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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Theil

Bd. 4, Sp. 571
Der Theil, des -es, plur. die -e, Diminut. das Theilchen. 1. Eigentlich, eines von denjenigen verschiedenen Dingen, aus welchen etwas bestehet, welche Dinge sich wirklich von einander trennen lassen, so daß nach der Trennung die übrigen noch fortdauern; außer einander befindliche Dinge, welche ein Ganzes ausmachen. In diesem engern Verstande nennet man dasjenige zusammen gesetzt, was solche Theile hat, und einfach, was nicht aus Theilen bestehet. Die Theile eines Ganzen sind entweder wirklich von einander oder von dem Ganzen getrennet, oder man[] unterscheidet sie nur in Gedanken. Auch ist das Ganze, zu welchem diese Theile gehören, entweder ein wirkliches physisches oder zusammen hangendes Ganzes, oder man verbindet mehrere Dinge einer Art in Gedanken zu einem Ganzen. In allen diesen Fällen findet das Wort Theil statt, welches sich durch diesen weiten Umfang seiner Bedeutung hinlänglich von Stück unterscheidet. In noch weiterer Bedeutung wird auch jedes von dem Mannigfaltigen, welches man sich bey einer Sache vorstellen, und in Gedanken von den übrigen Dingen, mit welchen es verbunden ist, absondern kann, ein Theil genannt. Eine Erbschaft in drey Theile theilen, wo jeder Theil wieder aus verschiedenen Stücken bestehen kann. Der größte Theil der Welt, der Menschen. Jedem seinen Theil geben. Der Mensch bestehet aus zwey Theilen, wovon die Seele der vornehmste ist. Einen Körper, oder ein Ganzes in viele Theile theilen; z. B. eine Summe Geldes, einen Haufen Getreide. Ist es ein zusammen hangendes Ganzes, welches auf solche Art körperlich getheilet wird, so entstehen daraus Stücke, welche aber auch Theile genannt werden können. Die Theile einer Wissenschaft, einer Predigt. Ein Theil von einem Buche, oder eines Buches, welcher von dem Verfasser herrühret, und mehr Bände enthalten, so wie ein Band aus mehrern Theilen bestehen kann. Seinen Theil zu etwas geben, seinen Theil von etwas bekommen, S. auch Antheil. Daher auch verschiedene figürliche Arten des Ausdruckes. Ein guter Theil, oder ein gut Theil, eine beträchtliche Menge, Anzahl. Wir wären da gewiß ein gut Theil schlechter dran, Willam. um vieles schlechter. Er hat seinen Theil bekommen, er hat Schläge genug, den gehörigen Verweis, die verdiente Strafe bekommen. Er hat seinen Theil gelebt, er hat lange genug gelebt. Zum Theil, einem Theile nach, in etwas. Es ist mir zum Theil lieb. Zum Theil kann ich ihn wohl leiden. Theil an etwas haben, ohne Artikel. Er hat keinen Theil an dieser Sache, an diesem Verbrechen, hat auf keine Art dazu mitgewirket. Theil an etwas nehmen, auch ohne Artikel, schon bey dem Kero teil nemen. Vielen Theil an jemandes Glück, Unglück, Kummer, Wohlergehen u. s. f. nehmen, dabey mit empfinden, S. auch Antheil. Jemanden zu Theil werden, in seine Gewalt gerathen. Den Thieren zu Theil werden, Es. 46, 1. Ingleichen in der zweyten Endung. Großen Theils, größten Theils, einem großen, oder dem größten Theile nach. Die Sache ist größten Theils vorbey. Der Ekel gegen die Tugend rühret größten Theils von der schlechten Art her, wie man sie andern beybringet. Meisten Theils, mehrer Theils, welche beyde am häufigsten zusammen gezogen werden, mehrentheils, meistentheils, dem mehresten, meisten Theile nach. Guten Theils, einem guten, d. i. beträchtlichen, großen Theile nach. Im Oberdeutschen sagt man auch übrigen Theils, für übrigens. Eines Theils andern Theils. Eines Theils wundere ich mich selbst, daß andern Theils bereue ich es fast. Aus diesem Genitiv ist denn auch das Nebenwort theils geworden, von welchem an seinem Orte. 2. In einigen engern und zum Theil figürlichen Bedeutungen. (1) Im Bergbaue ist ein Theil oder Bergtheil ein bestimmter Theil