Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stümen vb.
stümen , stumen , vb. , in einer grundbedeutung ' unruhig sein ' ; s. DWB steim ; auch als stîmen; nd. und md., bes. im osten. ' wehen ': da hebt es grausam an zu schneien und zu stümen Hennenberger preusz. landtafel (1595) 245 ; wegen des ungestümen stümenden gewitters 381; eingestühmte schneemassen bei Sanders ergwb. 538 b ; so mecklenburg. stîmen, stümen, s. th. 10, 2, 1176; anders: aus der blüht und ähren menge können wir nun leichtlich sehn, dasz, soweit man sehen kann, rechte nebeldüft entstehn, und die felder füllen müssen, so das landvolk stühmen nennt Brockes ird. vergn. 4, 74 . ' tob…