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pfebe

mnd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

pfebe

Bd. 13, Sp. 1633
pfebe , f. name mehrerer kürbisarten, besonders eine art groszer melonen, griech.-lat. πέπων, lat. pepo, peponis, mlat. peponus und daraus mit demselben geschlecht entlehnt (das nhd. femininum scheint aus dem plural, in welchem das wort meistens gebraucht wird, entstanden zu sein); ahd. unverschoben pëpano, nhd. (nach lat. pepones, peponi) die peponen Tabernaem. 855 ff. Nemnich 1, 1311; mit erweichung der tenuis ahd. bëbano, bëbeno, mhd. (Megenberg 391, 7 var.) und frühnhd. der beben th. 1, 1210, nhd. mit verschiebung des anlautes pfebe, pfeben; daneben mit derselben verschiebung und mit lautwechsel im inlaut (wie in bidemen, bidmen aus bibenen, bibmen th. 1, 1810 und Lexer 1, 265) ahd. pfëdemo, pfëdem, mhd. phëdeme, phëdem, pfëdem (Graff 3, 321 f. Lexer 2, 232), nhd. s. bei 2. vergl. Wackernagel kl. schriften 3, 264. 11) pfebe, pfeben: pfeben (m.?) melo, peponus voc. 1482 y 7a. Nemnich 1, 1311; melone oder pfebe Tabernaem. 858 ff. Frey gartenges. 60b; ir habt villeicht ein phewen gessen. H. Sachs 5, 48, 15; die pfebe, pfeb Stieler 1435; bair. die pfebm Schm.2 1, 417; plur. obs, mylaun, pfeben, ruben u. s. w. Nürnb. polizeiordn. 214 (15. jahrh.); pfeben, pepones Dasyp. (1556) L 4a; wir gedenken der fische, die wir in Egypten umb sonst essen, und der körbis, pfeben, lauch, zwibel, knoblauch. 4 Mos. 11, 5; er het groszen lust zu pfeben, melaun. Frank chron. 312b; weisz kraut, ruben und die pfeben. Ayrer 2462, 16; sollt ich mich nun wie ein tropf umb Egyptens zwibel-topf, lauch und pfeben kümmern. Chr. Gryphius poet. wälder 1, 55; die pheben sind gar grosz, aber nicht schön von geschmack. pers. baumg. 4, 5. zusammensetzungen: pfebenkern m. Zedler 27, 1307; pfebenkürbis m., cucurbita pepo Nemnich 1, 1311; pfebenmus n. Nürnb. kochbuch (1712) 82; pfeben- oder melonentorte f. 925; pfebensame m., samenkerne des pfebenkürbisses. Schedel waarenlex. 2, 201a. 22) pfede, pfeden: mhd. dô vant er an deme veldesehs phedemen bî einem walde. Vorauer genesis 26, 14; grôʒer si (nüsse) wâren danne phedemen zwâren. Lamprecht Alex. 5824 Kinzel; die pfedem sint gel und kraiʒlot an der rinden. Megenberg 391, 8; nhd. pfeden, cucurbita Schm.2 1, 418 (15. jh.), pfedem (m.?) Bock kräuterb. 273b, plur. die pfeden 273a; mit .. rotten rüblein, melonen, pfed u. s. w. Fischart Garg. 42a. nun veraltet.
2358 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    pfēbef.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    +* pfēbe , f. ( Pl. -n ) : große Frucht melonen- oder kürbisartiger Gewächse, Pfebe, ( Pl. :) „Pepones” (Chytr.); — früh…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pfebe

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Pfebe , plur. die -n, eine Art Kürbse mit lappigen Blättern und ebener Frucht, Cucurbita Pepo L. wovon die eine Art …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pfebe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Pfebe ( Pepo ), s. Kürbis .

  4. modern
    Dialekt
    Pfebe

    Bayerisches Wörterbuch

    Pfebe Band 2, Spalte 2,498f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pfebe

3 Bildungen · 1 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

pfebe‑ als Erstglied (1 von 1)

Pfebert

DRW

Pfebert, m.? ein kleines Weinmaß osterwein ein phebert um ein phenning 1408/72 Iglau/Jelinek 553

pfebe als Zweitglied (2 von 2)