Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kies m.
kies , m. und n., glarea, ahd. nicht gefunden ( aber chisil kiesel ), mhd. kis wb. 1, 821 b ( dat. kise im reim auf wise, rise troj. kr. 6913. 36871); der vocal wird im leben noch heute vorwiegend kurz gesprochen (kiss), aber kies hat schon Luther. was den geschlechtswechsel von m. und n. betrifft, so wiederholt er sich gerade bei den gleichbed. gries, sand, grien, s. gr. 3, 379. 552, im neutr. scheint das gefühl des stofflichen besser ausgedrückt, wie bei den metallnamen ( gr. 3, 378). auch böhm. kyz. 1 1) grober, steiniger sand, stofflich gedacht, daher ohne pl.: sabulum kys Brack voc. rerum…