Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
Schlund
Dieses Wörterbuch liegt nur als PDF-Faksimile vor — kein durchsuchbarer Volltext.
Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
Dieses Wörterbuch liegt nur als PDF-Faksimile vor — kein durchsuchbarer Volltext.
Lautwandel-Kette
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege
Der Schlund , des -es, plur. die Schlünde, Diminut. das Schlündchen, Oberd. Schlündlein. 1. Der Anfang der Speiseröhre h…
Goethe-Wörterbuch
Schlund 1 trichterförmiger Übergang der hinteren Mundhöhle zur Speiseröhre a Kehle; im anatom Zshg auch für: Anfang des …
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Schlund , Schlundkopf (pharynx) der oberste u. weiteste Theil der Speiseröhre, im obern Theile des Halses gelegen, öffne…
Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege
Schlund [ʿSlù M. ] m. 1. Abgrund, tief eingeschnittenes Bett eines jäh abstürzenden Bergwassers JB. IX 216. 2.† ‘Stomac…
Wander (Sprichwörter)
Schlund 1. Der Schlund richtet viele zu Grund. 2. Sein Schlund hat keinen Grund. Von einem unerfüllbaren Fresser oder Sä…
Deutsch-Ladinisch (Mischí)
Schlund m. (-[e]s,-e) 1 ‹anat› (Speiseröhre) ro dla spëisa m. 2 dlotadú (-dus) m. 3 (Öffnung) bocia (-ces) f. 4 (Schluch…
Verweisungsnetz
Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen
Wortbildung
43 Bildungen · 33 Erstglied · 9 Zweitglied · 1 Ableitungen
Zerlegung von schlund 2 Komponenten
schlund setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
SHW
schlund-ern Band 5, Spalte 473-474
DWB
schlundast , m. des Vidischen nervs, ramex pharyngeus nervi Vidiani. Meckel anatomie 3 (1817) , 724.
Meyers
Schlundblasenfische ( Edelfische , Physostomi ), Ordnung der Knochenfische, s. Fische , S. 606.
Meyers
Schlundbögen ( Kiemenbögen ), Schlundfurchen ( Kiemenfurchen, Kiemenspalten ), s. Embryo , S. 748.
DWB
schlunddarm , m. : schluntdarn, gurgulio, gula. voc. optimus ed. Wackernagel 10 b .
DWB
schlunddrüse , f. thyroidea glandula Nemnich, glandula pharyngea Campe.
DWB
schlunden , verb. 1 1) ableitung von schlinden oder schlund, verschlukken, deglutire cibos Schottel 1402 . Stieler 1853 , in zusammensetzung…
PfWB
Schlunder m. : ' Speiseröhre des geschlachteten Schweins als Spielzeug der Kinder ', eine zugebundene Speiseröhre wird aufgeblasen und zugeh…
RhWB
schlunder-bunzen -o·n.dərbontsən (eigentl. -tər- ) Merz-Saarhölzb schw.: nachlässig, träge herankommen.
RhWB
schlunderig -u- Dinsl-Steele Adj.: et es schl. schlüpferig bei Glatteis.
RhWB
Schlunder-leuchte -o·n.dərlȳt Kemp-Breyell f.: verächtl. in Kleidung u. Arbeit unordentliches Weib.
DWB
schlundern , verb. ablautende nebenform zu schlendern, schlindern, im sinne von ' gemächlich gehen ': aber bothe, wir wollen mit einander hi…
PfWB
Schlundes m. : = Schlunder , Schlundes (šlundəs) [ LU-Oggh ].
DWB
schlundhaus , n. so wird in Meiningen und andern hennebergischen städten das rathaus genannt Reinwald 1, 142 . Spiesz 218 , nach des erstere…
Meyers
Schlundkiefer ( Pharyngognathi ), Unterordnung der Knochenfische, s. Fische , S. 607.
Meyers
Schlundklappen , s. Nektarien .
DWB
schlundknochen , m. bezeichnung der oberen stücke des hinteren kiemenbogens der fische Oken 6, 17 .
DWB
schlundkopf , m. der obere dicke theil des schlundes Campe, der schlund im engeren sinne ( pharynx ), von der auch schlund genannten speiser…
Campe
Die Schlundkopfsblutader , Mz. — n , in der Zerglk., eine Blutader, die von der Gegend des Schlundkopfes kömmt und sich in die innere Halsbl…
Campe
Der Schlundkopfsgaumenmuskel , — s, Mz. — n , in der Zerglk., ein Muskel, der von der äußern Fläche des Schlundkopfes und vom obern Horne de…
Campe
Der Schlundkopfsnerve , — n, Mz. — n , in der Zerglk., Nerven des Schlundkopfes, oder in der Gegend des Schlundkopfes (Nervi pharyngei ).
Campe
Die Schlundkopfsschlagader , Mz. — n , in der Zerglk., eine kleine Schlagader, welche auch Zweige an den Schlundkopf giebt (Arteria pharynge…
Campe
Der Schlundkopfsschnürer , — s, Mz . gl. in der Zerglk., ein Muskel in der Gegend des Schlundkopfes, der den Schlund zusammen ziehet (Muscul…
RhWB
Schlund-loch -lōək MGladb-Hardt n.: Abflusssenke.
DWB
schlundmäuslein , n. dasselbe wie das folgende Adelung. vgl. mäuslein oben theil 6, 1834.
DWB
schlundmuskel , m. musculus pharyngeus Oken register.
Meyers
Schlundring , s. Gliederfüßer .
DWB
schlundröhre , f. 1 1) die speiseröhre, deren oberer theil der schlund ist Campe. schlundrören Schmeller 2 2, 526 ( älterer sprache ), mhd. …
Meyers
Schlundrohr ( Schlundsonde ), Gummistab, mit dem der Schlund auf seine Durchgängigkeit geprüft wird; auch soviel wie Schlundstößer und Magen…
Meyers
Schlundspalten ( Kiemenspalten ), s. Embryo .
Idiotikon
G(e)schlund Band 9, Spalte 577 G(e)schlund 9,577
Idiotikon
Helle(n)schlund Band 9, Spalte 576 Helle(n)schlund 9,576
Idiotikon
Hund(s)schlund Band 9, Spalte 576 Hund(s)schlund 9,576
DWB
magenschlund , m. stomachus. Frisch 1, 633 b .
Idiotikon
Schlossschlund Band 9, Spalte 576 Schlossschlund 9,576
Idiotikon
Sōdschlund Band 9, Spalte 576 Sōdschlund 9,576
Wander
Trachtschlund Hei össe Drachtschlunk. ( Ostpreuss. ) Einer, der eine ganze Tracht (zwei Eimer voll) Speise aufessen möchte.
Wander
Zwölfschlund Hei öss e Twelfschlunk. – Frischbier, 4195.
Idiotikon
Īnschlund Band 9, Spalte 576 Īnschlund 9,576
Idiotikon
verschlunden Band 9, Spalte 577 verschlunden 9,577