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Bei

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Bei

Bd. 1, Sp. 427b
Bei. I) Ein Verhältnißwort, welches den dritten und den vierten Fall zu sich nimmt. 1. Mit dem dritten Falle, dient es sowol einen Ort, als auch eine Zeit zu bestimmen; und zwar 1) einen Ort, wo es einen Zustand, oder eine Handlung in der Nähe einer andern Sache bezeichnet und häufig mit an vertauscht werden kann. Bei einem stehen, sitzen, liegen, schlafen. Bei der Thür stehen. Bei dem Rathhause wohnen. Bei der Hand sein, haben, in der Nähe, in Bereitschaft. Ih habe nichts bei mir, kein Geld  Bei dem Hause ist ein Garten. Die Schlacht bei Prag. Die königlichen Schlösser bei Potsdam. Der Oberfluß bei Tirschtiegel. Wenn von der Nachbarschaft einer Sache an Flüssen, Meeren, Bergen, Wäldern  die Rede ist, so wird diese Nachbarschaft nicht durch bei, sondern an ausgedruckt. Frankfurt am Main. Die Länder an der Ostsec. Am Harz. Am Thüringer Walde. Zuweilen steht es für unter und zeigt an, daß etwas Mehrern gemein sei, in einem Orte, Lande sei. Bei uns wird es eben so gehalten. Bei uns wird viel Getreide gebauet. Wie geht, wie steht es bei euch? Bei den Alten herrschte diese Gewohnheit. I weiterer und uneigentlicher Bedeutung bezeichnet es (1) einen persönlichen Gegenstand, auf welchen sich eine Handlung bezieht. Sich bei der Obrigkeit beschweren. Etwas bei seinen Vorgesetzten angeben. Sich bei jemand anmelden lassen. Bei ihm richtet man mit Gewalt nichts aus. Man hat es bei ihm dahin gebracht, daß  Oder einen persönlichen Gegenstand, der zugleich der Sitz des Ausgesagten ist. Bei sich überlegen, denken, beschließen. Es stehet nicht mehr bei mir, in meiner Macht. Mein Glück steht bei ihm, in seiner Hand. Bei sich selbst sein, sich seiner bewußt sein. Er ist vor Zorn, vor Wuth nicht mehr bei sich. Es regt sich bei mir ein Wunsch  »Bei ihr (in ihren Gedanken) sind alle Dinge schädlich, die man nicht umsonst bekömmt.« Gellert. Bei mir gilt kein Ansehen der Person. Bei ihm lautet die Stelle ganz anders, d. h. in seiner Ausgabe. Zuweilen wird bei in dieser Bedeutung weggelassen. Mir (bei mir) geht ein herzlicher freundschaftlicher Umgang über alles. Euch (bei euch) heißt der Wein der Unart Zunder. Hagedorn. Dann bezeichnet bei auch einen sächlichen Gegenstand oder einen Gegenstand der Beschäftigung. Bei Wasser und Brot sitzen. Bei harter Arbeit aufwachsen. Bei einem Schmause, bei einer Feierlichkeit, bei dem Begräbnisse sein. Was ist bei der Sache anzufangen? Mir ist nicht wohl zu Muthe bei der Sache. Bei dieser Arbeit ist nicht viel zu verdienen. Man muß hübsch bei der Sache bleiben und nicht immer abschweifen. (2) Eine gewisse Verbindung. Bei einem leben, wohnen, essen, d. h. mit ihm, in seinem Hause, an seinem Tische. So auch, bei einander leben, wohnen, schlafen  Bei Hofe sein, leben. Er hat sie bei sich behalten, an seinem Hause, in seiner Gesellschaft. Bei einem in Diensten sein. Bei einem Meister in der Lehre stehen. Man hat es bei ihm gefunden, an seinem Leibe, in seinem Hause, unter seinen Sachen. Ein Mann bei der Stadt, ein angesehener, der bei der Stadt d. h. den Bewohnern derselben in Ansehen stehet. So auch, er ist schon ein Mann beim Rathe, steht beim Rathe in Ansehen. (3) Das Mittel, die Art und Weise einer Handlung. Bei der Hand nehmen, fassen, halten, führen. Bei