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brennen

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PfWB
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

brennen schw.

Bd. 1, Sp. 1200
brennen schw.: I. intrans. 1. gegenst. a. von brennbaren Dingen. Das Holz brennt gut [allg.], brennt (so schlecht) wie e dodner Judd [Gal-Dornf]. Brennt's im Owe? [WPf, allg.]. Der Uwe brannt wie hachelwierig 'Der Ofen brennt sehr gut' [RO-Rehborn]. Der esch so därr, daß er brennt, von einem Mageren [BZ-Dierb, verbr.]. In N. brennt's 'ist ein Feuer ausgebrochen' [allg.]. RA.: Wu brennt's dann? 'Warum so eilig?' [VPf, allg.]. Wann e aldi Scheier brennt! 'Wenn eine ältere Person verliebt ist!' [verbr., auch Gal Buch Don-Gertianosch]. Scherzgespräch: A.: 's brennt! B.: Wo? A.: Im Ofeloch. [Hebel 111]. SprW.: Wo's raacht, brennt's aach 'An jedem Gerücht ist etwas Wahres' [Krieger 33]. Wann die Hunne arich heile, brennt's ball im Dorf [ebd.]. VR.: Maikäfer, flieh houch, houch, dei Haisl brennt, dei Sippl kocht [BZ-Billh]. Rab, Rab, dei Nescht brennt, die Junge brenne met; schitt e bißje Wasser druf, do fliee se wirrer met [KU-Kaulb]. Alter Feuerwehrspruch: Do gebt's en Lärm vum Deiwel drauß. Mer misse stärme, Herr Borjemäschder: 's brennt, 's brennt! [Feierowend 16. 1. 1965]. a. 1448: Alleine zu winachten, wan ein huber oder gotshusmann (Höriger eines Gotteshauses, Klosters) von dem bannwin nachts geit, dem soll man geben einen burnen schob (brennenden Strohwisch) in sine hant und ein geschelten (abgeschälten) stab [Grimm Weist. V 599 (Rechte der Abtei Limburg)]. o. J.: darumb wan der walt bornet, ... so sollen sie den waldt vndersten (unternehmen) zu leschen [PfWeist. I 369 (KB-Eisbg)]. — b. vom Feuer selbst. Mei Feier will heit net brenne [allg.]. RA.: Bei dem brennt's Feier vor Elend net [verbr. Gal Buch]. Das brennt wie mei Glick, wenn das Feuer im Ofen nicht brennen will [Gal-Sap]. — c. von Lichtern, Lampen u. dgl., s. unten II 3. Die Lamp will net brenne [allg.], brennt wie e Dorelicht (Totenlicht) [WD-Niedkch Rockhs], brennt wie for en Doude [LA-Gommh], brennt wie for e Dores [KB-Kriegsf]. Bei dene brennt 's Licht wie in Hannkarls: in jedem Eck e Licht [Gal-Dornf Josbg, Landtreu Münchenth]. Scherzfrage: Was brennt heller wie e Licht?Zwee! [Gal-Dornf]. Volksgl.: Wenn die Altarkerzen bei der Trauung ruhig brennen, bedeutet das für das Paar ein friedliches Eheleben [GH-Schaidt]. a. 1325: zuo beluhtene da mide eine ampellen, die birnen sol naht und dach vor sancte Georgien eltere (Altar) [Arch. Wallerstein (Reuerinnenkloster Zweibrücken)]. a. 1687: Zu Wachenheim auf dem mittelberg gelegene ... 10 morgen äcker ... seindt offentlich bey brennendtem ligt versteigt worden [GGA 55 d]. Zur Erklärung: Man steckte ein Pfennigstück in die brennende Kerze. Während des Bietens brannte das Licht bis zu der Münze, die dann keinen Halt mehr hatte und herausfiel. Das Aufschlagen der Münze galt als Zuschlag für denjenigen, der gerade geboten hatte [Heimatblätter für L'hafen u. Umg., Nr. 22/1936]. — 2. übertr. a. von der Sonne. Heit brennt awwer die Sunn 'Die Sonne scheint sehr heiß' [KU-Diedk, allg.]. Wann die Sunn so weiter brennt, gibt's des Johr en feuerige Weiⁿ [GH-Schwegh]. — b. De Himmel brennt, vom Abendrot [ZW-Schmitshs]; vgl. nachbrennen. — c. Die Wiß brennt 'verdorrt' [GH-Knitth, verbr.]. Die Driesche 'Brachäcker' sin fuchsrot gebrennt [ZW-Battw]. — d. Das is so wohr, wie die Bach brennt [allg. Gal Buch]. Das war domols, wie de Hottebach gebrennt hot, (niemals) [Hebel 25]. Hierzu die Var. aus Gal-Josbg: Des war sellmols, wie die Teschmanitz (Fluß durch Drohobycz) gebrennt hot un mit Stroh gelescht worr is. — e. von den Brennnesseln. Ich hab mich gebrennt [FR-N'lein u. Umg. Wilde 32]; vgl. brennesseln, verbrennen. Die klääne Brennessele brennen äricher wie arich (arg) [Kaislt, verbr.]. Rätsel: 's brennt un brennt um's Haus erum, un 's Haus geht net aⁿ [KU-Kaulb]. Dazu die Var.: Es brennt um's Haus rum, awwer nit nin [Wilde 33 (HB-Kirk)]. Es brennt was hinner'm Haus un geht nit aus [ebd. (Neustdt)]. Es brennt Dag un Nacht un verbrennt net [ebd. (Germh LA-Edk)]. 's brennt un brennt un gibt ke Flamm [KU-Bedb]. 's brennt un raacht net [ZW-Marthh]. — f. Der Peffer brennt awwer! (im Mund) [allg.]. — g. Die Haut brennt'm (von Schlägen, Fieber) [allg.]. Mer is es dodsterwensiwwel; alles geht unnersich un owwersich, un nachts brenn ich wie Feier [Westrich-Kalender 1957, S. 103]. Volksgl.: Wann em 's Ohr brennt, denkt ebber an em [Fogel Beliefs Penns Nr. 373]. — h. RA.: Dem brennt der Boddem unner de Fieß, wie schd. [verbr.]; vgl. durchbrennen. — i. die brennend Lieb 'Flammendes Herz (Diclytra spectabilis)', Blumenname [Ingb (Wilde 63) NW-Kallstdt GH-Zeisk]. Syn. s. Herzblume. — j. 