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Streichen

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Streichen

Bd. 4, Sp. 434
Streichen, verb. irregul. Imperf. ich strích, Mittelw. gestríchen, Imperat. streíche oder streich. Es ist ursprünglich, so wie alle Zeitwörter, eine Onomatopöie, welche einen gewissen bestimmten diesem Worte eigenthümlichen Laut nachahmte, und hernach von allen den verschiedenen Veränderungen oder Handlungen gebraucht wurde, welche mit diesem Laute verbunden sind, oder unter demselben gedacht werden. Daher kommt es denn, daß dieses Wort, wie so viele andere, in so verschiedenen einander dem Scheine nach sehr unähnlichen Bedeutungen gebraucht wird. Es ist in doppelter Gestalt üblich. I. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte seyn, und wenn die Bewegung mit mehr eigener Thätigkeit verbunden ist, auch mit haben. 1. Als eine Onomatopöie einer schnellen von oben herab gerichteten Bewegung, für niederfahren, ablaufen; eine noch im Niederdeutschen übliche Bedeutung, Nieders. striken. Daher rufen daselbst die Arbeitsleute bey dem Auf- oder Abwinden; laß streichen, laß los, laß ablaufen. Von dieser Bedeutung rühret noch der auch im Hochdeutschen übliche active Gebrauch her, die Segel streichen, S. sogleich im Activo. 2. Als eine Onomatopöie einer schnellen in horizontaler Linie ohne merkliche Zwischenräume fortgehenden Bewegung, wo es doch nur in verschiedenen einzelnen Fällen üblich ist. (a) Eigentlich. Man gebraucht es hier, 1. von der schnellen einem Zuge ähnlichen Bewegung der Luft und des Windes. Die Luft streicht durch die Zimmer. Der Wind streicht durch die Fenster herein. Die Lüfte, so hier streichen, Sind immer ungesund, Opitz. 2. Von dem schnellen in gerader Linie gehenden Fluge mancher Vögel. Bey den Jägern streicht das Auergeflügel nach dem Geäße, wenn es darnach fliegt. Tief um das Schilfgras streicht, Die Erdschwalb und der Spatz, Hag. Besonders gebraucht man streichen von denjenigen Vögeln, welche gegen den Herbst in wärmere Länder ziehen, und im Frühlinge wieder kommen. Die Vögel streichen oder streichen weg, wenn sie wegziehen; sie streichen zurück, sie streichen wieder, wenn sie zurückkommen. Daher der Strich, der Zug solcher Vögel, der Wegstrich, Wiederstrich. S. auch Abstreichen. 3. Von andern Thieren und Menschen für schnell gehen, wandern, laufen; Nieders. striken, Angels. strican, Engl. to strike, Schwed. stryka, Ißländ. striuka, Daher ist im Schwed. Strok, ein gebahnter Weg, eine Straße, wovon vielleicht auch unser Strauchdieb abstammet. Bey den Schwäbischen Dichtern wird strichen mehrmals für reisen, und bestrichen für bereisen gebraucht. Ich bin verre her gestrichen, gekommen, in dem alten Fragmente auf Carln den Großen, bey dem Schilter. Ain Arczt chom gestrichen, gegangen, Horneck. Sie strichen hinter ihnen her im Streit, 1. Sam. 14, 22. Streichen gehn, im Nieders. davon gehen. Jetzt braucht man es im Hochdeutschen nur im verächtlichen Verstande. Im Lande herumstreichen, wo es das Hülfswort seyn erfordert. Er[] ist zehn Jahr herum gestrichen; aber er hat das ganze Land durchstrichen. Den ganzen Tag auf den Gassen herumstreichen. S. Landstreicher. Im Oberdeutschen in dieser verächtlichen Bedeutung auch streinen, stranzen, sterzen, störzen, Figürlich kommt es auch in verstreichen, schnell vergehen, vor. (b) Figürlich, mit dem Hülfsworte haben. 