den Haaren herumziehen. Etwas bei den Haaren herbeiziehen; bildlich, mit Zwang herbeiführen, etwas ohne natürliche Verbindung anführen. Einen beim Kopfe fassen. Einen beim Kopfe nehmen, ihn gefangen nehmen  Einen bei seinem Namen nennen. Bei der Lampe, bei Lichte lesen, schreiben, arbeiten. Etwas bei Lichte besehen, betrachten; uneigentlich, es genau untersuchen. Bei hellem Sonnenscheine geschah es. Sie kamen bei Paaren, paarweise. Sie gingen Mann bei Mann, Mann für Mann, hinter einander, oder auch neben einander. »Der kalte Morgen schickt seine Kinder bei Tausenden zur Schlachtbank.« Dusch. I Beisein der Alten verstellt sich die Jugend, Sie trinkt nur bei Tropfen. Hagedorn. d. h. tropfenweise. Х Eine Waare bei Fässern, bei Ballen kaufen, faßweise, ballenweise. (4) Das Nebeneinandersein, das Mitdasein einer Sache. Bei aller seiner Klugheit läßt er sich zur Thorheit verleiten. Bei der ehrlichsten Miene ist er doch ein Schalk. »Bei allem meinem Glücke mache ich vielleicht meine Freundinn unglücklich.« Gellert. Dann auch den Grund, die Veranlassung einer Sache. Bei diesem Anblicke wurde ich heftig bewegt. Bei dem heftigen Winde griff das Feuer schnell um sich. »Ih fühle, wie mir bei seinem Namen das Herz schlägt.« Weiße. Kaum aber sah er sie, so wich bei ihrem Blicke Mein erst so dreistes Herz schon ganz beschämt zurücke. Gellert. Zuweilen stehet es für ungeachtet. Bei aller seiner Geschicklichkeit, bei allem seinen Fleiße hat er doch nichts vor sich gebracht. So auch, bei alle dem, oder, bei dem allen, alles dessen ungeachtet. Hieher sind auch folgende Redensarten zu rechnen: Einen beim Leben, bei Ehre und Ansehen erhalten. Ih will ihn bei dieser guten Laune, bei diesen Gedanken zu erhalten suchen. Bei Vernunft, bei Verstande, bei Sinnen, bei Kräften sein. Schon bei Jahren sein, alt sein. Bei Gelde, bei Mitteln, bei Vermögen sein, Geld haben, Mittel, Vermögen besitzen. Gut bei Leibe sein, dick sein, welches alles nur Aus= drücke im gemeinen Leben sind. (5) Den Ort gleichsam, wo eine Handlung anfängt und endiget. Bei dir will ich anfangen und bei ihm endigen. Bei einer Sache bleiben. Bei diesem Versuche will ich es bewenden lassen. Es bleibt bei unserer Verabredung. (6) Einen Beweggrund. Etwas bei Strafe verbieten. Das thue bei Leibe nicht. Ih beschwöre dich bei unserer Liebe. (7) Ein Anrufen zum Zeugen, ein feierliches Erinnern an eine wichtige oder für wichtig gehaltene Sache, bei Andern Glauben zu erwecken. Bei Gott schwören. Ih schwöre es bei deiner Liebe. »Nein, bei der Thräne, die ich an deiner Leiche geweint habe.« Dusch. Bei Gott! Bei meiner Seele! Bei meiner Treue  2) Eine Zeit, wenn eine Handlung geschieht oder geschehen ist, aber ohne sie ganz genau zu bestimmen. Keine Ruhe bei Tag und Nacht. Bei Nacht und Nebel davon gehen. Bei Menschengedenken (so lange sich Menschen zurückerinnern können) ist kein solches Mißjahr gewesen. »Bei frühem Morgen kam der arme Amintas aus dem dichten Haine.« Geßner. Bei Gelegenheit, wenn sich eine Gelegenheit dazu findet. Bei Zeiten, frühe. I andern Fällen gebraucht man dafür lieber in oder zu. »Bei den Zeiten Saul.« 1 Chron. 14, 3. Dann bezeichnet bei auch eine Dauer, aber auch nur so aufs Ungefähr, wofür man gewöhnlicher fast, beinahe, ungefähr, etwa gebraucht. »Da ward eine Stille im Himmel bei einer halben Stunde.