einer Zeche. Eine Zeche hat daselbst 32 Theile, ein Theil aber vier Kuxe. Wo es gemeiniglich ingewissen Geschlechtes ist, das Theil oder Bergtheil. (2) Auf den hohen Öfen und den Blechhämmern ist Theil, ein von der Ganz ab- und eingeschmelztes Stück, ein Klumpen Eisen, welcher zu mehrerer Reinigung aus den Gänzen oder Frischstücken nochmals geschmelzet, und hernach zu Stangen verschmiedet wird. Es ist in dieser Bedeutung gleichfalls[] ungewissen Geschlechtes, und lautet in der Mundart der Hüttenleute gemeiniglich Deul oder Teul. Indessen ist es unstreitig unser Theil, weil es wirklich ein Stück der Gans, oder besser der Ganze, das ist, des Ganzen, ist. (3) Mehrere in gewissen Absichten in zwey oder mehrere Theile oder Haufen getheilte Personen, werden häufig Theile genannt. So sind zwey streitige Personen, oder zwey streitige Haufen, zwey Theile; welche in den Rechten auch die beyden Parteyen genannt werden. Man muß beyde Theile hören. Der klagende, der beklagte Theil. Der Gegentheil. Sich mit keinem Theile einlassen. So auch in andern Fällen, wo nur irgend eine Art des Gegensatzes statt findet. Ich an meinem Theile, was mich betrifft, ich von meiner Seite. Ich an meinem Theile kenne keine größere Marter als die, wenn Vorwürfe, die man sich hätte ersparen können, zu ihrer Zeit uns peinigen, Hermes. Sie befördern jedes an seinem Theile die häusliche Wohlfahrt, jeder so viel ihn betrifft, so viel in seinem Vermögen ist. Wir müssen an unserm Theile unser Beßtes thun. Wo man auch wohl die zweyte Endung gebraucht. Ich meines Theils. Wir unsers Theils. Er schmeichelte ihr seines Theils auch, von seiner Seite. Anm. Bey dem Kero Teil, bey dem Ottfried Deil, im Nieders. Deel, im Angels. Dael, bey dem Ulphilas Dail, im Schwed. Del, im Engl. Deal, im Böhm. Dil, im Poln. Dzial. Siehe Theilen. Das Geschlecht ist in den Deutschen Mundarten, im Ganzen genommen, nicht einförmig, indem in vielen Oberdeutschen Gegenden das ungewisse das herrschende ist, welches auch in vielen Stellen der Deutschen Bibel vorkommt; z. B. 1 Mos. 15, 10. Ezech. 48, 8. 9. 12. 21. Luc. 10, 42. Dagegen in andern Stellen das männliche gebraucht wird. Indessen ist das einfache Wort im Hochdeutschen im männlichen Geschlechte am gangbarsten, einige einzelne R. A. etwa ausgenommen, in welchen sich das ungewisse aus dem Oberdeutschen erhalten hat. Nur in den Zusammensetzungen ist das Geschlecht auch im Hochdeutschen getheilt, und wenn man im männlichen sagt, der Antheil, Bestandtheil, Nachtheil, der Vortheil, so sagt man hingegen, das Hintertheil, das Vordertheil, das Erbtheil, das Bergtheil, das Vatertheil, das Muttertheil, das Viertheil, das Fünftheil u. s. f. Gegentheil ist in verschiedenen Bedeutungen so gar in beyden Geschlechtern üblich. Dieser Unterschied gründet sich nicht auf einen Unterschied in der Bedeutung, sondern rühret bloß daher, daß einige Wörter aus solchen Oberdeutschen Gegenden angenommen worden, welche dieses Wort im ungewissen Geschlechte gebrauchen. Wenn dieses Wort Zahlwörtern angehänget wird, so bildet es Hauptwörter, welche einen Theil nebst dessen Verhältnisse zu dem Ganzen bezeichnen, welche Hauptwörter gleichfalls ungewissen Geschlechtes sind. Man nimmt dazu die Ordnungszahl, welche aber die Endung te verliehret, oder sie vielmehr nur mit theil zusammen schmelzen lässet. Das Zweytheil, wofür aber die Hälfte üblicher ist, Drittheil, Viertheil, Zehntheil u. s. f. für der dritte, vierte, zehnte Theil; wobey das Wort theil zugleich den Ton verliehret und denselben auf das Zahlwort zurück wirft. Im gemeinen Leben und der vertraulichen Sprechart wird dieses theil gern in tel verkürzt; ein Drittel, drey Viertel, ein Fünftel, vier Sechstel, ein Huntertstel, Tausendstel u. s. f.
7391 Zeichen · 115 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Theil

