Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungestüm f., n., m.
ungestüm , f., n., m. , gth. des schwach entwickelten und der neueren schriftsprache verloren gegangenen gestüme, f. ahd. ungistuomi neben ungistuomida, f. ( petulantia, strepitus ) ; mhd. ungestüeme, f., n.; nl. ongestuim germanismus wb. 10, 1665 ( Bilderdijk ). u~gstèəme, f. Schmeller 2, 758 . zu den formerscheinungen s. das adj., zur bed. das adj. I. vgl. ungestümheit, -stümigkeit, -stümnis, ungestürm, ungethüm, getümmel. I I. das ursprüngliche f. hält sich bis ins 18. jh., wird dann aber, selten geworden, von Adelung als landschaftlich verworfen. Kramer-Moerbeek setzen noch das f. an, ohne…