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theilen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

theilen verb.

Bd. 21, Sp. 356
theilen, teilen, verb. , eine ableitung von theil: goth. dailjan, ahd. teilan (aus teiljan) teilen deilen, mhd. teilen, alts. dêljan, nd. deelen, ags. dælan, altn. deila, dividere, partiri, dispartire. 11) theile machen, ein ganzes in zwei oder mehrere (gleiche oder ungleiche) theile zerstücken, zerlegen, zertheilen, dividere, partiri Dief. 188b. 414c. 1@aa) abs. wie er (der teufel) teilende (= teiler) wirt Berth. v. Regensb. 2, 169, 33; gelîche teilen. Walther 69, 11; gleich ungleich teilen, in partes aequales, inaequales partiri Stieler 2267; feuer theilt: es giebet wieder an die luft, was ihr gebührt. Brockes 1, 377. 1@bb) transitiv. 1@b@aα) auseinander, entzwei theilen, zertheilen: die taube, die im fluge die luft theilt. Kant 2, 41; der adler, der die wolken theilt. Göthe 7, 159; und den nebel theilt sie leise, der den blicken sie verhüllt. Schiller 11, 294; und drauszen hört man schon ein tausendstimmig heulen mit wachsendem getön die bangen lüfte theilen. 6, 361; und es hielt' das gedräng' keines der liebenden auf, schnell wir theilten das volk, wir kamen zusammen. Göthe 1, 313. 1@b@bβ) genauer etwas von einander, in zwei (= entzwei), in drei u. s. w. theile theilen. Graff 5, 407: theile es (das meer) von einander. 2 Mos. 1416; teil den hauffen von einander. Eulensp. 36 (24) neudr., mitten entzwei ebenda; in siben löck ist theilt mein (Simsons) har. H. Sachs 10, 209, 3. arithmetisch theilen (dividieren) lehret eine zahl in etliche gleiche theile theilen. Reymer landrechn. C 2a. 1@b@gγ) mit farben theilen, variare Maaler 399c, mit farben getheilt oder blosz getheilt zwei-, verschiedenfarbig: der schwantz (des pfauen) mit farben theilt und spiegelt (= getheilt und gespiegelt). Waldis Es. 1, 66, 6; die getheilten federn schon an mir (der elster) dienen zum schmuck und hofes zier. 2, 57, 9; getheilte oder halbierte farben (der kleidung, s. farbe 4), getheilte kleider, die aus stoffen von verschiedenen farben zusammengesetzt sind: (sie) truogen zwelf röcke geteilet. Parzival 235, 13; (das gewand) was geteilet und gesniten z'einander von zwein tuochen rîch (vgl. unterschneiden). Konrad troj. krieg 2930; die het ein rock, getheilt von stücken. Waldis Es. 4, 26, 3; der hauptman liesz mich kleiden mit getheilten hosen und wammisz, die ein seiten weisz, die ander rot und blaw, wie sein farb was. F. Platter 131 B.; dergleichen ein scherg oder büttel an seinem theilten rock oder farb im ermel zu erkennen ist. Paracelsus 6, 329. 1@cc) reflexiv sich theilen, dividi: sich in zwei (nämlich teile, stücke) teilen. Graff 5, 407; sus teilent sich diu mære (die dinge). Parz. 116, 10; das wasser teilt sich auf beide seiten, das sie trocken durch hin giengen. 2n. 2, 8; die straasz teilt sich in zwei wäg. Maaler 399d; wo ost und west sich theilen. Brockes 1, 294; hilf, dasz ich mich nicht theil, und bleibe gantz an dir, auf dasz du, höchstes gutt, mögst bleiben auch in mir. Logau 1, 1, 6. 22) spalten, trennen (als theil), sondern, scheiden, eigentlich und übertragen. 2@aa) transitiv: das man die zwei, liebe und glauben, nicht untereinander werfe, sondern fein rein teile. Luther 6, 56a; sie fuhren noch immer fort, den senat zu theilen (s. theil 2, a) und das feuer der zwietracht zu unterhalten. Schiller 7, 136; deine (der freude) zauber binden wieder, was der mode schwerd getheilt (var. was die mode streng getheilt). 4, 1; keine sterbliche begierde theilt diesen busen mehr. 5, 2, 450 (don Carlos 5, 11); wie es öfter geht, wenn uns zwei leidenschaften theilen. Wieland Klelia u. Sinibald 2, 131. theilen von: es ist nichts auf erden, das mich von dir theilen kan. buch der liebe 148c; das, so wenig Christus kan vom vater getrennet und gesondert werden, so wenig müge die christenheit und ein jglich christenglied von im geteilet werden. Luther 6, 201b; das ich bin getheilt von Lucar, welcher zuvor mein gemahl war, und bin Frigio zugesprochen. Ayrer 1558, 32. voneinander theilen: werden beide gefangen, und von einander getheilet, Theagenes gen Babylon geführt, Chariclia gen Chemis. buch der liebe 199c; ich wil dir anzeigen, was ich und Theagenes mit einander beschlossen, ehe dann wir von einander getheilet sind worden. 