Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebig
gebig , gleich gäbig ( s. d. ), nur durch die schreibung verschieden, nicht von geben, sondern von gabe und gäbe gebildet, unmittelbar von geben ist vielmehr mhd. gibic, 15. jahrh. gibig dativus Dief. 166 b , nhd. ergiebig u. ähnl.; s. auch gebisch und geblich. 1 1) activisch, gebig, der gerne gibt, dativus. Henisch 1378 , z. b.: dasz er gar milt und gebig was armen pfaffen und schulern. Limb. chron. 14 R. ( Frisch 1, 326 c ), zugleich beleg für die mhd. zeit. dasselbe meint ein voc. des 15. jh. mit ' dativus, gebig, gebhaft' Dief. 166 b , vergl. nl. bei Kil. ghevigh dativus, enclin à donner. …