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bellen

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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37 in 24 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

bellen

Bd. 1, Sp. 1451
bellen , latrare, personare, praet. boll für ball, pl. bollen, part. gebollen, auch bellte, gebellt, mhd. bellen bal bullen bollen (Ben. 1, 125b), ahd. pellan pal pullun pollan (Graff 3, 91), ein uraltes wort, dem skr. bhil findere entsprechend. da nun zugleich skr. bhid findere besteht, welchem wir unser beiszen an die seite setzen durften und das aus bhid, nach dem wechsel zwischen D und L, bhil hervorgegangen scheint, so gewährt unsere sprache in beiszen und bellen dieselbe doppelgestalt einer wurzel, die im skr. bhid und bhil vorliegt; das latein hat nur findere = fidere für bhid. wer bhid und bhil von einander halten will, musz ihre einstimmende bedeutung zugeben; wer beiszen und bellen zu einigen trachtet, kann anschlagen, dasz die begriffe des spaltens, brechens und schallens in einander übertreten, z. b. aus frangere ergibt sich fragor, aus brikan altn. brak stridor, crepitus, braka crepare; unser krachen crepare wird zu transitivem krachen frangere (nüsse krachen, ein ei zerkrachen) und crepare kann scindi bedeuten; altn. skella ist sowol tinnire als amputare, secare; bersten sowol brechen als krachen; klaffen hiscere, findi und latrare. alles schallende bricht die luft, schneidet in die luft, reiszt ins ohr, umgekehrt jedes reiszen, bersten, schmettern bringt einen laut und geräusch hervor. Das sanskrit verbindet, soviel wir wissen, mit bhil, das latein mit findere nur die vorstellung des spaltens, unser bellen hat umgedreht nur die des schallens, man müste denn in arspelli clunes noch die bedeutung von spalte, kerbe suchen. aber auch auf anderm wege ist der begrif des spaltens erreichbar. bellen stellt sich als secundäre form dar, welcher ein beilen, mhd. bîlen praet. beil vorausgieng (wie ein subst. beil latratus sp. 1376 neben ball sp. 1091 besteht), das zwar wiederum latrare ausdrückt, doch daneben an beil securis, folglich an beilen, spalten, kerben reicht. wir empfangen dadurch einen oben noch entbehrten näheren aufschlusz über den verhalt der beiden verba beilen latrare und beilen incidere, findere zu einander. Während unser bellen hauptsächlich auf den hellen laut geht, den der hund, hirsch und fuchs von sich geben, das ags. bellan vom geschrei des ebers gilt: bearg bellende on bôcvuda. cod. exon. 428, 10, das engl. belling noch von dem des hirsches; wird das ags. engl. und nl. subst. bell, bel für die schallende glocke oder schelle verwandt. den Schweden ist skälla latrare, und Fischart Garg. 149b nennt die glocken kirchschellen, aber 152b auch bellende, billende, bollende kirchposaunen. man könnte sagen, in früher vorzeit ersetzte dem nahenden wanderer das gebell der haus und hof bewachenden hunde den aus der ferne ihm entgegenschallenden glockenklang. der hundename bello m. und bella f. ist alt, vgl. ahd. mistpellâ. Natürlich aber war es, dasz man mit bellen von früh an auch das laute geschrei der menschlichen stimme bezeichnete. 11) thierisches bellen: sie sind glich den bösen haushündlein, die tag und nacht bellen, was aber der starken rüden seind, die keren sich nit daran. Keisersb. sünden des mundes 42a; die schwachen hund bellen aller meist, als die mistbellerlin. aber die groszen starken hund bellen selten, die kleinen betzlin bellen tag und nacht. 76a; wan als ich vormals auch gesagt hab, was der thörigen hund sein, als betzlin und die mistbellerlin, die bellen tag und nacht, aber was der groszen starken rüden sein, die bellen selten. 81a; gleich als wenn einer einen hund, der feindlich pillet, verachtet und für über gehet, so beiszt er nicht allein nicht, sondern höret auch auf zu bellen. Luthers tischr. 229a (234a); da bullen die bauren, da liefen die hund mit spieszen. de generib. ebriosor. 20; disz geschach zu der zeit, da die häuser flogen, die thier redten, die bech branten und man mit stro leschte, die bauren bollen, die hund mit spieszen herausz loffen. bienenk. 182b; ein hund der immer schrellt und billt, beiszt selten. Kirchhof wendunm. 222b (236); leise bellen dem gespür nach. Henisch 275; drumb pall er (der hund) weidlich in den haufen. ganskönig D 5; ich weisz nicht, ob ein hund viel gilt, der allen schmeichelt, keinem billt? Logau 1, 8, 29; die hunde, die am meisten bellen, greifen am wenigsten zu. Jucundiss. 