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pochen

mnd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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15 in 13 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

pochen verb.

Bd. 13, Sp. 1956
pochen, puchen, verb. , s.bochen, buchen (th. 2, 199. 471), mhd. im 13. jh. bochen (s. I, 3, c), spätmhd. und md. puchen, eigentlich wol ein nd. wort (Kluge 257a), mnd. puchen, puggen (Schiller - Lübben 3, 383b), nd. pukken, nl. poghen, pochen (zeitschr. für d. alterth. 8, 366. 375. Kilian 409a. Kramer 296b) und beuken, wovon auch das veraltete franz. buquer, anklopfen Diez4 536, während poquer auf pocken, pochen zurückgeht. Die nachfolgenden belege enthalten auch einige ergänzungen zu der mit b anlautenden form, wie umgekehrt bei dieser schon einige beispiele für die p-form aufgeführt sind. II. intransitiv. I@11) schlagen, klopfen, dasz es schallt, pulsare Dief. 472b (s.bochen 2). I@1@aa) vom schlage des hammers oder mit dem hammer: im takte pocht der hämmer schlag. Schiller 11, 250; dann ergriff er wieder den hammer und pochte. Freytag ahnen 1, 160 (er tengelte mit dem schärfhammer die eisen der wurfspeere. 158); vom hammerschlage eines uhrwerks, vom stunden-, glockenschlage: unglückbringend pocht ihm keine stunde. Schiller 12, 374 (Wallenst. tod 5, 3). bergmännisch was erz pochen: im hüttendampfe lasz pochjungen wacker pochen. Rückert brahm. 5, 92. I@1@bb) besonders mit dem (früheren) thürhammer oder mit dem fingerknöchet an das thor, an die thür pochen, um einlasz zu begehren, sich drinnen zu melden (vgl.klopfen II, 1, c): wer pocht? ei der verwünschte schneider macht mich fast durch sein mahnen toll. Lessing 1, 82; er stürzte mit der thür ins haus! man pocht doch, hört doch erst, wenn man als freund sich naht. 2, 275 (Nathan 3, 6); man pocht. sieh, wer es ist. Schiller 12, 209 (Wallenst. tod 1, 1); dieses lockt ihn, pochend einzutreten. Platen 4, 293; sie pochte nun so stark wie ein bauer, und öffnete zugleich die thür. Keller Seldwyla4 2, 151. pochen an mit dativ oder accusativ (s.anpochen): an die tür pochen, pultare fores Stieler 1463; bald nach dieser unterredung hörte man an der kleinen pforte pochen. Göthe 22, 28; es ist ein wagen vorgefahren; pocht an die thür, als wenn man sie einschlagen wollte. 14, 127 (groszcophta 1, 1); dagegen pochte eines abends Sintram .. an das thor. Freytag ahnen 1, 87; bildlich: ein neues jahr pocht an die thüre. Gotthelf schuldenb. (1854) 146; lauernd umschleicht es (das unglück) die häuser der menschen, heute an dieser pforte pocht es, morgen an jener. Schiller 14, 105 (braut v. Mess. 4, 4); da pocht ans herz die liebe auch in ihrer stillen weise, und pocht und pocht, bis sichs erschlieszt. Geibel ged. (1882) 240; sie fragte Rudolph, ob er seine eltern noch habe, und das ist ein ton, der plötzlich an die heimlichste herzkammer pocht. Auerbach ges. schriften 19, 13. I@1@cc) sonst an, auf etwas pochen: er pochte auf den kasten, da hob sich der deckel und ein kleines häszliches ungethüm ... hob seinen kopf hervor und schnitt gesichter. Freytag ahnen 1, 89. I@1@dd) vom pulsieren des blutes als zeichen des lebens, der erregung (vgl.klopfen II, 6): mein leib trägt deiner liebe frucht, sie pocht, sie will nicht ruhn. Bürger 85a; seit ich den jungen Damon sah, hebt sich mein herz und pocht geschwinder. Cronegk 2, 256; ungeduldig pocht sein schwellend herz. Wieland suppl. 2, 139; es pochen die herzen, es sträubt sich das haar. Göthe 10, 260; wie pochte deine brust, wenn man vom tanze sprach. 