1. Sich nach der Begattung sehnen, und sich wirklich begatten, wo es bey den Jägern von Hunden, Wölfen, Luchsen und Füchsen üblich ist, ohne Zweifel als eine Figur der vorigen Bedeutung, so wie laufen und läufisch seyn, in eben diesem Verstande üblich sind. Die Hündinn streicht, will laufen; sie hat gestrichen, hat sich belaufen. Mit einander streichen, sich belaufen. Ferner gebraucht man es von Fischen, wenn sie sich begatten und in und nach der Begattung den Samen und die junge Brut fahren lassen, für leichen. Die Fische streichen, wenn sie leichen. S. Streichkarpfen und Streichteich, ingleichen Strich. 2. Sich in die Länge ausdehnen, sich erstrecken, welches strecken und erstrecken, ein Intensivum von streichen in dieser Bedeutung ist. Ir pris kan so hohe strichen, Burckart von Hohenfels, kann so hoch reichen, sich so hoch erstrecken. Der Garten streicht bis an den Fluß, in einigen Provinzen. Im Hochdeutschen ist es hier im bergmännischen Verstande am üblichsten, wo ein Gang streicht, wenn er sich in die Länge d. i. nach einer der Weltgegenden ausdehnet. Das Streichen des Ganges, oder sein Streichendes, seine Ausdehnung nach einer der Weltgegenden, zum Unterschiede von seinem Fallen, d. i. seiner Richtung gegen die Horizontal-Linie. Der Gang gewinnet ein anderes Streichen, wenn er diese Richtung ändert. Er streicht von Morgen in (gegen) Abend; von Mitternacht in Mittag u. s. f. S. Strich. (1) In der schnellen Bewegung die Oberfläche eines andern Körpers berühren, wo es eine gelindere Berührung ausdruckt als streifen, und eine eigene Onomatopöie dieser Berührung zu seyn scheint. Mit dem Kleide, mit der Hand an die Mauer streichen. Es leidet hier beyde Hülfsworte seyn und haben, je nachdem die Berührung mit mehr oder weniger vorsetzlichen Thätigkeit verbunden ist. (2) Scheinet es ehedem auch eine Onomatopöie einer gedehnten oder mit vollem Munde ausgesprochenen Rede gewesen zu seyn; wenigstens setzet die folgende thätige Bedeutung, etwas herausstreichen, mit aufgeblasenen Backen loben, eine solche neutrale Bedeutung voraus, sie müßte denn eine Figur einer andern thätigen Bedeutung seyn. II. Als ein Activum, wo es besonders in einer doppelten Bedeutung üblich ist, welche sich auf zwey besondere Onomatopöien zu gründen scheinet. 1. Von oben an einem Seile niederfallen lassen; eine nur noch in der Seefahrt übliche Bedeutung, wo es das Activum von dem vorigen Neutro streichen, niederfahren, ist, eigentlich, niederfahren??? machen. Die Flagge streichen, sie zum Zeichen der Ehrerbiethung an dem Flaggenstocke herunter fallen lassen. So auch die Segel streichen, so bald man sie als ein Zeichen der Ehrerbietung fallen lässet. Da denn auch das Zeitwort streichen in beyden Fällen absolute und allein gebraucht wird; vor einem streichen, die Segel oder die Flagge. Ein Schiff zum Streichen zwingen. 2. Mit der Oberfläche eines Dinges auf der Oberfläche eines andern in die Länge hinfahren. Das Gesicht mit der Hand streichen. Das Papier glatt streichen. Etwas gerade streichen. Einem den Bart streichen. Eine Katze streichen. Den Fuchsschwanz streichen, einen andern nach dem Munde reden, im Theuerdanke den Falben streichen. Im Nieders. wird striken, streichen,[] auch absolute in diesem Verstande gebraucht. Er kann gut streichen, andern gut nach dem Munde reden. So fern streichen eine Art der Liebkosung ist, ist streicheln das verkleinernte Iterativum davon. Besonders werden eine Menge mit einem solchen Streichen verbundene Handlungen oder Bearbeitungen nur streichen genannt. Den Schweiß von dem Gesichte, den Staub von dem Tische streichen, streichend von dem Körpern wegschieben. Das Geld zusammen streichen, einstreichen. Einem Kinde den Brey in den Mund streichen. Die Violine streichen, mit dem Bogen auf den Saiten streichen. Eine