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rabe

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

rabe m.

Bd. 14, Sp. 5
rabe, m. corvus. 11) gemeingermanisches wort von eigenthümlicher germanischer prägung, nur im gothischen nicht überliefert, aber als hrafns sicher zu vermuten; sonst altnord. hrafn, schwed. rafn, ramn, n. ravn; ags. hräfn, hrefn, hräm, engl. raven; niederl. rave, raaf, niederd. rave; ahd. hraban, raban, ravan, hram, ram, letzteres gewöhnlich in zusammensetzungen (vorzüglich in eigennamen wie Engilram, Wolfram, Hramwolf, Ramfrid u. a.), aber auch in der einzelform: curvus, hram. voc. sti. Galli 331; die junginen derô rammô. Notker ps. 146, 9; daneben schwache form in rabo; mhd. raben, ram und nunmehr vorwiegend rabe, letzteres oberdeutsch auch in rappe übergehend, s. d., während ramm in den sette communi sich hält Schm. 2, 89 Fromm. als urverwandt wird betrachtet griech. κόραξ rabe, κορώνη krähe, lat. corvus und cornix, doch wegen der eigenartigen deutschen bildung nicht ohne zweifel, vergl. Kluge etym. wb. 261a. neben der rabe im fem. die rabe: durch den heszlichen anblick der schwarzen rabe. pers. rosenth. 5, 13; da spricht man an einem ort der rabe, am andern die rabe, corvus. Stieler kern d. sprachk. 62, er hat einzelne gegenden Düringens im auge, auch am Harze spricht man die rôb. 22) rabe, bezogen auf den bekannten vogel: corvus, rabe, ein swarzer rabe Dief. 153c; (Noah) liesz einen raben ausfliegen. 1 Mos. 8, 6; nachteulen und raben werden daselbs (in einem wüsten lande) wohnen. Jes. 34, 11; hervorgehoben und zu bildern verwendet werden eigenschaften und handlungen desselben; so seine lange lebensdauer: so sah ich schnelle wandlung! drei schwestern, sie wie raben alt und finster, in rabenschwarz gehüllet. Stolberg 2, 176; seine stimme, der rabe krächzt, kreischt; in diesem finstern unterirdischen gewölbe, ... wo wilde raben krächzen, und mitternächtliche uhus heulen. Schiller räuber 4, 5; die freiheit auch ist dieses jahr begraben, um ihre leiche krächzen wälsche raben. Arndt ged. 43; sein geschrei wird gedeutet: cras, cras, ist der raben sang. Simrock sprichw. s. 76; wer mit dem raben spricht cras, cras, dem ist zur busz kein tag zu pasz. Stricker schlemmer (1584) O 5b; es ist schicksalverkündend, namentlich böses schicksal anzeigend (vergl. rabenbotschaft): der rab ist heiser, der Duncans tödtlichen einzug in mein haus ankrächzen soll. Schiller Macb. 1, 10, the raven himself is hoarse, that croaks the fatal entrance of Duncan under my battlements. Shakesp. Macb. 1, 5; wie prophetischer raben silberklang in höchster, einsamster luft umklangen mich töne der zukunft. Arndt ged. 76; aus wolken tönt er hoch sein kühnstes lied, prophetisch gleich des raben klang und schwingen hört mans von sternen zu der erde klingen. 169; seine farbe: seine locken sind kraus, schwarz wie ein rabe. hohel. 5, 11; der schwarze rabe, corvus niger. Steinbach 2, 212; berusz dich kolschwarz wie ein rab. H. Sachs fastn. sp. 3, 132, 222; daher im sprichwort: wer sich entschuldigt, dem gehts oft wie einem raben, je mehr er sich wäscht, bleibt er doch schwarz. Lehmann flor. 204; es hilft kein bad am raben. der raben bad und der huren beichte sind unnütz. Simrock sprichw. 436; höchste seltenheit ist ein weiszer rabe: seine absicht war weiter keine, als auf eine angenehme art zu lehren, wie weit die wahre freundschaft gehen müsse, und was sie für ein weiszer rabe, nach den vollkommnen begriffen, die man sich davon zu machen habe, sei. Lessing 3, 363; fast allemal folge auf einen raren weiszen raben Marc Antonin eine menge Comodusse. Heinse Ardingh. 1, 306; [] ja, sprecht ihr, das sind weisze raben, und gegen eine, die was nützt, stehn allzeit tausend solche klötzer, woraus man keine tugend schnitzt. Günther 426; der rabe ist lieblos gegen seine jungen: die raben werfent etleicheu kint auʒ dem nest, wenn si der arbait verdreuʒt mit in, daʒ si in niht genuog speis pringen mügent. Megenberg 176, 31, vergl.rabenmutter, rabenvater, rabeneltern, rabenkind 1; er ist diebisch, daher er stielet wie ein rabe, instar corvi furatur, furacior corvo est. Stieler 1495; es kommt noch wohl heraus, dasz er mein dieb ist. raben und dohlen wollt ich eh in meinem hause haben als ihn. Göthe 7, 110; bestehlen und be — — mich, wie die raben. 