lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

tasche

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
33 in 22 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
148
Verweise raus
132

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tasche f.

Bd. 21, Sp. 147
tasche, f. , früher und noch mundartlich auch (mit unechtem umlaut) täsche; ahd. taska dasca dasga tascha, mhd. tasche tesche (Weinhold al. gr. § 15), altn. taska, mnd. taske tasche, mnl. tassche, tessche, nnl. tasche tesche und tas tes (Kramer 211b); die ursprüngliche heimat des wortes, sein verhältnis zum gleichbedeutenden ital. tasca sowie die geschichte seiner weitern verbreitung kennen wir nicht (Kluge4 351a); unsichere vermutungen s. bei Grimm gesch. d. d. sprache 386 und Diez4 317. 11) ein beutel- oder sackförmiger tragbehälter (aus zeug, leder u. s. w.) an kleidungsstücken oder zum tragen, an- und umhängen, gewöhnlich näher bestimmt durch zusammensetzung (arbeits-, brief-, brot-, brust-, gaukel-, geld-, gürtel-, hirten-, hosen-, jagd-, kleider-, mantel-, pilger-, reise-, rock-, sattel-, seitentasche u. a.). ahd. tasca u. s. w. pera, cistella, mantica, cassidile, sistarcia, capsella Graff 5, 460: sô wer sekil .. eigi,ni sî imo thui ginuage, .... neme thia dasgun thârmit. Otfrid 4, 14, 6 (Luc. 22, 36); (speise,) die du vil sanfte füerestmit ir in der taschen dîn. Wolfdietr. A 498, 3; den lîm er dô begunde her vür ûʒ sîner teschen nemen. Konrad tr. kr. 9723; durch heln ich taschen (pilgertasche) unde stap sâ nam (ein priester mir daʒ gap), als ich ze Rôme wolde varn. Lichtenstein 160, 13, vgl. Schultz f. leben2 1, 524; der gaukeler sprichet wider in die taschen. Renner 22500; ob dem (naschhaften) an ende lære wirt sîn taschen. Hadamar jagd 399, 7; frühnhd. do rackete im der brief us der deschen. Königshofen 430, 2; do nam herr Tristrant an sich grae kleider, als ein bilgram, dartzuo taschen unde stab. Tristr. 160, 12 Pfaff; er nam das gelt, liesz mir die tasch. Wolkenstein 5, 3, 10; ir gurt dan die taschen al ab. fastn. sp. 188, 20; und weil ich so umb si wird naschen, raumpt si mir hinten ausz der taschen. 339, 29; auch hab ich nadeln, pursten und kam, fingerhut, taschen und nestel vil. 477, 26; [] ich greif in mein taschen geschwind und gib euch sicher was ich vind. 578, 17; (ihr seid) notig in der herberg und in der taschen. 651, 3; nhd. David thet sein hand in die taschen und nam einen stein daraus. 1 Sam. 17, 49; ir solt ... keine taschen zur wegfart haben. Matth. 10, 10, vgl. Marc. 6, 8. Luc. 10, 4; so oft ich euch gesand habe on beutel, on taschen. Luc. 22, 35; der reuter fand ein taschen bei dem bette ligen, da findet er brief drin. Luther 3, 131a; ob er (taschenmacher) im wolt ein grosze hübsche deschen machen. Eulenspiegel 91 (59) neudruck; seckl und teschen thuet zueschlieszen. Raber Sterzinger spiele 6, 8; so er doch hat kein (vom geld) schwere tesch. Murner narrenbeschw. 69, 15; die tasch ich zum gelt gewunnen hab. Schmelzl verl. sohn 21b; hastu vil gulden in der täschen, die kan sie dir schon uszher näschen. Gengenbach gouchm. 1017; (du) kanst mir auch mein taschen leren. Weller dicht. des 16. jh. 38; das sie (die huren) dir raumen deine taschen. H. Sachs 3, 67, 13; da wurd im erst geraumbt die daschen. 5, 142, 5; er hat (aus Italien) ain lere daschen bracht. Zimm. chr.2 1, 243, 13, vgl. Birlinger 198a; (er nahm ihm) ein gulden verborgenlicher weise uszer der deschen. 2, 81, 24; es geet wol hin, den kaufleuten die deschen schütlen, aber allain am leben solt ir inen nichts thon. 394, 26; es ist ain klaine not, vill pfennig in der täschen. 4, 219, 11; das gelt (gieng) ausz der täschen. Fischart Garg. 50a; was soll mirs gelt in der täschen. 90b; ausz der täschen kippen, stälen, manticulari Maaler 397d; da hab ich sie (briefe) in meiner taschen. Ayrer 370, 16; die (hirten-)tasch ist noch versehn mit frucht vor dich und mich. Gryphius trauersp. 352 Palm; aus der tasche spielen, ex laxa pera quidlibet protrahere ludificandis sensibus Stieler 2259; gaukler, die aus der taschen spielten. pers. reisebeschr. 