Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stadtkalb n.
stadtkalb , n. schelte für dumme, unwissende, faule menschen, welche der stadt zur last liegen und wenig nutzen stiften: ich förcht, ich förcht es wölle zuonemmen, gott sig es geklagt, und muosz zuonemmen mit disen statkelberen. dann sy ererbend's nit von iren vorderen, das sy iren müssiggang und ir prassen mögind erhalten. quellen zur schweiz. gesch. ( zum jahre 1470) 1, 119, 5; sy hend nie gewandlet, sind unerfaren, nie uszkon, in summa nüt dann stattkelber. 13; fürnemlich, das ich mine sön werken larte und darzuo hielte, uff das sy nit stattkelber wurdint, hernach der statt und landschaft ü…