13, 77; gierig und gefräszig: gieriger als raben fällt alles zu, und friszt so lang sich satt als die verschwenderin noch was zu geben hat. Wieland 18, 194; auf die beute fallend: das opfer liegt — die raben steigen nieder. Schiller Tell 4, 3; die augen aushackend: ein auge das den vater verspottet, und veracht der mutter zu gehorchen, das müssen die raben am bach aushacken, und die jungen adeler fressen. spr. Sal. 30, 17; dasz ihr die raben die augen aushackten! Fr. Müller 3, 198; da sprach zu im (dem fuchs) der rab im spot: .. derhalb ich auch zu mancher frist eim so ligenden fuchs geschicket sein aug mit meim schnabel auspicket. H. Sachs dichtungen 2, 177, 36 Tittmann; erziehst du dir einen raben, so wird er dir ein aug ausgraben. Simrock sprichw. 436; als aasfresser und raubvogel mit andern raubthieren zusammen gestellt, vergl. schon ags.: se wonna hrefn (sceal) fûs ofer fægum,fela reordian, earne secgan,hû him ät æte speów, þenden he wið wulfwäl reáfode. Beówulf 3025; (gefragt) wie es jhm gefalle, dasz sie den könig aus Spanien zum keiser genommen? hat er geantwortet: die raaben müssen einen geier haben. Zinkgref apophth. 1, 197; der rabe hat der krähe nichts vorzuwerfen. Simrock sprichw. 436; man raumpt vor mir auf wie vor rabn und wolfn, das ich kein beut kan mehr erdapn. H. Sachs fastn. sp. 1, 76, 216; rab auf dem dach, fuchs vor der thür, hüt sich mann und rosz dafür. Simrock sprichw. 436; besonders gern ist der rabe am galgen, wo der gehenkte sein frasz wird, vergl. galgenvogel, galgenrabe; daher gehört der verbrecher dem raben: was den raben gehört, ertrinkt nit. S. Frank sprichw. 1, 140b; ist aber alle trewe vormanung an dir verloren, wolan so far forthin, was den raben gehört, das erseufet nicht. Musculus hosenteufel (1556) C 2b; wan was zu tail sol wern den raben, wie wir ein altes sprichwort haben, das ertrinkt nit in wassers walgen, es ge den hoch über den galgen. H. Sachs fastn. sp. 5, 105, 209; in verwünschungen: wünschte ich nun solche zudringliche allen raben zur beute. Göthe 26, 345 (vergl. einen an den galgen wünschen th. 41, 1169); ich wolt, es fressen jn die rabn, so dörft wir uns nicht förchten mehr. J. Ayrer fastn. sp. 63b (2652, 33 Keller); anspielung auf einen biblischen bericht: und die raben brachten jm (Elias) brot und fleisch, des morgens und des abends. 1 n. 17, 6, mehrfach: stimme. wer pocht da? he? bist dus, Hermann, mein rabe? Hermann. bins, Hermann, dein rabe. steig herauf ans gitter und isz. Schiller räuber 4, 5; herbei, Elias' fromme raben! A. v. Droste-Hülshoff ged. 327. 33) rabe, bezogen auf andere vögel. 3@aa) der kleine rabe, corvus corone, die krähe, rabenkrähe. Nemnich 2, 1241. 3@bb) der indianische rabe, buceros bicornis. Nemnich 1, 709: wegen der vielen bäume und holzungen vor der stadt, gibt es auch sehr viel federwild oder vogel, sonderlich papagoyen von allerhand art, deren etliche gar grosz, und werden bei uns indianische raben genant. Mandelslo morgenl. reisebeschreib. 1, 18. 44) rabe, ungarischer ducaten mit dem bilde eines raben, vergl. rabenducaten: worüber er (der könig von Ungarn Matthias [] Corvinus) nachgehends die bildnüsz desz raabens, samt dem ring auf die güldne münz hat prägen lassen, diese raaben gelten annoch sehr viel, und singen der zeit weit lieblicher, als ein nachtigall. Abr. a S. Clara Judas 1, 288; denn weisz man ohngefehr ein nest voll gelber raben, so will man augenblicks das tümmste gänszchen haben. Günther 445; Chremes, der allein die güldnen raben zählt. 541; gelbe raben schreien, anspielung auf das prahlen mit dem golde: kein reichthum überwiegt das weh, kein thaler hilft der braut, wenn ihr die zwietracht in der eh zuletzt ein zuchthaus baut. das ungewitter ist nicht weit, wo gelbe raben schrein. 258. 55) rabe, eine schneckenart von glänzend schwarzer schale, nebenart von helix stagnalis. 66) rabe, rabenschnabel, in der kriegskunst der alten eine maschine, mit der man im kriege zur see enterte und bei belagerungen dem feinde abbruch that. Jacobsson 7, 20b. 77) rabe, corvus, ein gestirn im südlichen theil des himmels. mathem. lexicon (1747) 1, 1069. 88) der fisch cyprinus aspius, der raubalet heiszt auch rappe, rape, rabe und rappfisch. Nemnich 2, 1355.
8477 Zeichen · 159 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    RABE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    RABE s. RAPPE.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rabe