209; (der hund) ohne unterlasz gebollen hätte. ehe eines mannes 253; mich lobt das ganze haus. warum? ich kann die treue klüglich üben, ich bleibe dem geliebten stumm, und belle bettlern oder dieben. Hagedorn 2, 28; Hylax billt. 2, 131; billt unser Hylax nicht? Overb. Virgil 147; ha, da liegt er mit gesenkten ohren, der mir oft noch muth ins herz gebellt. Gökingk 3, 27; drinnen im fels wohnt Skylla, das fürchterlich bellende scheusal. Voss Od. 12, 85; doch immer kläft es hinterher und billt aus allen kräften. Göthe 2, 219; der jagdhund boll. 26, 77; es boll ein hund. J. Paul Hesp. 4, 172; so kann in der dachkammer zwar ein träumender hund, aber ebenso gut ein träumender versemacher gebollen haben. paling. 1, 30; eben haben die beiden hunde wieder gebollen; billet éin hund, so klaffen sie alle; bellende hunde beiszen nicht; verzagter hund billt am meisten; wenn ein alter hund billt, soll man hinaus schauen; alte hunde ist schwer bellen lehren; wer kann dem hund das bellen wehren?; wenn der hund scheiszt, so kann er nicht bellen; auf ihrem mist bellen die hunde tapfer. Auszer bellen gilt vom hund baffen, befzen, bauzen, gauzen, blaffen, klaffen, belfen, belfern, gelfern, greinen, heulen, schrellen (schrillen) und zumal lauten, hochlauten, d. i. hellen laut erschallen lassen. Den wolf läszt man heulen, doch steht schon im Annolied 691 von bellindin, grâwin walthundin. weidmännisch billt der fuchs (Döbel 1, 39b. Becher 66), die jungen füchse bellen, wenn ihre nahrung zu lang ausbleibt. ein titelloses, im j. 1486 gedrucktes gedicht miszt dem hirsche bellen bei. da hort ich hirschen stolz vast pöllen lut und grimm mit brünstiglicher stimm. 22) bellen von menschen gebraucht, laut schreien, lermen, eifern: er sei ein weidenlicher gesell und büll was er wöll. fastn. sp. 1425; und ich Johannes Geiler von Keisersperg wird bald LXIV jar alt und stand noch hie zuo schrien und zuo bellen. aber ich gedenk, das es gar ein behuotsamer stiller leben was weder es ietz ist. omeis 19d; Helias bal wider die falschen propheten. chr. bilger 139; er hat grusamlich gebollen. ebenda; hie billet einer von der messe, hie kreischet der ander von guten werken. Luther 4, 382b; es geben wol etliche für, s. Paulus habe 1 Cor. 14 eim iglichen freiheit gegeben, in der gemeine zu predigen, auch wider den ordentlichen prediger zu bellen. 5, 492b; obgleich die, so da wider bellen, irren. 1, 15a; die tochter wider dmuoter bilt. Wickrams bilger 68; Tit. 2, 9 steht widerbellen: das sie (die knechte) iren herren nicht widerbellen (μὴ ἀντιλέγοντας, vulg. non contra dicentes); ich rede oder belle aus keinem hundskopf. Henisch 275; man wiegert den discant, man brüllet den tenor, man billt den contrapunct, man heult den alt hervor. Logau 2, 5, 39; kennt mich der gute mann? er kennt mich nicht, ich wette. doch was? als ob nicht auch sein bruder an der kette auf die am heftigsten, die er nicht kennet, billt. Lessing 1, 10; krittler bellen sich zu tollen hunden. Bürger 57b; wir begrüszten ihn mit wenigen, höflichen worten, die er mit bellenden, stotternden tönen erwiederte. Göthe 28, 43; nun bellt ihr gegen den pabst. Klinger 1, 277; das ganze land hustet. es hilft nichts zum arzte zu gehen, der bellt selber ärger als seine kunden. J. Paul uns. loge 1, 89. 33) bellen auf sachen angewandt: sprich auch, dasz Eol stracks sein leichtes volk verbanne, darmit es nicht auf uns mit sturm und wetter billt. Fleming 474; wenn die misgunst billt. Günther 20. 212; unsre zeit, in der der hundsstern billt. 470; und mein gewissen billt. 1041; wie wenn die winde bellen, wenn see und wetter tobt. Neumark 185; sein bellendes gewissen. irrgarten der liebe 41; er hört den zank nicht vor gerichten bellen. Hagedorn 1, 72; und das herz im innersten bellt ihm. Voss Od. 20, 13; ein reiszendes thier billt in meinem eingeweide. Gerstenberg Ugol. 60; und ich sollte mit diesen bellenden begierden mich zu tode schleppen? Fr. Müller 2, 144; der hunger bellte (stomachus latrat). Klinger 6, 128; ist der bellende innere thierkreis abgefüttert. J. Paul Kamp. 61; aber davon weisz die bellende undankbarkeit nichts. aesth. 3, 40; schmerzen, die den menschen anbellen. mumien 3, 35; ein hassender geist spürt lieber die plagen der armen aus, seltner um sie zu heben, als um über die reichen zu bellen. flegelj. 3, 50.
8612 Zeichen · 139 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bellenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +8 Parallelbelege

