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hacken

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

hacken verb.

Bd. 10, Sp. 103
hacken, verb. ferire, concidere, pastinare, ahd. hakjan (Graff 4, 762), mhd. hacken, ags. haccan, altfries. hakia. dasz hacken sowol wie hauen auf éine vollere verbalform zurückzuführen ist, die am schlusse der deutschen wurzel sowol labialis wie gutturalis aufwies, und von der das eine verbum jene, das andere diese rettete, ist in der abhandlung J. Grimms über diphthongen nach weggefallenem consonanten (kleine schriften 3, 119) dargelegt worden. die goth. form des wortes fehlt uns, das altnord. höggva dagegen aus früherem haggvan, hagvan weist beide lautgattungen auf. während altsächs. hawan, ahd. hawan houwan die gutturalis einbüszten, rettete sich die letztere bei untergang der labialis in verschiedenen bildungen, und wie ags. hig heu zu heávan hauen steht, so wird zunächst hag und hagel von hauen nicht zu trennen sein, worüber unter diesen worten mehr. in andern bildungen aus dieser wurzel hat sich aber die gutturalis, wol unter dem einflusse ihrer doppelten stellung, nicht als media gehalten, sondern ist in die tenuis übergegangen, wofür in streng oberdeutschen gegenden auch sogar die gutturalaspirata ch platz griff. so erklärt sich hacken, hackelwerk neben hachelwerk, hache, wofür Keisersberg hagk schreibt; neben häcksel erscheint noch spät die schreibung hechsel. rücksichtlich dieses schwankens in der gutturalis vergleiche man rücken mit ursprünglicher doppelter gutturalmedia (alts. hruggi), wofür nach der verschiedenheit der denkmäler ahd. ruggi, hrucki, ruke, mhd. rugge und rucke erscheint, die aspirata tritt hervor in ahd. ruchilingun rücklings (Graff 4, 1149), ferner die verschiedenheit des auslautes in ahd. quek (vivus), wofür auch queh, quech, quecch, quekh und cheg steht, wobei zu bemerken ist, dasz auch die deutsche wurzel dieser beiden wörter in ihrem auslaute guttural- und labialverbindung wahrscheinlich aufwies (Grimm kl. schriften 3, 130. 131). hacken ist intensiver als hauen; wenn die thätigkeit des hauens auch in einem einzigen schlage beschlossen ist, so bezeichnet hacken vielmehr das wiederholte hauen, und setzt eine reihe von schlägen voraus. in folgenden fällen steht es: 11) es ist verstärktes schlagen überhaupt; so niederdeutsch complaudere mit den hennen (händen) tosamede hacken Diefenb. 137b; im Göttingischen heiszt ein hacketau-brauer (hackezubruder) ein plumper und grober gesell (Schambach 71b) als einer der gern zuschlägt, prügelt. etwas entzwei hacken ist stärker als etwas entzwei schlagen. streitende hacken auf einander los, auf einander ein; sie hacken und beiszen sich selbs drüber wie die tollen sew unternander. Luther 5, 297; (mein bruder) den der barbar an die Preuszen verschacherte, dasz ihn zu schanden hackte der wilde kalmuck und menschenfresser und tatar. Voss Idyll. 'die leibeignen'. daher sagt man sprichwörtlich es hackt alles auf mich ein, alles will mir wie einem gegner zu leibe; auf abwesende hacken, absentes rodere amicos Stieler 732; n. abgeblaszter hakke paa, einen tadeln Kristiansen 115. — Der feind wird in die pfanne gehackt, wie sonst in die pfanne gehauen, gewissermaszen zu so kleinen einzelnen stücken vernichtet, wie sie in die pfanne gehen; parallel ist die redensart einen zu kochstücken hauen, s.kochstück 5, 1564: dieser vortheil war das einzige mittel zur verhindernüss, dasz nicht das ganze Cimbrische heer in die pfanne gehackt ward. Lohenstein Arm. 2, 891. 11, 1064 begegneten wir dem ausdruck sich selbst in die backen hauen, gleichsam sich selbst verwunden, schädigen, das in die backen hauen war eine alte weise der kampfverwundung, wofür auch galt in die backen hacken: hüebe sich ein schimpf (kampfspiel), daʒ man hacken würd die backen, sæhe mangen schrimpf ... MS. Hag. 3, 191b. bei Fischart ist Hackenback ein gemachter heldenname: von mannlicher tugent und meh dann menschlicher sterke des streitwarn Hackenback. Garg. 39b; dafür Hakbak, Hakintebak Garg. 35a; wie ers vom groszvatter Hackelback gehört hat. 131a. 22) vögel hacken mit dem schnabel ein ding, nach einem dinge oder in ein ding: mich hacken die raben vom rade. Bürger; da hackten ihn die raben in das angesicht. volkslied; wir hacken, wie die steindohle, nach jedem glanze. J. Paul Titan 1, 58; bildlich: da ferner unsere näscherei nur nach überflüssigem witze hackt. werke 5, 43. das sprichwort sagt: keine krähe hackt der andern ein auge aus, lupus lupum non devorat. Stieler 731; s.aushacken. eine milde verwünschung ist: dasz dich der hahn hack! Mattheson critica musica (1725) 2, 153, wie schwäbisch dasz dich das mäusle beisz! 