4, 32; der Moses gehet mit dem sack und bettelstab durch die stat. lasz uns nachdenken, ob nicht ein mittel seie, dasz wir diesem unserem unglück mögen helfen, also, das .. wir nicht gezwungen werden mit dem stab und taschen (bettelsack) zu spatziren. Schuppius 705; seind dir gleich in deiner tasche blanke thaler und ducaten durch gewerbe wohl gerathen. Knittel kurtz-ged. 2, 16; so oft er das buch aus der tasche zog. Moritz A. Reiser 259, 8 neudruck; als ich ... alle meine taschen umwendete, und endlich ... mein einlaszbillet — für verloren erklären muszte. Thümmel reise 7 (1802), 329; er weisz uns das geld ... aus der tasche zu locken. Göthe 18, 209; etwas aus seiner eigenen tasche bezahlen. Niebuhr kl. schriften 1, 38; der soldat füllt sich nur die tasche. Schiller 12, 35 (Wallenst. lager 8); (du hast dich) so schnell hinweggeschlichen diesen morgen, doch freilich mit gefüllter taschen. Platen 3, 182. An tasche knüpfen sich ähnlich wie an sack eine menge von vergleichungen, sprichwörtern und redensarten, s. Wander 4, 1035 ff.: ir brüste nider hiengen, die sîten si beviengen gelîch zwein grôʒen taschen dâ. Wigalois 163, 12; Esopus pfleget zu sagen, der mensch habe zwo täschen an im hangen, die eine auf dem arsz, darin hat er seinen mangel und laster, die ander fornen im angesicht auf dem bauch, darin liggen der andern läster; dise sehe ein jeder alle zeit, die seinen nimmer. Frank mor. encom. 36, 20 Götzinger; das man und frauen wol zusammen fügen reht sam ein gürtel zu einer taschen. fastn. sp. 694, 21; sein maul zur (gaukel-)taschen machen, pro thesauro dare carbones, inficiari sua dicta. Aler 1874a: er sagt die weiber wachsen bälder dann die männer, hie macht er sein maul zur taschen, indem er spricht, die meidlin werden umb virtzig tag später witzig. Fischart groszm. 75; nichts schändet einen mann mehr, als wann er ein lügner ist, und so oft er was spricht, sein maul darüber zur täschen machet. Moscherosch chr orr. 201; was mit der langen zeit sol wachsen und bestehn, das musz nicht okes boks, wie aus der taschen gehn. Rachel 8, 144; [] des vatters täschen thut manche wäschen, et genus et formam regina pecunia donat. Denzler 283b; taschen fegen, manticulari Aler 1874a; aus leeren taschen ist böse gelt zahlen. Henisch 1469; in die tasche stecken, in der tasche tragen, haben: das ich der aller meister wer und nur von in mein tasch wurd schwer. fastn. sp. 141, 2; mag er (Doria) Genua in die tasche stecken .., was kümmerts uns? Schiller 3, 24 (Fiesko 1, 7); der meister Adam .. steckt sie alle in die tasche (ist ihnen allen überlegen). P. Heyse ges. werke 4, 63; er hatte .. sich lange und viel in der welt umhergetrieben, hatte .. seine augen nie in die tasche gesteckt (hatte alles genau beobachtet). Engel 12, 115; mein glücke trag ich in der tasche und kan hinlauffen wo ich will. Stoppe ged. 1, 5; die tasche voll hoffnung. 1, 66; hat gut fragen, wer die antwort schon in der tasche trägt. Börne 2, 333; wenn ich sie (die weltleute mit ihren ideen) einmal in der tasche habe, werde ich auch dieses als drama verkehren. Göthe br. 878 (4, 160); der deutsche herr war fertig (mit dem vorzeigen der gemälde) und sagte zu den männern mit einer miene voll sieg, er habe doch noch etwas in der tasche, was es mit den Raphaels aufnehme, und er bitte sie, ins nebenzimmer zu folgen. J. Paul Tit. 2, 209; der hat das maul nicht in der tasche (wie ist nicht aufs maul gefallen). Auerbach ges. schriften 1, 180; etwas wie seine tasche kennen (ganz genau): ich wünschte nun aber auch diese stadt bald zu verlassen, die ich nachgerade wie meine tasche kenne und genug davon habe. Niebuhr leben 1, 392; die faust in der tasche machen, ballen (zu offener drohung und entgegnung nicht den mut haben): wir haben lange genug die fäuste in der tasche gehabt, jetzt gilts, sie ihnen unter die augen zu strecken. Freytag ges. werke 11, 283; einem immer auf der tasche liegen (bald diesz, bald jenes von ihm haben wollen), einem nicht von der tasche (seite) gehen: aber ich hatte doch den ganzen tag grosze sorge und ging ihm nicht von der tasche. 5, 372; bair. in die taschen mähen, zu einem schlage gras u. s. w. noch einen hinzumähen (wobei der mäher sich nur umkehrt und in entgegengesetzter richtung zurückmäht) Schm.2 1, 627, vgl. J. Grimm gesch. der deutschen sprache 985. 22) etwas taschenähnliches. 