Wolkenstein u. Friedrich 115, -fälscher, -fälschung (
als urkundenverbrechen strafgesetzb. 267, 268;
älter -verfälschung) Mommsen
röm. gesch. 3
4, 512; Dahn
kampf um Rom 4, 57, -fest (
adj. den urkundenfesten Muratori) B. Weber
charakterbilder 247, -forscher
diplomatiker Campe, -forschung Mommsen
röm. gesch. 1, 443, -freude Herder 6, 179
S., -gebühr
hwb. d. staatswiss. 4
2, 25, -geld 4
2, 70, -gewölbe
für archiv
als neubildung bei Campe; Zschokke 33, 278, -halter
besitzer der urk. allg. d. bibl. 13, 264, -haus
für archiv Campe, -inhalt Jac. Grimm
an Wigand 238, -kammer
für archiv Campe, Heynatz; Zschokke 9, 80, -kämmerer 33, 189, -kenner
diplomatista Mozin, -kritik Justi
Winckelmann 2, 2, 190, -kunde
diplomatik Krünitz 202, 286, -lager H. König
seltsame gesch. (1856) 275, -lehre
diplomatik, neubildung Campe
s, allg. d. bibl. 111, 191; Krünitz 202, 286; Brockhaus 4
15, 797
b, -lieferung
allg. d. bibl. 93, 558, -mangel W. H. Riehl
naturgesch. d. volkes 4, 185, -mäszig (
adj. adv.)
allg. d. bibl. 93, 328; Niebuhr
röm. gesch. 1, 174; Bernhardt
waldeigentum 1, 89, -material
hwb. d. staatswiss. 6
2, 207, -nachweis Bernhardt
waldeigentum 1, 124, -naturselbstdruck Grillparzer 3, 189
S., -papier Karmarsch-Heeren 6
3, 532; Lueger 6, 670, -recht
hwb. d. staatswiss. 4
2, 1053, -regest Luschin v. Ebengreuth
münzkunde 211, -register, -repertorium, -rotulus
allg. d. bibl. 109, 332, -saal
für archiv Affsprung
bei Campe
verd. wb. (1813) 125
a, -sammler
allg. d. bibl. 69, 515, -sammlung
für archiv
und codex diplomaticus Anton
bei Campe;
allg. d. bibl. 9, 2, 159; Krünitz 202, 186; Lueger 7, 872, -schatz
für archiv
neubildung Campes,
wie alle verdeutschungen für archiv
ungebräuchlich; für eine merkwürdige keilinschrift Ritter
erdk. 9, 354, -schrank Campe, -schreiber
für notarius Kinderling (1795) 304, -sichtung Immermann 18, 27, -sprache Herder 19, 151
S., -stempel
hwb. d. staatswiss. 4
2, 25, -stempelgesetz 3
2, 403, -stil H. Brunn
kl. schr. 2, 228, -studium Vischer
altes u. neues 3, 46, -verfälscher Zschokke 33, 94, -verfälschung Krünitz 202, 270 (
heute üblich -fälscher, -fälschung), -verfertiger Krünitz 202, 274, -verzeichnis
allg. d. bibl. anh. 25/36, 1606, -vorlage 74, 106, -verrat J. Fr. Böhmer
an Thomas bei Janssen 2, 257, -werk Campe; Döllinger
ak. vorträge 2, 178, -wesen Dahn
weltuntergang (1889
5) 17, -wissenschaft,
diplomatik, Gottsched
d. neueste 4, 270; Krünitz 202, 187.