Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lummern verb.
lummern , verb. schlaff sein, welk sein, schlottern. Schm. 1, 1473 Fromm.: sinnauwasser mit leininen tüchern über die hangenden und lumerenden brüst gelegt. Tabernaemont. 311 ; auf empfindungen und geist übertragen: sant Martin auch da er starb, liesz er seinen geist nit lumren, sunder hielt in unüberwunden. Keisersberg irrig schaf H 3 b ; da lummert ihm das herz im leibe. welzabend B 1 a . düringisch und osterländisch heiszt lummern nach etwas genäschig begehren, nebenform zu lämmern, vgl. unter lampen sp. 89; niederdeutsch lummern wie lungern, sich ohne arbeit herumtreiben, müszig gehen, fau…