AUSTRAGEN vb. ahd. ûztragen,
mhd. ûztragen,
mnd. ûtdrāgen, -drēgen,
mnl. ûtedrāghen,
nnl. uitdragen. 1
hinaus-, heraus-, wegtragen, -transportieren. a
etwas, jmdn. aus etwas heraus-, hinaus-, wegtragen, etwas nach außen tragen, nach außen richten, auch mit objektwechsel ‘
eine vertiefung ausheben’,
etwas ausleeren, ausplündern; in älterer rechtsspr. pfand austragen ‘
pfänden’ 10.jh.
eicerent vztruogin
(act. ap. 5,15), ahd. gl. 1,743,27 S./S. ⟨11.jh.⟩
(zu ps. 80,7: so man sol .. terram portare
) erda ûz-tragen Notker
3,2,577 (gl.) ATB. ⟨u1120/5⟩ er
(Jesus) sluoch si allez dar uz, die tuben hiez er tragen uz Ava
leben Jesu 110,4 M. ⟨u1280⟩ nieman west dô daz luoc, / dâ man di spîs ûz truoc / unde dâ man gap her für Jansen Enikel
weltchr. 18308 MGH. ⟨u1280⟩ bî den selben zîten / wart der grabe umb Wienne erhaben: / den muosten die Engeloys ûz tragen
ders., fürstenb. 1496 MGH. ⟨E13./A14.jh.⟩ wille enpfæhet niht, als er wille ist, .. wille ist aleine an einem ûztragenne meister Eckhart
dt. w. 2,323 Q. u1300 swenne ez ze lange ungeregent ist, so suln si ez
(die bader das wasser) dez nahtes austragen und aus scheppfen
nürnb. polizeiordn. 275 LV. ⟨u1300⟩ siuche, sorge und manic leit, / daz unsers lebens kraft ûz treit Hugo v. Trimberg
1824 LV. 1306 wer sein zeche in den leithewsern auztregt
(‘prellt’
), in: DRW 1,1123. ⟨M14.jh.⟩
(refl.:) die spise die get eime durch fleisch und bluͦt und marg und gebeine, und daz treit sich alzuͦmole wider uz und wurt verzert mit der arbeit Tauler
30 DTM. ⟨u1362⟩ daz oge sol nút ussehens han, es hab denn ein ustragen der bilden Seuse
167 B. 1399 item Petir Foite von dem oven zu burnen und ynzusecczen und uszuleschin unde uszutragen zu lone 2 sch.
cod. dipl. Lusatiae superioris III 323 J. ⟨1421⟩ zu dem thore do is
(das kreuz) Cristus ussgetragen hette Rothe
düring. chr. 144 L. 1450 darumb sol man och pfender nemmen und ußtragen und die ze stund verkoffen
in: DRW 1,1123. ⟨1475⟩ auch sollen wir kein kolen außtragen, es sei auß den schiffen oder von den wegen
würzb. polizeisätze 165 H. 1499 lych. hat den namen vom liecht, denn die todten würden by nacht vßgetragen
Terentius B 4b (kommentar). hs.15.jh. sy
(die fürstliche nonne) flaiss sich och das sy die schúschlen selb usstruͦg
in: Stagel
104 DTM. 15.jh. und solt mir das mein nit also diplich außtragen, / oder ich wilß dem offizagel über dich clagen
fastnachtsp. 1,54 LV. 15.jh.
egerere ut dreghen, to stole gan, schiten
in: Diefenbach
gl. 196c. 2.h15.jh. also hießen die unsern den pfarrer außtragen, waz zu der kirchen gehört, und zünten do die kirchen an
(Nürnb.) chr. dt. städte 2,221. ⟨v1510⟩ also todsünd tregt dich vß vn̄ scheidet dich vō allē menschē Geiler
euangelia (1517)146d. 1522 ein kiselstein muͦß für
(‘feuer’) vß tragen, / wan er zuͦ hertlich würt geschlagen Murner
9,95 Sch. 1551 da hat man dir dein guͦt außtragen Wickram
6,44 LV. 1608 da tragen sie
(die „feuerwehrleute“) auß, plündern vn̄ rauben Schweigger
reyssbeschr. 92 faks. 1620 es soll auch keinem sein selbst .. tägliche vnd notwendige kleidung vnd bettgewandt abgezogen, gepfändet vnnd außgetragen .. werden
landrecht Preussen 1,231. ⟨1645⟩ dar soll man .. die schwartze erde bey seiten legen, den sand außtragen Gubert
