lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Rabe

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
24 in 19 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
123
Verweise raus
78

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Rabe

Bd. 16, Sp. 536
Rabe (Corvus L.), Gattung der Sperlingsvögel aus der Familie der Raben (Corvidae), mittelgroße, kräftig gebaute Vögel mit gestrecktem Leib, kräftigem, mittellangem, mehr oder weniger geradem, an der Spitze ganzrandigem Schnabel, langen, spitzen Flügeln, mittellangem, geradem oder leicht gerundetem Schwanz und kräftigen Füßen. Der Edelrabe (Kolkrabe, Steinrabe, Galgenvogel, C. corax L.) ist 64 cm lang, 125 cm breit, gleichmäßig schwarz, findet sich in ganz Europa, Nord- und Mittelasien und in Nordwestindien in Gebirgen, Wäldern und an Küsten, in Rußland und Sibirien auch in Dörfern und Städten. Er lebt paarweise, fliegt trefflich, schreitet mit lächerlicher Würde, ist äußerst scheu und wird von den Verwandten gehaßt und verfolgt. Er nährt sich von Pflanzenstoffen und Tieren, jagt selbst junge Hafen, Auerhühner, Gänse, Enten, Hühner, frißt auch Abfälle und Aas, plündert die Nester und richtet bedeutenden Schaden an. Er horstet im März und April auf Felsen oder hohen Bäumen, legt 5–6 grünlichblaue, grün und grau gefleckte Eier (s. Tafel »Eier I«, Fig. 64) und verläßt die Jungen nie. In der Gefangenschaft wird er sehr zahm, läßt sich ab richten wie ein Hund, lernt sprechen, begeht aber allerlei Unfug, stiehlt, beißt und kann Kindern gefährlich werden. Zwei Krähen, die Rabenkrähe (Schwarze Krähe, Feldrabe, Krähenrabe, C. corone L) und die Nebelkrähe (Graue Krähe, Mantel-, Aas-, Luderkrähe, Nebel-, Mehlrabe, C. cornix L.), sind gerupft schwerlich voneinander zu unterscheiden, paaren sich nicht selten untereinander und sind deshalb vielfach als klimatische Ausartungen derselben Art betrachtet worden. Die erstere ist schwarz, veilchen- oder purpurfarben schillernd, die Nebelkrähe ist aschgrau, mit schwarzem Kopf, Vorderhals, Schwanz und Flügeln; beide sind 47–50 cm lang, 100–105 cm breit. Die Nebelkrähe findet sich in Norddeutschland östlich der Elbe (westlich nur als Wintergast), Galizien, Ungarn, Steiermark, in Sibirien östlich bis zum Jenissei, in Kleinasien, Süditalien, Griechenland, Ägypten und Mittelasien bis Japan, die Rabenkrähe in Deutschland westlich der Elbe, in West- und Südeuropa, Turkistan, Kaschmir und Ostsibirien, östlich des Jenissei. Im Elbgebiet ist die Scheidegrenze, und hier kommen beide Arten in ziemlich gleicher Zahl vor. Sie sind Stand- oder höchstens Strichvögel, leben paarweise, besonders in Feldgehölzen, aber auch in unmittelbarer Nähe des Menschen und in Wäldern; sie sind höchst gesellig, leiblich wie geistig begabt und da sie sich fast ausschließlich auf niedere Beute beschränken, überwiegend nützlich, wenn sie auch Vogelnester plündern und reifendes Getreide, besonders Gerste, brandschatzen. Sie verfolgen die Raubvögel mit großem Geschrei. Ihr Nest steht auf hohen Bäumen und enthält im April bis Mai 3–5, selten 6 blaugrünliche, dunkel gefleckte Eier; sie pflegen und verteidigen ihre Jungen sehr eifrig. Die Bastarde zeigen große Verschiedenheit in der Färbung, aber die Nachkommen der Bastarde sollen wieder in die Hauptarten zurückschlagen. In der Gefangenschaft lernen sie sprechen, machen sich aber durch ihren Geruch und durch allerlei Unfug lästig. Der Haß der Krähen gegen den Uhu und andre Eulen wird ihnen vor der »Krähenhütte« verderblich. Auf der Kurischen und jetzt auch auf der Frischen Nehrung werden die