Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kappen
kappen , gleich kapaunen ( Stieler , Steinbach, Frisch ), zu kappe kapaun, schon mhd. kappen wb. 1, 787 b , Megenb. 131, 16 var.: die junge hünlin soll man kappen. Sebiz 107 ; dieweil aber die lieben aposteln nach Löwischen sitten nicht gekappet gewest sind. Luther 8, 383 a ; dann si kappen die jungen, das sie zuo eelichen werken untüchtig werden. Frank weltb. 228 a ; ich weisz, er liesze diesen hahn ( buhler ), der stets auf fremden mist so wacker treten kan, noch heute durch den henker kappen. Günther 972 . auch mit umlaut ( zu kapp): sie hören auf zu krähen, wenn ihnen gekäppet ist. Eppendo…