stratagema (1688)98. 1714 von den kindern, welche nach der schlesischen gewohnheit den tod austrugen
(als volksbrauch am sonntag lätare) Köhler
schles. kern-chr. (1710) 2,467. 1723 weil man aber wegen der leith hat mangl gehabt
(das grab) außzuschöpfen und außzutragen
chr. Sonnenb. 1,197 H. ⟨1731⟩ wo der schuldner aber in 4 wochen kein pfand einlegt, hat unser richter dem arbeiter zu vergonnen, pfand- und pfenning auszutragen, .. bis er um haupt-sach und schäden bezahlt seyn wird
corp. ivr. metallici 78 W. 1778 weil diese art leute
(die nachtwächter) oft angestellt werden, ein kloak auszutragen, welches einige handwerker und zünftler für unehrliche handthierung halten Musäus
reisen 2,64. 1782 die menge der speisen ist bestimmt, nur das brod nicht. jeder ißt so viel er will davon, aber man wacht, daß nichts ausgetragen werde
leipz. intelligenz-bl 193b. 1825 eine maisärndte erfordert zum abbrechen, austragen und aufladen .. 26 frauentagwerke für den hektar Schwerz
ackerbau (1823)2,294. 1840 ihr in Berlin und Köln habt freilich von alters das stapelrecht und die niederlage von allem, was bei euch ein- und ausgetragen wird Alexis
Roland 1,23. 1846 während dreier tage muß der unglückliche fürst vom bord des feindlichen admiralschiffs zusehen, wie die stadt geplündert und sein schloß von den Türken ausgetragen wird E. Curtius
alterthum (1875)3,253. 1864
(das söhnchen) Rudolf wird alle tage ausgetragen. das bekommt ihm prächtig Gilm
familienbr. 292 WLV. 1895/8
(fachsprl.:) austragen .. das in dem pochtroge klar geschlagene erz durch das im austrageloch befindliche vorsetzblech mittelst wasser hindurchspülen Lueger
lex. technik 1,622. 1999
(fachsprl.:) austragen ..
das gebrannte porzellan aus dem ofen räumen, thür. wb. 1,474. —
phraseolog. das bad austragen (müssen) ‘
für etwas die folgen tragen (müssen)’,
von der verpflichtung, das badewasser auszugießen, wenn man als letzter gebadet hat, s. Röhrich
lex. redensarten 1(1994)131b,
vgl. auch ausbaden 3
2DWB: ⟨1501/2⟩ das kam der statt .. zuͦ grosen unruͦwen; doch muͦst der burgermeister Waldman .. das bad ußtragen
qu. schweiz. gesch., n. f. II 2,415. ⟨1595⟩ wie sol ich dich vom tod loß machen, / das ich nicht selbst an deiner stat / endlich muß austragen das bad Rollenhagen
froschmevseler (1621) Q 3a. 1630 der nicht gebadt hat, der muß außtragen, der es nicht hat genossen der muß es entgeldten Lehmann
florilegium 179. ⟨1743⟩ ich gedachte, daß der ohne dem zornige und erschrockene fürst uns das bad würde austragen lassen Schnabel
Felsenburg (1997) 4,483. 1774 du wirst das bad austragen
d. i. dafür büßen, müssen Adelung
wb. 1,592. 1846 das ist ein schöner plan, mich aufs eis zu führen. ich soll nun das bad austragen, ich soll den polizeibeamten spielen Devrient
tgb. 1,330 ak. 1860 aber der gläubige prediger muß nun einmal das bad austragen Harms
pred. 809. 1933
in: Mitzka
schles. wb. 1,81a. —
öst., als gesellschaftl. floskel jmdm. den schlaf austragen ‘
jmdm. die ruhe nehmen, unruhe stiften’: 1815 setze dich nieder, damit du uns den schlaf da lassest, oder, den schlaf nicht austragest Höfer
et. wb. 3,89. 1832
(Polycarpus:) wollen sie nicht platz nehmen?
(frau von Dukatenstein:) ich dank’, ich bin heut so immer g’sessen.