Krähen in Netzen gefangen und durch einen Biß in den Kopf getötet. Ihr Fleisch wird frisch und gepökelt gegessen, die Federn dienen zum Stopfen der Betten. Die Saat- oder Feldkrähe (Hafer-, Ackerkrähe, Pommerscher R., Grindschnabel, C. frugilegus L.), 47–50 cm lang, 96–102 cm breit, schlanker als die vorigen, mit sehr gestrecktem Schnabel, langen Flügeln, stark abgerundetem Schwanz, ist gleichmäßig purpurblauschwarz. Sie bewohnt die Ebenen Mitteleuropas und Mittelasiens, ist über ganz Norddeutschland als Sommervogel ziemlich gleichmäßig verbreitet (fehlt nur in der Lüneburger Heide), brütet in Süddeutschland nur sehr vereinzelt, überwintert hier aber zahlreich, geht im Winter bis Südeuropa und Indien, bei uns weilt sie vom Februar bis November. Sie ist furchtsamer und harmloser als die übrigen, lebt sehr gesellig, auch mit andern Vögeln, und vertilgt Mäuse, Insekten, Schnecken, wogegen der Schade, den sie durch Auflesen von Getreidekörnern und Stehlen von Früchten anrichtet, wenig in Betracht kommt. Sie bildet große Brutansiedelungen, legt im April 4–5 blaßgrüne, grau und braun gefleckte Eier und wird durch Beschmutzung des Bodens und entsetzlichen Lärm lästig, läßt sich auch so leicht nicht vertreiben. Die Dohle (Turmkrähe, Tale, Schneedohle, Dache, Klaas, Colaens monedula L.), 33 cm lang, 65 cm breit, mit kurzem, starkem, oben etwas gebogenem Schnabel, ist schwarz, am Hinterkopf und Nacken aschgrau. auf der Unterseite schiefer- oder grauschwarz. Sie findet sich in fast ganz Europa, Nordafrika und Westasien, besonders häufig in Rußland und Sibirien, fehlt aber in manchen Gegenden gänzlich, bewohnt bei uns Feldgehölze und die Türme der Städte, lebt sehr gesellig, fliegt vortrefflich, nährt sich wie die vorige, frißt auch Getreidekörner, junges Getreide, Früchte etc., ist aber immer überwiegend nützlich. Sie streicht vom November bis März, nistet gesellig in Mauerlöchern und legt im April und Mai 4–6 blaß blaugrünliche, dunkelgrün getüpfelte Eier (s. Tafel »Eier I«, Fig. 65). In der Gefangenschaft ist sie sehr liebenswürdig und lernt leicht sprechen. – Der R. war bei den Alten der weise, prophetische Vogel und als solcher dem Apollon heilig. Zwei Raben (Hugin und Munin) sitzen auf Odins Schultern, fliegen jeden Tag aus, um die Zeit zu erforschen, und sind das Symbol der Allwissenheit Odins. Für die Augurien der Römer hatte kein Vogel eine gleich ominöse Bedeutung. Der R. personifizierte auch den Schatten eines Toten, daher wird in Indien noch heute ein Teil der Mahlzeit für die Raben übriggelassen, daher der griechische Fluch: »Zu den Raben!«, und noch heute ist der R. weitverbeitet in eminentem Sinne der Unglücksvogel. Die Wikinger führten auf ihren Fahrten stets mehrere Raben mit sich und ließen sie von Zeit zu Zeit fliegen, um zu sehen, ob die Tiere Land fänden. So ward Grönland entdeckt. Ähnlich erscheint der R. sehr oft, z. B. bei Alexander d. Gr., als weisender Vogel. Die Normannen trugen auf ihren Raub- und Mordzügen den Raben als Feldzeichen vor sich her, und auch die englischen Templer setzten ihn mit einem Totenschädel in den Klauen in das Schlachtenbanner. Endlich repräsentierte der R. auch den Winter und den Regengott. Nach der Volkssage verläßt der R. seine Jungen (daher Rabenvater).
6564 Zeichen · 62 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rabeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    rabe swm. auch ahd. kommt schon ahd. rabo vor, Graff 4,1146. corvus rabe sumerl. 38,49. rab gl. Mone 4,93. ein hrab Dief…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rabe

