Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 5 in 4 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 15
- Verweise raus
- 12
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgratschenvb.
Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg
grätschen , gratschen , vb. , vgl. auch kratschen teil 5, sp. 2069, ' knirschen, knarren, knistern, krachen ', schallnac…
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modern
Dialektgratschenintr. v.
Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege
gratschen [gràtšən Bo. ; gratšəln Si. ] intr. v. unbeholfen, krummbeinig gehen. — lux. 152 grâtschen; baier. 1, 1017 grá…
Verweisungsnetz
752 Knoten, 1517 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gratschen
4 Bildungen · 2 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen
Zerlegung von gratschen 2 Komponenten
gratschen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
gratschen‑ als Erstglied (2 von 2)
gratschen II
RhWB
gratschen II -a- schw.: 1. ein unangenehmes, knirschendes, für zarte Nerven unerträgliches Geräusch verursachen, etwa im Schlaf mit den Zähn…
gratschen III
RhWB
gratschen III jra- Rip, Kref schw.: etwas gr., fort-, weggr., hastig an sich greifen, grapschen. — Dieselben Abl. wie bei gratschen I.
Ableitungen von gratschen (2 von 2)
begratschen
RhWB
be-gratschen: sich b., sich verbessern, geschäftl. u. gesundheitl.; wohlhabend werden Siegld .
vergratschen
PfWB
ver-gratschen schw. : ' sich ärgern, grämen, einen Schicksalsschlag nicht verwinden '; sich veʳgratsche (fəʳgrḁdšə) [ KU-Dittw ]. —