« Offenb. Joh. 8, 1. »Bei acht Tagen nach diesen Reden.« Luc. 9, 28. »Bei einer Stunde lang.« Dan. 4. 16. 2. Mit dem vierten Falle, wo es eine Richtung und Bewegung nach einem Gegenstande zu bezeichnet. »Begraber mich bei meine Väter.« 1 Mos. 49, 29. »Tritt bei dein Brandopfer.« 4 Mos. 23, 3. »Er setzte sich bei die Knechte.« Matth. 26, 58. So auch in vielen andern Stellen der Bibel. † Einen Topf bei das Feuer setzen. »Er setzt sich bei den Freund.« Klopstock. »Man nennt das Beisetzen, wenn der Ort über der Erde, und insonderheit ein Erbbegräbniß einer Familie ist, wo der Leichnam des Verstorbenen bei die Überreste seiner Vorfahren gesetzt wird.« Eberhard. Bei Seite gehen, treten. Einen bei Seite nehmen, führen, rufen, ziehen. Etwas bei Seite legen. Diese Beispiele, besonders die letzten, die Ad. im Hochdeutschen nur als Ausnahmen gelten läßt, beweisen hinreichend, daß der Sprachgebrauch das Wort bei wirklich als ein Verhältnißwort, das auch den vierten Fall zu sich nimmt, betrachtet. Derselbe urtheilt zu absprechend, wenn er behauptet, daß die Fügung des Wortes bei mit dem vierten Falle im Hochdeutschen allemahl ein Fehler sein würde, besonders wenn man es um deßwillen unter diejenigen Verhältnißwörter rechnen wollte, welche sowol den dritten als den vierten Fall zu sich nehmen. Daß bei nur einen Stand der Ruhe bezeichne, oder nur einer Handlung im Stande der Ruhe betrachtet, zugesellet werden könne, ist ebenfalls zu viel behauptet. Es kann eine Bewegung nach einem Orte hin eben so gut bezeichnen, wie in. Daß diese Bedeutung von bei in der Sprache nicht neu sei, beweisen auch mehrere damit zusammengesetzte Aussagewörter, als: beibringen, beifügen, beilegen, beisetzen und andre mehr. Dies Verhältnißwort wird auch zu Zusammensetzungen gebraucht, in welchen es bedeutet: 1) Eine Nähe, Nachbarschaft, wie in beian, beiher, dabei, wobei. 2) Eine Verbindung einer Sache mit einer andern, so daß sie unmittelbar neben derselben befindlich ist; wie in beibinden, beidrucken, beilegen, beischließen  aus welcher Bedeutung mehrere uneigentliche herfließen, wohin die Wörter beimischen, beistehen, beistimmen  gehören. 3) Eine Annäherung, als in beikommen, beigehen, beibringen, beispringen  4) Eine Sache, die neben einer andern gleicher Art da ist. Dahin gehören die Wörter: Beiessen, Beihülfe, Beiname, Beiwagen  I manchen Wörtern wird 5) der Begriff des Geringern und Unechten dadurch angedeutet, wie in Beischmack, Beiglaube, Beischlag. II) Als Umstandswort, wo es zu den Zahlen gesetzt wird und dann den Begriff einer ungefähren Menge ausdruckt. Die Wellen hatten die Erde bei drei Schuh tief ausgehöhlt, ungefähr oder fast drei Schuh tief. »Es waren bei neun Tausend.« 2 Maccab. 10, 18. I gemeinen Leben wird auch wol das Deutewort die dazu gesetzt, wie das auch bei an geschieht, ein Gebrauch, der wenigstens überflüssig ist und in der anständigen Sprechart nicht vorkommen darf. Es waren bei die hundert Mann. Bei die tausend Thaler. Noch gehören hieher die Ausdrücke beinahe und bei weiten. Beinahe wäre ich gestorben, fast. Beinahe wäre ich nicht gekommen, es fehlte nicht viel. Bei weiten, es fehlet viel. Das ist bei weiten (lange) nicht Alles. Große Reichthümer und alle Güter der Erde sind bei weiten (lange) nicht soviel werth, als ein gutes Gewissen.
9850 Zeichen · 184 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bei

