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herd

as. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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24 in 22 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

herd m.

Bd. 10, Sp. 1074
herd, m. solum, focus. ahd. mhd. herd, hert, alts. herð (herth fornaculum Haupt zeitschr. 5, 196a; hærd-râd pulmenta in den Merseburger glossen), heorð, engl. hearth, fries. hirth und herth, niederl. heert; das den nordischen dialecten ursprünglich fremde wort ist aus dem hochdeutschen ins schwedische als härd eingedrungen. neben der bedeutung focus ist die solum im wesentlichen nur dem alemannischen sprachgebiete eigen; man nimmt an, dasz die letztere die ältere sei, aus der sich der begriff des bodens als feuerstätte, herd erst entwickelt habe. die etymologischen bezüge des wortes sind dunkel, der vermutete zusammenhang mit erde aber, der mehrfach ausgesprochen worden, ist bereits theil 3, sp. 750 zurückgewiesen. Bedeutung. 11) herd solum, grund, erdreich, ist seit alter zeit auszer dem alemannischen sprachgebiete (schweizerisch; elsäszisch. Altswert 103, 7; schwäbisch: wa er (der hirsch) den herd rurt. von d. zeichen des hirsches ed. Karajan s. 72; des herd czucht er an sich vornen mit den fueszen ain michel buchelin. s. 76) nur vereinzelt im fränkischen (Otfrid v, 20, 28) und im bairischen sprachgebiete belegt (nachweise bei Lexer wb. 1, 1264). in der nhd. zeit kommt es nur noch in schweizerischen quellen vor, dauert aber bis heute (Stalder 2, 38): und musztend den härd darvon (von den thoren) rumen und schoren. Tschudi 1, 242; brachend si die letzi uff, die was merteil usz holtz und von herd gemacht. 628; etlich wurzen waren ledig, das der herd an der gehen halden davon was gerissen. Th. Plater 28; kratzet ich den herd under dem baum ... dannen. das.; es (das mädchen) wollte am liebsten, es wäre sechs schuhe unter dem heerd (d. h. gestorben und begraben). J. Gotthelf erzählungen 4, 283; ouch waren mir vatter und muoter mein ein schwäre burd und grosze pein. mir gfiel nit wol ir wysz und perd, ich gdacht allein: lägens im härd! P. Gengenbach 10 alter 712; bisz das gereinget wirt der herd darinn solich unkrut uffgadt. Nollhart 178; sig, wann ich sähen mag den härd, den du so oft und dick bist gangen. gouchmat 278; so sind ihr schärmüsen zucht, die sich in härd vergrabend. N. Manuel 400 Grüneisen; das gott erbarm, das bald muosz ligen min liebster sun im küelen herd. trag. Joh. P iij; dich solt der herd billich verschlucken. Z vij; diser den du ein gott meinst sîn, sag ich dir by den ehren min, das er inwendig ist von herd, uszwendig örin. Daniel 1545 T iija. 22) herd, feuerstatt, focus. der zusammenhang dieser und der vorigen bedeutung wird hervorgehoben: der selbe alter (altar) hêt einen hert alder einen boden, der was ouch von êri, und ûf dem hert machôt man daʒ fiur. Grieshabers predigt 2, 118; focarium hert Dief. 241a; focus hert, heert, herd 241b; eine scherbe ... darin man fewer hole vom herde. Jes. 30, 47; man nennt denselben auch offenen herd, wenn man den unterschied von der bedeutung 5 unten hervorheben will. sprichwörtlich: die asche auf dem herde ist nicht sein, von einem tief verschuldeten. Stieler 387; es isset sich am besten, wo der kessel über dem herd hänget. Pistorius thes. par. 5, 52; denn der herd dient zunächst dem bereiten der speisen und ist küchengerät: dann zum kamin, der immer lodern musz, und für den herd, den nöthigen überflusz von fettem kien und klein gespaltnen fichten hoch an den wänden aufzuschichten. Wieland 23, 95 (Oberon 8, 41), und den herd versorgen, versehen, für die zubereitung der speisen zu sorgen, im weitern sinne der hausgeschäfte zu warten, liegt der frau ob: Amandens sorge ist des kleinen herds zu warten. 