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Rabe , des -n, plur. die -n, eine Art Vögel mit drey nackten Vorderzehen, Einer Hinterzehe, und einem langen konisch…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rabe

    Goethe-Wörterbuch

    Rabe selten ‘Rab’, einmal ‘Raab’ 1 großer, schwarzer, krächzende Laute von sich gebender Vogel a allg, mehrfach im Vergl…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rabe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Rabe (Corvus) , Gattung Vögel aus der Ordnung der Alles fressenden, mit starkem, an der Wurzel geradem, an der Spitze sa…

  5. modern
    Dialekt
    Rabe

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Rabe f. Rettig, frz. raves Dirlinsd. ‘Die Chnabe, Mit iähre siässe Rabe! Wie siässer as die Rabe si, Wie lostiger as die…

  6. Sprichwörter
    Rabe

    Wander (Sprichwörter)

    Rabe 1. Alt rappen seyn böss weis zu machen. – Gruter, I, 4; Lehmann, 7, 27. Lat. : Difficile est assueta derelinquere. …

  7. Latein
    rabe

    Lex. musicum Latinum

    rabe (rabr) (arab. rebab) Bezeichnung für ein Musikinstrument (für die Rubeba?) — term that designates a musical instrum…

  8. Spezial
    Rabe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ra|be (Corvus sp.) m. (-n,-n) 1 ‹ornit› corf (-s) m. 2 (Kolkrabe) (Corvus corax) ‹ornit› corf imperial m ., gran corf m …

Verweisungsnetz

148 Knoten, 169 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 12 Hub 1 Wurzel 1 Kompositum 123 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rabe

246 Bildungen · 183 Erstglied · 63 Zweitglied · 0 Ableitungen

rabe‑ als Erstglied (30 von 183)

Rabeinsbuckse

RhWB

Rabeins-buckse -bukšə  (< Dragbändels- ) Ruhr f.: Hose mit Hosenträgern.

Rabelais

Meyers

rabe·lais

Rabelais (spr. rab'lä), François , der größte Satiriker der Franzosen, geb. um 1490 wahrscheinlich in dem Landhaus Devinière bei Chinon, wo …

Rabelle

RhWB

rab·elle

Rabelle f.: 1. Mirabelle (s. d.). — 2. rabę·l., Pl. -·l.ən Wasserjungfer Prüm-Winterschd .

rabellen

DWB

rab·ellen

rabellen , verb. stehlen: do hat er ain jungen gesellen auszer dem schlosz geen sehen, der ain sack mit flaisch, brott und anderm gestollen …

rabells

RhWB

rabells = Lärm, lärmen, lärmend s. Rebell.

Rabeln

RhWB

rab·eln

Rabeln rawəln OBerg in Waldbr-Hurst , wohl gleicher Herkunft, wie Räbel Pl. t.: getrocknetes Kartoffelstroh u. Unkraut.

rabelnadura

LDWB1

rabelnadura [ra·bel·na·dū·ra] m./f. (-res) Hamsterer m. → raspadú, raspadura .

rabelnamënt

LDWB1

rabelnamënt [ra·bel·na·mënt] m. (-nc) Hamsterei f., Raffgier f. , Raffsucht f . → raspamënt .

rabelné

LDWB1

rab·elne

rabelné [ra·bel·nę́] I vb.tr. (rabelnëia) raffen ( → raspé, rablé, crazé) II loc.vb. rabelné adöm zusammenraffen, anhäufen, ansammeln, an si…

rabelwasser

DWB

rabelwasser , n. wird von den scheidern das mit gemeinem wasser geschwächte scheidewasser genannt. Jacobsson 3, 337 b .

Rabenaas

SHW

Raben-aas Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenauge

SHW

Raben-auge Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenbaum

SHW

Raben-baum Band 4, Spalte 1167-1168

rabendunkel

SHW

raben-dunkel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenduse

SHW

Raben-duse Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenei

SHW

Raben-ei Band 4, Spalte 1167-1168

Rabeneltern

SHW

Raben-eltern Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhals

SHW

Raben-hals Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhexe

SHW

Raben-hexe Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenhirn

SHW

Raben-hirn Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenjackel

SHW

Raben-jackel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkanzel

SHW

Raben-kanzel Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkeil

SHW

Raben-keil Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenklauer

SHW

Raben-klauer Band 4, Spalte 1167-1168

Rabenkopf

SHW

Raben-kopf Band 4, Spalte 1167-1168

rabe als Zweitglied (30 von 63)

Alprabe

Adelung

alp·rabe

Der Alprabe , des -n, plur. die -n. 1) Ein Nahme, welchen die Dohle in der Schweiz führet, wo sie auch Albrapp, Albkachle, Bergdohle, Steinh…

brunnegrabe

MWB

brunne·grabe

brunnegrabe swM. ‘Wassergraben, befestiger Wasserlauf’ von dem vôrstwege den prunnegrabn her nider vntz in die Liesnickh [Liesing] UrkCorp (…

burcgrabe

Lexer

burc·grabe

burc-grabe swm. BMZ burg-, stadtgraben Wig. Alph. 390,3. Rab. 219. Wolfd. Hag. 891. 904. 913. 915. Heldb. K. 101,38.