'davonlaufen' in der Zs. durchbrennen. — k. weitere Verw.: In meiner Scheier brennt's, scherzh. für 'Die Scheune ist leer' [ZW-Gr'bundb]; vgl. abbrennen 1 b, aufbrennen 2, ausbrennen 1 b. — RA.: Wann der die Kapp abtut, dann brennt's, Anspielung auf die Glatze [ZW-Bechhf]. Wenn beim Klickerspiel der Knopf auf der das Zielzeichen (s. Platte 1 d) abgrenzenden Linie liegen bleibt, heißt es: Es brennt. Der Wurf muß wiederholt werden [Kaislt]. — II. trans. u. absol. 1. 'durch Feuer verwüsten'. Wer liescht (lügt), der stiehlt, der sengt, der brennt [LU-Opp LA-Nußd]. — 2. Holz, Kohlen, Öl, Gas b. 'als Brennstoff verwenden'. Mer brenne als noch (immer noch) Kohle [KL-Kindsb, allg.]. Unser Owe brennt aa (auch) Koks [Kaislt, allg.]. Die scherzh. RA.: De Petrus brennt Buchenes s. bei Buchenes. a. 1351: er und sin gesinde sollen hauwen in unsern welden holtz zu bernen und zu buwen [MüPfUrk., Fasz. 183 Nr. 2613]. a. 1482: vnd hant recht jnn die Selebach an Holtz zu buwen vnd zu borren [LandsbgZb.]. — 3. ein Licht u. dgl. b., wie schd., s. oben I 1 c. Die brennen Daa un Nacht Licht [Kaislt, allg.]. a. 1391: eine Ampelle ewiglichen zu bornen zu Dorinckeym [NUrkKG n. 57]. a. 1404: ein ewig Liecht in einer Ampeln zu bernden ... in der Kirchen zu Dorenckem [ebd. n. 72]. — 4. 'durch Brennen zum Gebrauch herrichten'. a. Kohle brenne 'Holz zu Kohlen b.' [sporadisch noch gegen Ende des 19. Jh.]. a. 1448: sollen auch keine kolen brennen in des gotzhus walt [Grimm Weist. V 596 (Abtei Limburg)]. — b. Ziele brenne 'Ziegel b.' [allg.]. — c. Asche b.; scherzh. in der RA.: Er horrem (hat ihm) ungebrennt Äsch hinne druffgezerrelt (draufgestreut) 'mit dem Stock verhauen' [KU-Schmittw/O]. a. 1448: Und sollent nit bienen abenemen, noch weidachschen (Pottasche) bornen [Grimm Weist. V 596 (Abtei Limburg)]. — d. Schnaps b. Hat jemand einen Tropfen unter der Nase, so fragt man ihn scherzh. Gell, du brennscht Schnaps? [LA-Nd'hochstdt PS-Erfw]. — e. Kaffee b. 'rösten' [vor 1930]; ebenso Mehl b., vgl. einbrennnen. Das Morgenessen der Drescher war früher eine gebrenndi Mehlsupp [PS-Erfw NW-Elmst]; dafür auch gebrennder Perer (Peter) [KU-Kaulb HB-Kirrbg WD-Niedkch]; vgl. bräunen 2. — 5. die Hoor brenne 'Locken ins Haar b.' [verbr. (1930)]. Mädche, brenn der Locke, bleibschte aach net hocke [Krieger 24]; Var. s. bei bleiben 4. — 6. RA.: e Loch in de Daa (Tag) brenne, wenn man das Licht am Tag brennen läßt [HB-Kirrbg, verbr., auch Don Gal Buch]. — 7. das Vieh b. 'dem Vieh mit einem Brenneisen ein Zeichen einbrennen' [LU-Rh'gönh]. — 8. SprW.: Was mich net brennt, des blos ich net 'Ich mische mich nicht in Dinge, die mich nichts angehen' [KB-Bischh, KU-Schmittw/O RO-Dielkch Hebel 47 Fogel Prov Penns Nr. 172]. — 9. ääni brenne 'eine Ohrfeige versetzen' [ZW-Mittb]; e paar gebrennt krie [KL-Reuschb]. Zs. darauf-, hin-, hinan-, überbrennen. Syn. s. ohrfeigen. — 10. RA.: Den brennt d' Millich net, von einem ungewöhnlich mageren und schwächlichen Menschen [NW-Geinsh]. — III. refl. Geb acht, du brennscht dich 'verbrennst dich' [RO-Dielkch]. SprW.: E gebrennt Kind scheit das Feier [ZW-Battw, verbr., auch Don-Schowe Gottlob]. — F.: fast allg. bręnə; branə belegt für RO-Rehborn PS-Schönau GH-Scheibhdt. Sing.: bręn, bręnš(d), bręnd; Pl.: bręnə u. bręnən; vgl. brauchen, sitzen. Im pfälz.-elsäss. Grenzstreifen erscheinen im Sing. auch branšd, brand. — Südhess. I 1101; Rhein. I 962; Saarbr. 37; Lothr. 62; Els. II 190/91; Bad. I 319/20.
8080 Zeichen · 287 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    brennensw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    brennen sw. v. , mhd. nhd. brennen; as. (gi)brennian ( s. u. ), mnd. mnl. bernen; afries. barna, berna; ae. bærnan ; an.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    brennenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    brennen stn.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    brennensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    brennen , sw. V. nhd. brennen Vw.: s. af-, hēr-, vǖr- Hw.: s. bernen; vgl. mhd. brennen (1) E.: ahd. brennen 61, sw. V. …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Brênnen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Brênnen , verb. irreg. ich brenne, du brennest, oder brennst, er brennet, oder brennt; Imperf. ich brannte; Mittelwort g…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    brennen