7, 5; ein empfindlich blut, es pocht, wenn man auch nur halbweg was böses thut. 7, 64; in manchen herzen pocht das blut nach raschen streites übermuth. Körner 1, 65; und sein herz pocht in lauteren schlägen. 1, 188; zärtliche augen brannten wilder, sanfte busen pochten stürmischer. Schiller 3, 11 (Fiesko 1, 1); quälend ungestilltes sehnen pocht mir in empörter brust. A. W. Schlegel poet. werke 1, 166; im pochenden herzen die reue. Platen 1, 87; pochender herzschlag heimischer lieder. Lenau (1880) 1, 264; du altes herz, was pochst du so sehr. H. Heine buch der lieder 22 neudruck; nicht bebt, nicht pocht der schönen brust, die ist so kalt wie eis. 19; deine schläfe pochen wie im fieber. Freiligrath (1870) 1, 191. unpersönlich: dem junker pochts im busen wie ein hammer. Wieland Klelia u. Sinib. 5, 485; ha! wie pochts mir so bange! Voss ged. 4, 72. mit dativ, wie entgegenpochen: Doria, griff an sein herz, das laut dem kühnen entschlusse pocht', und heller flammte sein aug'. Pyrker Tunis. 4, 450. pochen an: an die rippen pocht das männerherz. Schiller 1, 231; es pochte das männerherz an die brust. Körner 1, 189. I@1@ee) auch von erregter muskelbewegung: wie stürmete! wie kochte aufrührerisch das scharfgejagte blut! zukt jede senn — und jeder muskel pochte wollüstig in die flut! Schiller 1, 249. I@22) laut auftreffend, ungestüm widerschlagen: das meer gab nie so starken schall, wann schon alle wellen pochten. Spee trutzn. 26, 88 B. pochen an: indessen ist die nacht hereingebrochen, die wogen brausend an die klippen pochen. Lenau Faust 147. I@33) besonders abstract, vom ungestümen, zornigen, unmutigen, trotzigen, hoffärtigen, prahlerischen, höhnischen auftreten, handeln und reden (s.bochen 6). I@3@aa) unabhängig: die trunkenheit macht einen tollen narren noch töller, das er trotzt und pocht. Sir. 31, 37, vgl. Ambach vom zusauffen (1544) B 1a; ich hoffe, ich wils auch in den euszerlichen stücken, da solche propheten alleine pochen, nicht verderben. Luther 3, 104a; wie die blinden Türken bochen (trotzig behaupten). 8, 12a; so sie doch seer pochen, er (gott) sei einig. 15a; er liesz sie alle feindlich scharren und bochen. Zimm. chron.2 4, 257, 10; er pocht, drewet hart. Henneberger preusz. landtafel 82; wer pochen und viel wort kan machen, der thut das wenigst zu den sachen. Waldis Es. 1, 21, 35; wenn mans (das gesinde) etwas heist arbeiten, so kan es solchs nicht erleiden, sonder wil zörnen, buchn und schnarrn. Ayrer 2816, 19; ohn ablasz bochen, trutzen, rasen. Weckherlin 57; warumb prahlt und pocht der mann? pers. reisebeschr. 5, 28; was pocht ihr helden? schaut, der tod wil euch das end anmelden. S. Dach 110 Öst.; ihr toller zorn, der so pocht, würgt und brennet. Gryphius lyr. ged. 46 P.; er pocht trefflich, valde gloriosus est. Stieler 1463; sterbliche! was pochet ihr? lasset euren hochmuht sinken. Knittel poet. sinnenfr. 173; er prahlt, er pocht, er trotzt. Lessing 7, 263; die pochende (ungestüme, unablässige) zudringlichkeit des bitters. Kant 6, 382; so sehr ihr auch pochet und prachert (zudringlich bettelt). Bürger 67a; (er) spielt, stänkert, pocht und kriecht. Göthe 7, 72 (die mitschuld. 2, 4); da die dummen eingeengten immerfort am stärksten pochten. 