(Polycarpus:) ich tu’s nicht anders, sie könnten mir den schlaf austrag’n Nestroy
1,333 B./R. ⟨1889⟩ setz dich, sag’ i! ’n schlaf werd’ i mir von dir nit a noch austrag’n lassen, du nickel! Anzengruber
39,58 B. b
etwas (einem empfänger, beschauer zu einem bestimmten zweck) vorlegen, zeigen, anbieten, in jüngerer spr. vor allem ‘
etwas an einen bestimmten kunden-, empfängerkreis ausliefern, verteilen’: ⟨1380⟩
(hierher?) eß sol auch niemant dem leytgeben chainen weyn außtragen ân seinen willen unvergolten
brixner stadtrechte 47 M. 1401 item 11/2
m. eyme bothen, aber eynen brief us zu tragen hern Hewken zu Prag
marienb. tresslerb. 128 J. 1553 in dem selbigen lannttag sind mer schöne klaider, dan schöne sachn aussgetragen Kirchmair
in: font. rer. austr. I 1,459 (vgl. unten 2 a
). 1559 so soll .. kain meister in den nechsten vierzehen tagen .. vor dem herzukummenden jarmarckt nit außtragen vnnd failhaben
egerer zunftordn. 50 S. ⟨1568⟩ item es soll niemand bier bey tonnen austragen, dann diejenigen, so darzu verordnet seynd
urkb. Allenstein 1,28 B. 1576 es soll auch kein störer kein garn in der stadt, dasselbe zue uerarbeythen, ausbietten ausbriengen oder austragen
zunftordn. Komotau 53 W. 1601 da irgenteiner ungeschmierdte wahr auf den marckt austrüeg
ebd. 108. 1685 daß das feldbacken und austragen der semmeln und brods über land und auf die dörffer gäntzlich solte abgeschaffet seyn Beier
meister 207. ⟨v1688⟩ in Marienberg giengen die bürgers-leute guter meynung zusammen, aber die seuche wurde hiermit desto weiter ausgetragen Lehmann
schauplatz (1699)973. 1762 darauf läßt er die gevatterbriefe schreiben und austragen Carsted
atzendorfer chr. 115 S. 1829 ich trage mein töchterlein nicht aus als eine künstliche waare, und so einer nach ihr begehrte als seiner ehelichen hausfrau, so müßte er seine werbung in geziemenden worten anbringen und harren in demuth des mütterlichen bescheids Döring
nächte 2,284. ⟨1835/42⟩
(prediger, die) in tausend beliebten, der menge faßlichen formen die ganze weisheit der bibel austrugen Gervinus
dt. dicht. (1853)2,109. 1847 sie mußte versprechen, die fische zum verkauf auszutragen Gotthelf
Käthi 1,17. 1851 bis sechs uhr legen sie die frisch gedruckten zeitungen und bis neun uhr abends tragen sie sie aus Gutzkow
ritter (1850)4,170. 1877 eine, zwei, manchmal drei personen gehen mit, um die wäsche auszutragen und gegen die beschmutzte auszutauschen Hörmann
volkstypen 228. ⟨1892⟩ ein mädchen in blauem kattun, mit einem rosa brusttuch, eine kanne aus blech in der hand, welches augenscheinlich milch austrug, kam ihm entgegen G. Hauptmann
ausgew. prosa 4,69 M. 1910 dreizehn boten mußten täglich .. die briefe einsammeln, die dann nach einem kontor in der klosterstraße gebracht und durch andere boten ausgetragen wurden Goldschmidt
Berl. 148. 1917 meine kleine trägt seit 2 jahren brotkarten aus und freut sich jedesmal sehr darauf
d. ziegelbrenner 1/2,37 faks. ⟨1946⟩ unterdessen trugen andere ordonannzen die suppenteller aus und setzten sie vor die offiziere Renn
adel (1950)129. 1966 er war dicklich .. und trug eine pelerine, einen umhang aus kaiserzeiten, wenn er die post für drei dörfer austrug Strittmatter
kramkalender 69. 1986 vormittags trägt sie ja noch die post aus Probst
orchesterprobe 149. 1989 der beschluß wird bekanntgegeben, daß verschiedene leute sofort aus der staatsbürgerschaft entlassen werden. sie bekommen dafür benachrichtigungskarten, die wir austragen, und müssen sich innerhalb kürzester frist bei uns melden Liebsch
stundenb (1991)14. 1998 reden haltend, über die dann in den zeitungen, die sie austrägt, berichtet wird
M. Walser
brunnen 125. c
etwas (vertrauliches) an die öffentlichkeit bringen, veröffentlichen ausplaudern, selten mit persönl. objekt, vereinzelt positiv i. s. v. ‘
rühmen’,
zuerst ‘etwas in worten äußern, ausdrücken verdeutlichen’: ⟨u1300⟩ waz himelischer gnade / mich begozzen hade, / daz ist nit wol zu sagene, / mit worten uz zu dragene
hl. Elisabeth 5190 LV. ⟨u1300⟩ ouch wil ich voljagen, / ûzrichten und ûztragen / wî pascha daz eine wort / lît ûf manches sinnes ort, / sam iz di schrift hât ûzgezalt Johannes v. Frankenstein
