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BELLEN

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB2
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37 in 24 Wb.
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Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)

BELLEN vb.

Bd. 4, Sp. 951
BELLEN vb.älter auch billen. den st. verben ahd. bellan, mhd. bellen ‘bellen’ entsprechen die schw. verben mnd. bellen, mnl. bellen, belen. verwandt sind ae. bellan ‘bellen, brüllen, grunzen’, ne. to bell ‘röhren’, to bellow ‘brüllen’, an. belja ‘brüllen’ von kühen, norw. belje ‘brüllen, schreien’. während sich das vb. im ahd. auf die lautäußerungen von hunden u. hundeähnlichen fabelwesen bezieht, wird es im mhd. u. später auch für andere tierlaute verwendet. die germ. verben lassen sich wie lit. bylóti ‘prozessieren, reden’, das nomen an. bjalla, ae. mnd. belle, ne. bell ‘glocke, schelle’ u. die zu poltern gehörende sippe anschließen an die lautmalende wz. ie. *bhelH- ‘tönen, dröhnen(vgl. Rix lex. idg. verben 274, LLoyd/S. et. wb. ahd. 1,533 ff., et. wb. dt. 5119b f.). st. flexion vereinzelt bis ins 19. jh.; seit d. 17. jh. wird zunehmend schw. flektiert. 1 ‘wiederholt kurze, kräftige laute ausstoßen’, meist von hunden, auch von füchsen, rehböcken wölfen, robben, fabelwesen u. a.: 9.jh. latrare bellen ahd. gl. 2,200,6 S./S. ⟨v1022⟩ uuanda canis pezeichenet pediu ioh ten bellenten hunt . ioh ten merehunt (robbe) Notker 1,549,11 P. ⟨u1085⟩ daz di gidouftin lichamin umbigravin zi worfin lagin, / zi ase den bellindin, den grawin walthundin annolied 40,10 M. ⟨u1170⟩ sie (die meerwesen) gant zesamine in strit / sam sie habin grozin nit: / sie lugint unt bellint, / vil lute sie gellint linzer entecrist 53,7 M. ⟨1352⟩ ain hundt / der vil pild Seifrit Alexander 2076 DTM. ⟨1421⟩ die hunde funden das kynt uff dem stocke unde bullen Rothe düring. chr. 201 L. 1535/40 (sprichwörtl.:) hunde seer bellen, die beissen nicht Luther w. 51,651 W. 1548 er (der fuchs) billet als ein junges hündle Stumpf chr. 2,287a. ⟨1562⟩ auch sind menschen, haben hundsköpff / in India, so die leut schrecken, / die mit thierhewten sich bedecken. / für red zu bellen sie anfahen Sachs 16,203 LV. 1632 vnd wiewol der prælat das hündlein anschrey, ball es jmmer hefftiger Kreckwitz lustwäldlin 697. 1793 so umschifft Hetz (ein hund) den tisch, springt in die höhe .. und billt Jean Paul I 2,119 ak. ⟨1840⟩ mit dem guten spitz fürchtete ich mich nicht in der nacht; er bellte mir als immer die geister aus dem weg B. v. Arnim 2,140 Oe. ⟨1878⟩ ein am hofthor statt eines kettenhundes angebundener wolf, der wachsam heulte und boll Keller (1894)6,161. 1963 am waldrand bellt ein rehbock Strittmatter Bienkopp 207. 1976 gestört .. vom fernen bellen der robben Kunert hüte 168. 