    bellen swv. in erbellen, verbellen. zu bal.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bellensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    bellen , sw. V. nhd. Schelle rühren Hw.: s. bellen (2) E.: s. belle (1) L.: MndHwb 1, 201 (bellen), Lü 38a (bellen) Son.…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bêllen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Bêllen , verb. reg. neutr. (ich belle, du bellst, er bellt; ich bellte; gebellt,) welches das Hülfswort haben erfordert,…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    bellen

    Goethe-Wörterbuch

    bellen häufig subst u PartPräs; 3. SgPräs einmal ‘billt’ 2,208 Vs 4 (vielleicht lautmalend?) 1 von Hunden, auch mythol v…

  5. modern
    Dialekt
    bellen

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    bellen Band 2, Spalte 2,219

  6. Sprichwörter
    Bellen

    Wander (Sprichwörter)

    Bellen 1. Das Bellen des Hundes dringt nicht in den Himmel. – Luther. Man bedient sich des Sprichworts, um die Verachtun…

  7. Spezial
    bellen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    bel|len vb.intr. ladré (-ra), trá n lader.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bellen

72 Bildungen · 36 Erstglied · 32 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von bellen 2 Komponenten

bel+len

bellen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

bellen‑ als Erstglied (30 von 36)

Bellenbaum

SHW

Bellen-baum Band 1, Spalte 683-684

Bellenholz

SHW

Bellen-holz Band 1, Spalte 683-684

Bellenbraut

RhWBN

bellen·braut

Bellen-braut f.: Trumpfdame im Kartensp., auch Aach , Heinsb . — Dazu 2. Spielgefährtin eines Knaben Aach-Breinig .

