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steinicht

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

steinicht adj.

Bd. 18, Sp. 2098
steinicht, adj. das got. hat in stainahs Marc. 4, 5 u. 16 eine ihm eigentümliche h-bildung als mengenadjectiv, das wgerm. dagegen die ht-bildungen ags. stániht < *stainaht, stǽniht < *stainiht Bosworth-Toller 911b und ahd. steinaht Tatian 71, 3, mhd. steineht; ein älteres steinoht setzt die obd. kürzung steinot Konr. von Megenberg 450, 24 Pf. voraus. frühnhd. zuerst belegt, setzt sich nhd. steinicht während des 16. jhs. durch gegen das im obd. haftende steinächt, steinecht (aber noch 1669 steinächt Grimmelshausen Simpl. 572 ndr.). heute ist steinicht aus dem sprachgebrauch verdrängt durch steinig (s. d.), auf dessen einflusz auch die besonders im 17. und 18. jh. häufige schreibung steinigt zurückgeht; so auch schon früher bei Stumpf gem. eydgen. chron. (1548) 108b, im 19. jh. z. b. noch bei W. Grimm, Hegel, Grillparzer, s. u. 2 b und c; Göthe hat in den Schweizer briefen 1779 steinigt IV 4, 106 W., in der späteren druckfassung steinicht I 19, 235 W. die erweiterte form steinechtig erscheint in md. glossaren des 15. jhs.: steinechtig adriaticus (1414), steynechtigk mer adriaticum Diefenbach 14a (vgl. u. bei 3); häufig in obd. quellen des 16. jhs. (vgl. unten passim): Züricher bibel (1531) 198a; Höniger türck. reich (1573) 23; Wirsung arzneib. (1588) reg. s. v. wallwurtz; Fischart bienenkorb (1588) 72a; Spreng Ilias 24b; durchgehend bei Frisius, z. b. 53a; 755b; 1001a; 1183b; Frischlin nomencl. (1586) 24a; später noch: Grimmelshausen 2, 978 K. über steinachtig s. bei steinhaftig. die bedeutung von steinicht ist weder im stamm einheitlich (vgl. 1, 2 u. 3), noch in der funktion des formans (vgl. 1 und 2). 11) die hauptbedeutung ist 'voller steine': lapidosus steynig, steynicht, steynecht Diefenbach 318b; herniosus steynecht (1420) nov. gl. 202b; meist zu stein lapis, feldstein. 1@aa) von erdoberfläche oder wassergrund; 'voller steine, mit steinen bedeckt': von naturen, ungesat semden (binsen) an steinnechter stat wachsen pflegen buch Hiob 2946 Karsten; in verbindung mit rauh (vgl. u. c): die schwartzwurtzel ... wächst gern in den hecken, ... auf den straszen neben dem weg, sonderlich da es rauch und steinecht ist Bock kreuterb. (1580) 184b; hab ich gedacht, wie weger ist, hübsche blümlin und violen bei eim ruhen und steinechten grund abzubrechen, dann derselbigen ... gar manglen Hedio Josephus (1531) 5a; im bilde: also dasz darausz mercklich abzunemmen, das die (heil.) schrift nit allein finster, sonder auch der maszen rauh, uneben und steinechtig ist, das die catholische kinder der römischen kirchen sich leichtlich daran stoszen und ein bein brechen Fischart bienenkorb (1588) 72a; neben fels: dise thier wonend in den schrofen und velsen, steinächten orten des meers Herold-Forer Geszners tierb. (1563) 171a; später: ein sanftwallender, stetstrudlender ... steinichter ... liespelnder bach Treuer Dädalus (1675) 1, 147; die stellpflöcke müssen nach gelegenheit des wetters oder des erdreichs gemacht werden, an dürren steinichtern orten kurtze Aitinger jagd- u. weidbüchl. (1681) 177; von landschaften: unten (an der insel) da wir strandeten, war es meist steinicht und felsicht, und daher wenig busch und ackerbau A. Olearius persian. reisebeschr. (1696) 34; das land (bei Brescia) ist steinicht und wenig fruchtbar und ohne hügel Heinse 7, 220 Sch.; der boden ist sehr steinigt, überall liegen sehr grosze hauffen zusammen gelesen (im frz. Jura, 1779) Göthe IV 4, 106 W. ebenso vom erdreich, 'mit steinen durchsetzt': das steinecht erdreich (terres pierreuses) ist auch zu saubern, so [] man die stein abwegschaffet Sebiz feldbau (1579) 20; der generalmajor ... lies, in betrachtung das erdreich dermaszen steinicht, dasz er mit den approchen in die erde nicht fortkommen können, fascinen verfertigen v. Chemnitz schwed. krieg (1648) 1, 73; steinichter boden ist fest, haltbar, tragfähig: ist der grund ... von zähem festen leim, oder steinigt und starck, so wird die (eis-) gruben nur mit brettern oder strohdecken ausgefüttert v. Hohberg georg. curiosa (1682) 1, 62; allenthalben hat man chausseen. in Österreich, wo der boden sehr steinicht ist, hat man sich dazu des kieselsandes bedient und nur hie und da ist man genötigt gewesen, grund zu legen Ranke s. w. 30, 32. 