354 LV. 1494 wer herren vbel redet üt / das blibt verschwygen nit lang zit / ob es joch ver geschaͤh von jm / die vogel tragen vsz din stym Brant
narrenschiff 22b Z. n1527 wurden sein
(Karlstadts) materien hie gestellt, geschriben, getruckt und ausgetragen Zweifel
in: qu. bauernkrieg Rotenb 18 LV. 1536 aber eure
(Susannas) tugnt wirdt weiter außgetragen / denn man hett zuvor gewüst davon zusagen Rebhun
dr. 81 LV. ⟨v1565⟩ wenn etwas vnter der rosen vertrawlich in gesellschafften geredt vnd einer weschet vnd tregts aus .., der ist ein verzweiffelter bube Mathesius
Syrach (1586)2,10b. 1645 fama trägt es jetzt schon auß, / weiß schon jetzt davon zu sagen Dach
ged. 2,186 Z. 1679 die vermeinte schwiegermutter .. lief von stunden an auf die gassen, ihre tochter als eine braut auszutragen Riemer
maul-affe 147. u1700 manche schulmeister sind so falsch und so tücksch, .. daß der pfarrer .. kein wort mit ihnen reden darff, das nicht auffgefangen, ausgetragen und verdrehet wird
samml. päd. schr. 7,76 I. ⟨1700/2⟩ ob wegen ausgetragener dinge, die ihm sub sigillo confessionis anvertrauet gewesen, ein beichtvater möge von seinem beichtkind verlassen .. werden Spener
bedencken (1712)1,2,307. 1724 die unermüdete fama traget sein lob mit eilfertigen fliglen durch alle theil der welt aus Stranitzky
haupt- u. staatsaktionen 2,85 WLV. 1806 ob ich euch’s sage? nun, ihr tragt es doch nicht aus? Kind
Wilhelm 191. 1851 daß solch verletztes volk viel gift und galle verspritze, viel klatsche und austrüge Gutzkow
ritter (1850)4,398. 1861 die kritik begann, den namen tausendzungig .. nach allen richtungen der windrose hin auszut(ragen)
in: Sanders
wb. (1860)2,2,1347c. ⟨1878⟩ gegen abend kommt uns ein nachbar in die stube gestolpert, einer von jenen, die gern neuigkeiten austragen Anzengruber
33,74 B. ⟨1940⟩ indem sie
(die wirtin) die dienstmädchen, die es überallhin austrugen, in die abenteuer ihrer gäste einweihte Becher
abschied (1945)145. 1969 Adrian Zeidlers name und manch anderes würden in der öffentlichkeit ausgetragen werden Kühn
stadtpfeifer 120. d
jmdn., etwas ins gerede bringen, schlechtmachen, verspotten schelten: 1528 die unnuͤtzen wesschigen meuler, die die leut gerne zur banck hauen und austragen Luther
w. 16,523 W. ⟨1562/4⟩ lasset vns nicht bey den hoͤnern vnd epicurern sitzen, die gott vnd seine gliedmaß verstumpirn vnd seine diener außtragen Mathesius
ausgew. w. 23,178 L. ⟨1563⟩ wenn er gleich thut ein warheit sagen, / so thut mans für ein lug außtragen Sachs
20,506 LV. 1639 der hertzog von Pommern .. verdienete .. lauter vndanck, vnd würde darüber außgetragen, als wenn er wider brieff vnd siegel gehandelt hette Micraelius
Pommer-land 1/3,499. ⟨v1660⟩ Pamphilia ist frau, du suchst sie auszutragen, / die stadt weiß nichts von ihr als liebs’ und guts zu sagen Czepko
weltl. dicht. 399 M. ⟨v1669⟩ wan sie ihren negsten aus hellischem grund, aus teufflischem fund .. austragen, was sie dabey gewinnen Moscherosch
patientia 96 P. 1712 calumniant, calumniator, ein lästerer, ehrenschänder, der einen austrägt und fälschlich beschuldiget Marperger
natur-lex. 276. 1715 austragen, heisset, wenn ein gesinde seine frau bey andern mägden und leuten vor arg, eigensin̄ig, mißtrauisch, oder geitzig ausschreyet Amaranthes
frauenzimmer-lex. 157. 1792 nicht lange hernach hieß es, das mädchen sey schwanger ... so wurde ich also ausgetragen, und mein ruf litte gewaltig Laukhard
leben 1,271. 1816 denn wenn ich ein solcher wäre, wie sie mich schänden und austragen und hätte meine sache ordentlicher weise nicht vorbracht Marheineke
ref. 1,73. –
noch mdal.: 1953 ausdrooche wolle-mer uns ned losse Dang
darmst. wb. 2196. 2
zu einem ende, einer lösung, einer entscheidung bringen. a
mittels einer (gerichtl.) verhandlung, eines (wett)kampfes, einer diskussion u. ä. eine entscheidung suchen (und finden), etwas aushandeln, ausfechten, seltener auch ‘
entscheiden, regeln festsetzen’,
modern auch i. s. v. ‘etwas mit sich selbst ausmachen’ ,
im übergang zu 2 b β: ⟨u1300⟩ und heten si besunders icht / von geringen sachen, / mit râte sie daz vachten
