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Mischling

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Mischling Der

Bd. 3, Sp. 291b
Der Mischling, — es, Mz. — e, ein gemischtes Ding; z. B. ver= schiedenes unter einander gemischtes Getreide, Futter  So nennt C. besonders Menschen, die von verschiedenfarbigen Menschen geboren, und Thiere, die von verschiedenen Geschlechtern und Arten erzeugt sind Mischlinge. Dergleichen Menschen sind die von weißen und schwarzen, von weißen und kupferfarbigen, von schwarzen und kupferfarbigen  erzeugten (die Mulatten, Mesticen ); dergleichen Thiere sind die Maulesel und Maulthiere  S. auch Blendling. Ein Quarz mit verschiedenen beigemischen fremdartigen Steinen heißt ebenfalls ein Mischling. Auch uneigentlich, »Die poetisch (dem Dichter) erlaubten Karaktermischlinge« I P. Richter. »Die Fränkische Mundart ist ein Mischling aus der Nieder= und Oberdeutschen.« Adelung.
789 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Míschling

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Míschling , des -es, plur. inus. S. Adelung Mischfutter .

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Mischling

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Mischling ( Mischfutter ), s. Futterbau , S. 241.

  3. modern
    Dialekt
    Mischling

    Südhessisches Wörterbuch

    Mischling Band 4, Spalte 677-678

  4. Spezial
    Mischling

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Misch|ling m. (-s,-e) mistic m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mischling

5 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von mischling

misch + -ling

mischling leitet sich vom Lemma misch ab mit Suffix -ling.

mischling‑ als Erstglied (4 von 4)

Ableitungen von mischling (1 von 1)

Mischlinge

Meyers

Mischlinge , soviel wie Farbige; auch soviel wie Bastardpflanzen.