2009 wildes kreischen und bellen (der paviane), nat. geographic Dtld. 11,160a. 2010 weil die hunde immer wieder laut gewesen und durch bellen aufgefallen seien welt (26.4.)29e. 2 übertragene verwendung für grollende, dröhnende geräusche, töne, lautäußerungen die dem tierlaut ähneln, vor allemlaut, unfreundlich, im befehlston, abgehackt sprechen, schreien, keifen, zanken, schnauzen’. auch von trockenem husten: ⟨v1022⟩ (im allegor bild:) lose .. mîna ęccleesiam fone dero geuualte des hundes .. fone des keuualte der iêo pillet uuider iro Notker 2,70,21 P. ⟨u1120/5⟩ so get iz (das wasser) aver wider uz, vil hohe leinet iz sich wider uf. / so beginnet iz bellen mit michelen wellen Ava gericht 4,3 M. ⟨1314⟩ ez hawet und billet / uz hertzen manicvaltiu lait Johann v. Würzburg 5400 DTM. ⟨u1362⟩ mit bellender stimme sprach er zuͦ den, die da umb stuͦnden Seuse 61 B. ⟨v1510⟩ zorn ist ein weibisch laster, sie blitzē auff vn̄ bellent, wie die cleinē hündlin Geiler euangelia (1517)102c. 1533/4 die gelerten künstler, philosophi .. haben herwider gepelt, haben vil püecher mêrmals wider unsern glauben geschriben Turmair 4,2,813 ak. 1535 vnd wan̄ er schon anhub vnd wolt jnen etwas sagen, fielen sie jm inn die rede wolten jn nit hoͤren, wolten auch sonst niemand hoͤren, sonder bollen vnd schrien den andern allen entgegē Micyllus Tacitus 361a. ⟨1635⟩ Scylla läßt die wogen bellen Fleming ged. 1,81 LV. 1677 ich scheue keinen sturm, / ich fürchte keine wellen, / ich steh gleich einem thurm, / wenn neides-mäuler bellen Knittel sinnenfrüchte 1,121. 1690 im creutz und jammer ohne murren und bellen zu verharren Happel academ. rom. 488. 1716 daß dieser (der magen) gebellet hätte, weil er nicht zur genüge mit speisen wäre angefüllet worden Marperger küch- u. keller-dict. 742b. 1716 doch soll eine frau nicht .. den gantzen tag keifen, bellen und zancken ebd. 403b. 1849 die junker bellten wüthend ihm nach, als er geendet hatte d. demokrat (Weimar)1,55a. ⟨1855⟩ nach jedem satze bellte die bande (von Indianern) ein lautes hau, hau, das in ihrer sprache so viel als ja bedeutet Freytag (1886)4,282. 1924 es gibt so vielerlei husten, trockenen und losen, und der lose ist eher noch vorteilhafter .. und besser, als wenn man so bellt Th. Mann zauberberg 1,27. ⟨1928⟩ das knattern des gewehrfeuers, das nervenerschütternde bellen der maschinengewehre Grünberg Ruhr [1948]160. ⟨1964⟩ er (der nazi) bellte und schnauzte, auch wenn er mit den zollbeamten sprach Erpenbeck vorhang (1969)258. 1985 der das bellt mit einer hohen, schrillen kläffstimme, ist oberscharführer Preisler Kunz Bildberg 235. 2011 laut bellt mein räusperer durch den raum und trifft die respektlose greisin im nacken Schamoni tag 274. Grimm
5221 Zeichen · 131 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bellenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +8 Parallelbelege