33) fleisch, kraut, stroh, holz, wird gehackt, durch mehrfaches schlagen mit beil oder messer zerkleinert: ein fleisch eines swînes weich gesoten unde gehacket under ein ander. Haupt 5, 12; nim mager kalbfleisch und reinen speck, hacke das klein durcheinander. Colerus hausbuch 1, 156; dein saffran hast zu Fenedig gesackt und hast rindfleisch darunter gehackt. fastn. sp. 478, 2; der fleischer hackt fleisch oder leber zu würsten; fleisch hacken, carnem concidere Steinbach 1, 664; gehackt krautmuosz minutal Dasyp.; heiszt palea, ist gehackt stro. Fischart bienenk. 51a, vgl. häckerling, hackstroh; holz hacken, holz zu kleinen stücken schlagen, unterschieden von holz hauen, das holz im walde hauend fällen. bildlich wird gesagt auf einem holz hacken, ihn sehr schlecht behandeln, ihn gleichsam als hackeklotz für die schläge seines witzes oder seiner laune haben: das, wan er (in ungnade) fällt, jederman holz auf ihn hakken wil. Butschky hochd. kanz. 279; ich bin die personificirte sanftmut, ich lasse holz auf mir hacken. Kotzebue dram. werke 1, 314. 44) sehr häufig ist hacken in der bedeutung mit der hacke das erdreich bearbeiten. es steht 4@aa) ohne object, allgemein die thätigkeit markierend: wolan, ich will an diesem ort eine prob nehmen und meinen karst auf diesen baum werfen; bleibt er droben hangen, so will ich mit in den krieg ziehen, fällt er aber wieder herunter, so soll mirs ein zeichen sein, dasz ich elender tropf noch länger hacken soll. Simpl. 3, 195 (1713 s. 153); da Adam hackt und Eva spann, sagt wer wa da ein edelmann? beliebt sind die verbindungen hacken und graben, hacken und roden: wenn man eine zeitlang musz hacken und graben, wird man die ruh erst willkommen haben. Göthe 13, 148; das ich solt hacken und rüten. N. Manuel fasn. 340 (Grün); wer die rut fleucht, und die arbeit scheucht, und nichts leiden kan, und wil nichts ausz stahn, der bleib Johannes in eodem und musz hacken und roden. Peters teutsch weiszh. Eee 7b. 4@bb) mit object, das feld, den acker, den weinberg u. s. w. hacken: das ärdtrich hacken und karsten, fodere terram, perfodere, pastinare Maaler 204c; ich wil in (den weinberg) wüste ligen lassen, das er nicht geschnitten noch gehackt werde. Jes. 5, 6; nach pfingsten oder Johannis .. hacket man den ganzen hopfengarten umb. Colerus hausb. (1604) 2, 195; für den weinberg hacken sagt man auch schlechtweg wein hacken, pastinare vites Steinbach 1, 664; ähnlich kartoffeln, rüben hacken für kartoffel- oder rübenland hacken, mit der hacke bearbeiten: in der faste soll der alte hopfe gehackt und beschnitten werden. Colerus 2, 196; wer teilreben buwet von dem gotzhus, der sol si zu sant Clerien tag gehacket han. weisth. 4, 508. — Im winter, wenn flüsse und gossen gefroren sind, stellt man leute an, das eis zu hacken. 55) bildlich gilt hacken in mehreren bedeutungen; für unmäsziges essen: er hackt stattlich drauf los, raptim vorat instar lupi famelici, devorat et ingurgitat sese. Stieler 732; für undeutliches stammelndes reden ( Adelung), ebenso wie engl. hack, schwed. hacka i tal, hacka i föredrag, stammeln, stottern; ebenso für undeutliche unschöne schriftliche darstellung: er schreibt einen gehackten stil. 66) die milch hackt sich, sie gerinnt, wofür im Osterlande auch das frequentative hackern verwendet wird: die milch hackert sich oder ist gehackert. 77) hacken für haken, s. d. letztere.
7972 Zeichen · 108 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hackenswv., stf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    hacken swv. BMZ hacken, hauen Ms. (riuten, hacken H. 3,293 a ). ir wiʒʒet wol, wie man hacket j.Tit. 4686. gehackt in kl…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    hackenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    hacken , N. nhd. Hacken (N.), Zerschneiden, Häckselschneiden, Zerhacktes, Hackfleisch Vw.: s. strō- Hw.: s. hack (2) E.:…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hacken