2@aa) die weiblichen schamtheile, zunächst die thierischen (der kuh Weinhold schles. wb. 97a), dann auch die menschlichen Frisch 2, 363b. Schm.2 1, 627: wir haben gewont die frauen zu tasten und greifen gern an die milchflaschen und spiln mit in in der untern taschen. fastn. sp. 729, 11; das ich mit ir solt essen und paden und mit ir spiln in der taschen. 756, 2. 2@bb) darnach bair. ein weibliches schwein, dann im niedern scherz, verächtlich oder scheltend für eine (zunächst wol unzüchtige) weibliche person Schm.2 1, 627. Neubauer Egerländer mundart 48b. vgl. schachtel: gee, du faule tasch, die schüssel wasch. Wolkenstein 39, 2, 7; aber siehe da unsere gnädige tasche sagt der hausknecht Ruppert Plumprian zu seiner prinzipalin Jütte Mürbeloch, der unzüchtigen und mit allen gasthalterischen qualitäten begabten frau hospita. ped. schulfuchs 82. kunst über alle künste 136, 7; ihr schlumpigen faulen taschen! rockenphil. 190 (2, 31); das ist eine lose tasche Kramer hoch-nidert. wb. 211b; das musz eine verflümerte täsche sein. Gotthelf erz. 1, 294, vgl. Stalder 1, 269. 2@cc) ein groszes, weites, klatschendes maul (vgl.fotze für vulva und maul), dann auch ein klatschweib, eine plaudertasche Schmidt 251. Kehrein 1, 402. Spiesz 252. Pfister nachtr. 295. Weinhold schles. wb. 97a; einem eins auf die tasche geben Stieler 2259: so werd ich euch schlagen auf die taschen. Gryphius P. Squentz 22 neudruck; die allzeit wällen schwätzen, als die bösen taschen und hätzen. Weller dchtungen des 16. jh. 55. 2@dd) der beutel der beutelthiere: die tasche kann ein vollkommener beutel sein, aber auch bis auf zwei hautfalten verkümmern; unter allen umständen jedoch genügt sie ihrem zwecke, indem sie sich wenig über die an den zitzen hängenden jungen hinweglegt. Brehm thierl. 2, 2; die backentasche der taschenratte 2, 97. 2@ee) s. v. a. stollbeule, eine kalte geschwulst, die sich oft auf der ellbogenspitze der pferde befindet. Nemnich 3, 577. [] 2@ff) s. v. a. taschenkraut Nemnich 3, 589; hülse der hülsenfrucht, samenschote 2, 359. Weinhold schl. wb. 99a. 2@gg) s. v. a. taschenkrebs Nemnich 3, 589; eine schneckenart, murex rana Oken 5, 488; die französische tasche, buccinum plicatum Nemnich 1, 703. 2@hh) östr. eine art voller dicker pflaumen Höfer 3, 212 (vergl. täschelbirne); anderwärts tasche oder klapptasche, eine durch insektenstich (oder vielmehr durch die pilzgattung exoacus pruni) verkrüppelte und taschen-, schotenförmig wachsende pflaume Fromm. 5, 298 (mundart um und in Fallersleben), vgl.narr 13, b; eine traubensorte und der daraus gewonnene wein (vgl. taschenwein) Bech aus Pegauer handschriften 19, 29 u. anm. 2@ii) bergmännisch s. v. a. grubentasche, dann auch jedes der in bestimmten abständen von einander an den ketten der taschenkünste angebrachten behältnisse zum ausschöpfen der wasser, siebenbürgisch ein fördergefäsz zur ausförderung von salz Veith 488. Scheuchenstuel 241; in zuckersiedereien ein sack von leinwand, der in dem korb liegt, durch den der zuckerschaum gegossen wird, um daraus den syrup zu ziehen 372b; egerländisch die ofen- und bratröhre in einem kachelofen Neubauer 48b. 2@kk) nautisch 'eine verdoppelung von plankengängen, die in der gegend der wassertracht an die auszenseiten des schiffes gespickert wird, um seine breite und damit seine segelsteifheit zu vermehren' Bobrik 686a; auch s. v. a. falsche gallerie 686b. 2@ll) tegula hamata vel scutulata in supremitate muri crassioris Stieler 2259; bair. ein glatter dachziegel, überhaupt eine dachplatte oder platte (flache, meist sehr regelmäszig behauene bruchplatte Bavaria 1, 985) Schm.2 1, 627: esterich von ziegelstein und gips, zum lesten mit pleien taschen und schindeln überdeckt. Aventin. 4, 95, 18.
12058 Zeichen · 262 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TASCHEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    TASCHE , TESCHE swf. tasche. ahd. tasca , ital. tasca Graff 5,460. Gr. 3,450. gesch. d. d. spr. 554. Diez wb. 343. capse…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tascheF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    tasche , F. nhd. Tasche, Geldbeutel, Transportbehältnis für den persönlichen Gebrauch, Geldbeutel, größeres flexibles Tr…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Tásche

