Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
freistatt f.
freistatt , f. asylum: so eilt der schlaue scherz, ganz athemlos vor schrecken, so leis er kann, in eine freistatt sich, wo ihn ein jäger sicherlich nicht suchen werde, zu verstecken. Wieland 9, 304 ; ihr wurdet glücklich, seids, und eilt, das losz, das euch der himmel zugetheilt, in einer freistatt zu genieszen. Gotter 1, 44 ; ruhig, wie die stille freistatt war, wo dich deine mutter, fern vom stadtgewühle, unterm schutz der zärtlichkeit, gebar. 1, 325 ; entweichet sie ( die philosophie ) aus einem lande, so wird die freistatt der vernunft ein sarg. 1, 425 ; klöster haben wir nicht, in denen …