1@bb) als kulturboden ist steinichtes land wohl für den weinbau brauchbar: etliche (böden) sind steinecht und küszlich, welche besser für die räben sindt Sebiz feldbau (1579) 12. sonst aber haftet an dem wort der begriff des unfruchtbaren, dürftigen; deutlich entwickelt sich das am gleichnis vom sämann: andaru fielun in steinahti lant Tatian 71, 3; etlichs fiel in das steinichte, da es nicht viel erden hatte Matth. 13, 5; damit nicht alle leer in ein steinecht, verdorret, unfruchtbar erdrich fiele und kein frucht brächte Scheit Grobian. 6 ndr.; ihre sat fiel meist unter disteln und dornen oder in steinichtes land Weinhold Boie (1868) 10; auch sonst häufig: die Massilier habend sich, durch rauhe und mägere des steinigten gelends daselbst genötiget, vil mer des meers dann des erdtrichs erneert Stumpf gem. eydgen. chron. (1548) 108b; besonders in der neueren literatur: unfruchtbar erdreich (bezeichnet man als) das sandichte, steinichte ... erdreich Treuer Dädalus (1675) 1, 477; ein palmbaum prangt in ihrem schilde gepflanzt auf steinigtem gefilde Brandenburg bei Weichmann poesie d. Niedersachsen 6, 196; ein verwilderts steinigt feld, welches schon von vielen jahren nicht den einschnitt eines pflugs, noch der sichel hieb erfahren Triller poet. betrachtungen (1750) 1, 629; dieser pöbel ... hält sich überzeugt, dasz ein Schweizer schwerlich mehr zu tun fähig ist, als seinen steinichten boden zu umackern Nicolai literaturbr. 10, 246; im bilde: transplantieren wollen sie mich? gut! so reiszen sie denn mich geduldige pflanze aus meinem steinigten boden heraus Schubart bei D. Fr. Strausz 8, 69; später noch: man ahndet vorher kaum, dasz sich in solcher öde, auf unfruchtbarem steinichten boden, ... menschen ansiedeln konnten Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. 7, 97. 1@cc) steinichter weg u. ä., mit dem nebensinn 'beschwerlich'; das biblische bild (Matth. 7, 14) steht wiederum voran (zu der verbindung mit rauh vgl. o. bei a): o wie eng und schmal ist der weg, der do gat zu dem leben. es ist ein ruher, steynechter, herter weg denen, die do kein tugenden hant Keisersberg bilgersch. 92a; sie kamen an ein wegscheid, der ein weg was lüstig und eben, der ander steinecht und ruch Pauli schimpf und ernst 31 lit. ver.; (wir) giengen ... oder stolperten vielmehr in dem steinigten wege A. Olearius persian. reisebeschr. (1696) 249; die wege waren alle felsigt oder steinigt Bahrdt gesch. s. lebens (1790) 2, 315; wankend und wegesmüde klimmt er hinan den steinigten pfad Grillparzer 2, 38 Sauer; (Jean Pauls) stil wird man endlich müd, es ist mir immer dabei, als ob ich auf einem steinigten weg ginge Wilh. Grimm im briefw. zw. J. u. W. Grimm (1881) 65; anders, 'mit steinuntergrund': es schlich (im reisewagen) langsam im sande fort, ... auf besserem, steinigtem wege war es noch ärger Hegel w. 19, 2, 111, vgl. Ranke oben 1 a. 1@dd) 'steinhaltig', in besonderem zusammenhang; 'voller steine': die harten mühlsteine mahlen gutes, die weichen aber steinigtes mehl allg. haush.-lex. (1749) 2, 301a; zu stein 'steinartiges gebilde': nim ein rindes lebern, die niht steineht si buch v. guter speise 12 lit. ver.; vgl. leberstein teil 6, 464; die biren werden nicht steynecht, so man [] vorhin an dem ort, da der birenbaum stehen soll, die stein gantz sauber erliset Sebiz feldbau (1579) 340; der birnbaum wäre mit seinen meist steinichten früchten zu wenig, den preisz unter den obstbäumen zu erstreiten Lohenstein Arminius 2, 327a; steinicht ... birne lapidosus Frisch 2, 329, vgl. steinzelle. in anderem sinne: (man) kan unschwer schlüszen, dasz ... die steinichten und kalkichten (wasser) das geblüte versteinern und die eingeweide angreifen Lohenstein Arminius 2, 738b. 22) nicht häufig daneben 'steinern, steinartig', zu stein als materie: staineihter, staineger, stainein saxeus (Nürnberg 1482) Diefenbach 514c; wenn die steinichte scherffen die schiff zubrechen, so ist der schiffbruch one auszug allen gemein Bresnicerus regiment wider die pestilentz (1552) a 7b; in drei oder vier stunden ..., in welchen das (vorher erhitzte) wasser, so von der steinichten materi (hineingeworfenes alaun, saxea materia) erkaltet, widerumb zu sieden anheben wird Bech Agricolas bergwerkb. 