Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
antheil m.
antheil , m. und n. pars, portio, nnl. aandeel. da schon die einfachen theil und deel ausdrücken, was die lat. wörter enthalten, so scheint antheil ursprünglich den theil hervorzuheben, welchen jemand an eine sache hat, der ihm neben andern darauf zusteht, zufällt ( s. anrecht ). ein ahd. anateil wäre denkbar, läszt sich aber nicht nachweisen, mhd. anteil ergibt sich in den bei Oberlin 53 angezognen stellen des Straszburger statuts und aus dem adj. anteilic. doch ist das wort selten und wenig gebraucht. Luther , Pictorius, Dasypodius, Henisch haben kein anteil, Stieler , Steinbach, Frisch führ…