205d. 2@bb) reflexiv: sich teilte daʒ gesinde (ging nach verschiedenen seiten auseinander). Nib. 571, 1; sich teilten dô die recken, der zweier künege man. 581, 3. sich von einander, sich seitab theilen: darnach hat sich der margraf Casimir und her Jerg truchses von einander than und sich getailt, und ist her Jerg zogen mit dem schwäbischen heer auf Nierenberg zuo. Baumann quellen 1, 635; armut ist wie aussatz arg; niemand greift sie an zu heilen; ieder wil sich nur seitab, wo die armen stehen, theilen. Logau 3, 6, 44. 2@cc) partic. getheilt, (in parteien) gespalten, uneins, schwankend: die stadt, welche durch innerlichen zwiespalt getheilt war (s. theil 2, a). Heilmann Thuc. 965; angstvoll blickte das getheilte Europa auf diesen kampfplatz hin, wo sich die kraft beider streitenden mächte ... fürchterlich sammelte. Schiller 8, 272; indem die regentin, zwischen dem königlichen willen, dem dringenden anliegen ihrer räthe und ihrer eigenen furcht getheilt, nichts entscheidendes zu beschlieszen wagt. 7, 120; in sich selbst getheilt. 10, 506; ich geh jetzt, um für dich die noch getheilten stimmen zu vereinen. 15, 1, 37 (Phädra 2, 2); getheilte ansicht, meinung u. dgl. 33) zertheilen zum zwecke einer auswahl, auslosung oder vertheilung der gemachten theile. 3@aa) mhd. teilen, ein spil teilen (franz. partir le jeu), zweierlei oder mehrerlei zur wahl vorlegen (mit oder ohen dativ der person) wb. 3, 25b. Lexer 2, 1416; nhd. ich gib euch ein getheilts vor (die alternative), das ir mir gegen Reinharten mein leben bewerent, ... oder aber ich thuo euch uber die fenstern abe werfen. Aimon C 3. 3@bb) ein erbe, ein gut u. s. w. theilen: wie in (den hort) wolten teilender Niblunge man. Nibel. 90, 3; die edelen fürsten junc den schatz in bâten teilen. 92, 3; swâ zwêne oder mêr ein guot teilent, dâ sol der eltere teilen (die theile machen), der iungere welen (die wahl treffen). Schwabenspiegel cap. 26; wo zweene man ein erbe nehmen, dasz der älteste teilen und der jüngste kiesen soll. kursächs. constitut. vom j. 1572 (p. III, constit. 15); rechtssprichwort: der ältere theilt, der jüngere kieset, s. Hillebrand nr. 201; da ... teileten sie seine kleider und warfen das los. Matth. 27, 35 (si teilten im sein gewand. cod. Tepl.); man sol das land durchs los teilen. 4 Mos. 26, 55; die welt ist unrecht getheilet. sie musz anders getheilet werden. und ihr müszt auch noch ein stück von der welt haben. Schuppius 245; sie haben meine kleider unter sich geteilet. Matth. 27, 35 (si teilten in mein gewant. cod. Tepl.); theilt sie (die grafschaft) unter euch. Schiller 2, 335 (räub., trauersp. 5, 8); (der erzbischof) soll eine hostie theilen zwischen dir und ihm. 13, 253 (jungfr. von Orl. 3, 2); das erbe des vaters mögt ihr theilen. Freytag ges. werke 9, 125; mit dativ der person, absolut: alsô hân ich geteilet schiere uns beiden (so dasz jeder sein theil bekommen hat). minnes. 1, 89a; transitiv: ich teile ir liute unde lant. Iwein 7715; und der jüngste (der zwei söhne) sprach zu dem vater, gib mir das teil der güter, das mir gehört. und er teilet inen das gut (goth. jah disdailida im svês sein). Luc. 12, 15; weil es ie nit kan anderst sein, so will ich euch teilen mein gut. H. Sachs 11, 220, 35. 44) zu theil werden lassen, zu-, austheilen, geben: 4@aa) absol. goth. sa dailjands, μεταδιδοὺς (der da gibt cod. Tepl., gibt jemand Luther) m. 12, 8; ahd. die alsô teilent .. unde almuosen gebent. Notker 49, 5. 4@bb) transitiv: ein kus, den Judas teilte. Parzival 321, 11; mit dativ der person: (das geld) er teilte âne wâgesînen friunden. Nib. 316, 2; zu hûse er in lieblîchen nam unde teilte im gûtlîche sîn brôt. pass. 296, 65 Hahn; es sein zwar die gemeine gutthaten einem jeden nicht zu theilen. Schuppius 795. 55) mit jemandem etwas (zur hälfte) theilen, woran theilnehmen oder theilnehmen lassen (auch von der inneren theilnahme). 