23, 96 (Oberon 8, 43); heim bauen die weiber und kinder den heerd, ein leckeres fleischmahl ist heut uns beschert. Bürger 60a; wie noch die frau den herd versah, da hiesz ich Avaritia; da stand es gut in unserm haus: nur viel herein, und nichts hinaus! Göthe 41, 48; der platz der männer ist daher nicht am herd: hat er nimmer gehört, herr bräutigam, dasz man die männer, welche dem heerde sich nahn, mit der küchenschürze bekleidet? Voss 1, 174 (Luise 3, 493). 33) herd, das symbol eigenen hauswesens, wie schon lat. focus, und wie sonst feuer (no. 13, theil 3, 1585), eigener rauch. so in der rechtssprache, z. b. friesisch. Richthofen 817b, Haltaus 892: Ostfriesland, wo in den sandämtern nur die eigenthümer der alten heerde und in der marsch der besitzer von 25 grasen beheerdischen landes das stimmrecht in der amtsversammlung besasz. Stüve wesen u. verf. 10; es werden dort noch nach der grösze der hauswesen ganze und halbe herde unterschieden; ebenso in der gewöhnlichen sprache: der häusliche herd, der eigene herd; eigner herd ist golds wert. Frank spr. 2, 19a; das sprichwort sagt: ein eigner herd, ein braves weib, sind gold und perlen werth. Göthe 12, 164; ein gut gewissen und armer heerd ist gott und aller ehren werth. Schottel 1144b; zwo frauen umb einen herd, die haben sich selten werth. Creidius 2, 291; den herd vertheidigen, für den eigenen herd, für weib und kind zum kampfe ausziehen; hast du der kinder liebes haupt vertheidigt? des herdes heiligthum beschützt? Schiller Tell 5, 2; auch in andern fügungen: dasz ihr (der lehrer) fleisz ... in bauung junger leuth dem bäthausz und dem herd ersprieszlich nutzen bring. Rompler 100; ich habe warlich hohe zeit, mein zeitlich wohlsein fest zu gründen: wo werd ich wohl den ruhplatz finden? wo ist der heerd vor mich bereit? Günther 188; seid stolz auf euern innern werth, dann gelten euch, am kleinen heerd der freiheit, fürst und bauer gleich. Gökingk 1, 27; und stöszt der Rhein euch aus, ihr vagabunden: der neue herd, der feste herd, er wird euch doch gefunden! Freiligrath ges. dicht. 3, 203. fremd ist desselben: und ob ihr ins exil sie jagt, von lande sie zu lande hetzt, und ob sie fremde herde sucht, und stumm sich in die asche setzt. s. 181, nach: 'denn lang entfernt von den meinigen irr ich im elend'. also der held; dann setzt er am herd in die asche sich nieder, neben der gluth! Odyssee 7, 153, vergl. 160. 44) herd, opferherd, altar, vgl. die im eingang von no. 2 ausgehobene stelle: spricht der herr, der zu Zion fewr, und zu Jerusalem einen herd hat. Jes. 31, 9; und es gieng ein meurlin umb ein jglichs der viere (vorhöfe des tempels), da waren herte herumb gemacht unten an den mauren. Hes. 46, 23; wo soll ich deinen (die göttin der gelegenheit ist angeredet) tempel finden? wo steht dein bild? wo raucht dein heerd? Günther 200; herr thongott! haltet mirs zu gnaden, versetzt der heide drauf; was habt ihr mir genützt? verhütet ihr den kleinsten schaden, so lang ihr auf dem herde sitzt? Lichtwer fabeln 2, 8; kämpfend für den heilgen herd der götter fall ich. Schiller Hektors abschied; wählt den feldstein sich zum herde. eleus. fest. 55) bei den künstlicheren feuerungsanlagen, öfen, kaminen ist herd der eigentliche feuerraum, von dem aus die hitze aufsteigt und den apparat durchzieht; vgl. kaminherd, ofenherd, brennherd. in dieser bedeutung wird herd oft übertragen gebraucht in bezug auf etwas, was an einem orte concentriert ist und sich von dort aus verbreitet: der heerd der unterirdischen entzündung. Kant 9, 48; die universitäten sind die herde der bildung. Heyne briefe an J. v. Müller 46; der herd der wissenschaften. daselbst; ewgen lebens herd diesz stumme grab, auf das wir sinnend blicken. Freiligrath ges. dicht. 