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Hacken , verb. reg. act. welches das Iterativum oder Intensivum des Zeitwortes hauen ist, mehrmahls hauen. So wohl mit e…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    hacken

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    hacken substInf 2,87 Vs 23 1 mit einer Hacke (in der Erde) graben, den (Acker-)Boden bearbeiten; mehrf ‘h. und graben’ […

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hacken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Hacken ( Hackkultur ), s. Behacken .

  6. modern
    Dialekt
    hacken

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    hacke n [hàkə allg. ] den Boden umhacken: d Rëbe n , Hërdäpf e l h. Spw. Hack d Rëwe n wënn de witt, vergiss nur s früei…

  7. Sprichwörter
    Hacken

    Wander (Sprichwörter)

    Hacken 1. Wer ober sich hack (hackt), dem vallen dye spen jn die augen. – Hofmann, 28, 20. 2. An dem ist hacken vnd tüng…

  8. Spezial
    hacken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ha|cken vb.tr. 1 (in Bezug auf Erdreich) ciavé (-va), sapé (sapa) 2 (Erde mit der Hacke auflockern) sartlé (-lëia) 3 (he…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hacken

136 Bildungen · 84 Erstglied · 47 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von hacken 2 Komponenten

hac+ken

hacken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hacken‑ als Erstglied (30 von 84)

Hacken I

SHW

Hacken I Band 3, Spalte 29-30

Hacken II

SHW

Hacken II Band 3, Spalte 29-30

Hackenohr

SHW

Hacken-ohr Band 3, Spalte 29-30

Hackenäuger

RhWB

Hacken-äuger -jər Gummb-Berghsn m.: zweizinkiges Häckelchen, in einem H.auge festsitzend.

Hackenblatt

PfWB

hacken·blatt

Hacken-blatt n. : = Hackenschneide , Hakkeblaat [ FR-Albsh ]. Südhess. III 30 . —

Hackenborg

MeckWB

hacken·borg

Hackenborg fingierter ON. in der Rda.: in Hackenborg hett 't inslagen du hast ein Loch im Strumpf Ma Giel .

Hackenbris'

MeckWB

hacken·bris

Hackenbris' f. Rückenwind: nu geiht 't wedder los mit Hackenbris' un Stäwelfohrt in großer Eile Ro Ribn .

Hackendäuer

RhWB

hacken·daeuer

Hacken-däuer uWupp 1870 m.: einer, der mit gebogenen Knien geht, gleichsam fortdäut.

Hackendeif

MeckWB

hacken·deif

Hackendeif m. Hackendieb, bildl. für ein Loch im Hacken des Strumpfes: dor is 'n Hackendeif utbraken Schö Gletz .

Hackendörp

MeckWB

Hackendörp wie -borg in Wendungen, die ein Loch im Strumpf bezeichnen: in Hackendörp is de Bull utbraken, hett 't Lock uplaten Schw GSal ; .…

Hackenfei

RhWB

hacken·fei

Hacken-fei hakəfe·i. , Pl. -fe·i.ə Schleid , Eusk , Dür f.: 1. Schreckgestalt, Figur in Volkssagen, Märchen. — 2. übertr. a. alte, hässli…

Hackenfohrt

MeckWB

Hackenfohrt f. eilige Gangart: he tüht mit Bris' un Hackenfohrt riefen die Schulknaben, wenn der Lehrer nahte Ro.

hacken als Zweitglied (30 von 47)

strōhacken?

KöblerMnd

*strōhacken? , N. nhd. „Stroh hacken“, Stroh schneiden Hw.: s. strōhacken (2) E.: s. strō, hacken (1)

abe hacken

MWB

abe hacken swV. ‘abhacken’ [dass sie] sumelîche wurgeten, / dise lebende schunden [...] genen dî houbt abhakten NvJer 26490; gib ez dem ze t…

abhacken

DWB

abhacken , praecidere, weghacken. die hand, das unkraut abhacken; die hand abhacken. Kaltenbäck pant. 1, 273 b .