    Adelung (1793–1801) · +13 Parallelbelege

    1. Die Tásche , plur. die -n, Diminut. das Täschchen, Oberd. Täschlein, ein Schlag, doch nur mit der flachen Hand oder e…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tasche

    Goethe-Wörterbuch

    Tasche [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tasche

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Tasche , in der Jägersprache, s. Schnalle .

  6. modern
    Dialekt
    Tasche

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Tasche Band 3, Spalte 3,1244–1249

  7. Sprichwörter
    Tasche

    Wander (Sprichwörter)

    Tasche 1. Auch aus härener Tasche fällt zuweilen ein fetter Kuchen. 2. Aus einer frembden Tasche ist gut zahlen. – Herbe…

  8. Spezial
    Tasche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ta|sche f. (-,-n) 1 (Tragtasche) tascia (-sces) f. , sportula (-les) f. 2 (in Kleidungsstücken) gofa (gofes) f. 3 ‹anat,…

Verweisungsnetz

223 Knoten, 238 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 14 Hub 3 Wurzel 1 Kompositum 189 Sackgasse 16

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tasche

598 Bildungen · 220 Erstglied · 377 Zweitglied · 1 Ableitungen

tasche‑ als Erstglied (30 von 220)

taschemāker

KöblerMnd

taschemāker , M. Vw.: s. taschemākære*

taschemākære

KöblerMnd

taschemākære , M. nhd. „Taschemacher“, Täschner, Handwerker der Taschen und Beutel fertigt Hw.: s. taschenmākære, taschemēkære E.: s. tasche…

taschemēker

KöblerMnd

taschemēker , M. Vw.: s. taschemēkære*

taschemēkære

KöblerMnd

taschemēkære , M. nhd. „Taschemächer“, Täschner, Handwerker der Taschen und Beutel fertigt Hw.: s. taschemākære, taschenmēkære E.: s. tasche…

Taschendieb

SHW

Taschen-dieb Band 1, Spalte 1407-1408

Taschengeld

SHW

Taschen-geld Band 1, Spalte 1407-1408

Taschenkamm

SHW

Taschen-kamm Band 1, Spalte 1407-1408

Taschenloch

SHW

Taschen-loch Band 1, Spalte 1407-1408

Taschenrock

SHW

Taschen-rock Band 1, Spalte 1407-1408

Taschentuch

SHW

Taschen-tuch Band 1, Spalte 1407-1408

Taschenuhr

SHW

Taschen-uhr Band 1, Spalte 1407-1408

taschenausgabe

DWB

taschen·ausgabe

taschenausgabe , f. ausgabe eines buchs in taschenformat: man kauft sich groschenübersetzungen oder wohlfeile taschenausgaben, um doch eine …

