Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
streckebein m.
streckebein , m. , vereinzelt auch n., s. unter 2, nd. streckebēn Schiller-Lübben 4, 428 b . 1 1) imperativischer satzname ( vgl. Henzen dt. wortbildung [1947] 89 f. ), zu strecken A 3 b gebildet. daneben bestehen ( wie auch sonst, vgl. störenfried teil 10, 3, 406) die kurzform streckbein und die in analogie zum infinitiv oder zu bildungen mit eingeschobenem artikel vom typ strecktenfinger Brechenmacher dt. sippennamen 4 (1936) 1206 gebildete form streckenbein. 1@a a) im älteren nhd. als bezeichnung für den tod ( vgl. streckebeinlein): wiltu nu nicht vater und mutter gehorchen und dich lassen …