    bellen swv. in erbellen, verbellen. zu bal.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bellensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    bellen , sw. V. nhd. Schelle rühren Hw.: s. bellen (2) E.: s. belle (1) L.: MndHwb 1, 201 (bellen), Lü 38a (bellen) Son.…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bêllen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Bêllen , verb. reg. neutr. (ich belle, du bellst, er bellt; ich bellte; gebellt,) welches das Hülfswort haben erfordert,…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    bellen

    Goethe-Wörterbuch

    bellen häufig subst u PartPräs; 3. SgPräs einmal ‘billt’ 2,208 Vs 4 (vielleicht lautmalend?) 1 von Hunden, auch mythol v…

  5. modern
    Dialekt
    bellen

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    bellen Band 2, Spalte 2,219

  6. Sprichwörter
    Bellen

    Wander (Sprichwörter)

    Bellen 1. Das Bellen des Hundes dringt nicht in den Himmel. – Luther. Man bedient sich des Sprichworts, um die Verachtun…

  7. Spezial
    bellen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    bel|len vb.intr. ladré (-ra), trá n lader.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bellen

72 Bildungen · 36 Erstglied · 32 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von bellen 2 Komponenten

bel+len

bellen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

bellen‑ als Erstglied (30 von 36)

Bellenbaum

SHW

Bellen-baum Band 1, Spalte 683-684

Bellenholz

SHW

Bellen-holz Band 1, Spalte 683-684

Bellenbraut

RhWBN

bellen·braut

Bellen-braut f.: Trumpfdame im Kartensp., auch Aach , Heinsb . — Dazu 2. Spielgefährtin eines Knaben Aach-Breinig .

bellende

KöblerMhd

bell·ende

bellende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. bellend Q.: RAlex (FB bellende), Anno (1077-1081), LAlex, UvEtzAlex E.: s. bellen W.: nhd. bellend, (Part…

Bellenflür

RhWB

Bellen-flür bęləflȳərə Aach , Eup , Erk , MGladb ; bęl- Heinsb , Kemp , Geld Pl.: Apfelsorte, oval, gelb, am dickern Ende rot gesprenkelt; W…

Bellenfürzchen

RhWB

bellen·fuerzchen

Bellen-fürzchen -fȳətsχə Sieg-ODollend n.: sonderbar aufgeputztes Weib; sonderbar aussehendes, unanseheliches Ding.

Bellengarten

PfWB

bellen·garten

 Bellen-garten m. : ' mit Pappeln (Bellen) bestandener Garten '. a. 1555: durch das bruckell in die Böllen gerten [PfWeist. I 381 (NW-Ellst…

Bellengeck

RhWB

bellen·geck

Bellen-geck Köln m.: Hanswurst, Schellengeck, weil seine Kleider mit B. behangen waren; früher der Reimsprecher, Pritschenmeister der Bauern…

Bellenholz

RhWB

bellen·holz

Bellen-holz bęlə- Birkf-Herrst ; ba l ə Düss-Serm n.: Pappelholz.

bellen III

WWB

bellen III (meist) sw. V. ⟨ bellen ( Vch Sl , Nie Hh , Lin Sp , Bbr Hp Hr Hs Pr Ta Wb Ww , Min Bi Bö Jö Lb Os Qu Rd Sb Ws Wt , Sth Gh Hb Nb …

Bellenkarre

RhWB

bellen·karre

Bellen-karre Heinsb , Erk f.: K. mit einem Pferde bespannt, welches einen Schellenriemen trägt, bes. Mühlenkarre.

Bellenmäuschen

RhWB

bellen·maeuschen

Bellen-mäuschen -myskə Klev-Kessel n.: B. spelen, ein Verstecksp.; wenn das B. die Versteckten aufgefunden hat, laufen diese alle an den Sta…

Bellenmarkt

PfWB

bellen·markt

Bellen-markt m. : ' Markt an der Ruine der Beller Kirche bei Eckelsheim Kr. Alzey ', Bellemark. — Die ehemalige Kirche stand auf der schon 1…

bellen als Zweitglied (30 von 32)

abbellen

DWB

abbel·len

abbellen , instar latrantis canis recitare, herbellen: er hat seine predigt abgebellt, von lauten aber eintönigen rednern, sich abbellen, vo…

anbellen

DWB

anbellen , allatrare, anbeilen, anklaffen, anblaffen, nnl. aanbaffen, aanbassen, in der vorrede des Ssp. 90: ich ste zu rame sam ein wilt da…

anebellen

KöblerMhd

ane·bellen

anebellen , st. V. nhd. anbellen Hw.: vgl. mnd. anebellen Q.: ErzIII, Tauler, Schürebr (FB ane bellen), Barth (Ende 12. Jh.), LS, PassI/II, …

anegebellen

KöblerMhd

ane·gebellen

anegebellen , st. V. nhd. anfangen zu bellen Q.: Volmar (1249?) E.: s. ane, ge, bellen W.: nhd. DW- L.: MWB (ane gebellen)

dāwiderbellen

KöblerMhd

dāwider·bellen

dāwiderbellen , sw. V. nhd. widersprechen Q.: Brun (1275-1276) (bellen) (FB dāwider bellen) E.: s. dāwider, bellen W.: s. nhd. (ält.) widerb…

enbellen

MWB

enbellen Adv. ‘quer über, quer hindurch’ (Terminus der Heraldik; wohl zu afrz. en belin(e), vgl. Rosenqvist 2,230f.; s.a. enbellec ); nur Wh…

erbellen

DWB

erbel·len

erbellen , latrare, zu bellen anheben: als der dieb einbrach, erbollen die hunde und nöthigten ihn zur schnellen flucht; mhd. an einer stat …

gebëllen

Lexer

gebel·len

ge-bëllen stv. I, 3. BMZ wiederholt bellen Lampr. iedeʒ nâch sîner art gebilt Msh. 3, 307 a . du gebillest Krone 17774. swaʒ er in lûter sti…

