Eintrag · Campe (1807–1813)
- Anchors
- 19 in 12 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschDrall
Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege
Der Drall , des -es, plur. die -e, oder die Dralle, plur. die -n, bey den Büchsenmachern, die krummen oder geraden Reife…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Drall
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Drall , die Drehung (Windung) der Züge in Feuerwaffen. Gerade Züge (16. Jahrh.) dienten lediglich als Schmutzrinnen, abe…
- modern
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Spezialdrall
Deutsch-Ladinisch (Mischí)
drall adj. 1 (gedreht) intort (-rc, -a) 2 (kräftig, straff) sterch (-rsc, -rscia) 3 (rundlich) toronn (-ogns, -ona), tor…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit drall
14 Bildungen · 10 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen
drall‑ als Erstglied (10 von 10)
Drallarsch
SHW
Drall-arsch Band 1, Spalte 1635-1636
Drallbücks
MeckWB
Drallbücks f. Kosename für einen stämmigen kleinen Knaben Schw Bot .
drallen
WWB
drallen V. [verstr.] ineinanderdrehen. — Spez.: zu dicken, lockeren Fäden spinnen (von Garn).
Draller
BWB
Draller Band 4, Spalte 4,320-322
drallern
BWB
drallern Band 4, Spalte 4,323
Dralles
RhWB
Dralles m.: 1. derbes Mädchen Saarbr-Sulzb ; schwerfälliger. unbeholfener Mensch May-Rieden . — 2. ungewöhnlich grosser Hornknopf Ottw-Eppe …
drallicht
BWB
drallicht Band 4, Spalte 4,324
drallig
WWB
drallig Adj. [verstr.] 1. stramm, gespannt. — 2. rundliche kräftig-straffe Formen habend. Ne drallige Dän ( Tek Rb).
drallliwig
MeckWB
drall-liwig füllig, von üppiger Gestalt Gild. Eddel. 3, 128.
drallwullig
MeckWB
drallwullig hartwollig von Schafen Schw Holth .