(‘prüfen’) / mochten und ûztragen Johannes v. Frankenstein
6147 LV. 1385 dasz auch ein zweyung were umb denselben zehenden und dasz wurde uszgedragen und entscheiden, dasz ..
hess. urkb. II 4,345 R. 1386 isset dat duͦ binnen jare unde daghe der ansprake nicht envolghest unde dat mit rechte utdreghest
urkb. Hildesh. 2,384 D. 1395 und truͤgent es ouch die alten ammanmeister us, das die woͤberknehte ire ordenunge vor der woͤber fünftelüten haben soltent und zuͦ den woͤbern gehoͤren
strassb. tucherzunft 15 Sch. 1398 tragt ez nur mit unserm vettern herczog Ernsten auz, daz er die strass auch sicher
(Augsb.) chr. dt. städte 4,197. 1400 daz er uns mit dem vorgenanten unserm herrn .. awsgetragen hat, daz er uns .. geben sol .. einen brief
ebd. (Nürnb.)1,198. 1424 ind weren gebrechen tuͦsschen unsen undersaissen .., so sulde man die uysdragen up den steden ind an den gerichten da sich dat billich uyszodragen geburde
urkb. Ndrhein 4,1,182. ⟨u1430⟩ wär sach, das ieman da wäre, .. der iemand sölte gelten .., der sölte es in acht tagen mit dem rechten ußtragen, dem wölt man guͦt recht bestatten Ulrich v. Richental
145 LV. 1457 der zapfener nuwe ordenung wurt von den schöffen usgetragen sexta post lætare
strassb. zunft-verordn. 547 B. ⟨z.j.1485⟩
(zwei edelmänner) warn unains und veint anainander. und sie gehiessen und glübten es ainander, sie wolten es im veld mitainander auß tragen mit slegen oder mit stichen
(Nürnb.) chr. dt. städte 10,375. 15.jh. ob iemant zu kurz wer geschehen, / der sol es meim herrn richter da verjehen, / .. den schol man richten also von dannen, / das er dem richter dank muß sagen, / als reht sol man im sein sach außtragen
fastnachtsp. 2,704 LV. u1500 und solt darzu denselbigen
(hader) austragen on schaden unsers genedigen herren und gemeiner stat
obrhein. stadtrechte I 186. 1521 dan̄ die sachen, die geyn Rom kōmen, vnd alda rechtlich außgetragē werden, meren on massen den roͤmischen schatz Hutten
4,201 B. ⟨v1543⟩ item es mag auch die restitution sach vor der hoͤhern gerichtlichen oberkait gleicherweiß außgetragen werden Perneder
process (1544)90b. 1626 wurdens .. miteinander eins .. jr verbliebene differentz durch mittel der waffen außzutragen
theatrum amoris 182. 1636 das, was einer gegen den andern zu suchen vermeint, er solches vor unsern rähten austrage
hofordn. 2,201 K. 1659 allein Paulus .. fuhr fort nach Rom, und wolte seine sache bey dem käyser außtragen Schupp
streitschr. 1,65 HND. 1737 nun hätte der pabst klug gehandelt, wann er Luthern und Tezeln ihre sachen mit einander hätte austragen lassen Köhler
t. reichs-hist. 406. 1844 der princeps weist in seinem gau das recht und trägt die zwistigkeiten unter den seinen aus Sybel
entstehung 52. 1854 in einen conflict .., welcher nur durch einen richterlichen spruch hätte ausgetragen werden können Kapper
christen 1,39. ⟨1873⟩ stunden schwerer innerer kämpfe, die sie redlich austragen muß Heyse
[1924] I 1,444. ⟨1877⟩ väter, die .., überdies politische gegner, .. auch noch eine alte persönliche feindschaft auszutragen hatten Spielhagen
s. rom. (1895)9,18. ⟨1899⟩ mich dünkt, ihr herren, euer disput ist noch nicht ausgetragen. setzt ihn bei guter stunde fort Halbe
[1917]4,71. 1921 vielleicht ist ihm die kraft gegeben, in sich auch das höchste problem dieser zeit auszutragen Bahr
tgb. (1925)1,214. 1923
(refl.:) zwischen jenen und diesen
(personen und eigenwesen) trägt sich die wahre geschichte aus Buber
ich u. du 77. 1924 und wenn von sympathie mit der großen winterwildnis auf seiten Hans Castorps die rede sein konnte, so darum, weil er sie .. als passenden schauplatz für das austragen seiner gedankenkomplexe empfand Th. Mann
zauberberg 2,227. 1930 fern vom feld, darauf die kämpfe ausgetragen wurden Schnack
goldgräber 89. 1930 Stefan erzählte von einer europameisterschaft, die dort ausgetragen wurde Zarek
begierde 155. 1966 beide mannschaften haben noch je zwei punktspiele auszutragen