470; dieses ist der ersten gestalt der natur nach der finstern welt ihr coaguliret wesen, und ist das steinichte wesen, versteht die grobheit des steines und aller metallen, so wohl der erden J. Böhme schr. (1620) 2, 52; oft hat ein abträufelndes wasser in berghölen steinigte theilchen in sich, die sich unten ansetzen und den tuffstein erzeugen anmuth. gelehrsamk. 6, 730 Gottsched; (die in einem steinbruch gefundene schildkröte) war hie und da mit einer steinigten kruste umgeben Hufeland kunst d. menschl. leben zu verlängern (1797) 116; der rauhe, scharffe, ... steinichte ... hagel Treuer Dädalus (1675) 1, 806; so auch Frisch: steinicht als stein, den steinen gleich, lapidi similis 2, 329; und Adelung will unterscheiden: steinicht steinen ähnlich, und steinig steine enthaltend lehrgeb. 2, 64. hierher gehört auch steinichtes herz: so bald der mammon die groben, steinechten hertzen eingenomen, ... treibt und verjagt er alle tugent hinwegk Scheit Grobianus 4 ndr.; wir sollen das alte steinichte und sündenfelsichte hertz hinweg thun Dannhawer catechismusmilch (1657) 5, 1002, nach cor lapideum Hes. 11, 19; 36, 26. 33) zu stein in der bedeutung felsen: steynecht petrosus (md., 15. jh.) Diefenbach 432b. steinichtes gebirge heiszt 'gebirge aus nacktem gestein, felsengebirge': man vindet si (die regenbogensteine) auch in däutschen landen an dem stainoten geperg Konrad v. Megenberg 450, 24 Pfeiffer; im groszen, hohen, steinechten gebürg (1594) württ. landtagsacten 2, 1, 210; (beim ansegeln einer insel) schätzten wir dem ansehen nach, dasz es ein steinächtes, hohes, unfruchtbares gebürge sein müste Grimmelshausen Simplicissimus 572 ndr.; hinter Montereal, wenn man den schönen weg verläszt und ins steinigte gebirge kommt schr. d. Götheges. 2, 296; als übersetzung: auf der wasserscheide der steinigten berge (Rocky Mountains) in Nordamerika liegen die ursprünge des Missuri Ritter erdkunde (1822) 1, 79; in gleicher bedeutung: nach 40 tagen, als sie ihre speise verzehret hatten, sahen sie eine insel gegen mitternacht gelegen, die war steinicht und hoch Gabr. Rollenhagen indian. reisen (1603) 160. in der bedeutung 'felsenreich, voller felsen': so machten sie doch dem Argrim in ihrem schnee- und steinichten lande, da sie alle schliche wusten, ... mehr zu schaffen, als er ihm hatte träumen lassen Lohenstein Arminius 2, 904b; den 22 sten halb vier uhr verlieszen wir unsere herberge, um aus dem glatten Urserner thal ins steinichte Liviner thal einzutreten Göthe 29, 122 W. in geogr. namen: steynechtigk mer (md., 15. jh.), steinicht mer (Nürnberg 1482) adriaticum, steynnecht mer adricum mare (md., 15. jh.) Diefenbach 14a; vgl.: Adria est mare petrosum, ab adros petra (1478) ebda. steinichtes Arabien (Luther hat steyn Arabia 10, 1, 1, 551 W. übersetzt) das antike Arabia Petraea (eigtl. das zu der stadt Petra gehörige Arabien, d. i. Sinai und östl. angrenzendes gebiet): Loths nachkommen namen ... die steinichte und wüsten Arabien ein Mathesius Sarepta (1571) 19a; er hat auch under seinem gewalt Arabiam das steinnechtig und ein theil des fruchtbaren Arabie Höniger türck. [] reich (1573) 23; (es sei ein wilder mann zu sehen,) der in der wüstenei des steinigten Arabiae wäre gefangen worden Grimmelshausen Simplicissimus 548 ndr.; freier: Antonius (eilte) mit Philadelphus und der steinichten Araber könige Jamblichus nach Actium Lohenstein Arminius 2, 69a; die aufklärung beseitigt diesen namen: (der verf.) nennt den einen theil (Arabiens) noch immer das steinigte Arabien, erinnert aber, dasz es diesen namen von der stadt Petra führe allg. dt. bibl. anhang zu 25-36, abt. 6, 3413. homerisch: die völcker auserkohren, welche bewohnten Olenum, ... auch die steinechtig Calydon (πετρηέσσαν Καλυδῶνα) Spreng Ilias 24b; das 'steinichte Ithaka' (κραναή Il. 3, 201, Od. 1, 247 u. ö.), mit dem nebensinn des unfruchtbaren, ärmlichen: bei dem Homer sagete der weise man Olysses von seinem dürren, steinichten vaterland Ithaka, er habe kein ... lieblicher gegend gefunden Rätel Curäi chron. (1607) 303; hingegen vermag ein einiger geist sein niedriges geschlechte, wie Ulysses sein steinichtes Ithaka, ... ans licht der welt zu versetzen Lohenstein Georg Wilhelms lobschrift (1679) k aa; die sehnsucht des Ulysses zu seiner alten Penelope und seinem steinigten Ithaka dünkt uns abentheuerlich Herder 3, 32 S.
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Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    steinicht