5, 98; wars doch nicht ärger und krauser hier, als der Sachs noch im land thät pochen. Schiller 12, 14 (Wallenst. lager 1). tirol. pochen, sich prahlen, brüsten, jauchzen Schöpf 512. I@3@bb) pochen gegen, wider (oder mit dativ): so wil ich dir zu trotz .. gegen dich bochen. Luther 3, 394b; drumb wider in sol niemandt bochen, er laszt kein sünd nit ungerochen. trag. Joh. M 5; der donner ... meiner faust kan alzeit euch und eurem frevel pochen. Günther 340; stämme wollen gegen stämme pochen, kann doch einer, was der andre kann. Göthe 3, 252; glaubt ihr ungerochen gegen mich zu pochen? Schiller 1, 358; aber ich poche dem tyrannen - verhängnisz. 2, 198 (räuber, schausp. 5, 2). I@3@cc) mit einem pochen, schon mhd. im 13. jahrh.: si wolten mit ein andern sêre bâgen unde bochen. minnesinger 2, 137b; nhd. ob der .. mit inen bochen wölt. Hartfelder zunftordnungen der stadt Freiburg im Breisgau 1, 24 (15. jahrh.); eine vermessenheit, die mit gott rechten und pochen wil. Luther 4, 278a; Anna. halt ihr mich fur ewer eheweib oder fur ewer hur? das will ich von euch wissen. Witzel. du soltest noch wol mit mir pochen. Alberus widder Jörg Witzeln mammeluken J 3a; bair. mit einem puchen, den trotzigen, beleidigten spielen, schmollen Schm.2 1, 380. — mit etwas pochen, groszthun, prahlen (vgl. d): Rom .. hat alwegen mit dem glück gepucht. Aventin. 4, 620, 27; wer allzusehr mit worten pocht. Logau 1, 10, 24. I@3@dd) auf etwas pochen, trotzig (gleichsam aufschlagend) oder hochmütig und mit übertriebenem selbstgefühl oder selbstvertrauen sich worauf stützen, worauf bestehen, es schautragend äuszern (Weigand synon. nr. 1472): sie haben gepocht auf iren glauben. Luther 4, 62a; es geht hie nach dem gemeinen sprichwort 'einer pucht (nämlich drauf), der ander gibt nichts drauf.' Schade sat. 2, 255, 16; und hoch sie auf ihren speck (wolhabenheit) bochen. Kirchhof wendunm. 228b; die ... zu hoch auf die festung bochten und trutzeten. disc. milit. 15; und die auf vöstungen und schantzen dorften bochen. Weckherlin 72; was du (echo) ihnen hast versprochen, drauf hat keiner viel zu pochen. Logau 3, 3, 63; als er horte, wie etliche .. auf iren adel pochten und stoltzirten. Weidner apophth. 370; pocht, die ihr die welt erschüttert, pocht auf eurer waffen macht! Gryphius trag. 70 P.; pocht auf eur gold, auf die nichts werthen schätze! pocht, menschen, auf eur nicht beständig gut, auf eure macht. lyr. ged. 92; niemand poche drauf, wenn es ihm wohl gehet, verzage auch nicht, wenn es ihm übel geht. Stieler 1463; leute, die sonst auf bart und ubung pochen. Günther 453; der darf auf schand und frevel pochen, der auf mitschuldigste sich stützt. Göthe 41, 11; wer wird auf bundsgenossen pochen? 12; das deutsche theater, das ohnehin auf sein repertorium nicht pochen kann. 33, 211; ihr pocht auf ehrlichkeit und exemplarischen wandel. Schiller 2, 104 (räuber, schausp. 2, 3); pocht ihr auf geerbtes gut? 1, 358; Klopstock .. überspringt die minnesinger und pocht immerfort auf die uralten barden. A. W. Schlegel vorles. 3, 25, 20 neudruck; fahrende männer, welche jetzt bei uns einliegen, auf das gastrecht pochend. Freytag ahnen 1, 119; hochmüthig pochten sie auf ihren adel. 4, 31; bair. auf etwas puchen. Schm.2 1, 380. IIII. transitiv. II@11) schlagen, klopfen, hämmern (vgl.bochen 3): wann euch der prügel pocht. Logau 2, 3, 59 vers 184; zu ring und kette poch ich (der goldschmiedsgeselle) dann die feinen goldnen drätchen (drähtchen 1, 35, 6 Weim.). Göthe 1, 37; vor allen dingen werden steine gepocht, dann gezeichnet. an Knebel 284; bergmännisch erz pochen, puchen, mit eisernen stempeln klein stoszen, nasz oder trocken pochen (mit oder ohne wasser). Chemnitzer bergm. wb. 396a: das man alle ertz wol boche und scheide. Dief.