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Rabe , des -n, plur. die -n, eine Art Vögel mit drey nackten Vorderzehen, Einer Hinterzehe, und einem langen konisch…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rabe

    Goethe-Wörterbuch

    Rabe selten ‘Rab’, einmal ‘Raab’ 1 großer, schwarzer, krächzende Laute von sich gebender Vogel a allg, mehrfach im Vergl…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rabe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Rabe (Corvus) , Gattung Vögel aus der Ordnung der Alles fressenden, mit starkem, an der Wurzel geradem, an der Spitze sa…

  5. modern
    Dialekt
    Rabe

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Rabe f. Rettig, frz. raves Dirlinsd. ‘Die Chnabe, Mit iähre siässe Rabe! Wie siässer as die Rabe si, Wie lostiger as die…

  6. Sprichwörter
    Rabe

    Wander (Sprichwörter)

    Rabe 1. Alt rappen seyn böss weis zu machen. – Gruter, I, 4; Lehmann, 7, 27. Lat. : Difficile est assueta derelinquere. …

  7. Latein
    rabe

    Lex. musicum Latinum

    rabe (rabr) (arab. rebab) Bezeichnung für ein Musikinstrument (für die Rubeba?) — term that designates a musical instrum…

  8. Spezial
    Rabe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ra|be (Corvus sp.) m. (-n,-n) 1 ‹ornit› corf (-s) m. 2 (Kolkrabe) (Corvus corax) ‹ornit› corf imperial m ., gran corf m …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rabe

321 Bildungen · 183 Erstglied · 138 Zweitglied · 0 Ableitungen

rabe‑ als Erstglied (30 von 183)

Rabeinsbuckse

RhWB

Rabeins-buckse -bukšə  (< Dragbändels- ) Ruhr f.: Hose mit Hosenträgern.

Rabelais

GWB

rabe·lais

Rabelais auch rein identifizierende Nennung metonym für das Hauptwerk des frz Satirikers FRabelais (16.Jh), den Romanzyklus ‘Gargantua u Pan…

Rabelle

RhWB

rab·elle

Rabelle f.: 1. Mirabelle (s. d.). — 2. rabę·l., Pl. -·l.ən Wasserjungfer Prüm-Winterschd .

rabellen

DWB

rab·ellen

rabellen , verb. stehlen: do hat er ain jungen gesellen auszer dem schlosz geen sehen, der ain sack mit flaisch, brott und anderm gestollen …

rabells

RhWB

rabells = Lärm, lärmen, lärmend s. Rebell.

Rabeln

RhWB

rab·eln

Rabeln rawəln OBerg in Waldbr-Hurst , wohl gleicher Herkunft, wie Räbel Pl. t.: getrocknetes Kartoffelstroh u. Unkraut.

rabelnadura

LDWB1

rabelnadura [ra·bel·na·dū·ra] m./f. (-res) Hamsterer m. → LDWB1 raspadú, LDWB1 raspadura .

rabelnamënt

LDWB1

rabelnamënt [ra·bel·na·mënt] m. (-nc) Hamsterei f., Raffgier f. , Raffsucht f . → LDWB1 raspamënt .

rabelné

LDWB1

rab·elne

rabelné [ra·bel·nę́] I vb.tr. (rabelnëia) raffen ( → LDWB1 raspé, LDWB1 rablé, LDWB1 crazé) II loc.vb. rabelné adöm zusammenraffen, anhäufen…

rabelwasser

DWB

rabelwasser , n. wird von den scheidern das mit gemeinem wasser geschwächte scheidewasser genannt. Jacobsson 3, 337 b .