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Theil , des -es, plur. die -e, Diminut. das Theilchen. 1. Eigentlich, eines von denjenigen verschiedenen Dingen, aus…

  2. Sprichwörter
    Theil

    Wander (Sprichwörter)

    Theil 1. Besser einen Theil verlieren als das Ganze. Mhd. : Ez ist bezzer, daz ist wâr, ein teil verlies en danne gar. (…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit theil

465 Bildungen · 108 Erstglied · 342 Zweitglied · 15 Ableitungen

theil‑ als Erstglied (30 von 108)

theilanwendung

DWB

theil·anwendung

theilanwendung , f. sie ( die regeln ) wollen also immer lebendige und doch nur theil-anwendung. Herdee ebr. poesie 2, 299 .

theilbar

DWB

theil·bar

theilbar , adj. 1 1) sich theilen lassend, divisibilis Stieler 2269 , md. teilbêre ( zu theilend ) Lexer 2, 1415 : die zahl ist durch zwei t…

theilbarkeit

DWB

theilbar·keit

theilbarkeit , f. divisibility Ludwig 1964 : ihm ist das ferne ziel der theilbarkeit entdeckt. Hagedorn (1729) 52 neudruck; theilbarkeit der…

theilbaum

DWB

theil·baum

theilbaum , m. ein zum uferfall gebautes wehr, auch s. v. a. fachbaum. Jacobsson 7, 533 .

theilbegriff

DWB

theil·begriff

theilbegriff , m. ein begriff, der die sache nur einem theile nach erschöpft: so lange läszt sich eine sache zergliedern, als wörter für ihr…

theilbesitz

DWB

theil·besitz

theilbesitz , m. besitz nur eines theiles wovon: untheilbar ist die schönheit; der sie ganz besasz zerstört sie lieber, fluchend jedem theil…

theilbesitzer

DWB

theil·besitzer

theilbesitzer , m. er hatte diesen ort den grafen von Leiningen und andern theilbesitzern abgekauft. Göthe 25, 331 .

theilbietung

DWB

theil·bietung

theilbietung , f. das ausliefern des pflichttheiles an die kinder. statuten der stadt Frankenhausen ( vom j. 1534) 474.

theilboden

DWB

theil·boden

theilboden , m. grundstücke, die einem einzeln in einer theilung zufallen. Stalder 1, 277 .

theilchen

DWB

theil·chen

theilchen , n. , demin. zu theil. Stieler 2268 . Steinbach 2, 808 : also sein die feurigen, lüftigen, irrdischen und wässerlichen theilchen …

theileisen

DWB

theil·eisen

theileisen , n. 1 1) was sich unten im rennherd zusammen setzet, heiszt rein teuleisen ( s. theil 1, f ), welches herter ist denn ander eise…

theilen

DWB

the·ilen

theilen , teilen , verb. , eine ableitung von theil: goth. dailjan, ahd. teilan ( aus teiljan) teilen deilen, mhd. teilen, alts. dêljan, nd.…

theiler

DWB

the·iler

theiler , m. 1 1) mhd. einer der theilt, partitor Dief. 414 c , distributor, divisor Stieler 2267 : ich wil weinen, daʒ mîn vînt teiler wirt…

Theilerei

Campe

theil·e·rei

Х Die Theilerei , Mz . u. das Theilen; in tadelndem und verächtlichem Sinne.

theilfasz

DWB

theilfasz , n. vasa partitoria, teilfasz. voc. 1482 gg 2 a .

Theilforderungen

Herder

Theilforderungen , Theilschulden , unter mehren Personen, so daß jeder Theilhaber zunächst nicht in solidum , sondern nur für seinen Theil, …

theilfrau

DWB

theil·frau

theilfrau , f. verwalterin und vertheilerin öffentlicher almosen. schweiz. idiot. 1, 1253. vgl. theilmeister.