5@aa) absolut: über alles glück geht doch der freund, der's fühlend erst verschafft, der's theilend mehrt. Schiller 12, 375 (Wallenst. tod 5, 3). 5@bb) transitiv: komm, folge mir, und theile was ich habe. Göthe 9, 20 (Iphigenia 1, 3); die hoffnung nährst du, des stolzen mannes hand und herz zu theilen. 7, 154; sie theilte das verlangen, das meine brust empfand. Gotter 1, 28; und niemand war, der seinen kummer theilte. 351; (dasz sie) die freude dieses festes theilen. 233; getheilte freud' ist doppelt freude, getheilter schmerz ist halber schmerz. Tiedge Urania 4, 250. Wander sprichw. 4, 267; (er) theilt die schwere beleidigung, die dir widerfahren. Schiller 15, 2, 479; zu viele sinds, die das geheimnisz theilen. 14, 333 (Tell 2, 2). 5@cc) mit einem etwas theilen (vgl. mittheilen). 5@c@aα) absolut: man theilet itzt wünderlich mit den armen predigern ... man theilet mit ihnen, gleich wie jener in den fabulis Aesopi mit dem Mercurio einen pact machte, dasz er alles, was er funde, dem Mercurio die hälfte geben wollte u. s. w. Luther tischr. 1, 45; (er klagt,) die sonne theile so ungleich mit der nacht. Wieland Gandalin 5, 50; sie wollen mit mir theilen und ich meine, dasz ich mit ihnen nichts zu theilen habe. Göthe 33, 246. 5@c@bβ) transitiv: und sî mit iu geteiletlîp unde guot. Nibel. 126, 3; wir suln ouch mit in teilen ... lant unde bürge. 639, 1; sage meinen bruder, das er mit mir das erbe teile. Luc. 12, 13; dasz er Nortwegen, das königreich, mit ihm solt theilen eben gleich. H. Sachs 16, 321, 8; was im gewündscht ward, das behalt er allein, mit mir sol ers nicht theilen. buch der liebe 20a; soll ich mit dir das zimmer theilen. Göthe 12, 66 (Faust 1238 Weim.); erlaubt, dasz ich nach altem hausgebrauch den frühtrunk erst mit meinen knechten theile. Schiller 14, 307 (Tell 2, 1); so die fraw für schentliche achtet, ir lieb mit mehr männern zu teilen. A. v. Eybe 5b; freude, schmerz mit einem theilen. Klinger 2, 134; solt er tugend mit ihm zu theilen haben? Schiller 3, 83 (Fiesko 3, 2); mit wem kann ich meine herrlichkeit theilen? 123 (5, 13); er sollte mit vornehmen und reichen leuten die langeweile theilen. Göthe 17, 25. — nichts mit einem theilen, mit ihm nichts gemeinsam, nichts zu schaffen haben: denn wir können nichts mit einander zu theilen haben. Siegfr. v. Lindenberg (1784) vorr. s. 13, in der zweiten ausg. 1781: nichts mit einander auszumachen haben; Tell zu Parricida. nichts theil' ich mit dir — gemordet hast du, ich hab mein theuerstes vertheidigt. Schiller 14, 420 (Tell 5, 2). theilnehmen lassen, mittheilen (auch im sinne von mittheilen 4): dasz gott sein gottliche gnade mit ir theilen wolt. Galmy 252. deutsche volksbücher 271, 11. 22 Bachmann-Singer; das du din erbermd mit uns teilest. 292, 22; (ich) will mit dir theilen hilf und rath. Waldis Es. 1, 20, 6; dasz es (das geheimnis) mit jedermann den groszen vorsatz theilet, der schon von haus zu haus, von ohr zu ohren eilet. Lessing 3, 349. 5@c@gγ) reflexiv sich (mit einem) in etwas theilen: (sie beschlossen,) sich schwesterlich in ihn zu theilen. Wieland 18, 198; wählt euch die personen und verhältnisse, wie ihr sie am liebsten (brieflich) beschreibt. theilt euch darein (in die beschreibung). Göthe 21, 108; so war das herz des fürsten sein, ehe sich G. auch nur träumen liesz, dasz er sich mit einem andern darein theilte. Schiller 6, 108. 66) rechtlich (in der ältern sprache) s. v. a. erteilen, urteilen, durch urtheil entscheiden, zuerkennen, auferlegen. mhd. wb. 3, 24b. Lexer 2, 1416: den krieg teilen, einen streit, eine streitsache als schiedsrichter entscheiden, sequestrare Dief. 529. Schm.2 1, 600; und was darinnen nach ausweisung unsers stadtbuchs ... geteilt und erkant. Erfurter stadtordn. D 2b; mit dativ der person: dem diebe deilt man den galgen. weisth. 1, 547 (vom j. 1383, Eltvill); es sei ihm denn zuvor durch urthel und recht getheilet und auferlegt. Breslauer gerichtsordnung (vom j. 1521) 51.
12206 Zeichen · 273 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Theilen

