Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fäule f.
fäule , f. 1 1) putredo, caries, fäulnis, ahd. fûlî, mhd. viule, besonders an leib und fleisch der menschen und thiere: der sibend hat die feuln in henden. fastn. 1011, 18 , vgl. 1161; on dasz er weiter ein schön hell fewer anmachen liesz, die betrübung, nibelung und feule des lufts zu enderen und zu leuteren. Garg. 185 a ; wein vor fäule bhüt. 11; was aber find ich hier? wie? ein entseelte leich gelehnt an diese maur, von fäule blau und bleich! Gryphius 1, 235 ; die strafen sind das salz, damit man abe wehre, dasz gute zucht sich nicht in fäul und stank verkehre. Logau 3, 184, 63 ; man liebt …