d. n. fußballwoche, beil. (31.5.)8. ⟨1975⟩ das austragen von zweikämpfen war .. kein zeichen von hochherzigkeit Hacks
maßgaben (1978)232. 1996 zweifel und selbstzweifel hatte der maler
(Goya) mit sich auszutragen, launisch bildgeworden in der zeichnung für ‘capricho’ nr. 41
süddt. ztg., DWDS-arch. 1999
(österr.) ausbedingen: ich muss mir strengste verschwiegenheit a(ustragen)
Duden, wb. dt. spr. 1,422c. 2002 die liberalen können sich daher .. den luxus leisten, ihren führungskampf ohne rücksicht auf äussere feinde auszutragen
n. zürch. ztg. (12.8.)4c. –
mit persönl. objekt ‘
jmdn. mit jmdm. ausssöhnen’ 1415 die stat were mit den herren allen umb die stücke gerihtet und usgetragen Twinger
in: (Straßb.) chr. dt. städte 9,693. b
aus a
hergeleitet unter unterschiedl. aspekt. α
etwas zu ende bringen, durchführen, auch ‘
seine zeit mit der durchführung von etwas verbringen’,
so zuerst: ⟨u1250/72⟩ und iuwer hâr dâ traget ir
(frauen) die zît mit ûz Berthold v. Regensburg
1,253 P./S. ⟨u1300⟩ des dinges si begunden, / Judas in
(dem hohen rat) daz ûztrûc Johannes v. Frankenstein
729 LV. 1480/1 hilff mir min sachen zuͦ guͦtem vßtragen Pforr
beispiele 77 LV. 1482 aber ich will dy sach wol ußtragen durch Jorgen
F. privatbr. d. ma. 2,84 S. 15.jh. und was meister und rat darinne erkennent, es sy das sie das selber für handen nement oder es den pflegern bevelhent uszuͦtragen
strassb. zunft-verordn. 46 B. 1510 wann er hett yetzunnd nit meer im willen radt zusuͦchen, sonnder er wolt ain außtragen geben dem das er angeschlagen hett Geiler
spinnerin c 5c. 1569 die zeit vnnd tage mit multern
(‘faul sein’) außtragen vnnd verschwenden
theatrvm diabolorum 418b. 1585 wie dise sachen außtragen, hab ich noch nit funden, allein daß sie hernach disem Hofdorffer verheurat worden Hund
stammenb. 1,286. hs.16.jh. sy lechelt in von herczen
an. / der jünglin weiter sich pesan / vnd trüg sein sach mit priefen aüß, / dy er ir haimlich pracht zw hauß
erz. altdt. hss. 245 LV. β
sich mit (den folgen von) etwas abfinden, etwas hinnehmen müssen, ertragen, mit etwas fertigwerden: 1284 vnd sullent aber das
(den doppelten steuersatz) die vngehorsamen vstragen vnd die gehorsamen nüt
d. geschichtsfreund 1(1844)66. ⟨u1380⟩ ein mag an die andern niht / waʒ uf der witen welt geschiht, / daʒ müeʒen sie alleʒ uʒ tragen Altswert
82 LV. 1470 und was kostens über den züg gieng, den soltend gemein eidgnossen ustragen Tschachtlan
in: qu. schweiz. gesch. (1877)1,248. 1549 nu dann rad und gemein solche überfarung von keinem lenger ader mher auszutragen bedacht
kurmärk. ständeakten 1,414 F. 1549 zuͦ end wirts an Joannem gan / dem wirt der hencker ß’houpt abschlan / der muͦß zum letsten d’spil vßtragen / deß sich sin jünger werdend klagen Aal
Johannes 141 HND. 1617 also daß das mundstück oder vordertheil deß geschützes die gewalt deß inneren dunstes nicht erleiden vnnd außtragen kan Wallhausen
archiley kriegskunst 73. ⟨v1638⟩ mancher muß ein vnglück außtragen, welches ein anderer verschuldet Lehmann
florilegium (1640)275. ⟨1784⟩ daß sie sich damit vollkommen begnügen, und .. wider die gebühr keine weitere forderungen für kleider, essen und trinken, wie bisher, machen, noch sich von den auszutragenden leichenkosten etwas zueignen
in: Berg
hdb. policeyrecht (1799) 6,2,203. 1926 ich muß austragen, was wie ein geschick über mich hereingebrochen ist Scherchen
br. 119 K. 1977 „die glieder machen’s, der kopf hat’s auszutragen“, erwidere ich Heiduczek
tod 224. 3
ein bestimmtes ergebnis, einen bestimmten effekt, nutzen, ertrag erbringen, etwas (rechnerisch) ergeben, auch sich (nicht) austragen
sich (nicht) lohnen: ⟨u1300⟩ di rede in
(den pharisäern) nicht ûztrûc. / si dûchten sich sô gar klûc / und wolden in baz vâhen / an sîner rede Johannes v. Frankenstein
555 LV. ⟨1488⟩ dorumb dann lange zeit seinen nachkomen groß hilf von den von Nurenberg beschehen ist, das doch lützel außgetragen hat Meisterlin
in: (Nürnb.) chr. dt. städte 3,158. ⟨1510/30⟩ unnd man legt in Preussen drey jar interdict, unnd mit der zeit ein auspruch zum lannde, sovil unnd ir schult austruge umb der verseumnus willen Grunau