bellende

KöblerMhd

bell·ende

bellende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. bellend Q.: RAlex (FB bellende), Anno (1077-1081), LAlex, UvEtzAlex E.: s. bellen W.: nhd. bellend, (Part…

Bellenflür

RhWB

Bellen-flür bęləflȳərə Aach , Eup , Erk , MGladb ; bęl- Heinsb , Kemp , Geld Pl.: Apfelsorte, oval, gelb, am dickern Ende rot gesprenkelt; W…

Bellenfürzchen

RhWB

bellen·fuerzchen

Bellen-fürzchen -fȳətsχə Sieg-ODollend n.: sonderbar aufgeputztes Weib; sonderbar aussehendes, unanseheliches Ding.

Bellengarten

PfWB

bellen·garten

 Bellen-garten m. : ' mit Pappeln (Bellen) bestandener Garten '. a. 1555: durch das bruckell in die Böllen gerten [PfWeist. I 381 (NW-Ellst…

Bellengeck

RhWB

bellen·geck

Bellen-geck Köln m.: Hanswurst, Schellengeck, weil seine Kleider mit B. behangen waren; früher der Reimsprecher, Pritschenmeister der Bauern…

Bellenholz

RhWB

bellen·holz

Bellen-holz bęlə- Birkf-Herrst ; ba l ə Düss-Serm n.: Pappelholz.

bellen III

WWB

bellen III (meist) sw. V. ⟨ bellen ( Vch Sl , Nie Hh , Lin Sp , Bbr Hp Hr Hs Pr Ta Wb Ww , Min Bi Bö Jö Lb Os Qu Rd Sb Ws Wt , Sth Gh Hb Nb …

Bellenkarre

RhWB

bellen·karre

Bellen-karre Heinsb , Erk f.: K. mit einem Pferde bespannt, welches einen Schellenriemen trägt, bes. Mühlenkarre.

Bellenmäuschen

RhWB

bellen·maeuschen

Bellen-mäuschen -myskə Klev-Kessel n.: B. spelen, ein Verstecksp.; wenn das B. die Versteckten aufgefunden hat, laufen diese alle an den Sta…

Bellenmarkt

PfWB

bellen·markt

Bellen-markt m. : ' Markt an der Ruine der Beller Kirche bei Eckelsheim Kr. Alzey ', Bellemark. — Die ehemalige Kirche stand auf der schon 1…

bellen als Zweitglied (30 von 32)

abbellen

DWB

abbel·len

abbellen , instar latrantis canis recitare, herbellen: er hat seine predigt abgebellt, von lauten aber eintönigen rednern, sich abbellen, vo…

anbellen

DWB

anbellen , allatrare, anbeilen, anklaffen, anblaffen, nnl. aanbaffen, aanbassen, in der vorrede des Ssp. 90: ich ste zu rame sam ein wilt da…

anebellen

KöblerMhd

ane·bellen

anebellen , st. V. nhd. anbellen Hw.: vgl. mnd. anebellen Q.: ErzIII, Tauler, Schürebr (FB ane bellen), Barth (Ende 12. Jh.), LS, PassI/II, …

anegebellen

KöblerMhd

ane·gebellen

anegebellen , st. V. nhd. anfangen zu bellen Q.: Volmar (1249?) E.: s. ane, ge, bellen W.: nhd. DW- L.: MWB (ane gebellen)

dāwiderbellen

KöblerMhd

dāwider·bellen

dāwiderbellen , sw. V. nhd. widersprechen Q.: Brun (1275-1276) (bellen) (FB dāwider bellen) E.: s. dāwider, bellen W.: s. nhd. (ält.) widerb…

enbellen

MWB

enbellen Adv. ‘quer über, quer hindurch’ (Terminus der Heraldik; wohl zu afrz. en belin(e), vgl. Rosenqvist 2,230f.; s.a. enbellec ); nur Wh…

erbellen

DWB

erbel·len

erbellen , latrare, zu bellen anheben: als der dieb einbrach, erbollen die hunde und nöthigten ihn zur schnellen flucht; mhd. an einer stat …

gebëllen

Lexer

gebel·len

ge-bëllen stv. I, 3. BMZ wiederholt bellen Lampr. iedeʒ nâch sîner art gebilt Msh. 3, 307 a . du gebillest Krone 17774. swaʒ er in lûter sti…