    Goethe-Wörterbuch

    brennen ‘brante’ Tgb 7.11.77 ‘gebrandt’ 37,30 Vs 48 39,81,10 3. Sg u Pl Konj II gelegentl ‘brennte(n)’; 3. Sg Prät ‘bren…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Brennen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Brennen , soviel wie Verbrennen, dann technische Operationen, bei denen Tonwaren, Kalk, Zement etc. durch hohe Temperatu…

  7. modern
    Dialekt
    brennen

    Bayerisches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    brennen Band 3, Spalte 3,243–250

  8. Sprichwörter
    Brennen

    Wander (Sprichwörter)

    Brennen 1. Als alles brannte, brannte das Wasser nicht. – Simrock, 1292. 2. Bald brennt ein Haus, aber langsam löscht ma…

  9. Spezial
    brennen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    bren|nen (brannte, gebrannt) I vb.intr. 1 (in Flammen stehen) verde (verd, vardü), borjé (brüj) 2 (eingeschaltet sein: L…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit brennen

80 Bildungen · 4 Erstglied · 71 Zweitglied · 5 Ableitungen

brennen‑ als Erstglied (4 von 4)

Brennenberg

Meyers

brennen·berg

Brennenberg , Reinmar von , mittelhochdeutscher Minnesinger aus einem Adelsgeschlecht in der Nähe von Regensburg, ist urkundlich 1272 und 12…

brennend

FWB

1. ›brennend, in Flammen stehend‹ (von Hitze- oder Wärmequellen gesagt); 2. ›brennend, entflammt, leuchtend‹ (von Abstrakta gesagt); ütr.: ›…

brennenstein

DWB

brennen·stein

brennenstein , m. succinum, was bernstein, brennstein: die Myrrha wirfet ihn mit schönem brennenstein, der von der thränen bach ihr soll gef…

brennen als Zweitglied (30 von 71)

gibrennen?