3, 15. 66) ferner technisch bei vielen gewerben. 6@aa) bei den schmieden ist herd ein mauerwerk mit vertiefter feuerstatt und einem gebläse. 6@bb) herd eines alchymisten: indem ein alchymist die leute an sich zwang, er dachte blei und zinn in trinkgold zu verwandeln; der anschlag wolte nicht nach wunsch und willen gehn, drum liesz er heerd und glut und topf und tiegel stehn. Günther 509. 6@cc) in den backöfen bezeichnet herd die obere decke innerhalb des ofens auf dem fusz oder fundament, worauf das feuer brennt und das brot beim backen steht. dieser herd ist von lehm geformt, sein aufrichten heiszt den herd schlagen. Jacobsson 2, 244b. wenn die backsteine des herdes auf der hohen kante stehen, heiszt er gerollter herd. 6, 61b. 6@dd) bei den gerbern eine kleine feuerungsanlage, worauf die auf ungarische art zubereiteten leder geflammt werden. 6@ee) in den schmelzhütten und hüttenwerken eine art öfen, um werkblei darauf abzutreiben (vergl. treibherd). ferner der vom gestübe oder der asche geschlagene boden oder die decke auf dem fusz des ofens, worauf das aus den erzen geschmolzene metall nebst den schlacken steht. dieser herd wird gestoszen, mit asche und lehm zubereitet. miner. lex. 297b. nach vollendetem treiben wird dieser so bereitete herd abgestoszen; die voll blei gesogene asche heiszt der alte herd. 6@ff) herd im salzwerk, der apparat zum sieden der soole: die des siedens werth geschätzte soole wird vermittelst einer röhre in die pfanne geleitet, alsdann wird feuer darunter gemacht, oder in der sprache der arbeiter, der heerd gestellt. Schedel waaren-lex. 2, 332b. 77) herd, der mittelpunkt des brennspiegels, der punkt, worin alle zum brennspiegel zurückgeworfenen strahlen zusammentreffen: wie sich in ihnen (den brennspiegeln) tausend strahlen des lichts, die allenthalben scheinen, in einem kleinen mittelpunkt, dem sogenannten heerd, vereinen. Brockes 6, 497. 88) herd, von verschiedenen plätzen, deren anlage einem herd vergleichbar ist. 8@aa) beim vogelsteller, der platz um den er das schlaggarn legt (vgl. vogelherd): man musz den vögeln stellen und das garn aufspannen an dem herd und platz, da sie iren flug und streich haben. Kirchhof wendunm. 435b; der vogler an eim morgen fruh richtet sein garn und hütten zu, zohe nausz ins veldt, allda zu stellen, gedacht, bei haufen sie zu fellen, richt zu ein herdt, mit gersten etzt. B. Waldis Esop 2, 73, 5; der herd, drauf frauenvolk ihr vögel-wilpret fangen, ist ihr gerader leib, stirn, augen, mund und wangen; die locker, sind die wort; und süszes küss- und blicken sind körnung; armen, sind das netze zum berücken. Logau 2 s. 117, no. 94. 8@bb) im bergwerk, der runde platz beim pferdegöpel, auf welchem die pferde in einem kreise herumgetrieben werden. 8@cc) herd, waschherd, brettergerüst zum waschen und schlämmen der gepochten erze. 8@dd) eine vertiefung vor dem schmelzofen, welche die geschmolzene masse aufnimmt. 8@ee) der ort, an dem die minenkammern zusammen stoszen, welche zugleich springen sollen. 8@ff) im wasserbau der obere baum des dammes eines überfallswehrs, wo das überflüssige wasser oben abschieszt. 8@gg) an den mühlen der vor dem fachbaum befestigte boden des mühlengrabens, der das durchdrängen des wassers unter dem fachbaum verhindern soll. 99) der bäcker nennt auch oft die unterrinde des brods heerd, weil sie beim backen den heerd des ofens unmittelbar berührt. Jacobsson 2, 243b. vgl. oben 6, c. 1010) herd, der obere theil des säulenstuhls, die viereckte platte, die den kämpfer trägt. Frisch 1, 444b.
10891 Zeichen · 159 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    herdst. M. (a)

