Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getriebe n.
getriebe , n. , substantivbildung, in der es schwer ist, das verbalsubstantiv zu treiben ( s. d. ) von dem collectiv zu trieb ( s. d. ) zu trennen. schon die gestalt des stammvocals, die sich von dem diphthongen des verbums durch einfache länge abhebt, weist auf frühzeitige isolierung der substantivbildung hin, wie auch der bedeutungsgehalt eine selbständige entwicklung innerhalb des satzgefüges voraussetzen läszt. auszerdem sind für unsere form bildungen auseinanderzuhalten, die nach bedeutung und altersgrenzen von einander abstehen. ganz auf die ältere zeit beschränkt und nur in mitteldeutsc…