Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keinesweges adv.
keinesweges , adv. nullo modo, nequaquam, zusammengewachsen aus den adverbial gebrauchten genitiven keines weges, nullibi, dann zu einem starken ' nicht ' geworden. gesprochen wird meist keineswegs; der ton fällt bald auf keines, bald auf weges ( jenes bei starkem widerspruch ), wie das bei solchen zusammensetzungen geschieht. entsprechend mnd. neinewege, doch pluralisch gebildet, wie engl. noways ( daneben noway); so ist pluralisch mhd. alle wege ubique, omnino, semper, als accus., vollständiger in alle wege ( s. 1, 241. 242), doch eben das auch als genit. aller wegen, und diesem entspricht k…