    Campe (1807–1813) · +5 Parallelbelege

    Bei . I) Ein Verhältnißwort, welches den dritten und den vierten Fall zu sich nimmt. 1. Mit dem dritten Falle, dient es …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    bei

    Goethe-Wörterbuch

    bei Schreibung in Br u Tgb nahezu ausschließl ‘bey’, in Werken u natwiss Schr — gemäß den Editionsprinzipien von WA (vgl…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bei

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Bei , s. Beg .

  4. modern
    Dialekt
    bei

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    bei Band 2, Spalte 2,93–97

  5. Spezial
    bei

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    bei praep. 1 (in der Nähe von) dlungia, davijin a, tla vijinanza de: bei Bruneck dlungia Bornech; bei m Teich dlungia le…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bei

2.255 Bildungen · 2.204 Erstglied · 46 Zweitglied · 5 Ableitungen

bei‑ als Erstglied (30 von 2.204)

Bei(j)eli

Idiotikon

Bei(j)eli Band 4, Spalte 909 Bei(j)eli 4,909

Bei(j)eⁿ

Idiotikon

Bei(j)eⁿ Band 4, Spalte 911 Bei(j)eⁿ 4,911

Bei(j)i

Idiotikon

Bei(j)i Band 4, Spalte 909 Bei(j)i (II) 4,909

Bei(n)