gute Violine streichen, für spielen. Butter auf das Brot streichen; so auch von allen weichen und flüssigen Körpern, wenn sie durch ein Streichen auf der Oberfläche des andern Körpers ausgedehnet werden, für das niedrigere schmieren. Ein Pflaster streichen. Eydotter auf das Brot streichen, bey den Bäckern. Ziegel streichen, sie machen, weil der weiche Thon in der Form eben gestrichen wird. Das Messer auf dem Stahle, auf dem Wetzsteine, auf der Thürschwelle streichen, es zu schärfen. Die Sense streichen, mit dem Streichholze. In Niedersachsen wird das Plätten oder Bügeln streichen genannt. Gold und Silber auf dem Probierstein streichen, an den zurückgebliebenen Theilen dessen Güte zu erkennen. Das Getreide im Schäffel streichen, oder den Schäffel streichen, mit dem Streichholze das Getreide abstreichen, so daß es nicht über den Rand des Schäffels hervor rage. Ein gestrichener Schäffel. Bey den Zeug- und Tuchmachern wird die Wolle gestrichen, wenn sie gekämmet wird. Die Weißgärber streichen die gewalkten Felle, wenn sie den Kalk mit dem Streicheisen heraus streichen, dagegen das Streichen der Lohgärber die Haare wegnimmt. Die Hutmacher streichen die Hüte, wenn sie selbige in heißes Wasser tauchen und hernach mit demselben die überflüßige Farbe heraus streichen. Die Böttcher streichen die Dauben, wenn sie selbige mit dem Schnittmesser aushöhlen. Lerchen streichen, sie mit Netzen oder Garnen, welche auf der Erde über sie hin gezogen werden, fangen; daher das Lerchenstreichen. S. Streichgarn. Mit dem Netze gestrichen, kommt schon im Schwabenspiegel vor. Ingleichen einen Strich ziehen, wo es doch nur in den Zusammensetzungen ausstreichen, durchstreichen, unterstreichen üblich ist, S. auch Strich. In der Landwirthschaft einiger Gegenden ist streichen, Nieders. streken, zum ersten Mahle pflügen. Mit Ruthen streichen, hauen. Ein Kind streichen, mit der Ruthe. S. auch Ausstreichen. Ehedem gebrauchte man es von allen mit einer schwingenden Bewegung oder einem Hiebe verbundenen Schlägen oder Hieben, so fern das Werkzeug nach dem Schlage zugleich auf der Oberfläche an sich gezogen wird. So auch jemand in das Angesicht streichet, 2 Cor. 11, 20; für schlägt. Ich fechte also, nicht als der in die Luft streichet, 1 Cor. 9, 26; in welchen Fällen, die Züchtigung mit der Ruthe ausgenommen, es wenig mehr gebraucht wird, obgleich das Hauptwort Streich in dieser Bedeutung noch völlig gangbar ist. 3. Heraus streichen, zur Ungebühr loben. Etwas heraus streichen S. das vorige Neutrum in der letzten Bedeutung, Jetzt gebraucht man es nur im verächtlichen Verstande, von einem ungebührlichen Lobe; allein bey dem Opitz kommt es noch im edlern für preisen vor. Du, des Levi werthes Haus, Streich des Herren Lob heraus, Opitz, Ps. 135. Streicht löblich aus dem Herren seine Werke, Opitz. So auch das Streichen, von der Handlung. S. auch Streich und Strich. Anm. Im Niedersächs. striken, im Engl. to strike, im Schwed. stryka, im Ital. striccare, strisciare, im Latein. mit dem eingeschobenen[] Nasenlaute stringere. Strecken ist in einigen Bedeutungen das Intensivum davon.
10108 Zeichen · 161 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    streichenstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    streichen stn. das streicheln Kindh. 100,65 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Streichen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Streichen , verb. irregul. Imperf. ich strích, Mittelw. gestríchen, Imperat. streíche oder streich. Es ist ursprünglich,…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    streichen

