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Torf

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Torf

Bd. 19, Sp. 621
Torf (hierzu Tafel »Torfgewinnung« mit Text), eine aus pflanzlichen Substanzen in verschiedenem Grade der Zersetzung bestehende Masse. Der aus abgestorbenen Pflanzen gebildete T. läßt in den ersten Stadien der Bildung die Struktur der Pflanzen noch deutlich erkennen; bei tiefergreifender Zersetzung entsteht ein homogener, anscheinend strukturloser Körper. Nicht selten sind im Torflager die untern Schichten, als die ältern und die dem größern Druck ausgesetzten, in der Zersetzung weiter vorgeschritten (reifer) als die obern (unreifen). Der T. bildet sich in den Mooren (Lohden der Oberpfälzer, Ried in Schwaben und Thüringen, Moos in Bayern, s. Moor) und erreicht in denselben eine Mächtigkeit von 1–11 m. In abgebauten Torflagern pflegt der T. nachzuwachsen, wenn mit der Entfernung der Torfmasse nicht zugleich auch die Ursachen zur Moorbildung hinweggenommen wurden. Nur wo (natürliche oder künstliche) Entwässerung und (natürliche oder künstliche) Änderung des wasserundurchlassenden Untergrundes in einen durchlassenden vorliegt, unterbleibt das Nachwachsen. Das Alter mancher Moore beweisen die in den untern Schichten derselben aufgefundenen vorgeschichtlichen Gegenstände (s. Moorfunde) und Reste jetzt ausgestorbener Tiere (Riesenhirsch, Bos primigenius, Elephas primigenius). – Bei der Umwandlung der abgestorbenen Pflanzensubstanz in T. zersetzen sich zunächst unter dem Einfluß fermentartig wirkender Organismen die eiweißartigen Körper, Kohlehydrate und andre lösliche Bestandteile der Pflanzen unter Bildung von Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, Phosphorwasserstoff, Ammoniak und Humussäuren. Langsamer zersetzt sich die Holzfaser zu einer erst gelben (Ulmin), später braunen Masse (Humin), während der Gehalt der Pflanzen an unlöslichen Mineralsalzen und Kieselsäure unverändert in das Zersetzungsprodukt übergeht. Durch eigne Schwere und durch den Druck nachwachsender Generationen von Pflanzen sinken die Massen zusammen, verdichten sich und unterliegen einer stetig fortschreitenden Umsetzung, als deren gasige Hauptprodukte sich Kohlensäure und Kohlenwasserstoffe bilden, während die Masse selbst schwärzer, homogener und reicher an Kohlenstoff wird. Die entwickelten Gase rufen mitunter in der zähflüssigen Masse Aufblähungen hervor, die, wenn die Masse den Rand übersteigt, zu Moorausbrüchen führen können. Übrigens ist die große wasseraufsaugende Kraft des Torfes ebenfalls oft die Ursache solcher Aufblähungen und Ausbrüche. – T. besitzt keine bestimmte chemische Zusammensetzung und ist auch in seinen physikalischen Eigenschaften je nach dem Grad, bis zu dem die Umsetzung sich bereits vollzogen hat, sehr verschieden. So ist der T. bald schlammartig, bald dicht, hellgelb, dunkelbraun oder pechschwarz. Oberflächlich getrocknet, kann er 50–90 Proz. Wasser aufnehmen und gibt es in trockener Luft nur sehr allmählich ab, verliert aber diese Eigenschaft, sobald er vollkommen ausgetrocknet ist. Bei Abschluß der Luft erhitzt, gibt er Kohlensäure, Kohlenoxyd, Kohlenwasserstoffe, Ammoniak, Teer und Wasser; seine Asche ist arm an Alkalien, sie enthält tonigen Sand, Magnesium- und Calciumsulfat sowie Eisenoxyd neben wenig Phosphorsäure und Chlor. Für die quantitative Zusammensetzung ergeben sich