Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krollen
krollen , kröllen , kräuseln, locken, s. krolle . 1 1) krollen, 1@a a) hauptsächlich vom haupthaar: crispatus, gecrolt. Cölner gemma Dief. 158 b ; dein haar hat sich durch einander gekrollt. Schmidt westerw. id. 91 ; die haar krollen und krausen sie mit glüenden eisen. Albertinus Gusman 379 ( Schm. 2, 384 ), es ist aber nicht bair., er braucht es als modewort, das vom Rheine kam; disz goldne haar, das sich jetzt kurz gekrollet um deine schläfe krümmt, wann es einst braun in langen locken rollet und um die schultern schwimmt ... J. N. Götz ged. 1785 1, 69 ( vgl. u. krolle 1). auch kurz sich kro…