Herbellen

Campe

herb·ellen

○ Herbellen , v. trs . mit bellender Stimme gleichsam hersagen. Auch als intrs . nach dem Redenden gerichtet bellen. Das Herbellen. Die Herb…

Jobellen

Wander

job·ellen

Jobellen Ik wuel in êne hen jobellen 1 , as'n Rüe de ûtlübbed 2 ward. – Lyra, 56. 1 )Vor Schmerz schreien, jaulen. 2 )Verschnitten.

nachbellen

DWB

nach·bellen

nachbellen , verb. , intransitiv, bellend nachfolgen. Kramer 2, 150 a ; mhd. der hunt bal im nâch. Teichner A 67 c . transitiv, in bellendem…

nāchbellen

KöblerMhd

nāchbellen , sw. V. nhd. nachbellen Q.: Teichn (1350-1365) E.: s. nāch, bellen (1) W.: nhd. nachbellen, sw. V., nachbellen, bellend nachfolg…

ȫverbellen

MNWB

oever·bellen

° ȫverbellen , ōver- (auer-) , swv. : c. A. p. (übertr.:) anschreien, beschimpfen, mit vlôkende ȫ. (Nic. Gryse Laienbibel 1, P 1 v ).

rabellen

DWB

rab·ellen

rabellen , verb. stehlen: do hat er ain jungen gesellen auszer dem schlosz geen sehen, der ain sack mit flaisch, brott und anderm gestollen …

verbellen

DWB

verb·ellen

verbellen , verb. waidmannsausdruck, von schweiszhunden, saufindern u. s. w., wenn sie ein angeschossenes oder sich zur wehr setzendes wild …

wedderbellen

KöblerMnd

wedder·bellen

wedderbellen , sw. V. nhd. „widerbellen“, ungestüm widersprechen ÜG.: lat. oblatrare? I.: Lüt. lat. oblatrare E.: s. wedder (2), bellen (2) …

widerbellen

DWB

wider·bellen

widerbellen , vb. , mhd. widerbellen; ahd. widarbellan; mnd. wedderbellen. das wie bellen ( s. teil 1, sp. 1451) ursprünglich stark flektier…

widerebellen

KöblerMhd

widere·bellen

widerebellen , st. V. nhd. zurückbellen, entgegen bellen, heftig widersprechen, eifern ÜG.: mlat. oblatrare Gl, rebellisare Gl Hw.: s. wider…

überbellen

KöblerMhd

überbellen , st. V. Vw.: s. überebellen*

überebellen

KöblerMhd

überebellen , st. V. nhd. hinausbellen über E.: s. über (1), bellen W.: nhd. DW- L.: Lexer 236a (überbellen), LexerHW 2, 1609 (überbellen)

Ableitungen von bellen (4 von 4)

bebellen

DWB

bebellen , allatrare: Momus heer mag ihn bebellen. Knittels sinnenfr. 1677 s. 19.

erbellen

DWB

erbellen , latrare, zu bellen anheben: als der dieb einbrach, erbollen die hunde und nöthigten ihn zur schnellen flucht; mhd. an einer stat …

gebëllen

Lexer

ge-bëllen stv. I, 3. BMZ wiederholt bellen Lampr. iedeʒ nâch sîner art gebilt Msh. 3, 307 a . du gebillest Krone 17774. swaʒ er in lûter sti…

verbellen

DWB

verbellen , verb. waidmannsausdruck, von schweiszhunden, saufindern u. s. w., wenn sie ein angeschossenes oder sich zur wehr setzendes wild …