folgende ungefähre Grenzwerte für die organische Substanz: Kohlenstoff 40–60 Proz., Wasserstoff 4–6,5, Sauerstoff 25–35, Stickskoff 1–6. Benennungen einzelner Varietäten des Torfes sind, solange sich die die Hauptmasse bildenden Pflanzen erkennen lassen, diesen entnommen, so: Konserventorf (wesentlich aus Konserven gebildet), Moostorf (Sphagnum), Wiesentorf (Ried- und Wollgräser [Eriophorum], Binsen), Heidetorf (Calluna), Holztorf (Wurzel- und Stammteile von Weiden, Erlen etc.). Der sogen. Meertorf ist wohl ebenfalls aus Süßwasserpflanzen entstanden, und sein heutiges Vorkommen am Meeresgrund oder am Ufer in einem tiefern Niveau als die Meeresoberfläche ist eine Folge von Senkungen. Nach dem Zustand, in dem sich die in Zersetzung begriffenen Substanzen befinden, unterscheidet man mehrere Sorten: Fasertorf (Moos-, Heide-, Schilf-, Wurzeltorf) bildet die jüngern Schichten, ist noch reich an wenig vermoderten Pflanzenfasern, daher hell und leicht und verbrennt schnell ohne große Heizkraft. Sumpf- oder Modertorf, braun, schwer, gut durchmodert, aus tiefern Schichten oder ältern Mooren. Pech-, Spicktorf, die schwerste und älteste Sorte, mit nur noch wenig erkennbaren Pflanzenresten, getrocknet mit tiefdunkler, wachsglänzender Schnittfläche. Im Papiertorf ist unvollkommen zersetzte Pflanzenmasse in dünne, leicht voneinander abzuhebende Lagen geteilt. Der Bagger- oder Schlammtorf stellt frisch einen Brei dar, der beim Trocknen fest und kompakt wird. Als gelegentliche Bestandteile finden sich im T., außer Fragmenten noch nicht vollkommen zersetzter Vegetabilien, menschliche und tierische Reste, die sich meist in einem sehr vollkommenen Erhaltungszustände befinden (vgl. Moorfunde und Moorleichen). Ferner kommen vor Eisenkies und Strahlkies, seltener Kupferkies, Zinkblende und sonstige Reduktionsprodukte von Sulfaten. Erstere geben durch gelegentliche Oxydation die Veranlassung zur Bildung von Gips, Bittersalz, Alaun, Glaubersalz und besonders Eisenvitriol, der bisweilen in solchen Mengen dem T. beigemengt ist, daß er daraus gewonnen wird (Vitrioltorf). Ferner ist Blaueisenerde ziemlich häufig, seltener Kochsalz, letzteres nur in tief gelegenen, dem Meere benachbarten Mooren. Über die Verbreitung der Torfmoore in Deutschland s. Moor. Deutschland besitzt vielleicht an 10 Milliarden Ton. T., man gewinnt jährlich 9–10 Mill. Ton., da der T. in weiten Gebieten fast ausschließliches Brennmaterial ist. Auch in der nördlichen Schweiz, am Südabhang der Alpen, in den Tiroler, Salzburger und Kärntner Alpen bis nahe zur Schneegrenze kommen Moore vor; 10 Proz. des irischen Landes sind von ihnen bedeckt. Ebenso zahlreich sind sie in Schottland, Skandinavien, Rußland. Asien ist arm an T.; aus Afrika ist keine echte Torfbildung bekannt. Dagegen sind die Moore in Nordamerika stark verbreitet, und auch in Südamerika werden viele aus den Anden beschrieben. Über die Gewinnung des Torfes s. die beifolgende Tafel. Im allgemeinen enthält lufttrockener T. 15 Proz Wasser, 75 Proz. organische Substanz und 10 Proz. Mineralstoffe. Der Aschengehalt schwankt zwischen 0,5 und 50 Proz. Bei mehr als 25 Proz. ist der T. als Brennmaterial unbrauchbar. Das spezifische Gewicht des Torfes beträgt etwa 0,2–1,04, so daß in 1 cbm 213–1039 kg trockene Masse enthalten sein können. Nach Karsten leisten bei Siedeprozessen 2,5 Gewichtsteile T. so viel wie 1 Gewichtsteil