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Theilen , verb. regul. act. was in Eines beysammen ist, oder beysammen gedacht wird, absondern, Dinge, welche ein Ganzes…

  2. Sprichwörter
    Theilen

    Wander (Sprichwörter)

    Theilen 1. Beim Theilen zeigt sich an der rechtschaffene Mann. Engl. : All the honesty, is in the sparting. 2. Der Aelte…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit theilen

27 Bildungen · 0 Erstglied · 20 Zweitglied · 7 Ableitungen

Zerlegung von theilen 2 Komponenten

the+ilen

theilen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

theilen als Zweitglied (20 von 20)

abtheilen

DWB

abt·heilen

abtheilen , separare, nnl. afdeelen, eigentlich absondern, abtrennen, abscheiden: so ist ein ehebrecher auch schon gescheiden, nicht durch m…

aburtheilen

DWB

aburtheilen , abjudicare. ein richter, der viel zank und hader den jünglingen abgeurtheilt. Voss Od. 12, 440 ; einem das leben aburtheilen. …

austheilen

DWB

aust·heilen

austheilen , distribuere, nnl. uitdeelen: und er teilet das volk aus in die stedte, von einem ort Egypten bis ans ander. 1 Mos. 47, 21 ; des…

Beêrbtheilen

Adelung

* Beêrbtheilen , verb. reg. act. welches nur in einigen Gegenden Westphalens und des Niederrheines für erben üblich ist. Daher die Beerbthei…

betheilen

DWB

bethe·ilen

betheilen , participem facere: der seine macht noch nie hat abgeleget, der alles heil und schutz zu wirken pfleget, die ganze welt betheilet…

beurtheilen

DWB

beurtheilen , judicare, nnl. beoordeelen: ich beurtheile dich nach deinen handlungen; andere mögen beurtheilen, ob ich zu viel gesagt habe; …

bevortheilen

DWB

bevor·theilen

bevortheilen , fraudare, wie beeinträchtigen, milder als betriegen. dies wort ist kein gegensatz von benachtheiligen und drückt nicht aus ei…

eintheilen

DWB

eint·heilen

eintheilen , distribuere, disponere, nnl. indeelen, schw. indela, dän. inddele. 1 1) mit bloszem acc., die felder eintheilen; die thiere, di…

ertheilen

DWB

ert·heilen

ertheilen , ahd. arteilan, irteilan, mhd. erteilen, ags. âdælan, alts. âdêlian. heute auf die bedeutung des austheilens, zutheilens, imperti…

