Hauptquelle · Elsässisches Wb.
wullig
wullig II [wùlik Roppenzw. ] erbrecherig, zum Erbrechen geneigt: er luegt w. dri n . — Schwäb. 539. Bayer. 2, 893 im wült es ist ihm erbrecherisch.
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wullig II [wùlik Roppenzw. ] erbrecherig, zum Erbrechen geneigt: er luegt w. dri n . — Schwäb. 539. Bayer. 2, 893 im wült es ist ihm erbrecherisch.
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wullig II [wùlik Roppenzw. ] erbrecherig, zum Erbrechen geneigt: er luegt w. dri n . — Schwäb. 539. Bayer. 2, 893 im wül…
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Wortbildung
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Ableitung von wullig
wull + -ig
wullig leitet sich vom Lemma wull ab mit Suffix -ig.
MeckWB
Wossidia brettwullig Adj. mit harter Wolle versehen: brettwullig Schap Gü Güstrow@Prüzen Prüz .
MeckWBN
Wossidia dickwullig dickwollig, s. Schap I 1.
MeckWB
Wossidia drahtwullig grobwollig, vom Schaffell Pa Parchim@Spornitz Sporn .
MeckWB
Wossidia drallwullig hartwollig von Schafen Schw Schwerin@Holthusen Holth .
MeckWB
Wossidia drang'wullig dichtwollig, Gegensatz los'wullig, vom Vlies der Schafe; Syn.: dick-, fastwullig; solche Wolle ist kurz, fein und ohne…
MeckWB
Wossidia drillwullig krauswollig vom Schaf Pa Parchim@Damerow Dam ; vgl. MeckWB Drellwull .
MeckWB
Wossidia fastwullig fest-, dichtwollig vom Schaffell; Gegensatz loswullig Ma; Sta. Syn. drangwullig.
MeckWB
Wossidia finwullig fein- und kurzwollig; Gegens.: groff-, lang-, rug'wullig.
Idiotikon
g(e)wullig Band 15, Spalte 1386 g(e)wullig 15,1386
MeckWB
Wossidia glattwullig glattwollig, von der Schafwolle; Gegensatz rug'wullig.
MeckWB
Wossidia groffwullig grobwollig von Schafen Sta Stargard@Granzin Granz ; Ma Malchin@Lelkendorf Lelk ; Wa Waren@Schwarz Schwarz .
MeckWB
Wossidia hartwullig hartwollig; die Schafwolle wird unterschieden als los- und hart-, kort- und langwullig Sta Stargard@Grauenhagen Grau .
MeckWB
Wossidia heid'wullig 'hedewollig' von grobwolligem Schaffell Ha Hagenow@Waschow Wasch ; Gegensatz twiernwullig.
MeckWB
Wossidia hoorwullig sind Schafe mit langer, aber nicht sehr dichter Wolle Ro Rostock@Lichtenhagen Licht ; Marl; Wi Wismar@Zurow Zur .
MeckWB
Wossidia klattwullig von minderer Wollqualität Sta Stargard@Gramelow Gram .
MeckWB
Wossidia kluftwullig Adj. zum Vorhergehenden; Rda. aus dem Kartenspiel: min (Koorten) sünd bi 'n verkihrten Buck wääst, sünd all' kluftwulli…
MeckWB
Wossidia kortwullig kurzwollig von Schafen allgem.
MeckWB
Wossidia krüllwullig krauswollig, von Schafen Sta Stargard@Pragsdorf Pragsd .
MeckWB
Wossidia kruswullig krauswollig von Schafen Lu Ludwigslust@Leussow Leuss ; Sta Stargard@Granzin Granz .
MeckWB
Wossidia langwullig Eigenschaft des Schafvlieses; andere sind kort-, fin-, drang'wullig.
MeckWB
Wossidia loswullig ist Schafwolle, deren Haar Twiern hat, d. h. auf der ganzen Länge gekräuselt ist; solche Wolle ist minderwertig, sei ruht…
MeckWB
Wossidia rug'wullig grobwollig vom Schaffell: rug'wullig Schw Schwerin@Plate Plate ; Gegensatz finwullig.
DWB
schwullig , schwüllig , adj. , s. schwülig.
Idiotikon
schāffwullig Band 15, Spalte 1384 schāffwullig 15,1384
MeckWB
Wossidia sturrwullig wie -hoorig 1: sturrwullige Snucken Seem. Hä. 214.
Idiotikon
sīde(n)wullig Band 15, Spalte 1384 sīde(n)wullig 15,1384
MeckWB
Wossidia tag'wullig wie tag'fellig Ro Rostock@Allershagen All ; Ma Malchin@Groß Köthel GKöth .
MeckWB
Wossidia twiernwullig Twiernwull liefernd, von Schafen Ha Hagenow@Waschow Wasch ; Schw Schwerin@Dümmerhütte Dümmerh ; Sta Stargard@Lüttenhag…
MeckWB
Wossidia witwullig wie loswullig: de Wollsortierer seg' nah, ob de Titschap witwullig wiren oder drang'wullig, witwullig Schap warden utmerz…