KöblerAhd

*gibrennen? , sw. V. (1a) Vw.: s. ana- Hw.: vgl. as. gibrennian*

vǖrbrennen

KöblerMnd

*vǖrbrennen , sw. V. nhd. verbrennen, anbrennen, durch Feuer schädigen Hw.: s. vǖrbrennet E.: s. vǖr, brennen Son.: langes ü

abbrennen

DWB

abbrennen , abbrannte , igne consumere, nnl. afbranden, in flamme setzen, entzünden. eine flinte abbrennen, los brennen. einen wald, ein hau…

abe brennen

MWB

abe brennen swV. tr. und (wie das stV. abe brinnen) intr., md. auch abe bornen ( Albrant ); das Part.Prät. mit sîn kann tr. oder intr. verst…

abebrennen

KöblerMhd

abe·brennen

abebrennen , sw. V. nhd. abbrennen, niederbrennen, zerstören, durch Feuer zerstören, verbrennen, absengen Hw.: s. mnl. afbernen, mnd. afbren…

afbrennen

KöblerMnd

afbrennen , V. nhd. abbrennen? Hw.: s. afbernen; vgl. mhd. abebrennen E.: s. af, brennen W.: s. nhd. abbrennen, st. V., abbrennen, DW 1, 16,…

anbrennen

DWB

anbrennen , n. incensio, von speisen combustura.

ane brennen

Lexer

ane·brennen

ane brennen vom anbrennen der speisen, sie durch geröstetes mehl schmackhaft machen anprents semelmuos Germ. 9,199 ;

aschenbrennen

MWB

aschen·brennen

aschenbrennen swV. ‘aschenbrennen’, Holzasche herstellen: und sal werin eschinbürnen. wer das tede, der begriffen würde, den sülde ein forst…

aufbrennen

DWB

auf·brennen

aufbrennen , igne consumere, inurere, mhd. ûf brennen: alle lichter aufbrennen, verbrauchen: die köchin hat alles holz aufgebrannt; schon wa…

Augenbrennen

Campe

augen·brennen

Das Augenbrennen , des — s, o. Mz. ein Brennen in den Augen, eine Augenentzündung.

ausbrennen

DWB

aus·brennen

ausbrennen , ausbrann , igne consumi, exstingui, doch ist, wie beim einfachen brennen und bei andern zusammensetzungen, die starke form heut…

bibrennen

AWB

bibrennen s. bi- brennen sw. v.

durchbrennen

DWB

durch·brennen

durchbrennen , mit feuer, mit glut durchdringen, perurere, niederl. doorbranden. 1 1. untrennbar. die tiefe sonne durchbrannte die wolkendec…

einbrennen

DWB

ein·brennen

einbrennen , nnl. inbranden, schw. inbränna, dän. indbrände: 1 1) transitiv inurere: dem missethäter mit glühendem eisen ein mal oder zeiche…

enbrennen

Lexer

en-brennen swv. BMZ prät. enbrante, part. enbrennet, enbrant in brand setzen, entzünden Neidh. Ms. Barl. Konr. ( Engelh. 2792. Troj. 14662. …

entbrennen

DWB

ent·brennen

entbrennen , n. inflammatio: da fühlt ich schnell der lieb entbrennen und was zwei schöne augen können. Ossenfelder oden und lieder. Dresden…

erbrennen

DWB

erb·rennen

erbrennen , 1 1) incendere, entzünden, entbrennen: wenn dich also zorn ankumpt, so still dich selber mit vernunft und betracht die unussprec…

firbrennen

AWB

fir·brennen

fir- brennen sw. v. , mhd. nhd. verbrennen; mnd. vorbernen , mnl. verbernen; afries. urbarna; ae. forbærnan . — Graff III, 308. uar-prenn-: …

Halsbrennen

Wander

hals·brennen

Halsbrennen Davon wird er kein Halsbrennen kriegen. Dän. : Du skal intet faae halsbrynd deraf. ( Prov. dan., 269. )

Ableitungen von brennen (5 von 5)

entbrennen

DWB

entbrennen , n. inflammatio: da fühlt ich schnell der lieb entbrennen und was zwei schöne augen können. Ossenfelder oden und lieder. Dresden…

erbrennen

DWB

erbrennen , 1 1) incendere, entzünden, entbrennen: wenn dich also zorn ankumpt, so still dich selber mit vernunft und betracht die unussprec…

gebrennen

Lexer

ge-brennen swv. BMZ Freid. 67,6 (2. ausg. ).

verbrennen

DWB

verbrennen , verb. durch feuer zu grunde richten, zu grunde gehen. 1 1) in unserm heutigen verbrennen sind zwei verba, das schwach flectiert…

zerbrennen

DWB

zerbrennen , verb. , verbrennen, genauer durch brennen zum zerfallen bringen, vgl.: eyerklar cum plantagine wol durcheinander geschlagen und…

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Cotta, M. (2026). „brennen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/brennen/pfwb
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Cotta, Marcel. „brennen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/brennen/pfwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „brennen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/brennen/pfwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_brennen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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