Hineintheilen

Wander

hinein·theilen

Hineintheilen Sie theilen sich hinein, wie die Raubvögel ins Aas. Lat. : Corvus oculos voret, canis intestina, caetera membra lupus. ( Faset…

mittheilen

DWB

mitt·heilen

mittheilen , verb. theilend einem etwas mit- oder hingeben, zu theil werden lassen: mit teilen, impartire, impartiri. voc. inc. theut. n 8 a…

übervortheilen

DWB

ueber·vortheilen

übervortheilen , v. , untrennb. verbindung, trans., jem. ü., den vortheil über ihn gewinnen, ihn durch list oder gewandtheit überwinden, täu…

urtheilen

DWB

urt·heilen

urtheilen , v. , in geistreichelnder etymologischer willkür von Börne gebraucht: eine wirkliche sache oder deren spiegelbild (begriff) u., s…

vertheilen

DWB

vert·heilen

vertheilen , verb. schon got. fradailjan in demselben sinne wie heute: fradailiþ wesi þarbam, ἐδόθη πτωχοῖς Joh. 12, 5 . aber ahd. fartailja…

verurtheilen

DWB

ver·urtheilen

verurtheilen , v. , mhd. wb. 3, 24, Lexer 3, 282 , in den frühnhd. wörterbb. allgemein. mundartlich selten gebucht. bis in die neuzeit hält …

vervortheilen

DWB

ver·vortheilen

vervortheilen , v. , seit dem 16. jahrh. belegt und gebucht: Schöpper syn. b 4 c , Schwartzenbach (1578) 24 a , Faber thes. 129 a , älter mn…

Viertheilen

Adelung

viert·heilen

Viertheilen , (sprich virrtheilen, im gemeinen Leben vírrteln,) verb. regul. act. in vier Theile theilen, am häufigsten von derjenigen Straf…

Vórtheilen

Adelung

vort·heilen

* Vórtheilen , verb. regul. neutr. welches mit dem Hülfsworte haben gebraucht wird, aber nur im gemeinen Leben einiger Gegenden üblich ist, …

zertheilen

DWB

zer·theilen

zertheilen , verb. , got. disdailjan, ahd. ziteilen (< * -tailjan), ziteilôn, as. tedêlian, ags. tódǽlan, afries. todêla, mhd. zerteilen, mn…

zutheilen

DWB

zutheilen , v. , mhd. zuoteilen L. 3, 1188, mnd. tôdêlen Schiller-Lübben 4, 559 , afries. todela Richthofen 1089 a . s. auch tôdêl, m. wie t…

Ableitungen von theilen (7 von 7)

betheilen

DWB

betheilen , participem facere: der seine macht noch nie hat abgeleget, der alles heil und schutz zu wirken pfleget, die ganze welt betheilet…

ertheilen

DWB

ertheilen , ahd. arteilan, irteilan, mhd. erteilen, ags. âdælan, alts. âdêlian. heute auf die bedeutung des austheilens, zutheilens, imperti…

getheilen

DWB

getheilen , die präfigierte form des verbums ist auf die ältere sprache beschränkt. auszer den fällen, in denen das präfix bedeutungslos ist…

Mißtheilen

Campe

Mißtheilen , v. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgetheilt , unrecht, ungleich theilen; im Osnabrückschen gewöhnlich. D. Mißtheilen. D. — ung .

urtheilen

DWB

urtheilen , v. , in geistreichelnder etymologischer willkür von Börne gebraucht: eine wirkliche sache oder deren spiegelbild (begriff) u., s…

vertheilen

DWB

vertheilen , verb. schon got. fradailjan in demselben sinne wie heute: fradailiþ wesi þarbam, ἐδόθη πτωχοῖς Joh. 12, 5 . aber ahd. fartailja…

zertheilen

DWB

zertheilen , verb. , got. disdailjan, ahd. ziteilen (< * -tailjan), ziteilôn, as. tedêlian, ags. tódǽlan, afries. todêla, mhd. zerteilen, mn…

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Cotta, M. (2026). „theilen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/theilen/dwb?formid=T03272
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Cotta, Marcel. „theilen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/theilen/dwb?formid=T03272. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „theilen". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/theilen/dwb?formid=T03272.
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