    Goethe-Wörterbuch

    streichen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Streichen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Streichen , seemännisch das Gegenteil von heißen, also herunterziehen, z. B. die Segel oder die Flagge. Wenn zu den Zeit…

  5. modern
    Dialekt
    streichen

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    streichen s. strichen.

  6. Sprichwörter
    Streichen

    Wander (Sprichwörter)

    Streichen 1. Man streicht oft einem Honig ums Maul und Dreck hinein. 2. Strîkt, Bröderkes, strîkt, hälpt et nich tom Hau…

  7. Spezial
    streichen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    strei|chen (strich, gestrichen) I vb.tr. 1 (über etwas mit der Hand fahren) straiché (-chëia) 2 (beschmieren) straiché s…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit streichen

45 Bildungen · 5 Erstglied · 35 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von streichen

stren + -ei + -chen

streichen leitet sich vom Lemma stren ab mit Suffixen -ei und -chen, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

streichen‑ als Erstglied (5 von 5)

Streichende

DRW

streich·ende

Streichende, m. wohnsitzlose Person ein frembder und streichender NÖLGO. 1656(CAustr.) I 7 Faksimile

Streichen der Schicht

Meyers

Streichen der Schicht (oder des Ganges ), die Richtung, in der sich die Schicht oder der Gang horizontal weiter erstreckt ( streicht ). Sie …

streichensemble

DWB

streich·ensemble

streichensemble , n. , zu streichen B 6 a, gruppe von streichinstrumentisten: mögen manche ... volkstümliche tänze und lieder zuvor auch mit…

streichen als Zweitglied (30 von 35)

abstreichen

DWB

abstreichen , abstergere, virgis caedere, ahd. streichôn mulcere ( Graff 6, 743 ), es scheint früher mit dem dat. der person: was hat doch v…

anstreichen

DWB

anst·reichen

anstreichen , illinere, inungere, attingere, nnl. aanstrijken, früher mit dopp. acc., dann mit dat. der person: 1 1) flüssigkeiten, salbe, ö…

aufstreichen

DWB

auf·streichen

aufstreichen , illinere, aptare, attingere, nnl. opstrijken. 1 1) dem brot butter, den wangen schminke, farbe, dem stein gold aufstreichen: …

ausstreichen

DWB

aus·streichen

ausstreichen , nach verschiedenheit der bedeutungen des einfachen streichens, die erst dort gehörig entfaltet werden können. nnl. uitstrijke…

bestreichen

DWB

best·reichen

bestreichen , attingere, berühren, bereichen, ahd. pistrîchan ( Graff 6, 743 ), mhd. bestrîchen, nnl. bestrijken, schw. bestryka, dän. bestr…

būderstreichen

KöblerMhd

būderstreichen , sw. V. nhd. schelten? Q.: WeistGr (1449) E.: s. būderstreich W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 377 (bûderstreichen), DRW

durchstreichen

DWB

durch·streichen

durchstreichen , ahd. durstrîchan Graff 6, 743 , mhd. durchstrîchen, niederd. dôrstrîken Schambach 46 , niederl. doorstrijken. 1 1. untrennb…

einstreichen

DWB

einst·reichen

einstreichen , illinere, nnl. instrijken, schw. instryka, dän. indstryge. 1 1) dem kinde brei mit dem löffel einstreichen, in den mund: mhd.…

erstreichen

DWB

erst·reichen

erstreichen , ahd. arstrîchan, mhd. erstrîchen, 1 1) intr. vagari, progredi, streichen, umher streichen. Stieler 2201 : der vogel erstreicht…

halsstreichen

DWB

hals·streichen

halsstreichen , verb. halsstreiche geben: geslagen und gehalsstraicht colaphizatus Schm. 3, 678 ; und lie sich halstreichin ir wîʒin nack sô…

hauptstreichen

DWB

haupt·streichen

hauptstreichen , n. die richtung eines ganges im bergbau, die er seiner ganzen länge nach am meisten hat. miner. lex. 290 b .

Hehlstreichen

Wander

hehl·streichen

Hehlstreichen Was hilft das Hehlstreichen? Wenn man einem den Kopf abgebissen hat, kann man ihm denselben nicht wieder aufsetzen.