Rabenaas

SHW

Raben-aas Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenauge

SHW

Raben-auge Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenbaum

SHW

Raben-baum Band 4, Spalte 1167-1168

rabendunkel

SHW

raben-dunkel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenduse

SHW

Raben-duse Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenei

SHW

Raben-ei Band 4, Spalte 1167-1168

Rabeneltern

SHW

Raben-eltern Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhals

SHW

Raben-hals Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhexe

SHW

Raben-hexe Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhirn

SHW

Raben-hirn Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenjackel

SHW

Raben-jackel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkanzel

SHW

Raben-kanzel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkeil

SHW

Raben-keil Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenklauer

SHW

Raben-klauer Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkopf

SHW

Raben-kopf Band 4, Spalte 1167-1168

rabe als Zweitglied (30 von 138)

Aasrabe

Campe

aas·rabe

Der Aasrabe , des — n, Mz. die — n, eine Benennung des gemeinen Raben.

Alpenrabe

Campe

alpen·rabe

Der Alpenrabe , des — n, Mz. die — n. 1) Ein Rabe auf Gebirgen, dessen Farbe ins Grüne schimmert, der einen gelblichen Kopf und am Hinterkop…

Alprabe

Adelung

alp·rabe

Der Alprabe , des -n, plur. die -n. 1) Ein Nahme, welchen die Dohle in der Schweiz führet, wo sie auch Albrapp, Albkachle, Bergdohle, Steinh…

Bachrabe

PfWB

bach·rabe

Bach-rabe f. : = PfWB Libelle , Bachrab (baxrb) [ KU-Adb ].

brunnegrabe

KöblerMhd

brunne·grabe

brunnegrabe , sw. M. nhd. Wassergraben, befestigter Wasserlauf Q.: Urk (1289) E.: s. brunne, grabe W.: nhd. DW- L.: WMU (brunnegrabe 1118 [1…

burcgrabe

Lexer

burc·grabe

burc-grabe swm. BMZ burg-, stadtgraben Wig. Alph. 390,3. Rab. 219. Wolfd. Hag. 891. 904. 913. 915. Heldb. K. 101,38.

*charabe

MLW

* charabe v. * MLW cacabre . Dauser

darabe

FindeB

dar·abe

darabe adv. LAlex. LvReg. Lilie Ot. drap Parad. s.u. abe LAlex.

diebesrabe

DWB2

diebe·s·rabe

diebesrabe m. : 1660 Stieler Venus 97 HND. 1691 ders., stammbaum 1495.

diebsrabe

DWB

dieb·s·rabe

diebsrabe , m. wird der dieb genannt, auch galgenrabe, weil die raben gerne stehlen Stieler 1495 .

Dohlrabe

PfWB

Dohl-rabe m. : = PfWB Dohle , Dohlrab (-rāb) [ FR-Albsh ]. RhWB Rhein. I 1385 ; BadWB Bad. I 494 . —

dorfgrabe

KöblerMhd

dorf·grabe

dorfgrabe , sw. M. nhd. Dorfgraben Q.: Urk (1308) E.: s. dorf, grabe (1) W.: s. nhd. Dorfgraben, M., Dorfgraben, DW- L.: MWB 1, 1346 (dorfgr…

Dreckrabe

PfWB

dreck·rabe

Dreck-rabe f. : 'Saatkrähe' (?). WR.: Wann die Dreckrab kreischt, gibt's Reen [Kus]; vgl. PfWB Dreckvogel 1 d. —

ehegrabe

DWB

ehe·grabe

ehegrabe , m. cloaca, schuttgraben, dardurch man allen wuost und unflat fergket. Maaler 96 d . Stalder 1, 334 .

eichgrabe

KöblerMhd

eich·grabe

eichgrabe , sw. M. nhd. von Eichen gesäumter Graben (M.), Graben (M.) mit Eichenbestand Q.: Urk (1278) E.: s. eiche, grabe (1) W.: nhd. DW- …

erbegrabe

KöblerMhd

erbe·grabe

erbegrabe , sw. M. nhd. „Erbgraben“, altherkömmlicher unablösbarer Graben (M.) Q.: Tuch (1461) E.: s. erbe, grabe (1) W.: nhd. DW- L.: Lexer…

Erdkohlrabe

PfWB

erd·kohlrabe

Erd-kohlrabe f. : 'Kohl-, Steckrübe', Eʳdkoll(e)rab, Pl. -rawe (ǟʳdkǫl(ə)rāb, -rb) [verbr. (Formen mit und ohne Fugen-e sind geographisch n…

ettergrabe

DWB

etter·grabe

ettergrabe , m. heiszt z. b. ein grabe bei Gieszen, der von der Lahn an nach der Wieseck sich erstreckend die stadt auf der nördlichen und n…

fallgrabe

DWB

fall·grabe

fallgrabe , m. fossa munimentum cingens: fallgraben um die festung anlegen.

Feldkohlrabe

PfWB

feldkohl·rabe

Feld-kohlrabe f. : 'Kohl-, Steckrübe', Pl. -kolleraawe [ PS-Erfw ]; vgl. PfWB Erdkohlrabe . —