Steinkohle. Nach Vogel ist die Verdampfungskraft von lufttrockenem Fasertorf mit 10 Proz. Wasser 5,5 kg, von Maschinentorf mit 12–15 Proz. Wasser 5–5,5 kg und von Preßtorf mit 10–15 Proz. Wasser 5,8–6,0 kg. Man benutzt T. als Heizmaterial für Hausfeuerungen, seltener in industriellen Anlagen. Für manche Zwecke wird homogener, dichter T. in Meilern, Haufen oder Öfen verkohlt. Die Torfkohle gibt wegen ihrer geringen Dichtigkeit und des großen Aschengehalts kein intensives Feuer und ist leichter zerdrückbar als Holzkohle. Recht günstige Resultate hat man durch Verkokung von gutem aschearmen Preßtorf nach dem Zieglerschen Verfahren erzielt. Man gewinnt sehr festen und reinen Koks, der einen schätzenswerten Ersatz für Holzkohle bietet, und außerdem Ammoniak und andre Destillationsprodukte. Torfgasfeuerungen sind für Puddel- und Schweißöfen, für Glashüttenbetrieb, zum Brennen von Tonwaren, Ziegeln etc. und namentlich für den Betrieb von Großgasmaschinen angewendet worden, im allgemeinen aber konnte sich der T. gegenüber der Stein- und Braunkohle weder bei Hausfeuerungen noch in der Industrie behaupten. Die Unsicherheit des Bezuges und die Schwierigkeit, das sehr voluminöse und durch Witterungseinflüsse leicht entwertete Material aufzustapeln, trat als besonders hinderlich hervor. Wenn auch der Heizeffekt des Torfes, für die Gewichtseinheit berechnet, ein günstiger ist, so setzt doch das drei- bis vierfache Volumen gegenüber der Steinkohle der Verwendung sehr bald Schranken. Aussichtsvoll ist nur die Vergasung des Torfes in einem Gemisch von Luft und hoch erhitztem Wasserdampf und die Benutzung des erhaltenen Gases zum Betrieb von Gaskraftmaschinen und zur Erzeugung von Elektrizität. Hierbei kann ungeformter T. mit 50–55 Proz. Wassergehalt benutzt werden. 100 kg wasserfreie Torfmasse mit etwas mehr als 1 Proz. Stickstoff lieferten dabei 2,8 kg schwefelsaures Ammoniak und 250 cbm Kraftgas mit einem Heizwert von 1300 Kalorien. Diese Verarbeitung des Torfes kann in den Moorgebieten selbst ausgeführt werden, da die Elektrizität auf weite Entfernungen hin verwertbar ist. Man hat auch T. der trockenen Destillation unterworfen, um Leuchtgas (s. d., S. 467), Paraffin, Photogen, Ammoniak etc. zu gewinnen. Weitere Anwendung findet der T. zur Pappenfabrikation, zur Gewinnung von Torfwolle (s. d.), als Dungmittel, als Streumaterial (s. Torfstreu), als Isolations- und Packmaterial zur Schalldämpfung, in Form von Moostorfsteinen für Zwischenwände, als Platten für Insektensammlungen etc. Vgl. Wiegmann, Über die Entstehung, Bildung und das Wesen des Torfes (Braunschw. 1837); Grisebach, Über die Bildung des Torfes in den Emsmooren (Göttingen 1846); Senft, Die Humus-, Marsch-, Torf- und Limonitbildungen (Leipz. 1862); Vogel, Der T., seine Natur und Bedeutung (Braunschw. 1859) und Praktische Anleitung zur Wertbestimmung von Torfgründen etc. (Münch. 1861); Hausding, Industrielle Torfgewinnung (2. Aufl., Berl. 1904); E. u. K. Birnbaum, Die Torfindustrie etc. (Braunschw. 1880); Sitenský, Über die Torfmoore Böhmens (Prag 1891); Schreiber, Neues über Moorkultur und Torfverwertung (Verlag des österreich. Moorvereins, seit 1900); Thenius, Die technische Verwertung des Torfes (Wien 1904).
9851 Zeichen · 121 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    torfM.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    torf , M. Vw.: s. turf