Herausstreichen

Campe

heraus·streichen

Herausstreichen , v. trs . unregelm. ( s. Streichen ), nach außen, nach dem Redenden zu streichen, durch Streichen herausbringen, herausscha…

herstreichen

DWB

herst·reichen

herstreichen , verb. den strich oder gang herwärts nehmen: alle man von Israel, die sich auf dem gebirge Ephraim verkrochen hatten, da sie h…

hinstreichen

DWB

hin·streichen

hinstreichen , verb. 1 1) intransitiv, den strich oder gang hinwärts nehmen, von personen wie gegenständen gesagt: wohnungen liegen auf rück…

hinterstreichen

DWB

hinterst·reichen

hinterstreichen , verb. verstreichen, vergehen: warumb läst du so viel stund, .. ja (ach leider) so viel jahr hinterstreichen, in denen du n…

katzstreichen

MWB

katz·streichen

katzstreichen swV. ‘jmdn. (mit Berührungen) umgarnen, verführen’ sie schinent an den gelezen [Verhalten] / der wibe, die des warten / daz si…

Landstreichen

Wander

land·streichen

Landstreichen Wer das landstreichen gewohnt ist, dem wächst kein Sitzefleisch mehr. Die Römer sagen: aus einem Possenreisser, Schauspieler u…

lerchenstreichen

DWB

lerchen·streichen

lerchenstreichen , n. zunächst die sammlung der lerchen, wenn sie wegziehen wollen. Frisch 1, 607 b ; dann aber, als jägerausdruck, der mass…

Rückenstreichen

Wander

ruecken·streichen

Rückenstreichen Vom Rückenstreichen werde ich nicht satt, sagte die Katze, und nahm ein Stück Fleisch vom Teller.

Rutenausstreichen

DRW

ruten·ausstreichen

Rutenausstreichen, n. wie Ruteaushauen bdv.: Rutenstrafe [wer andere zum Mittäter macht] der solle ... auch zu ruthen-ausstreichen erkant ..…

Rutenstreichen

DRW

ruten·streichen

Rutenstreichen, n. wie Rutestrafe das ruthenstreichen ... ist ... keine newe arth zu peinigen 1647 Rimphof,DrachKö./DRWArch. im fall die mal…

schlagstreichen

DRW

schlag·streichen

schlagstreichen, v. jn. schlagen (I) wir werdint ... ime alß einem ehrlichen mann vor fehrnerer scheltung und mit lauffenden, unzimmenden re…

überstreichen

DWB

ueber·streichen

überstreichen , v. A A. in untrennb. verbindung. A@1 1) etwas ü., bestreichen, beschmieren, von den wbb. seit dem 16. jahrh. regelmäszig geb…

umstreichen

DWB

umstreichen , vb. 1 1) trennbar. a) herum-, umherstreichen, -schweifen: ( Mercur ) strich an dem ufer hurtig umb Spreng Ilias (1610) 68 b ; …

unterstreichen

DWB

unterst·reichen

unterstreichen , v.; mhd. understrîchen; mnl. onderstriken; nl. onderstrijken; dän. understrege; schwed. understryka; engl. understroke. A A…

Ableitungen von streichen (5 von 5)

bestreichen

DWB

bestreichen , attingere, berühren, bereichen, ahd. pistrîchan ( Graff 6, 743 ), mhd. bestrîchen, nnl. bestrijken, schw. bestryka, dän. bestr…

entstreichen

DWB

entstreichen , elabi, nnl. ontstrijken, bei Alberus und Stieler : er ist dieser gefahr entstrichen, schnell entgangen, entronnen. ahd. imo i…

erstreichen

DWB

erstreichen , ahd. arstrîchan, mhd. erstrîchen, 1 1) intr. vagari, progredi, streichen, umher streichen. Stieler 2201 : der vogel erstreicht…

verstreichen

DWB

verstreichen , verb. die verschiedenen bedeutungsrichtungen scheinen auf verschiedene formen der vorsilbe hinzuweisen. schon ahd. ( Graff 6,…

zerstreichen

DWB

zerstreichen , verb. , 1) mit ruten zerhauen, -schlagen: erlösung 4686 B.; Lexer 3, 1087 ; menner ... mit ... scharffen palmenruten ... zers…