    Köbler As. Wörterbuch

    herd , st. M. (a) Vw.: s. herth*

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    herdAdj.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    herd , Adj. nhd. hart ne. hard Vw.: s. over-, ūr-, -bled Hw.: vgl. got. hardus, an. harðr, ae. heard, anfrk. hard, as. h…

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    herd

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    herd- s. auch erd-.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    herdN., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    herd , N., M. Vw.: s. herte (2)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    HerdDer

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Der Herd , des — es, Mz. die — e , Verkleinungsw. das Herdchen , O. D. Herdlein, des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein ebener,…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Herd

    Goethe-Wörterbuch

    Herd oft -ee- A konkr 1 künstl Feuerstätte, der Nahrungszubereitung, als Wärmequelle od techn ua Zwecken dienend a im Ha…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Herd

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Herd , der Ort im Hause, wo Feuer unterhalten wird, daher Symbol des Hauswesens. Der H. (griech. hestia ) war den Griech…

  8. modern
    Dialekt
    Hërd

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Hërd [Hárt fast allg.; Hǽrt Str. W. ] m. 1. Heerd. Spw. En eijener H. is t Goldes wërt Bf. 2. Grunderde, Lehm (nur S.). …

  9. Sprichwörter
    Herd

    Wander (Sprichwörter)

    Herd 1. Allzu fetter Herd nicht lange währt. 2. Auf altem Herde brennt es leicht. Wer in ein eingerichtetes Hauswesen ko…

  10. Spezial
    Herdm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Herd , m двор , м , литейный

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit herd

390 Bildungen · 360 Erstglied · 24 Zweitglied · 6 Ableitungen

herd‑ als Erstglied (30 von 360)

Herdbuch

SHW

Herd-buch Band 3, Spalte 311-312

Herdfeuer

SHW

Herd-feuer Band 3, Spalte 313-314

Herdfuß

SHW

Herd-fuß Band 3, Spalte 313-314

Herdklappe

SHW

Herd-klappe Band 3, Spalte 313-314

Herdkratze

SHW

Herd-kratze Band 3, Spalte 313-314

Herdloch

SHW

Herd-loch Band 3, Spalte 313-314

Herdmauer

SHW

Herd-mauer Band 3, Spalte 313-314

Herdplatte

SHW

Herd-platte Band 3, Spalte 313-314

Herdring

SHW

Herd-ring Band 3, Spalte 313-314

Herdringel

SHW

Herd-ringel Band 3, Spalte 313-314

Herdrohr

SHW

Herd-rohr Band 3, Spalte 313-314

Herdrost

SHW

Herd-rost Band 3, Spalte 313-314

Herdstein

SHW

Herd-stein Band 3, Spalte 313-314

Herdtüre

SHW

Herd-türe Band 3, Spalte 313-314

Herdweg

SHW

Herd-weg Band 3, Spalte 313-314

Herdwiese

SHW

Herd-wiese Band 3, Spalte 313-314

herda 1

KöblerAfries

herda 1 , sw. V. (1) nhd. erhärten, stärken, bekräftigen, beweisen ne. harden, prove ÜG.: lat. subdere K 7 Vw.: s. bi-, tō- Hw.: s. hirda; v…

Her=dämmern

Campe

herda·emmern

△ Her=dämmern , v. ntr . mit haben , aus der Ferne dämmern, ein Dämmerlicht an den Ort, wo man sich befindet verbreiten. Uneigentlich, aus w…

Hërdäpfelbapp

ElsWB

Hërdäpfelbapp Dü. , Ërdäpfelbapp M. , Ërdäpfelbäpp Geisp. f. Kartoffelbrei.

Hërdäpfelboden

ElsWB

herdapfel·boden

Hërdäpfelbode n m. niederer Korb, in dem gewöhnlich die gequellten Kartoffeln auf den Tisch gebracht werden Hi.

herd als Zweitglied (24 von 24)

Kriegsherd

RDWB1

Kriegsherd m (nicht immer "очаг войны") горячая точка идиом.

Allmendherd

DRW

Allmendherd austheilung des zum pflanzen bequemen allmentherd 1775 Niedersimmental 190 Faksimile Niedersimmental 193 Faksimile Niedersimment…

feuerherd

DWB

feuer·herd

feuerherd , m. focus, sprichw. vollerei macht kalten feuerherd; gott sei dank, dasz friedens thaw feuchtet wieder unser aw, gott sei dank, s…

gereutherd

DWB

gereut·herd

gereutherd , m. der vorherd am zinnschmelzofen, in welchem sich das geschmolzene zinn sammelt. Chemnitzer bergm. wb. 216 b . Jacobsson 2, 63…

glauchherd

DWB

glauch·herd

glauchherd , m. , im oberdeutschen ein kleiner vogelherd, vgl. Heppe wohlred. jäger (1763) 151 b ; Adelung (1775) 2, 702 ; Voigtel wb. (1794…

