Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
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sewe
mhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschsêweswv.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege
sêwe swv. werde zum see. vgl. sêwjan, sêwazjan stagnare Graff 6, 58. dâ sich sêwet der Plimiʒoel Parz. 497,9. einhalp vl…
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschsewef.
Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg
seue , sewe , f. fischerboot Frischbier 2, 339 , s. oben zweites seige sp. 196. die dort gegebene deutung musz wol aufge…
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modern
DialektSē²wef.
Westfälisches Wb.
Sē²we f. [ Ahs Bek Sos Isl Alt] 1. (abfließender) Speichel. — 2. Pfeifensud (Feuchtigkeit im Pfeifenabguss). ⟨ Saiwe (≠ …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit sewe
25 Bildungen · 23 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen
sewe‑ als Erstglied (23 von 23)
sêwech
MNWB
sêwech , m. , zu einem See führender Landweg .
Sē²wedō¹k
WWB
Sē²we-dō¹k m. Sabbertüchlein ( Min Ha).
sêwëht
Lexer
sêwëht adj. seeig, seeartig Mersw. 10. 11 ;
Sewelbajes
SHW
Sewel-bajes Band 5, Spalte 1009-1010
sē²welen
WWB
sē²welen V. [ Ahs Bri] Speichel aus dem Mund fließen lassen.
Sewellistëck(eⁿ)
Idiotikon
Sewellistëck(eⁿ) Band 10, Spalte 1657 Sewellistëck(eⁿ) 10,1657
Seweln
SHW
Seweln Band 5, Spalte 1009-1010
Sē²welske
WWB
Sē²welske f. a) Speichel. — b) Pfeifensud (Feuchtigkeit im Pfeifenabguss) ( Bri Ah).
sêwēre
MNWB
sêwēre , f. , Verteidigung der See oder zur See.
Sē²werek
WWB
Sē²werek m. [Olp] Bengel, dem noch der Speichel aus dem Mund fließt. Ïek sall dïek wall krīen, du verdammte Saiwerik ( Olp Dh).
sē²weren
WWB
sē²weren V. [OWestf SWestf, verstr. Münsterl (WMünsterl Stf Rek)] 1.1. Speichel aus dem Munde fließen lassen, sabbern. Dat Kint saiwert ( Do…
Sewerĭen
Meyers
Sewerĭen ( Ssewersche Lande ), Landschaft im südlichen Rußland, benannt nach den Sewerianen , einem slawischen Stamm, der in ältester Zeit a…
Sē²werkls
WWB
Sē²wer-klas m. → sē²weren des Kind ( Alt Ha).
Sē²werkop
WWB
Sē²wer-kop m. Steckstück des Pfeifenkopfes ( Enr Gb).
Sē²werlätseken
WWB
Sē²wer-lätseken n. [ Min Höx] Kinderlätzchen, Brustlätzchen für kleine Kinder.
Sē²werlappe
WWB
Sē²wer-lappe m. [ Det Höx Wal sowie Dor Isl] 1. Kinderlätzchen, Brustlätzchen für kleine Kinder. — 2. → sē²weren des Kind ( Wal Ro).
sewern
SHW
sewern Band 5, Spalte 1009-1010
Sē²werpitter
WWB
Sē²wer-pitter m. unsaubere, nachlässige Person ( Rek Kh).
Sē²wersak
WWB
Sē²wer-sak m. [ Isl Wal] Abguss an der Pfeife.
Sē²werske
WWB
Sē²werske f. a) Speichel. — b) Pfeifensud (Feuchtigkeit im Pfeifenabguss) ( Bri Ah).
Sewerzow
Meyers
Sewerzow , Nikolai Alexejewitsch , russischer Zoolog und Reisender, geb. 1825 im Gouv. Woronesh, gest. 9. Febr. 1885 durch Ertrinken in eine…
Sē²weßel
WWB
Sē²weßel n. a) Speichel. Dat Seweßel läip ’n an beiden Ecken ut’n Mule . — b) Pfeifensud (Feuchtigkeit im Pfeifenabguss) ( Min Ha).
sêwezzen
EWA
sêwênAWB sw.v. III, Nps, Npw: ‚Seen bil- den‘, in der Verbindung sêwêntaz wazzar ‚ste- hendes Wasser eines Sees; stagnum aquae / aquarum‘ (m…
‑sewe als Zweitglied (2 von 2)
goteszesewe
KöblerMhd
goteszesewe , sw. F. nhd. Gottes rechte Seite? Q.: Hochz (um 1160), Wh E.: s. got (1), zesewe (1) W.: nhd. DW- L.: MWB (goteszesewe)
zësewe
Lexer
zësewe swf. s. zëse adj.