Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
übertäuben v.
übertäuben , v. , vereinzelt ohne umlaut: übertauben, übertaubt ( hist. volkslieder 4, 431 L.; B. Waldis psalter 75 a ). 1 1) trans., durch geräusch taub machen, übertönen, sodann weiter (16. u. 17. jahrh. ) durch schreien jem. wozu zwingen, ihn überwinden. 1@a a) aures obtundere Steinbach 2, 799 ; Heynatz synon. 1, 535 a ; dieweil aber mir diese widwe so viel mühe machet, will ich sie retten, auff das sie nicht zu letzt kome und überteube ( die ausgaben vor 1525: beteube) mich Lucas 18, 5 ; Fischart jesuiterhütlein v. 914 ; des richters ohr durch schreyn ü. Hoffmannswaldau u. a. D. ged. 7, 24…