-Wülcker 804 (vom jahre 1566); den eisenstein musz man puchen, etlichen wescht man auch. Mathesius Sar. 79a, bei Bechius Agric. auch pauchen 235 neben puchen S 3b, es liegt da wol vermischung mit bauchen (theil 1, 1166) vor. II@22) beim pochspiele zwei, drei marken u. s. w. pochen, einsetzen, vgl. Günther 1054. Zedler 28, 912 f. II@33) einen aus dem schlafe pochen, durch klopfen (an die thür) aufwecken. Tieck Macbeth 2, 3. Gotthelf erz. 2, 48, vgl.klopfen II, 2, b; einen auf die finger pochen. Iffland die spieler 3, 6, vgl.klopfen II, 5, d. II@44) durch pochen des herzens kund thun, äuszern: aber sein männliches herz pocht rache. Wieland Cyrus 4, 61; allein, vergebens lauscht' ihr blick, vergebens pochte der busen ungeduld. Oberon 11, 22; mein lauschend herz hört antwort pochen dein lauschendes herz. Lenau neue ged. 143; viel tausend herzen pochten raschen schlag. P. Heyse ges. werke 3, 253. II@55) nun veraltete bedeutungen. II@5@aa) was auspochen 3, plündern (eigentlich aus dem verstecke klopfen): die sullen Lengenstat puchen. städtechr. 2, 520, 3 (vom j. 1450); und haben den mark und mairhoff gepucht. chron. der stadt Elbogen 158 Schlesinger (vom jahre 1471); zu uberfallen und pochen den Henserhof. Baumann quellen 2, 603, bochen 1, 268; auspochen, -puchen: sie haben das dorf .. ausz gepucht. städtechron. 2, 77, 8 (vom jahre 1443); und pocheten ein dorf ganz aus. Waissel chron. (1559) 103a, mnd. ûtpuchen Schiller-Lübben 3, 383b. II@5@bb) widerstehend überwinden, vernichten: hier ist nichts, was die nacht des todes pochen kan. Gryphius lyr. ged. 181 P.; man musz das ungelücke besänften mit gedult, dasz man nicht pochen kan. Lohenstein Cleopatra 1, 217. II@5@cc) mishandeln, vexieren, plagen (s.bochen 7 und vgl. poltern 5, c): die unterthanen pochen. stücke in Esther 6, 2; wie man sol die puren bochen. Murner narrenbeschw. 24, 52 und wöllen all da eine festung bawen, darausz sie alle welt pochen können. Mathesius Sar. 82b; darümb den koch er schalt und pocht. Schwarzenberg 112b; das macht, die armut thut in bochen. H. Sachs 11, 365, 22; (sie) bochen, plogen das gesind. Wickram pilg. O 2; das du nicht ubels thuost und niemandt pochest. Ambach vom zusauffen B 1b; das sie (Gorgone) die könig äff und geck, die armen aber poch und schreck. Fischart, archiv für literaturgesch. 12, 524; wie man sie schabet, pocht. Rollenhagen froschm. II, 4, 4 (J 1b); und wurde mir der hals gebrochen .. so soll dich auch mein aasz noch pochen. Günther 203. II@5@dd) mit trotz und hohn behandeln, einem trotzen, ihn herausfordern, verhöhnen, verspotten (s.bochen 7 und J. Grimm kl. schriften 2, 192 anm.): noch wollen sie alle ketzer verbrennen und den himmel bochen. Luther 1, 49a. 4, 135a; die in gleicher gestalt wolten stoltziren und eine gantze gemein pochen. 4, 529a; ob sie alle zusammen diesen man .. pochen wöllen? 5, 314a; das sie den andern son damit anfieng bochen und zu drutzen. Zimm. chron.2 3, 63, 28; ihr schnarchen, damit sie den herrn pochen wollen. Kirchhof mil. disc. 213; sie werden unser liebe muter die röm. kirch nit pochen. Fischart bienenkorb (1580) 35b; was sol dis sein? und willst uns pochn? Hayneccius H. Pfriem 1691; (wir, die oft) gepocht den grimmen tod. Gryphius trauersp. 19 P.; er (gott), den kein könig pocht. 174; sie pocht den frechen tod. 235 u. öfter; was ists für aberwitz, dasz Cyrtha pocht und höhnt die, die's verhängnis selbst mit .. lorbern krönt? Lohenstein Sophonisbe 1, 49.
13935 Zeichen · 334 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    pochen

