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Tasse

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
15 in 14 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Tasse

Bd. 4, Sp. 537
Die Tasse, plur. die -n, Diminut. das Täßchen, Oberd. Täßlein, kleine Schalen, woraus man Thee und Kaffee zu trinken pflegt, und deren gemeiniglich zwey zusammen gehören, wovon die Obertasse klein und tief, die Untertasse aber groß und flach ist; im Oberd. das Schälchen, Theeschälchen, Kaffeeschälchen. Anm. Das Wort ist aus dem Französ. Tasse, und mit der Sache selbst aus Frankreich zu uns gebracht worden. Im Ital. lautet es Tazza. Beyde scheinen zunächst aus den Morgenländern herzustammen, aus welchen beyde Arten Getränke bey uns bekannt geworden. Im Persischen ist Tas, ein Becher. Indessen ist doch auch dieses mit unserm Tasche in der weitesten Bedeutung eines hohlen Raumes verwandt.
695 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tasse

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Tasse , plur. die -n, Diminut. das Täßchen, Oberd. Täßlein, kleine Schalen, woraus man Thee und Kaffee zu trinken pf…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tasse

    Goethe-Wörterbuch

    Tasse [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tasse

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Tasse , soviel wie Banse, s. Scheune .

  4. modern
    Dialekt
    Tasse

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Tasse Band 3, Spalte 3,1275

  5. Sprichwörter
    Tasse

    Wander (Sprichwörter)

    Tasse Eine ganze Tasse wird eher zerschlagen als eine geborstene. – Altmann VI, 507.

  6. Spezial
    tassé

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    tassé [tas·sę́] vb.tr. (tassëia) besteuern, versteuern, vergebühren.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tasse

62 Bildungen · 50 Erstglied · 12 Zweitglied · 0 Ableitungen

tasse‑ als Erstglied (30 von 50)

Tasse II

RhWB

Tasse II tas, Pl. -sə vereinz. Ahrw-Öding f.: Obertenne.

tassela

LDWB1

tas·sela

tassela [tas·sẹ·la] f. (-les) Garbenstock m., Garbenschicht f. , Garbenstapel m . (in der Scheune).

tasselgâshāvik

MNWB

*° tasselgâshāvik ( -haffirk l. -haffick ?), m. : männl. Habicht, Accipiter gentilis, „ 1 ttasselgaßhaffirke vor j{?K} Daler ” (Hoep-Schroed…

tasselgāshāvek

KöblerMnd

tasselgāshāvek , M. nhd. männlicher Habicht ÜG.: lat. accipiter gentilis? E.: ?, s. gās (2), hāvek L.: MndHwb 3, 803 (tasselgâshāvik) Son.: …

Tasselot, Mont

Meyers

Tasselot, Mont (spr. mong taß'lō), Bergrücken im franz. Depart. Côte-d'Or, streicht von SW. nach NO., wird durch das Tal der Ouche vom Côte-…

Tassement

DRW

tasse·ment

Tassement, n.? I Erpressung, Nötigung, Drangsal bdv.: Tasserung sii waren comen omme te claghene van den diversen tansementen, die hem liede…

Tassenblume

SHW

Tassen-blume Band 1, Spalte 1409-1410

Tassenböst

MeckWB

Tassenböst f. Tassenbürste, Bürste zum Geschirrabwaschen Ro; scherzh. für den Schnurrbart: ornlich 'n Tassenböst unner 'e Näs'! Schw Jarmst …

Tassenbrett

PfWB

tassen·brett

Tassen-brett n. : 'Wandbrett zum Abstellen der Tassen', Tassebrett [Rockhs]. —

Tassending

MeckWB

tassen·ding

Tassending n. Ober- und Untertasse, jede für sich: de beiden Tassendinger Reut. 1, 76.

Tassenförmig

Campe

tassen·foermig

Tassenförmig , adj . u. adv . die Form einer Tasse habend. Ein tassenförmiges Honigbehältniß, in der Pflanzenlehre (Nectarium pateriforme ).

Tassengubelchen

RhWB

Tassen-gubelchen Bitb n.: T. mit Henkel (so zuerst genannt, als die Henkeltassen aufkamen; ohne H. Gubelchen ), so noch in Bitb-Outschd , je…

Tassenkoªrf

WWB

Tassen-koªrf m. [ Lüb Min Höx Wbg Wal Wol sowie Dor Unn Sos Isl] Korb für Tassen; (geflochtener, niedriger runder) Korb, ohne Griff und Deck…

Tassenköpfchen

PfWB

tassen·koepfchen

Tassen-köpfchen , Tassen-köpflein n. : = Tasse 1, -keppche [Kus ZW-Gr'bundb ], -keppl [SOPf (Nachlaß Heeger )]. Südhess. I 1409 ; Rhein. VII…

Tassenkop

WWB

tassen·kop

Tassen-kop m. [verstr.] Tasse ohne Untertasse; Obertasse (Frbg.); Gefäß, aus dem man früher bei der Nachmittagsmahlzeit trank ( Hfd Go ). — …

Tassenkopful

WWB

tassenkop·ful

Tassen-kop-ful m. ’n Tassenkoppvull Menge, die in eine Obertasse passt; Hohlmaß (Frbg.) ( Hfd Go).

Tassenkopp

MeckWB

tassen·kopp

Tassenkopp m. Obertasse (mehrf.) D. WA. 18, 13; Dim. ( vgl. Kopp 1 ): de Krabben würden in Tassenköppen verköfft Ro Warn . Da. 221 b ; Kü. 3…

Tassenmeister

MeckWB

tassen·meister

Tassenmeister m. Verantwortlicher für das richtige Aufschichten der Garben im Scheunenfach Sta; Hack. Papp. 37. Vgl. Tassermeister .

tasse als Zweitglied (12 von 12)

Bếchertasse

Adelung

becher·tasse

Die Bếchertasse , plur. die -n, kleine runde Becher nach Art der Tassen; in Niedersachsen Tümmelchen.

glühtasse

DWB

glueh·tasse

glühtasse , f. , ' bei den probierern eine kleine tasse von gold oder silber, das ausgelaugte goldkorn darin glühend und vor dem abwägen tro…

obertasse

DWB

ober·tasse

obertasse , f. die obere tasse ( vgl. oberschale): candelaber von chinesischem porcellan .., welche, näher betrachtet, aus einzelnen schaale…

runttasse

KöblerMnd

runt·tasse

runttasse , F. nhd. Rundtartsche, ein runder Kampfschild E.: s. runt (1), tasse W.: vgl. nhd. (ält.) Rundtartsche, F., runder Schild, DW 14,…

untertasse

DWB

unter·tasse

untertasse , f. , gs. der obertasse ( s. d. ). umgangssprachlich dafür : schälchen, plättchen, unterteller, untersatz, teller Kretschmer wor…