Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windung f.
windung , f. , zu winden, st. vb., hauptsächlich in den winden II B 4-6 entsprechenden substantivischen bedeutungen. das wort trägt zunächst noch bis ins 17. jh. hinein den charakter einer gelegenheitsbildung, ahd. als verdeutschung von: tortura (' bauchgrimmen ') uuintunga ( hs. 9./10. jh. ), windunga ( hs. 12. jh. ) gll. 1, 563, 6 St.-S. ; vereinzelt im 16. jh. bei A. Dürer ( s. unter 2 ); in der substantivierung einer verbalen fügung ( s. winden II B 5 e): die schreien überlaut mit windung ihrer hend ach! ictz hat lähr und trost und alle freud ein end Rompler von Löwenhalt erstes gebüsch (1…