    Mittelniederdeutsches Wb.

    pochen s. puchen.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Póchen

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Póchen , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, und eigentlich in doppelter Gestalt gebraucht wird. 1.…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    pochen

    Goethe-Wörterbuch

    pochen auch subst 1 schlagen, pulsieren; bes von ‘Herz’ u ‘Blut’ iSv Erregung verraten, Emotion bemerkbar werden lassen …

  4. modern
    Dialekt
    pochen

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    pochen Band 2, Spalte 2,1480–1482

  5. Sprichwörter
    Pochen

    Wander (Sprichwörter)

    Pochen 1. Der am meisten gepocht, kroch am ersten zu Loch. – Froschm., XXVIII b . 2. Der soll nicht pochen, der selber v…

  6. Spezial
    pochen

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    pochen übertr. (Lakune) настаивать на чём.-л.; всё снова и снова говорить о чём-л.; всё снова и снова возвращаться к как…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pochen

17 Bildungen · 3 Erstglied · 9 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von pochen

po + -chen

pochen leitet sich vom Lemma po ab mit Suffix -chen.

pochen‑ als Erstglied (3 von 3)

pochen II

RhWB

pochen II (s. auch bochen) schw.: 1. im Pochwerk der Eisenhütte noch Eisenbestandteile enthaltende Schlacke zerstampfen n. Schlackenteile so…

pochen als Zweitglied (9 von 9)

abpochen

DWB

abpochen , tundendo defringere, losklopfen, im bergwerk, das erz mit dem hammer abpochen; die schrote auf den scheiben abpochen, abbreiten. …

afpochen

MNWB

afpochen , swv. , abdrohen, abtrotzen.

anpochen

DWB

anpochen , pulsare, anklopfen: an die thür anpochen; wer pocht an?; da pocht es an. Gotter 1, 89 ; stärker anpochen.

aufpochen

DWB

auf·pochen

aufpochen , tundendo aperire, die thür aufpochen. intr. sich erheben, in die höhe schlagen: mein herz pochte auf.

auspochen

DWB

aus·pochen

auspochen , excutere, explodere, pulsare, nnl. uitpoken, 1 1) weidmännisch, einen marder auspochen, durch klopfen und schlagen aus dem holen…

ōverpochen

KöblerMnd

ōverpochen , sw. V. Vw.: s. ȫverpuchen

Ableitungen von pochen (5 von 5)

Bepochen

Campe

Bepochen , v. trs. oft und viel, an oder auf etwas pochen. Dann auch, durch Pochen seinen Beifall  bezeigen. Das Bepochen. Die Bepochung.

erpochen

DWB

erpochen , 1 1) tr. extundere, 1@a a) pulsando e somno excitare, aufpochen, aufwecken, erklopfen. 1@b b) atrociter extorquere, ertrotzen, s.…

pochené

LDWB1

pochené [po·che·nę́] I vb.tr. (pochenëia) 1 (mëte ia) packen, verpacken 2 (ti ester a valch) bewältigen, bezwingen, einer Sache gewachsen se…

verpochen

DWB

verpochen , verb. intransitiv, aufhören zu pochen: bis das herz verpocht. Campe. transitiv, durch pochen beseitigen, beliebter ausdruck im h…

zerpochen

DWB

zerpochen , verb. , zerklopfen, 1) wie pochen II 1 ( th. 7, 1959) erz oder gestein: zurpuchs ( das erz ) in stuflein als die kleinen welsche…