Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schupfen verb.
schupfen , schuppen , verb. schnell und heftig stoszen, durch stosz in schaukelnde bewegung versetzen, in solcher bewegung sein. altes intensiv zu schieben, vgl. dieses ( theil 8, 2666), erwachsen aus einer andern präsensbildung, die in sanskr. kṣubhnâti ( neben kṣobhate), schwanken, zittern, zu tage tritt. da diese indes intransitive bedeutung hat, bei schupfen dagegen die transitive bedeutung überwiegt und auch umgelautete formen begegnen ( s. u. ), so hat wol angleichung an den typus der ersten schwachen conjugation stattgefunden, die ja gewöhnlich causativen sinn hat ( vergl. z. b. schlupf…