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    steinic , steinicht s. steinec, s. steinach;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steinicht

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Steinicht , -er, -ste, adj. et adv. einem Steine ähnlich. Die steinichten Kernhülsen des Obstes. Am häufigsten gebraucht…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Steinicht

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Steinicht , s. Vogtländische Schweiz .

  4. modern
    Dialekt
    steinichtAdj.

    Pfälzisches Wb.

     steinicht Adj. : ' steinig, voller Steine ', nur in FlN erhalten. a. 1417: 1 acker in der herßbach heißt der steinecht…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steinicht

7 Bildungen · 0 Erstglied · 5 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von steinicht 2 Komponenten

stein+icht

steinicht setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

steinicht als Zweitglied (5 von 5)

EDELSTEINICHT

DWB2

edelstein·icht

DWB2 EDELSTEINICHT adj. DWB2 abl. von edelstein m. 1. aus edelstein bestehend, ihm ähnlich: DWB2 1520 ( die natur ) hat dir ( dem iltis ) ve…

gesteinicht

DWB

gestein·icht

gesteinicht , adj. wie steinicht, petrosus, substantivisch: etlichs ( gesäme ) fiel in das gesteynichte. Marc. 4, 5 var.; die auffs gesteyni…

rötelsteinicht

DWB

roetel·steinicht

rötelsteinicht , adj. reich an rötelstein: das kreidecht oder rötelsteynecht land, wie wol es sehr unfruchtbar ist, ist es doch meh gesund. …

unsteinicht

DWB

unsteinicht , adj. , gth. v. steinicht: onsteinechte buhelen S. Münster cosm. (1567) 1258 ; unsteinig Campe. unüblich. —

Wetzsteinicht

Campe

wetzstein·icht

Wetzsteinicht , adj . u. adv . einem Wetzsteine ähnlich. So nennt man wasserstriemiges Brot in einigen Gegenden wetzsteinichtes .

Ableitungen von steinicht (2 von 2)

gesteinicht

DWB

gesteinicht , adj. wie steinicht, petrosus, substantivisch: etlichs ( gesäme ) fiel in das gesteynichte. Marc. 4, 5 var.; die auffs gesteyni…

unsteinicht

DWB

unsteinicht , adj. , gth. v. steinicht: onsteinechte buhelen S. Münster cosm. (1567) 1258 ; unsteinig Campe. unüblich. —