Theilganze

Campe

theil·ganze

Das Theilganze , — n, Mz. — n , bei Einigen, ein Ausdruck für gleichartige Theile, wo jeder Theil für sich gewissermaßen wieder ein Ganzes a…

theilgebend

DWB

theilgebend , partic. ( s. theil 4, b, β ): ihr .. theilgebendes ( gegensatz zu theilnehmendes) wesen. Göthe 22, 118 ; der geruch der aufgeb…

Theilgenoß

Campe

theil·genoss

Der Theilgenoß , — ssen, Mz. — ssen; die — genossinn , eine Person, welche mit Andern des Antheiles an einer Sache genießt.

theilgenosz

DWB

theilgenosz , m. mittheilhaber, gemeindegenosz ( vergl. theiler 3): so sol er es bieten ( zum kaufe anbieten ) sime tailgenossen. weisth. 4,…

theilgut

DWB

theil·gut

theilgut , n. 1 1) sortitio Stieler 717 : es ist theilgut nicht raubgut. Frank sprichw. 2, 53 a ; der her hat auch deilgüeter ( von deren er…

theilhabend

DWB

theilhabend , partic. partiarius; theilhabender an der erbschaft, particulo Aler 1890 a . s. das folgende.

theilhaber

DWB

theil·haber

theilhaber , m. einer der theil woran hat ( wofür und für theilnehmer goth. gadaila, ahd. gateilo, mhd. geteile, m. ) Ludwig, s. theilgenosz…

theil als Zweitglied (30 von 342)

Abtheil

Campe

abt·heil

✱ Der oder das Abtheil , des — es, Mz. die — e, der Theil, den jemand von einer Sache bekommen hat, besonders der Jahrgehalt, welcher einem …

Achtsurtheil

Campe

acht·s·urtheil

Das Achtsurtheil , des — es, Mz. die — e, das Urtheil des Richters, durch welches jemand in die Acht erklärt wird; auch Achtsspruch. Frisch.

Ackertheil

Adelung

acker·theil

Der Ackertheil , des -es, plur. die -e, in den Bergwerken, so viel als der Erbtheil oder Erbkur, d. i. derjenige Kur, welcher dem Grundherrn…

altentheil

DWB

alten·theil

altentheil , m. oder n. portio senum. der vater zieht sich auf den vorbehaltnen theil des alten oder der alten zurück. ein solcher heiszt au…

antheil

DWB

ant·heil

antheil , m. und n. pars, portio, nnl. aandeel. da schon die einfachen theil und deel ausdrücken, was die lat. wörter enthalten, so scheint …

ausfülletheil

DWB

ausfülletheil , m. stellt man sich das menschliche geschlecht als ein ganzes vor, wo jeder theil in seine stelle past, so werden dergleichen…

Außentheil

Adelung

aussen·theil

Der Außentheil , des -es, plur. die -e, der äußere Theil eines Körpers, in welcher Bedeutung es aber wenig gebräuchlich ist. Dagegen haben e…

beiurtheil

DWB

bei·urtheil

beiurtheil , n. sententia interlocutoria. reichskammerger. ordn. von 1507 art. 6 §. 3. notar. ordn. von 1512 von appell. §. 1. Frankf. refor…

Belehrungsurtheil

Campe

belehrung·s·urtheil

Das Belehrungsurtheil , des — es, Mz. die — e, in den Rechten, ein Urtheil, welches ein Richter oder auch eine Partei für sich vor einem and…

bergtheil

DWB

berg·theil

bergtheil , m. antheil des einzelnen an der zeche, meistens ein kux, oder  der zeche.

bestandtheil

DWB

bestand·theil

bestandtheil , m. elementum, pars: etwas in seine bestandtheile auflösen; kalkerde und vitriolsäure sind bestandtheile des gipses.

beutetheil

DWB

beute·theil

beutetheil , n. pars ex praeda competens, theil an der beute: wir trugen unsre glieder feil und holen unser beutetheil. Göthe 41, 286 .