göpelherd

DWB

goepel·herd

göpelherd , m. , ' der runde platz bei einem pferdegöpel, worauf die pferde herumgetrieben werden ' Jacobsson technol. wb. (1781) 2, 140 b ;…

lerchenherd

DWB

lerchen·herd

lerchenherd , m. vogelherd auf welchem lerchen und andere kleine vögel gefangen werden: es ist auch einer auf dem lerchenherd nicht sicher, …

northerd

KöblerAfries

nort·herd

northerd , Adj. nhd. nördlich ne. northern Q.: B L.: Hh 77b, Hh 168, Rh 955a

overherd

KöblerAfries

over·herd

overherd , Adj. nhd. sehr schwer ne. very heavy Hw.: s. ūrherd E.: s. over, herd L.: Hh 145a, Hh 187

Seigerhêrd

Adelung

seiger·herd

Der Seigerhêrd , des -es, plur. die -e, eben daselbst, der Herd in dem Seigerofen.

sommerherd

DWB

sommer·herd

sommerherd , m. ' bei den vogelstellern eine art sangherde, auf welchen den vögeln im sommer mit dem verhaltenen gesange ( vgl. verhalten 4 …

springherd

DWB

spring·herd

springherd , m. vogelherd, welcher mit springwänden ( s. unten springwand, f. ) umstellt ist. der fang geschieht mittelst lockvogels. Jacobs…

spurherd

DWB

spur·herd

spurherd , m. im hüttenwerke raum, in welchem die spur gemacht wird. vgl. spur 11, b, β , oben sp. 242.

stichherd

DWB

stich·herd

stichherd , m. , am stichofen ( s. d. ) der herd oder vortiegel, in den die schmelzmasse nach dem anstechen des ofens flieszt ( 1 stich B 2,…

strauchherd

DWB

strauch·herd

strauchherd , m. , künstliches gebüsch zum vogelfang, wie ob. strauch 1 f.; allg. öc. lex. (1731) 2372; Jacobsson technol. wb. (1793) 7, 470…

tränkherd

DWB

traenk·herd

tränkherd , m. , vogelherd an einem wasser, wo sich die vögel zum trinken einfinden s. allg. ökon. lex. (1731) 2527 u. 2530; Naumann naturge…

Trēibehêrd

Adelung

treibe·herd

Der Trēibehêrd , des -es, plur. die -e, im Hüttenbaue, ein Herd, auf welchem getrieben, d. i. das Silber von dem Bleye geschieden wird. S. A…

treibherd

DWB

treib·herd

treibherd , m. ( s. auch treibofen), herd zum silbertreiben. vereinzelt triebherd: im schmeltzofen oder triebherd, darinne die metalle gesch…

unterherd

DWB

unter·herd

unterherd , m. , herd 2 entsprechend ' niedrig gelegener herd, unterer theil eines herdes, im niedersächs. bauernhause herdbank ' Adelung; S…

vogelherd

DWB

vogel·herd

-herd , m. , vorrichtung zum vogelfang mit schlaggarnen und lockvögeln u. ä.; Lexer 3, 426 ; area, vogelherd Diefenbach gloss. 46 c ; vogelh…

waldherd

DWB

wald·herd

waldherd , m. vogelherd im walde ( unterschieden von feldherden und strauch- oder buschherden). Zinke ökon. lex. 3 3035. Jacobsson 4, 576 a …

waschherd

DWB

wasch·herd

waschherd , m. ' beim puchwerk ein von brettern, wie eine lange hölzerne, ein wenig abschüssig liegende tafel, gebauetes gerüst, worauf die …

zerrenherd

DWB

zerren·herd

-herd , m. , gleich frisch- (4, 1, 213), renn- (8, 813), herd zum ' frischen ', d. h. reinigen des kohlenstoffhaltigen roheisens durch oxydi…

Ableitungen von herd (6 von 6)

behērden

MNWB

behērden , ( herde hart) s. beharden, swv. , ertappen; ergreifen, anhalten, festhalten, in Haft bringen; halten, behaupten, sichern; bestärk…

gehērden

MNWB

gehērden , hērden , swv. , aushalten.

herde

DWB

herde , f. grex. goth. haírda; ags. heord, engl. herd; niederl. herde; altn. hiörð, schwed. dän. hjord; ahd. herta, mhd. hert. dem wort lieg…

verherde

Lexer

ver-herde stf. verheerung Hpt. h. lied 105,24. Germ. 9,367.

verherden

KöblerMhd

verherden , sw. V. Vw.: s. verharten