Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewunder n.
gewunder , n. u. masc., verstärktes wunder ( s. d. ), in den einschlägigen belegen aber zumeist auf eine verbalthätigkeit zielend, entgegen dem gemeingebrauch des subst. wunder, der das geschehnisz zusammenfaszt, auf das die verbalthätigkeit reagiert; vgl. auch gewunderig , wo sich die gleichen erscheinungen von breiterer grundlage abheben. 1 1) in einzelnen belegen liesze sich daher an eine spätere substantivbildung zum verbum wundern denken, so im folgenden, wo überdies das genus unsicher bleibt: vele ghinghen vor de dOere stan mit gewunders late spreken: 'wat deid god noch vele teken!' Brau…