Beyurtheil

Adelung

bey·urtheil

Das Beyurtheil , des -es, plur. die -e, ein Urtheil, in welchem nur auf Einen Punct der streitigen Sache erkannt wird; im Gegensatze des End…

bluturtheil

DWB

blut·urtheil

bluturtheil , n. sententia capitalis. mit welcher stirne musz ich fragen, schrieben sie das bluturtheil? Schiller 307 b .

brauttheil

DWB

braut·theil

brauttheil , m. pars desponsatorum: die ehre des evangelischen brauttheils werde die eingehung der von katholischer seite gestellten bedingu…

Budtheil

Adelung

* Das Budtheil , des -es, plur. die -e, ein altes Wort, welches noch in Niedersachsen üblich ist, und die ganze fahrende Habe eines Bauern a…

Deichantheil

Campe

deich·antheil

Der Deichantheil , des — es, Mz. die — e, der Antheil, welchen ein Deichhalter an einem Deiche hat, und den er im guten Stande erhalten muß.

ehehoftheil

DWB

ehehoftheil , m. pars areae: dasz auch dieselben huober denn mit dem forster in den forst gangent und da howent gerte, das inen notdürftig i…

ehrentheil

DWB

ehren·theil

ehrentheil , n. pars rata honori data: je kleinre zahl, je gröszres ehrentheil. the fewer men, the greater share of honour. Henry V. act 4. …

Ableitungen von theil (15 von 15)

betheilen

DWB

betheilen , participem facere: der seine macht noch nie hat abgeleget, der alles heil und schutz zu wirken pfleget, die ganze welt betheilet…

ertheilen

DWB

ertheilen , ahd. arteilan, irteilan, mhd. erteilen, ags. âdælan, alts. âdêlian. heute auf die bedeutung des austheilens, zutheilens, imperti…

getheil

DWB

getheil , n. , der älteren sprache angehörend und nur in der form geteil belegt, verstärkte bildung zu theil, teil ( theil 11, 347): des get…

getheile

DWB

getheile , m. , nur in der form geteile belegt, nomen agentis zum vorigen; auf den plural zunächst beschränkt, bezeichnet es diejenigen, die…

getheilen

DWB

getheilen , die präfigierte form des verbums ist auf die ältere sprache beschränkt. auszer den fällen, in denen das präfix bedeutungslos ist…

Mißtheilen

Campe

Mißtheilen , v. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgetheilt , unrecht, ungleich theilen; im Osnabrückschen gewöhnlich. D. Mißtheilen. D. — ung .

untheil

DWB

untheil , m., n. , wortübersetzung von ἄτομος : atomoi ( sind ) kleine unteil Hedio chron. germ. (1530) 7 b . veraltet, im nl. ist ondeel le…

untheilung

DWB

untheilung , f. , überaus grosze spaltung (un IV D): sich, wie so vielerlei geschlecht der secten, ich geschweig ihrer gestalten und u. Luth…

urtheil

DWB

urtheil , m. , ursprünglicher, einfacher, zu grunde liegender bestandtheil, urbestandtheil (ur- C 4 c). vgl. grundtheil. das präfix hat kein…

urtheilen

DWB

urtheilen , v. , in geistreichelnder etymologischer willkür von Börne gebraucht: eine wirkliche sache oder deren spiegelbild (begriff) u., s…

urtheilung

DWB

urtheilung , f.; mhd. urteilunge; mnd. ordêlinge; mnl. ordeelinge; judicatio u., rechtserkanntnusz Frischlin (1591) 414 ; judicature Hulsius…

vertheilen

DWB

vertheilen , verb. schon got. fradailjan in demselben sinne wie heute: fradailiþ wesi þarbam, ἐδόθη πτωχοῖς Joh. 12, 5 . aber ahd. fartailja…

vertheilung

DWB

vertheilung , f. , verbreitete abstractbildung zu vertheilen. mhd. verteilunge Lexer 3, 268 in der bedeutung von vertheilen 1; nhd. vertheil…

zertheilen

DWB

zertheilen , verb. , got. disdailjan, ahd. ziteilen (< * -tailjan), ziteilôn, as. tedêlian, ags. tódǽlan, afries. todêla, mhd. zerteilen, mn…

zertheilung

DWB

zertheilung , f. , 1) theilung, divisio, distractio, diruptio: Stieler 2272 ; zuteilungen menschliches leibes gliedmaszen Mathesius Syrach (…