afhacken

MeckWBN

Wossidia afhacken 1. mit der Hacke o. ä. abschlagen: dat Gras un Krut afhacken U. Imm. 1, 2; Beteuerung: ick will mi de Hand afhacken laten …

anehacken

KöblerMnd

ane·hacken

anehacken , sw. V. nhd. loshacken auf jemanden E.: s. ane (2), hacken L.: MndHwb 1, 89 (anhacken)

anhacken

DWB

anhacken , incipere caedere, effodere: die spatzen haben die kirschen schon angehackt; der specht hackt den baum an ( s. anhauen); die erde …

aufhacken

DWB

auf·hacken

aufhacken , effodere, nnl. ophakken: die vögel hacken mit dem schnabel die beeren, die körner auf, picken sie auf: sie ( die hühner ) hacken…

aushacken

DWB

aus·hacken

aushacken , effodere, eruere: die raben sollen dem gottlosen sohn am galgen die augen aushacken; keine krähe hackt der andern die augen aus;…

behacken

DWB

behac·ken

behacken , putare, sarrire: bäume behacken, die erde unter ihnen mit der hacke auflockern; den kohl, den wein behacken.

beschacken

KöblerMnd

beschacken , sw. V. nhd. besteuern Hw.: s. beschatten E.: s. be, schacken L.: Lü 43a (beschacken)

borthacken

MNWB

bort·hacken

+ borthacken , bordhacken (norw. bordtake ) mit Brettern decken (Bergen).

erhacken

DWB

erhacken , pastinare terram, aufhacken; erhacken, jätten, vineas occare. Maaler 111 a .

fuckhacken

MeckWBN

fuck·hacken

Wossidia fuckhacken humpeln: (er) fuckhackt ein ennenlang bättau Puls Hw. 251.

gehacken

Lexer

gehac·ken

ge-hacken swv. swie vil man drûf gehacken mohte j.Tit. 5825.

herumhacken

RDWB1

herum·hacken

herumhacken auf j-m ~ - клевать / заклевать кого-л. перен. ; шпынять; зудеть; цепляться к кому-л.

Holzhacken

Wander

holz·hacken

Holzhacken Holzhacken und Wasserschleppen gibt schmale Arschbacken. ( Wurmlingen. ) – Birlinger, 31.

hēthacken

KöblerMnd

hēthacken , N. nhd. „Heidehacken“ Hw.: s. hēide (2) E.: s. hēide (1), hacken (2) L.: MndHwb 2, 303 (hê[i]thacken)

inhacken

KöblerMnd

inhacken , sw. V. nhd. einhacken, Gegensprache erheben, Einwendungen machen Hw.: s. inhāken E.: s. in (2), hacken (1) W.: s. nhd. einhacken,…

Mashacken

Wander

mas·hacken

Mashacken Et sint Mashacken 1 as ût'n Dêge weltert. – Lyra, 56. 1 ) Rüstige Kinder, die Wind und Wetter nicht scheuen.

Schacken

Campe

sch·acken

† Schacken , v. trs . hassen, verabscheuen. D. Schacken .

schêfhacken

MNWB

schef·hacken

* schêfhacken , swv. , mit krummen Beinen tanzen (Lauremberg ed. Lappenberg 137).

schēfhacken

KöblerMnd

schēfhacken , sw. V. nhd. mit krummen Beinen tanzen Q.: Lauremberg (1652) ed. Lappenberg 137 E.: s. schēfhacke L.: MndHwb 3, 66 (schêfhacken…

strōhacken

KöblerMnd

strō·hacken

strōhacken , N. nhd. Strohschneiden, Häckselschneiden E.: s. strōhacken (1), strō, hacken (2) L.: MndHwb 3, 551 (strohackent)

tõhacken

MNWB

tõhacken , *° ter- (Lauremberg ed. Lappenberg 110), swv. : 1. c. Acc. zerhacken, zerhauen, (von Menschen, Menschenkörper und Körperteilen:) …

Ableitungen von hacken (5 von 5)

behacken

DWB

behacken , putare, sarrire: bäume behacken, die erde unter ihnen mit der hacke auflockern; den kohl, den wein behacken.

erhacken

DWB

erhacken , pastinare terram, aufhacken; erhacken, jätten, vineas occare. Maaler 111 a .

gehacken

Lexer

ge-hacken swv. swie vil man drûf gehacken mohte j.Tit. 5825.

verhacken

DWB

verhacken , verb. 1 1) mundartlich für zerhacken ( z. b. in Westmitteldeutschland, wo überhaupt das schriftdeutsche zer durch ver ersetzt wi…

zerhacken

DWB

zerhacken , verb. , in stücke, klein, entzwei hacken, 1) körper von menschen und thieren, a) eig.: Herbort v. Fritzlar 13664 ; wie greulich …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „hacken". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hacken/dwb?formid=H00467
MLA
Cotta, Marcel. „hacken". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hacken/dwb?formid=H00467. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hacken". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hacken/dwb?formid=H00467.
BibTeX
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  title        = {„hacken"},
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  urldate      = {2026-05-19},
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