darabe

KöblerMhd

dar·abe

darabe , Adv. nhd. davon weg, davon, daran, dabei, weg, herab, deshalb, hinsichtlich dessen, wodurch Hw.: vgl. mnl. daeraf, mnd. dāraf Q.: L…

dorfgrabe

MWB

dorf·grabe

dorfgrabe swM. ‘Dorfgraben’ undenan nebent den dorfgraban UrkFreiburg 3:109,25 (a. 1308); uf dem dorfgraben nebent Ruͤdins des meigers gebre…

eichgrabe

MWB

eich·grabe

eichgrabe swM. ‘Graben mit Eichenbestand (Lohwald?)’ ze Wiselate [...] den walt in dem eichgraben UrkCorp (WMU) N157,36 MWB 1 1511,36; Bearb…

erbegrabe

KöblerMhd

erbe·grabe

erbegrabe , sw. M. nhd. „Erbgraben“, altherkömmlicher unablösbarer Graben (M.) Q.: Tuch (1461) E.: s. erbe, grabe (1) W.: nhd. DW- L.: Lexer…

galcrabe

MWB

galcrabe swM. ‘Rabe als Galgenvogel’, Glossenbeleg des 14. Jh.s s. AWB 4,29 MWB 2 58,10; Bearbeiter: Plate

galgrabe

AWB

gal·grabe

galgrabe mhd. sw. m. galch-rabe: nom. sg. Gl 4,183,59 ( Melk K 51, 14. Jh. ). der Rabe als Galgenvogel: storch uł galchrabe ciconia avis ( 1…

goldrabe

DWB

gold·rabe

goldrabe , m. , corvus corax L., aus dem Hohenlohischen und der Wetterau bezeugt bei Popowitsch vers. (1780) 454 , ist umgedeutet aus kolkra…

golkrabe

DWB

golkrabe , m. , s. kolkrabe teil 5, sp. 1614.

grasgrabe

Lexer

gras·grabe

gras-grabe swm. auch mag man machen einen grasgraben mit einem flôrzaun Gr.w. 3,416.

grindrabe

DWB

grind·rabe

grindrabe , m. , corvus frugilegus: die rücken- oder grindraben, bey diesen ist der schnabel voller grind Heppe wohlred. jäger (1779) 295 a …

hellerabe

Lexer

helle·rabe

helle-rabe swm. höllenrabe, teufel Ot. 298 b . 373 b . 391 b . 803 b . vgl. der tiuvel schiere kam in ein vogels gestalt sam als er wær ein …

herabe

KöblerMhd

her·abe

herabe , Adv. nhd. herab, herunter, hier unten Hw.: s. her, abe; vgl. mnl. heraf, mnd. hēraf Q.: HvNst, WernhMl (FB herabe), BdN, Berth, Buh…

hërabe

MWB

hërabe Adv. in umgekehrter Stellung → abehër (unter 1 erg.: von dem palaste ab her / ûf die strâze was ir ger Heidin III 4527). 1 ‘herab, …

hierabe

MWB

hier·abe

hierabe Präp.-Adv. ‘hiervon’ hie enkvmet niht gutes abe Herb 7264 MWB 2 1485,21; Bearbeiter: Plate

hovegrabe

Lexer

hove·grabe

hove-grabe swm. hûs, hofstat, hofgraben und das ganz gesesse Ad. 1287 ( 1423 ).

kirchgrabe

MWB

kirch·grabe

kirchgrabe stM. ‘Kirchgraben’ der akeram [Waldstück zur Schweinemast] ze Oteswant in demme kirhgrabe ist sin vnze sancte Andres mes UrkCorp …

kohlrabe

DWB

kohl·rabe

kohlrabe , m. der gemeine schwarze rabe, auch kolkrabe, kielrabe. Nemnich , Adelung.

kolkrabe

DWB

kolk·rabe

kolkrabe , m. der gemeine rabe, nordd., auch golkrabe, nd. kolkrave. Nemnich 2, 1237 , Frisch 1, 532 b , Stieler 1495 ; verhochdeutscht schw…

lantgrabe

Lexer

lant·grabe

lant-grabe swm. auf dem lande, felde gezogener graben, gränzgraben Mühlh. rgs. 155. Gr.w. 1,478. Ad. 1346 ( 1446 ). Mone z. 14,280.

lochgrabe

MWB

loch·grabe

lochgrabe swM. als Flurname (unklar, ob zu loch stN. oder lô, lôch stMN.): nebint dem loch graben ein júch UrkCorp (WMU) 2941,11 MWB 3,3 12…

merrabe

KöblerMhd

mer·rabe

merrabe , sw. M. nhd. „Meerrabe“, ein Fisch Q.: BdN (1348/1350) E.: s. mer, rabe W.: nhd. (ält.) Meerrabe, M., Meerrabe, DW 12, 1856 L.: Hen…

mosgrabe

KöblerMhd

mos·grabe

mosgrabe , sw. M., st. M. nhd. Moosgraben Q.: PleierTand (1260/1280) E.: s. mos, grabe (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (mosgraben)

mülgrabe

KöblerMhd

mülgrabe , sw. M. nhd. Mühlgraben, Mühlbach Hw.: vgl. mnd. mȫlengrāve Q.: Urk (1282), WeistÖ E.: s. mül, grabe W.: nhd. Mühlgraben, M., Mühl…