Taschenberg

Meyers

taschen·berg

Taschenberg , 1) Ernst Ludwig , Entomolog, geb. 10. Jan. 1818 in Naumburg a. S., gest. 20. Jan. 1898 in Halle, studierte seit 1837 in Leipzi…

tasche als Zweitglied (30 von 377)

Einkaufstasche

RDWB1

Einkaufstasche f сумка, кошёлка устар. , разг. , торба устар. , разг. Einkaufstasche in Form eines Netzes - авоська устар. , разг. ; торба (…

Ɉägertasche

Campe

Die Ɉägertasche , Mz. die — n . 1) So viel als Jagdtasche. 2) I der Schalthierkunde, der Name einer dosenartigen Kammmuschel, welche zwölf e…

Ɉagdtasche

Campe

Die Ɉagdtasche , Mz. die — n , eine große, gewöhnlich lederne Tasche, welche an einem Riemen über der Schulter getragen wird und in welche d…

Kulturtasche

RDWB1

Kulturtasche f auch Kulturbeutel m сумочка для туалетных принадлежностей, косметичка

Plaudertasche

RDWB1

Plaudertasche f язык без костей идиом. , разг. ; язык как помело идиом. , разг. , осужд. ; трепло разг. , осужд. ; балаболка разг. ; болтун;…

Westentasche

RDWB1

Westentasche f etw. wie seine ~ kennen idiom. - знать как свои пять пальцев идиом. , разг. ; знать, уметь найти что-л.; ориентироваться с за…

AKTENTASCHE

DWB2

akten·tasche

DWB2 AKTENTASCHE f. DWB2 tragetasche für schriftstücke u. dgl.: DWB2 1725 ( er ) heftete sie ( akten ) .. zusammen .. und legte sie .. in di…

Ángeltásche

Adelung

angelt·asche

Die Ángeltásche , plur. die -n, der Nahme eines Wasservogels, welcher sich besonders in den Nordischen Gewässern aufhält, und bey dem Linné …

Apfeltasche

PfWB

apfel·tasche

Apfel-tasche , Äpfel-tasche f. : = PfWB Apfelkrapfen , gew. Pl., Appeldasche [RO-Münstapp LU-Friesh], Eppel- [ RO-Bistschd ].

Armtasche

RhWBN

arm·tasche

Arm-tasche (s. S.) Neuw-Limb , Gummb-Homburgisch f.: innere Brusttasche der Männerjacke.

badetasche

DWB2

bade·tasche

badetasche f. kleine tasche für badeutensilien: ⟨1949⟩ der herr kapellmeister und seine tochter sind, mit .. dem koffer, der puppe und der b…

Bedarftasche

Campe

bedarf·tasche

◎ Die Bedarftasche , Mz. die — n. 1) So viel als Bedarfbeutel (Budget). » Pitt öffnete seine Bedarftasche und trug auf eine neue Anleihe an.…

beintasche

DWB

bein·tasche

beintasche , f. : rüstung mit sturmhüten, langen achseln und beintaschen. Kirchhof mil. disc. 29 .

Beitasche

Campe

beita·sche

Die Beitasche , Mz. die — n, eine kleine bei oder neben einer andern befindliche Tasche.

Beschlagetasche

Campe

beschlag·e·tasche

Die Beschlagetasche , Mz. die — n, eine lederne Tasche der Hufschiede, welche alles dasjenige enthält, was beim Beschlagen eines Pferdes geb…

Betteltasche

PfWB

bettel·tasche

Bettel-tasche , Bettel-täsche f. : 1. 'Frau, die viel bettelt, altes Bettelweib', Berrltäsch [Kaislt], Beddeldasch [ LU-Opp ], Belldäsch [ B…

Ableitungen von tasche (1 von 1)

urtasche

DWB

urtasche , f. , scherzend: ohne zweifel habe ich vergessen gehabt, dasz ich als urwähler auch eine u. habe, in der sie ( d. schlüssel ) sich…