preuss. chr. 2,84 P. 1525 du hast noch nüt von stelen gseit, / das ist ein gwerb, der ouch vil ustreit
N. Manuel
127 B. ⟨v1565⟩ was jr stal vnd teich vnd jr acker vnd anger jerlich außtruge Mathesius
ausgew w. 2,134 L. v1616 jfg. hätten zwar die wolle noch nicht verkauft, darum sie, was sie austrüge, noch nicht zu wissen machen könnten Schweinichen
denkw. 188 Oe. 1636 wenn ein scholar aus erhobenen vrsachen vor dem außgang der mietzeit seinen abzug nimmet, ist er nicht schuldig vor das gantze jahr, sondern nur so viel es außträgt, weil er im hause gesessen, zu zahlen Meyfart
erinn. 23. ⟨1682⟩ da er dann .., wanns die mühe austrägt, zum kauff schreiten, oder nach befund verlustes, selbigen unterlassen kan Hohberg
georgica (1687)1,26a. 1696 diese trouppen alle .. tragen beynahe 150000 mann aus
Persien, in: Olearius
reisebeschr. 21a. 1707 da jeglicher vers von einem besondern buchstaben anfäht, welche zusammgesetzt besondere wort und reden austragen Nerreter
schauplatz 921. ⟨v1709⟩ weil .. es
(das bernsteinsammeln) also nicht austräget, daß man leute darauf halten sollte Abraham a
s. Clara
etwas (1699)2,6. 1712 parasanga, farsang, heist eine meile in Persien, welche 30. stadia austräget Marperger
naturlex 934. 1724
(refl.:) zu diesen komen noch 4 vettern, und 4 pathen oder gethen und noch 7 andere dem nahmen nach bluthsverwandte, dragen sich also in einer summa just 19 aus Stranitzky
haupt- u. staatsaktionen 1,233 WLV. 1789 es reuete mich nur, daß der zoll mehr austrug, als das salz wert war Prosch
leben 173 P. 1834 neue opfer zu bringen, hätte sich doch nicht ausgetragen Uhland
brw. 3,22 H. 1854 der einzelne denkt nur allzu leicht, daß sein persönliches kinderzeugen oder unterlassen desselben für das ganze wenig austrage Roscher
system 1,292. 1879 ich aber habe manchen guten morgen zugekauft, und es trägt sich aus Raabe
14,227 H. 1904 des trait si
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ns net aus, ’n knecht z
u halte
nt Fischer
schwäb. wb. 1,530. ⟨1922⟩ daß dergleichen allein durchaus noch nichts austrägt, zumal für leben, kunst wie kultur eines volkes nichts wirklich fördern kann noch besagen darf Seidl
tondichter (1926)2,18. 1934 die zweifler .. fragten, wiesen auf die kosten der anlage hin und meinten: es trage sich nicht aus Dörfler
notwender 185. 1999
(refl.:) das träät sech ju goar net aus!
thür. wb. 1,474. –
auch ‘die für den unterhalt von etwas, jmdm. nötigen mittel erbringen’: ⟨v1565⟩ denn wer feuligklich vntrewlich arbeyt, vnnd wil mehr verzeren, denn sein pflug vnnd feustel kan erehren, den tregt sein handwerck vnnd anfaren nicht auß Mathesius
ausgew. w. 2,235 L. ⟨1816⟩ die oberzoll- .. ämter sind .. zu gering, als daß sie einen ordentlichen beamten austragen würden List
kl. schr. 1,54 L. 4
(etwas) bis zum ende tragen, ertragen, mit dem tragen zu ende sein: 1541
elugere das leyd abthuͦn, außklagen, das leyd außtragen Cholinus/
F. dict. 314b. 1774 ich will sterben! – es ist nicht verzweiflung, es ist gewißheit, daß ich ausgetragen habe Goethe
I 19,160 W. 1783 und ich trüge meinen mehlsack und käute meine disteln bis ich ausgekäuet und ausgetragen hätte Claudius
s. w. (1775)4,208. 1794 ich habe kraft, mein leid auszut(ragen) Klinger
in: Sanders
wb. (1860)2,2,1347c. a
sich in seiner fruchtbarkeit erschöpfen, keine frucht mehr bringen, meist refl. bzw. im part. prät. ausgetragen: 1541
effœtus ager, & effœtum solum ein erlaͤgner acker, der müd ist zetragen, der sich außtragen hat das er nüt mer tragen mag Cholinus /
F. dict. 309b. 1678 einen acker, weingarten .. also bauen, daß er sich austrage
sfruttar’ una terra, una vigna Kramer
dict. 197a. ⟨1682⟩ die füllen, so von alten beschellern und ausgetragenen bejahrten stutten fallen Hohberg
georgica (1687) 2,138a. ⟨1682⟩ man kan auch alte ausgetragene
(wein)stöcke, die nur eine reben treiben, also verjüngen
ebd. 1,474a. 1716 ein alter ausgetragener baum