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    torfst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    torf , st. N. (a) nhd. Torf, Rasen (M.) Hw.: s. torfa; vgl. ae. turf, afries. turf E.: germ. *turba-, *turbaz, st. M. (a…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    torfM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    torf , M. nhd. Torf, grüner Rasen (M.), ausgestochener oder ausgeschnittener Rasen (M.), Rasenstück, Torf als Brennmater…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Torf

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Torf , des -es, plur. die -e, in einigen Gegenden auch Törfe. 1. Ohne Plural und als ein Ausdruck der bloß die Mater…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Torf

    Goethe-Wörterbuch

    Torf [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Torf

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Torf , kohlige Substanz, welche der Hauptmasse nach aus mehr oder weniger umgewandelten Pflanzenresten besteht. Seine du…

  7. modern
    Dialekt
    Torf

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Torf Band 3, Spalte 3,1875

  8. Sprichwörter
    Torf

    Wander (Sprichwörter)

    Torf 1. Ein Stück Torf in der Küche ist besser als tausend auf der Wiese (im Schuppen). Holl. : Beter één turf in de keu…

  9. Spezial
    Torf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Torf m. (-[e]s) turba (-bes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit torf

288 Bildungen · 247 Erstglied · 40 Zweitglied · 1 Ableitungen

torf‑ als Erstglied (30 von 247)

Torfgeld

SHW

Torf-geld Band 1, Spalte 1585-1586

Torfgrube

SHW

Torf-grube Band 1, Spalte 1585-1586

Torfkasten

SHW

Torf-kasten Band 1, Spalte 1585-1586

Torfloch

SHW

Torf-loch Band 1, Spalte 1585-1586

Torfmelasse

SHW

Torf-melasse Band 1, Spalte 1585-1586

Torfmist

SHW

Torf-mist Band 1, Spalte 1585-1586

Torfmull

SHW

Torf-mull Band 1, Spalte 1585-1586

Torfwiese

SHW

Torf-wiese Band 1, Spalte 1587-1588

torfabfall

DWB

torf·abfall

torfabfall , m. , als düngmittel Thär grundsätze der rat. landwirtsch. 2, 235 ; Stöckhardt chem. feldpred. 1, 100 . —

torfablagerung

DWB

torf·ablagerung

torfablagerung , f. : eine ... torfablagerung erfüllt die ganze thalmulde Musspratt chemie 4, 1555 ; in mooren, torfablagerungen Oken allgem…

torfacht

DWB

torf·acht

torfacht , adj. , in älteren niederd. geschäfts- und rechtsaufzeichnungen, als ableitung von dem grundwort in der bedeutung ' acker, wiese '…

Torfachte

DRW

torf·achte

Torfachte, m. Aufseher über ein gemeinschaftlich genutztes Torfmoor vgl. Hegensmann, Scherachte sollen die hegensleute, scherachten, torffac…

Torfachteigen

DRW

torfacht·eigen

Torfachteigen, n. (vererbbares, unbelastetes) Grundeigentum vgl. Dursaleigen, torfacht, torfachtig hereditaria bona id est torfacheigen 1263…

Torfahrt

PfWB

tor·fahrt

Tor-fahrt f. : ' Weg durch ein Tor ', Doʳfahʳt [ KB-Kriegsf FR-Bockh ]. Südhess. I 1584 ; Rhein. VIII 1240 .