Herbellen

Campe

herb·ellen

○ Herbellen , v. trs . mit bellender Stimme gleichsam hersagen. Auch als intrs . nach dem Redenden gerichtet bellen. Das Herbellen. Die Herb…

Jobellen

Wander

job·ellen

Jobellen Ik wuel in êne hen jobellen 1 , as'n Rüe de ûtlübbed 2 ward. – Lyra, 56. 1 )Vor Schmerz schreien, jaulen. 2 )Verschnitten.

nachbellen

DWB

nach·bellen

nachbellen , verb. , intransitiv, bellend nachfolgen. Kramer 2, 150 a ; mhd. der hunt bal im nâch. Teichner A 67 c . transitiv, in bellendem…

nāchbellen

KöblerMhd

nāchbellen , sw. V. nhd. nachbellen Q.: Teichn (1350-1365) E.: s. nāch, bellen (1) W.: nhd. nachbellen, sw. V., nachbellen, bellend nachfolg…

ȫverbellen

MNWB

oever·bellen

° ȫverbellen , ōver- (auer-) , swv. : c. A. p. (übertr.:) anschreien, beschimpfen, mit vlôkende ȫ. (Nic. Gryse Laienbibel 1, P 1 v ).

rabellen

DWB

rab·ellen

rabellen , verb. stehlen: do hat er ain jungen gesellen auszer dem schlosz geen sehen, der ain sack mit flaisch, brott und anderm gestollen …

verbellen

DWB

verb·ellen

verbellen , verb. waidmannsausdruck, von schweiszhunden, saufindern u. s. w., wenn sie ein angeschossenes oder sich zur wehr setzendes wild …

wedderbellen

KöblerMnd

wedder·bellen

wedderbellen , sw. V. nhd. „widerbellen“, ungestüm widersprechen ÜG.: lat. oblatrare? I.: Lüt. lat. oblatrare E.: s. wedder (2), bellen (2) …

widerbellen

DWB

wider·bellen

widerbellen , vb. , mhd. widerbellen; ahd. widarbellan; mnd. wedderbellen. das wie bellen ( s. teil 1, sp. 1451) ursprünglich stark flektier…

widerebellen

KöblerMhd

widere·bellen

widerebellen , st. V. nhd. zurückbellen, entgegen bellen, heftig widersprechen, eifern ÜG.: mlat. oblatrare Gl, rebellisare Gl Hw.: s. wider…

überbellen

KöblerMhd

überbellen , st. V. Vw.: s. überebellen*

überebellen

KöblerMhd

überebellen , st. V. nhd. hinausbellen über E.: s. über (1), bellen W.: nhd. DW- L.: Lexer 236a (überbellen), LexerHW 2, 1609 (überbellen)

Ableitungen von bellen (4 von 4)

bebellen

DWB

bebellen , allatrare: Momus heer mag ihn bebellen. Knittels sinnenfr. 1677 s. 19.

erbellen

DWB

erbellen , latrare, zu bellen anheben: als der dieb einbrach, erbollen die hunde und nöthigten ihn zur schnellen flucht; mhd. an einer stat …

gebëllen

Lexer

ge-bëllen stv. I, 3. BMZ wiederholt bellen Lampr. iedeʒ nâch sîner art gebilt Msh. 3, 307 a . du gebillest Krone 17774. swaʒ er in lûter sti…

verbellen

DWB

verbellen , verb. waidmannsausdruck, von schweiszhunden, saufindern u. s. w., wenn sie ein angeschossenes oder sich zur wehr setzendes wild …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „bellen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/bellen/dwb2
MLA
Cotta, Marcel. „bellen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/bellen/dwb2. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „bellen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/bellen/dwb2.
BibTeX
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