an old tree that is past fruitbearing Ludwig
t.-engl. lex. 206. 1812 andre dagegen besorgen, die erbsen würden sich austragen, wenn sie selbst oder andre hülsenfrüchte oft an einem ort kämen Thaer
grundsätze (1809)4,113. 1839 das land hat nun ausgetragen, und ruht nach landessitte seine dreschjahre durch Lengerke
reise 108. 1859 bei diesem aufschließen eines ausgetragenen bodens ist übrigens auch die kohlensäure der luft thätig Ratzeburg
standortsgewächse 170. 1923 ebenso selten, wie ein ausgetragener baum noch eine frucht von sich verstreut Eulenberg
zugvögel 91. b
ein ungeborenes lebewesen bis zur geburt im mutterleib tragen, auch bildl. ‘
etwas reifen lassen, sich verwirklichen lassen’ ⟨1554⟩ etliche frauwen, die seltzamlich die kind außtragen vnd zu fruͤh genesen Ruef
hebammenb. (1580)48. 1809 jedes exemplarische kunstwerk wird ausgetragen und gezeigt in der verborgenheit des geistigen fruchthalters, und dann an den tag gelassen Görres
4,25 Sch. ⟨1824⟩
(der arzt erklärte ) dass es ein völlig ausgetragenes und in seinem körperbau gut gebildetes kind gewesen
auswahl med.-gerichtl. gutachten (1828)1,247. 1836 ob dieselben
(durchmesser) den durchgang eines ausgetragenen kindes durch das becken gestatten
allg. dt. conv.-lex. 8,157. ⟨1942⟩ frauen, die tüchtig arbeiten, tragen ihre kinder halt so nebenbei aus Scharrer
hirt (1949)178. 1999 frauen, die noch schwankten, ob sie das kind austragen oder abtreiben sollten
frankf. allg. ztg., DWDS-arch. –
redensartl. ausgetragen ‘
gewitzt, pfiffig’: ⟨1849⟩ bigott, du bist ein fetzenkerl, und man sollt’ ja mit dir umgehen wie mit einem schaallosen ei, beim blitz, und du bist doch sonst ein ausgetragenes kind Auerbach
(1857)4,107. ⟨1888⟩ ja, ein ausgetragener junge, das bist du. .. wenn ick das nich wäre, denn fiele ich ja heute noch meiner mutter zur last Wildenbruch
ausgew. w. (1919)3,23. 1897 det is ’n ausjedragener junge! Brendicke
berl. wortschatz 81b. ⟨1901⟩ det is all ’n ausjetragner junge ... nee! det der verrückt wär, wißt ick nich G. Hauptmann
ausgew. dr. 2,102 M. 1964 im etwas älteren berlinischen wortschatz bezeichnete die redensart ’n ausjedragnet kind einen pfiffigen menschen
mutterspr. 281a. c
ein kleidungsstück bis zur unbrauchbarkeit tragen, durch häufiges tragen abnutzen, abtragen: 1814 bis jezt brauche ich noch keine sokken, eh ich meine kurzen unterhosen und langen strümpfe gar ausgetragen habe Platen
brw. 1,185 Sch./B. 1821 auch trinke ich keinen wein mehr u(nd) lege alle hellen farben ab, wenn meine kleider ausgetragen
ebd. 2,272. 1860 daß wir, statt wie früher unsere alten röcke sparsam auszutragen, jetzt mit eleganter neuer gebirgstoilette erscheinen müssen Steub
hochland 102. ⟨1877⟩ zur zeit .. als die zwei ältesten knaben ihre ersten kittel noch nicht ausgetragen hatten Storm
4,254 K. 1965 de anzug is ganz ausgetraa
pfälz. wb. 1,484. 5
selten ‘hervorstehen, hervorragen, überstehen’: 1570/7 nemet darnach eine gebohrete wasserröhre, die schneidet, so lange sie einer ehlen unter den vaßbodem und eine ehle oben uber den rand austrage
haushaltung in vorwerken 205 E./W. 1699 in gegenwärtiger stellung scheinen die neben-pfeiler gar zu starck, indeme die säule nicht vielmehr als den dritten theil von dem gantzen bogen-pfeiler außträget Sturm
Daviler, civil baukunst 36. 1899 das vorsatz muß natürlich um so viel breiter zugeschnitten werden, als der ansetzfalz austragen soll Bauer
buchbinderei 65. 6
etwas aus einer liste löschen, als gegenbildung zu eintragen;
früh vereinzelt die querfäden aus dem gewebe nehmen (vgl. eintragen A 2
2DWB): 1534 hierumb, daß sie
(Penelope) irem man glauben hielt und die anhalteten buler aufzüg, was sie des tags eintrug, das trug sie des nachts wider auß Franck
encomion 105 G. 1974 da er sich geniert, seinen versicherungsausweis mit den vielen ein- und ausgetragenen arbeitsstellen vorzulegen Hirsch
tragikomödien 207. 1999 sich aus der anwesenheitsliste a(ustragen)
Duden, wb. dt. spr. 1,422c.Schmitt