Idiotikon

Bei(n) Band 4, Spalte 1293 Bei(n) 4,1293

Bei(n)abschīsser

Idiotikon

Bei(n)abschīsser Band 8, Spalte 1347 Bei(n)abschīsser 8,1347

Bei(n)brëch

Idiotikon

Bei(n)brëch Band 5, Spalte 313 Bei(n)brëch 5,313

Bei(n)brëcher

Idiotikon

Bei(n)brëcher Band 5, Spalte 339 Bei(n)brëcher 5,339

Bei(n)brëcheⁿ

Idiotikon

Bei(n)brëcheⁿ Band 5, Spalte 315 Bei(n)brëcheⁿ 5,315

Bei(n)brëchi

Idiotikon

Bei(n)brëchi Band 5, Spalte 341 Bei(n)brëchi 5,341

Bei(n)brüchel

Idiotikon

Bei(n)brüchel Band 5, Spalte 378 Bei(n)brüchel 5,378

bei(n)chlingeldürr

Idiotikon

bei(n)chlingeldürr Band 13, Spalte 1359 bei(n)chlingeldürr 13,1359

bei(n)chringeldürr

Idiotikon

bei(n)chringeldürr Band 13, Spalte 1359 bei(n)chringeldürr 13,1359

Bei(n)chue

Idiotikon

Bei(n)chue Band 3, Spalte 95 Bei(n)chue 3,95

Bei(n)chübel

Idiotikon

Bei(n)chübel Band 3, Spalte 114 Bei(n)chübel 3,114

Bei(n)deck

Idiotikon

Bei(n)deck Band 12, Spalte 1207 Bei(n)deck 12,1207

bei(n)dick

Idiotikon

bei(n)dick Band 12, Spalte 1251 bei(n)dick 12,1251

Bei(n)dutti

Idiotikon

Bei(n)dutti Band 13, Spalte 2091 Bei(n)dutti 13,2091

bei(n)dürr

Idiotikon

bei(n)dürr Band 13, Spalte 1359 bei(n)dürr 13,1359

Bei(n)dürrliⁿg

Idiotikon

Bei(n)dürrliⁿg Band 13, Spalte 1359 Bei(n)dürrliⁿg 13,1359

Bei(n)fuegen

Idiotikon

Bei(n)fuegen Band 1, Spalte 701 Bei(n)fuegen 1,701

Bei(n)fueter

Idiotikon

Bei(n)fueter Band 1, Spalte 1138 Bei(n)fueter 1,1138

Bei(n)g(e)rüst

Idiotikon

Bei(n)g(e)rüst Band 6, Spalte 1541 Bei(n)g(e)rüst 6,1541

Bei(n)heirech

Idiotikon

Bei(n)heirech Band 2, Spalte 1315 Bei(n)heirech 2,1315

bei(n)hert

Idiotikon

bei(n)hert Band 2, Spalte 1645 bei(n)hert 2,1645

Bei(n)holz

Idiotikon

Bei(n)holz Band 2, Spalte 1256 Bei(n)holz 2,1256

Bei(n)hūs

Idiotikon

Bei(n)hūs Band 2, Spalte 1720 Bei(n)hūs 2,1720

Bei(n)hūstürnli

Idiotikon

Bei(n)hūstürnli Band 13, Spalte 1661 Bei(n)hūstürnli 13,1661

Bei(n)hǖslimäder

Idiotikon

Bei(n)hǖslimäder Band 4, Spalte 75 Bei(n)hǖslimäder 4,75

bei(n)lōs

Idiotikon

bei(n)lōs Band 3, Spalte 1432 bei(n)lōs 3,1432

bei als Zweitglied (30 von 46)

galaubei

KöblerGot

*galaubei , sw. F. (n) nhd. Glanz, Kostbarkeit, Pracht ne. splendour, magnificence Hw.: s. galaufs* Q.: prov. galaubia, Pracht, Gamillscheg …

laubei

KöblerGot

*laubei , sw. F. (n) nhd. Glanz ne. splendour Vw.: s. *ga- E.: s. laufs (2)

anbei

DWB

anbei , una, simul, gilt für steif und geschäftsmäszig, ist jedoch kürzer und wollautender als hierbei, nebenbei, daneben: anbei sende die v…

dabei

DWB

dabei , adv. ahd. dâr bî, mhd. dâ bî, derbî, altsächs. thar bi, altfries. therbi, niederl. daarbij, engl. thereby, Luther hat nur dabei, Kei…

darbei

Idiotikon

dar·bei

darbei Band 4, Spalte 908 darbei 4,908

daubei

KöblerGot

dau·bei

daubei , sw. F. (n) nhd. Taubheit, Verhärtung, Verstocktheit ne. stubbornness, insensitivity, insensibility, numbness ÜG.: gr. πώρωσις; ÜE.:…

gabei

KöblerGot

gabei , sw. F. (n) nhd. Reichtum ne. riches, opulence ÜG.: gr. πλοῦτος; ÜE.: lat. divitiae Hw.: s. PN, Gabiae, Gafildo, Holthausen, Gotische…

Habbei

Idiotikon

hab·bei

Habbei Band 15, Spalte 60 Habbei 15,60 A

herbei

DWB

her·bei

herbei , adv. in die nähe eines sprechenden. Ein ahd. hera bî, mhd. her bî ist nicht belegt. zurückgang der form zu erbei wird theil 3, 713 …

hiebei

DWB

hie·bei

hiebei , adv. für hierbei ( s. d. ) in ältern schriften und noch bei Kant, häufig, der es später selbst in hierbei änderte: habe ich derwege…

hinbei

DWB

hin·bei

hinbei , adv. hinzu, an einen ort der von einem sprechenden weg liegt. es ist rücksichtlich des ersten compositionsgliedes gegensatz von her…

Nahedabei

Campe

nahe·dabei

◎ Х Das Nahedabei , o. Umend. u. Mz . so viel als das Beinahe . S. d. (Das Accessit ). C.

nebenbei

DWB

neben·bei

nebenbei , adv. wie beineben, vergl. nebstbei. 1 1) örtlich, in unmittelbarer seitennähe wovon. mhd. enëben bî, neben bî: enebene bî dem mer…

Ableitungen von bei (5 von 5)

bebeien

MeckWB

bebeien mit einer Boje versehen, bebojen: der Schiffer ist verbunden, seine ausgeworfeden Anker gehörig zu bebeien (1781) Ro Warn.

beie

DWB

beie , f. fenestra. Maaler 67 . s. bai, baie, es wird auch geschrieben baige ( s. beige): die soldaten warfen zwen der ufrürischen buren in …

erbei

DWB

erbei für herbei: den solten die herren strafen so dick und vil, das er des muede wurde und sie iren schaden erbi quemen ( bekämen ). weisth…

Gebei

LothWB

Gebei Gebäude s. Gebi.

verbei

LothWB

ver-bei s. verbi.