torfarbeit

DWB

torf·arbeit

torfarbeit , f. , eine der bei der gewinnung von brennerde zu verrichtenden arbeiten Krünitz encycl. 186, 293 . —

torfarbeiter

DWB

torf·arbeiter

torfarbeiter , m. , ein bei der gewinnung von brennerde beschäftigter arbeiter Krünitz 186, 293 . —

torfart

DWB

torf·art

torfart , f. , Krünitz 186, 294 ; ein erdharziger körper, welcher sich in manchen torfarten ... befindet C. Sprengel chemie für landwirthe 1…

torfartig

DWB

torf·artig

torfartig , adj. Hilpert 2, 116 ; torfartig verwoben Allmers marschenbuch 5 66. —

torfasche

DWB

torf·asche

torfasche f. , die nach der verbrennung des erdstoffes zurückgebliebene asche, die als düngmittel gebraucht wird Kramer teutsch-ital. 2, 110…

Torfbacker

MeckWB

torf·backer

Torfbäcker , Torfbacker m. Torfarbeiter, der Trad'torf herstellte, häufig aus Hannover: -bäcker Ha Hoort ; Schö Herrnb ; -backer Lu Kar ; de…

Torfbackerschauh

MeckWB

Torfbackerschauh m. Schuh der Torfarbeiter mit etwas hochstehender Spitze Wi Gold .

Torfbänd

RhWB

Torf-bänd Geld , Mörs m.: mit Schilf bestanden, t.haltige Wiese.

torf als Zweitglied (30 von 40)

Formtorf

MeckWBN

form·torf

Wossidia MeckWB Formtorf m. gebackener Torf; abweichende Lautung: Formstorf Schw Schwerin@Dambeck Damb .

hêittorf

MNWB

heit·torf

* hêittorf Torf der aus der obersten Schicht des Moores entnommen wird und daher sehr locker ist.

Hofftorf

MeckWBN

hoff·torf

Wossidia Hofftorf m. Torf für den Gebrauch des Gutshofes Wa Waren@Rogeez Rog .

hēittorf

KöblerMnd

hēittorf , M. nhd. „Heidtorf“, Torf der aus der obersten Schicht des Moores entnommen wird und daher sehr locker ist E.: s. hēit, torf L.: M…

klipptorf

DWB

klipp·torf

klipptorf , m. die beste art torf, schwarz und hart wie stein so dasz er auffallend oder geschlagen klingt, klippt ( vgl. klinker); eine min…

kōletorf

KöblerMnd

kōl·e·torf

kōletorf , M. nhd. Torf, Kohletorf, Kohlentorf Q.: Staatsb. Mag. 9 703 E.: s. kōle, torf L.: MndHwb 2, 614 (kōletorf)

papiertorf

DWB

papier·torf

papiertorf , m. blätteriger torf, turba foliata Nemnich 2, 1504 . Richter berglex. 2, 121 . vgl. papierkohle.

pechtorf

DWB

pech·torf

pechtorf , m. bituminöser schwarzbrauner torf ( vgl. pecherde ) Chemnitzer bergm. wb. 381 b (pechturf). Oken 1, 535 .

Preßtorf

BWB

Preßtorf Band 3, Spalte 3,1875f.

rasentorf

DWB

rasen·torf

rasentorf , m. leichter torf, der gleich unter dem rasen angetroffen wird und mit rasentheilen vermengt ist. Jacobsson 8, 232 b , auch heide…

stichtorf

DWB

stich·torf

stichtorf , m. , torf, der gestochen wird ( 1 stich C 5): herrn Ziesenisz aus Burgdorf verbrannten 220 000 stück stichtorf Frankf. journ. (1…

Ableitungen von torf (1 von 1)

vertorfen

DWB

vertorfen , verb. , von torf gebildet, ' zu torf werden, in torf übergehn ', gewöhnlich im part. prät.; bildung des 19. jhs.: ein solcher sa…

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Cotta, M. (2026). „torf". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/torf/meyers
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Cotta, Marcel. „torf". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/torf/meyers. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „torf". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/torf/meyers.
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